FriendUp Amiga OS off the future?

  • Hm. Für mich persönlich, ich mag das AmigaOS für die alten Kisten so wie es ist.
    Auf ner neuen Maschine mag ich ein Betriebssystem, was unauffällig und fehlerarm tut was es soll (Linux,Windows,...). Für mich nicht so spannend.

  • Ich habe die Vorstellung von FriendOS in Amsterdam beim dortigen 30 Jahre Amiga Event gesehen. Ich halte es für Kappes. Das hat mit Amiga rein gar nichts zu tun, und ich sehe auch anderweitig keine passende Marktlücke.

  • Naja kein Wunder das das gescheitert ist, und zwar ganz schön erbämlich mit 55.000 zu den geforderten 2.000.000 :D
    Ist aber auch kein Wunder, haben ja auch nichts vorzuzeigen.

  • Auf der Show in der Amsterdam war das der erste Vortrag, und leider auch mit Abstand der Längste. Totlangweilig, viel zu lange Vortrag. Der Gipfel war, als er dann das Publikum angeschnauzt hat, weil sie zu laut sind, und wer nicht interessiert ist, soll raus gehen. Nur war die Amiga-Messe nur in dem einen Raum plus einem Zelt, die Leute sind auch wegen Amiga gekommen, nicht wegen einem OS, dessen Nutzen sehr zweifelhaft ist. Bill McEwen hatte vor 15 Jahren mit Taos basiertem "Amiga Everywhere" und d'Amiga etwas ähnliches probiert und ist damals kläglich gescheitert. Heute ist der mobile Markt fest in der Hand von Android, andere Geräte wie Fernseher arbeiten mit Linux. Mit einem Wisch hat man ein Video vom Smartphone auf den Fernseher übertragen, das funktioniert bereits bestens zusammen. Die Cloud ist ebenfalls bereits erfunden worden und wird genutzt. Dieses FriendOS kommt einfach mindestens 15 Jahre zu spät. Und warum er ausgerechnet Amiga-User damit ansprechen will, ist auch unverständlich. Vielleicht weil Amiga-User als leichtgläubig gelten, und viel Geld für alles ausgeben, wo Amiga draufsteht? Wie sein Kickstarter zeigt, offensichtlich nicht. Selbst die 55.000 norwegischen Kronen (immerhin 5.700 Euro) sind schon überraschend viel.

  • Wenn ich sehe, was Pleasance in den letzten Jahren so gemacht hat, würde ich mal fast sagen ja. Vielleicht ist er aber auch wirklich überzeugt, die beiden hatten sich auf besagter Show in Amsterdam kennen gelernt.

  • Das Problem ist doch das immer wieder das versucht wird den Leuten das Geld aus der Tasche zu ziehen. Die glauben immer noch daran das
    man mit dem Namen Amiga die grosse Kasse machen kann. Das da draußen hunderttausende Geld für nix Spenden.


    Hier ein gescheiterter Versuch von AmigaInc mit dem Retro Infinity Player. Wer sich das Video anguckt sieht nur schlechte Bildchen und ich
    frage mich ob die Überhaupt die Rechte an den Bildern im Vid haben. https://www.kickstarter.com/pr…882/retro-infinity-player


    Nach der gescheiterten Kickstarter-Kampange ist die gegründete Tochterfirma Retro Inc. Tod, und die Dame die im Video spricht war kurze
    Zeit Manager oder CEO von beiden Firmen, und sie ist oder wurde gegangen mit dem Tod des Kickstarterprojektes.


    Und Pleasance ist für mich nichts weiter als ein Schaumschläger. Der hatte schon damals große Reden geschwungen und Interwiews gegeben das er Commodore
    übernehmen wollte, hatte nur nie wirklich das Geld dazu.