A.L.I.C.E. Laptop

  • 14.11.2015 Vorstellung: A.L.I.C.E. - A Laptop Incorporating a Classic Experience Laptop


    A-EON Technology enthüllt den A.L.I.C.E. Prototypen bei der AmiWest 2015.
    A.L.I.C.E. ist ein x86 Laptop, welcher direkt in die AmiKit Classic Amiga Umgebung startet.


    A.L.I.C.E. nutzt gewöhnliche PC Laptop-Hardware, um ein außergewöhnliches Ergebnisse zu erzielen. Eine beeindruckende "Classic" Erfahrung in einem modernen tragbaren Paket, durch den Einsatz von Standard-Hardware und existierender Emulationslösungen. Im Kern von A.L.I.C.E. ist Amiga Forever und die frei verfügbaren AmiKit Softwareumgebung auf Linux. Die Linux-Umgebung wurde vollständig verdeckt, kann jedoch einfach aufgerufen werden.


    A.L.I.C.E. enthält auch eine "Rabbit Hole" Funktion, die Windows und Linux-Anwendungen in die AmiKit Umgebung integriert. Amiga Dokumenten- und Mediendateien können in Libre Office, MPlayer, Firefox, etc. geöffnet werden. Es kann jede Linux Anwendung auf der AmiKit Workbench ausgeführt werden. A.L.I.C.E. bietet eine Plattform für einfachen Zugriff auf den AMIStore und alle für Classic Amiga-Anwender geplanten kommenden Software-Releases.
    Exklusive Zusatzfunktionen sind ebenfalls geplant, die nur ALICE Nutzer zur Verfügung stehen werden..


    Jan Zahurancík, dem Entwickler von AmiKit sagte, "Ich habe immer von einem tragbaren Amiga geträumt. Mit dem A.L.I.C.E. Laptop werden Träume wahr. Gegenwärtig ist die Realität schöner als der Traum!"


    Trevor Dickinson: "Ich war immer ein großer Fan von Amiga Forever und AmiKit. Aber einen Amiga unter Windows zu emulieren war für mich immer recht umständlich. Vor einigen Jahren hatte ich die Idee des A.L.I.C.E. Konzepts. Aber es benötigte die Fähigkeiten und Talente des A.L.I.C.E. Team."


    Zusätzlich zu AmiKit, kann A.L.I.C.E. auch in ein Standard Linux und Windows Umgebung starten und unterstützt AmigaOS 4 Classic wenn die hierfür benötigten PicassoIV und PowerPC ROMS Images geliefert wurden.


    The A.L.I.C.E. Team besteht aus Jan Zahurancík (AmiKit), Ken Lester, Toni Wilen, Rex Schilasky, Kevin Saunders, Michael Battilana (Cloanto) und Pat Wall & Trevor Dickinson (A-EON)


    http://www.a-eon.com

  • Dazu ergänzend: Am Stand von Amikit sagte man mir, dass als Hardware voraussichtlich ein preiswertes Notebook von Acer eingesetzt wird, A.L.I.C.E. kann man nicht einzeln kaufen, sondern nur komplett, also inklusive Hardware. Dadurch will man offenbarl Weinereien und Umtauschorgien wegen nicht kompatibler Hardware vermeiden.

  • Ich persönlich finde es schön das man versucht eine Software an eine spezifische Hadrware anzupassen,
    allerdings ist die Frage ob sich die Software auch zukünfigen Hardware Updates anpasst ....irgendwann gibt ja jede Hardware (oder Hoffentlich auch nicht) auch den Geist auf und da es sich ja "nur"
    um Windoof spezifische Rechner handelt ist das bestimmt nicht ohne Folgen für das Projekt.
    Trotzdem mag ich die Idee dahinter :thumbup:

