Compact Flash / CF Card mit 486er benutzen - wie ??

  • Hallo,


    bin etwas ratlos, habe 3 Compact Flash Karten zur Auswahl, eine davon wird per BIOS Auto Detect sogar auch erkannt (siehe Bild), aber dann unter MS-DOS benutzen ist nicht.
    Geht das nicht mit MS-DOS 5.0 ? Oder muss ich zwingend (auch bei Größen kleiner 512MB) einen Disk Manager benutzen ? Habe auch "LBA" probiert, gleiches Resultat wie bei "Large" oder "Normal".
    Ich schliesse die Compact Flash Karte direkt an den IDE Controller an, mit Hilfe eines Adapters.


    Eine 256MB CF Card von "extreme memory" wird schon bereits vom BIOS nicht erkannt.
    Ein IBM Microdrive mit 1GB Größe wird ebenfalls vom BIOS bereits nicht erkannt.
    Eine 1024MB CF Card von "SanDisk" wird vom BIOS erkannt. Wie gesagt, unter MS-DOS mit FDISK nicht erreichbar.


    Gibt es vielleicht nur ganz bestimmte CF Karten, die dafür geeignet sind ?


    Gruss Peter


    Noch später angehängt: Nein, der DiskManager kriegt es auch nicht gebacken, siehe neues, dritte Bild.

  • Normale CF-Cards sind als Wechselmedium parametriert.
    Es gibt allerdings auch welche, die auf den HDD Modus eingestellt werden können.
    Du mußt dir halt welche aussuchen, die auch für Thin-Clients genutzt werden. dort dürfte eine Chance dazu bestehen.


    Gruß Jörg

  • Ok, soeben die SanDisk CF Karte irgendwie zerstört - nach dem Herumprobieren auch mit MaxBlast (so was wie DiskManager) habe ich die Karte wieder in den CF-Card Leser des modernen Rechners eingesteckt.
    Resultat - ich musste den Rechner neu booten.
    Danach habe ich probiert, eine andere CF Karte im Leser einzulesen - das ging.
    Die SanDisk wieder reingesteckt - wieder ein Hänger.


    Ich lass' es. Ist einfach nur Dreck, Compact Flash Karten und alte Rechner.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


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  • Glaub das es eher an dem Adapter mit der Kombination Mainboard liegt, als an der Karte. Ich habe einen für SD-Karten und der geht in problemlos. (also in einem 486 habe ich ihn noch nicht getestet, aber in ein Pentium).

  • Die Karte ist definitiv kaputt, geht auch in anderen Rechnern nicht mehr zu benutzen.
    Ansonsten - wenn das von so vielen Randbedingungen abhängt, habe ich wie bereits beschrieben keine Zeit für wochenlange Ausprobier-Sitzungen. Das überlasse ich dann lieber Euch.
    Einen anderen IDE Controller nur deshalb zu besorgen, fällt auch flach, das kostet mehr als ein Disk-On-Module.


    P.S.: Einen Adapter für SD-Karten .... das geht doch gar nicht an einen alten 486er anzuschliessen.... USB ist nicht.

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  • Nee, Nix USB... SD auf IDE, also als Festplatte. Geht wunderbar, bis Windows 98 auch noch gut mit zu arbeiten, ab W2K merkt man das es etwas langsam wird. (schafft nur 25 MB/s).

  • Nee, Nix USB... SD auf IDE, also als Festplatte. Geht wunderbar, bis Windows 98 auch noch gut mit zu arbeiten, ab W2K merkt man das es etwas langsam wird. (schafft nur 25 MB/s).


    Du meinst so was wie das hier: http://www.amazon.de/Speicherk…27YO/ref=pd_sim_sbs_147_9 ?


    Na da muss ich erstmal nach einer kleinen SD Card suchen, ist auch erstmal wieder Arbeit. Und dann weiss ich immer noch nicht, ob davon mit dem 486er gebootet werden kann.