  • Eigentlich ist das kein größeres Problem: Der drunter liegende Kernel ist Linux. Als Emulation kommt, soweit ich weiß, FS-UAE zum Einsatz. Der Rest (Amikit) ist unabhängig von der Hardware. Eine Anpassung an neue Hardware wird somit überhaupt kein Problem sein, solange Linux darauf vernünftig läuft. Und da wird es auf absehbare Zeit grenzenlose Auswahl geben. Genau genommen wäre man nicht einmal auf Linux angewiesen, da FS-UAE auch auf zahlreichen anderen Betriebssystemen und Prozessorarchitekturen läuft. Also daran wird es auf absehbare Zeit nicht scheitern. Trotzdem ist es manchmal für den Laien etwas fummelig, Linux auf bestimmten Laptops zum Laufen zu kriegen, bzw. gelegentlich werden Teile der Hardware nicht unterstützt. Und aus diesem Grund wird es gebundelt verkauft, damit man keinen Ärger mit solchen Problemem hat. Selbst wenn man das System neu aufsetzen muss: DVD rein, installieren anklicken, fertig. Auch bei Updates kann man davon ausgehen, dass es bei allen läuft.

  • Mit AROS gibt es doch schon ein freies Betriebssystem, das quellcode-kompatibel zum AmigaOS 3.1 ist, von daher frag ich mich, warum es da jetzt für den Laptop ein weiteres Betreibssystem geben muß :?:
    Ich selber mag diese Konzepte überhaupt nicht die auf Linux aufsetzen, aber scheinbar geht es ja nicht ohne.

  • es ist kein neues Betriebssystem, es ist eigentlich nur ein Emulator (UAE) und Linux, auf äußerst raffinierte Weise voreingestellt. Der Vorteil von UAE gegenüber AROS ist, dass die ganze originale Software darauf läuft. Dazu braucht AROS auch UAE.

  • Stimmt, steht ja auch oben drin "Im Kern von A.L.I.C.E. ist Amiga Forever", also Emualtion und die hab ich über 5 Jahre lang gemacht mit Amiga OS XL Amithlon und WinUAE, aber das lief nicht wirklich gut bei mir, deshalb wird dieses Projekt wohl auch nicht mein Ding.

  • 08.10.2016 A.l.i.c.e. und weitere Amiga Hard.- und Software Präsentationen auf der Amiga West vom 08.+09.Okt.2016


    A.l.i.c.e.


    Der Laptop samt vorinstalliertem Emulator wird nochmals kurz vorgestellt. Er soll neben offiziellen Lizenzen für Amiga Forever und die Final Edition von AmigaOS 4.1 auch mit einer offiziell von Stefan Stuntz lizenzierten MUI-Version ausgeliefert werden. Man werde versuchen, einen "fairen" Preis anbieten zu können, Dickinson schätzt "ein paar hundert Euro über dem Preis des nackten Laptops". Ausgehend von einem Laptop-Preis von 450 Euro hält er beispielsweise einen Paketpreis von 650 Euro für möglich, will aber noch keine Versprechungen machen.


    Quelle : Amiga-News

  • 16.09.2017 A.l.i.c.e. Laptop auf der Amiwest käuflich zu erwerben


    Tommysammy schreibt im OS4Welt Forum das der A.l.i.c.e. Laptop auf der Amiwest (19.-22.10.2017) käuflich zu erwerben seien soll und eventuell dann auch in Neuss (28.10.2017).


    Na da bin ich aber mal gespannt ob das so ist und zu welchem Preis.

  • 16.09.2017 Englischer Auszug aus Trevor's Amiga Blog zum A.L.I.C.E. Laptop


    A.L.I.C.E. revisited


    Talking about AmiWest 2017, it's been a long time coming but I'm pleased to be able to report that the A.L.I.C.E. laptop will be available for sale at the upcoming Amiwest show in Sacramento.



    A Laptop Incorporating a Classic Experience
    If you are a regular reader of my blog you will know that two prototype A.L.I.C.E. laptops were stolen from the trunk of our car while we stopped for coffee in Pinole on our way to the AmiWest show last year in Sacramento. I used the word trunk rather than boot since we were in the USA at the time. ;-)


    Although the theft did not stop the A.L.I.C.E. development effort, we delayed selling the Laptop until Ken Lester was satisfied that the A.L.I.C.E system recovery software was robust enough for general use. The delay in release of the commercial product has allowed Ken to incorporated a lot of new features and updates:


    A.L.I.C.E. now supports screen resolution up to 1920x1080 for both AmiKit & AmigaOS 4.1 Classic (previously 1366x768)
    AmigaOS 4.1 Classic OS4 now runs on top of WinUAE (rather than FS-UAE) and has native UAE graphics and access to the host system's hard drive (thanks updates to WinUAE by Toni Wilen)
    The host system for AmiKit & OS4 is now Ubuntu 16.04 instead of the older Ubuntu 14.04 distribution
    AmiKit & AmigaOS 4.1 F.E. are installed on Windows partition as well
    AmigaOS 4.1 has the latest officially released F.E. updates
    Now includes A-EON Technology's Enhancer Software Enhancer SE pack
    In addition to the unique AmiKit Rabbit-Hole feature AmigaOS 4.1 Classic include easy access to the underlying Linux programs through the Looking-Glass (F11 button)
    A.L.I.C.E. now has a reliable restore system via a bootable flash drive in the event that the system needs to be re-installed for any reason.
    New A.L.I.C.E. wallpaper theme and icons


    A.L.I.C.E. 2.0
    To whet your appetite, Ken has posted a quick video of A.L.I.C.E. in action. Ken will be attending AmiWest along with Alex Perez of Inertial Computing who is the main distributor for A.L.I.C.E. laptop. So if you are visiting the show and want to a see A.L.I.C.E. in the flesh, come along and say hello. Even better, buy one of the A.L.I.C.E. laptops that will be on sale.

  • Ja,leider wird der Amiga Laptop nur ein umgestricktes Windows-Notebook werden.
    Und wenn man da noch einen alten Laptop zu Hause rumliegen hat, kann man den
    sich auch selber in einen "Amiga Laptop" umbasteln.
    Also wird das mit dem Ubuntu Unterbau sowas wie damals das Amiga OS XL.
    Und das war da auch schon nicht mein Fall.

  • Exakt. Ich sehe da auch nicht wirklich den tieferen Sinn dahinter. Der einzige Unterschied ist, dass man nach dem Einschalten direkt in die Workbench bootet,und nicht erst den Emulator von Linux oder Windows aus startet. Aber auch das wäre kein größeres Problem, dies zu machen. Von daher verstehe ich weder den Sinn, noch warum es 2 Jahre vom ersten Prototypen bis zum verkaufsfähigen Gerät gedauert hat.

  • ist wohl war, ich hab vor jahren mit nlite eine XP Cd gebastelt welche nach der xp installation direkt nach dem ersten neustart in die amiga umgebung gebootet hat.
    windows war so dermaßen abgespeckt das nicht mal der explorer zu sehen war....
    irgendwo im a1k forum geister da noch ein beitrag darüber.
    verstehe nicht wie man dafür ZWEI jahre braucht um ähnliches umzusetzen...kopfschüttel...

  • Ich vergaß: Die Besonderheit ist, dass man aus der Emulation heraus Linux-Anwendungen starten können soll, die dann mit dem AmigaOS optisch harmonieren. Man kann also auf der Workbench dann Firefox oder Libre Office nutzen. Aber auch das ist nicht wirklich neu, das gab es mit AmigaOS XL schon vor 15 Jahren. (Und ist schon damals total gefloppt, obwohl es mit Amithlon zusammen verkauft wurde.)

  • Das sind allerdings andere Leute. AmigaOS 4.1 gehört der Firma Hyperion. Das ist eine seltsame Firma, die ich insgesamt nicht verstehe. Deswegen kann ich nichts dazu sagen, weshalb diese Firma zeitgemäße Hardware (sei es x86 oder ARM) ablehnt und auf hoffnungslos überteuerte und langsame PPC-Hardware setzt.

  • Das sind allerdings andere Leute. AmigaOS 4.1 gehört der Firma Hyperion. Das ist eine seltsame Firma, die ich insgesamt nicht verstehe. Deswegen kann ich nichts dazu sagen, weshalb diese Firma zeitgemäße Hardware (sei es x86 oder ARM) ablehnt und auf hoffnungslos überteuerte und langsame PPC-Hardware setzt.

    Alles andere hieße den kompletten Code auf eine andere Plattform bringen. Ich denke, dass sie sich das nicht antun wollen und das mit dem PowerPC läuft ja soweit. Die Amiga One X-5000 werden wohl verkauft. Ich finde das im Grunde eine nette alternative Plattform, die leider nur sehr teuer ist. Aber das ist immer so der Fall bei solchen ungewöhnlichen Lösungen. Andererseits macht gewöhnlich auch keinen Spaß, finde ich. ;)