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  • Bei CF-Karten ist man mit der 'Industrial' Ausführung normalerweise auf der sicheren Seite.
    Ich habe mir eine mit MS-DOS 6.22 und diversen Tools fertig gemacht.
    Die nehme immer her, wenn ich einen Rechner mal schnell testen möchte.
    Ich kann mich nicht erinnern, daß die an irgendeinem Mainboard mal nicht funktioniert hätte.

  • Ich habe meine Notebook-Festplatten teilweise gegen SSD ersetzt.
    CF war mir nicht geheuer und auch zu langsam.

  • Bei CF-Karten ist man mit der 'Industrial' Ausführung normalerweise auf der sicheren Seite.
    Ich habe mir eine mit MS-DOS 6.22 und diversen Tools fertig gemacht.
    Die nehme immer her, wenn ich einen Rechner mal schnell testen möchte.
    Ich kann mich nicht erinnern, daß die an irgendeinem Mainboard mal nicht funktioniert hätte.


    Das kommt aber dennoch auf das Alter des Rechners an. Dass das bei neueren Rechnern (Pentium und höher) eher funktioniert als bei 386er oder 486er, ist sehr wahrscheinlich.
    ich kann nur von meinen bisherigen Erfahrungen berichten, und die waren negativ...

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  • Du meinst so was wie das hier: http://www.amazon.de/Speicherk…27YO/ref=pd_sim_sbs_147_9 ?


    Na da muss ich erstmal nach einer kleinen SD Card suchen, ist auch erstmal wieder Arbeit. Und dann weiss ich immer noch nicht, ob davon mit dem 486er gebootet werden kann.

    Ja genau, nur meiner hat etwas um die 7 Euro gekostet und keine 18. Und ich habe ein Haufen 512 MB bis 2048 MB Module, darum war das für mich halt die Option.


    Ich würde auch für ein DOM gehen, oder halt mal was ganz anderes... eine Festplatte... :mrgreen:

  • Ja genau, nur meiner hat etwas um die 7 Euro gekostet und keine 18. Und ich habe ein Haufen 512 MB bis 2048 MB Module, darum war das für mich halt die Option.


    Ich würde auch für ein DOM gehen, oder halt mal was ganz anderes... eine Festplatte... :mrgreen:


    Du meinst so was ?
    [imgwidth]https://upload.wikimedia.org/w…ns/b/b4/IBM_350_RAMAC.jpg[/imgwidth]
    ... with a total capacity of five million 6-bit characters (3.75 megabytes )


    Spässle gemacht, Bild gehört hierzu: https://en.wikipedia.org/wiki/History_of_hard_disk_drives

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  • Na es sind ja nicht alle DOS-Programme wirklich wichtig, ein paar kann man immer weglassen, ohne das man diese vermisst.


    Davon abgesehen habe ich jetzt mir sogar nochmal eine Industrie-geeignete CF mit 512MB besorgt, die vorher in einem Thin Client steckte (siehe Bild-Anhang).
    Das Märchen, dass man damit eher Erfolg hat, als mit einer anderen CF Karte, kann ich hiermit auch widerlegen. Zumindest mit dem IDE-Controller, der in dem 486er steckt.


    Es bleibt das DOM oder eben eine echte (alte) IDE Platte. Letzteres werkelt jetzt in dem 486er, und damit gibt es keine Probleme.

  • Hast du schon mal die PIO Einstellungen der IDE Schnittstelle runtergesetzt?
    Viele Karten kommen nämlich nicht mit UDMA Einstellungen klar.
    Am besten erst mal mit ganz langsamen Geschwindigkeiten anfangen.
    Sollte das BIOS so etwas nicht anbieten, so hast du natürlich keine Chance.


    Gruß Jörg

  • Hast du schon mal die PIO Einstellungen der IDE Schnittstelle runtergesetzt?
    Viele Karten kommen nämlich nicht mit UDMA Einstellungen klar.
    Am besten erst mal mit ganz langsamen Geschwindigkeiten anfangen.
    Sollte das BIOS so etwas nicht anbieten, so hast du natürlich keine Chance.


    Gruß Jörg


    Ich glaube nicht nur Du verwechselst einen 486er mit einem Pentium / bzw. modernen Rechner, denn da haben wohl viele vergessen dass das Rechner-BIOS von älteren Rechnern keine Einstellungen zu "IDE" bzw. "Parallel ATA" kennt. Die Controller-Karte strotzt nicht gerade mit hochintegrierten Bausteinen, sondern tendiert eher zum TTL Grab. Auch die 420MB Platte, die jetzt dranhängt, kennt keinerlei ATA-/IDE-Variationen, die ist nur PIO, sonst nichts. Ich bin schon froh, dass das BIOS den Luxus einer Auto Detection für die Platte hat, denn sonst hätte ich die "USER Type 48" Einstellung bemühen müssen.


    Gruß Peter

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  • Dann ist es also ein älterer 486er.
    Die Auto-Einstellung ist bei der Verwendung einer CF-Karte auf jeden Fall nicht optimal.
    Benutze doch erst einmal Einstellungen, die nicht mit LBA arbeiten.
    Sinnvollerweise sollten Einstellungen mit 17 Sektoren und 512 Byte Blöcken verwendet werden.
    Das ganze hatte ich schon bei einigen 386ern und auch am 486er genutzt.
    Du solltest auf jeden Fall mal deine Hardware überprüfen, wenn es nicht so funktioniert.


    Gruß Jörg

  • Hallo Jörg,


    es liegt nicht an der Erkennung der Platten-Geometrie oder der falschen bzw. richtigen Zahl für Spuren, Köpfe und Sektoren. Löse Dich von dieser Vorstellung, denn ich habe mehrere CF Karten ausprobiert, erkannt wurden nicht alle. Die, die erkannt wurden, konnte ich mit LBA oder "Normal" einstellen, funktioniert hat es trotzdem nicht, die Zahlenwerte sahen gut aus (auch 17 Sektoren pro Spur z.B.). Das Problem ist wie gesagt nicht diese Einstellung, sondern einfach die (nicht vorhandene) Kompatibilität der Karten an dem besagten IDE-Controller selbst. Auch an der "Hardware" kann es nicht liegen, denn die 2 IDE-Platten, die ich angeschlossen hatte, wurden beide auf Anhieb erkannt UND man konnte von denen auch booten/schreiben/arbeiten usw.


    Ich denke, wir können die Diskussion abschliessen, denn ich werde, wie schon mal geschrieben, keine weiteren Experimente mit schlechtem Ausgang starten, die bisherigen Erkenntnisse haben mich schon mehrere Stunden in Summe gekostet.
    Mein Rechner läuft, wenn er auch wg. der blöden Riser-Karte noch ein Kontakt-Problem hat, jetzt mit jeglicher ausprobierter Software.


    Auch Hard Drivin' (von Tengen) läuft endlich ruckelfrei - mit einen 486/33 ruckelte es noch zuviel, der 486/100 bringt es endlich, siehe Bild.

  • Ah ich muss nochmal das Thema ergänzen, falls jemand nochmal mit CF Karten ein Problem hat.


    Im vcfed.org hatte ich heute den Hinweis gelesen, das man mit CF Karten auch nach Benutzung von FDISK, dem Löschen und neu Erstellen einer Partition und dem folgenden FORMAT /S nicht unbedingt booten kann, daher sollte man immer auch ein FDISK /MBR nach dem erneuten Booten von Diskette nachträglich eingeben.
    Und siehe da, es hat tatsächlich das Problem gefixt. Es lag nicht am Rechner-BIOS, es lag nicht am IDE Controller und es lag auch nicht an der CF Card selbst (die wurde von Anfang an ja per Auto-Detect erkannt und es wurde LBA oder Normal angeboten).


    Mein 486er bootet jetzt doch auch von CF. Prima.

    "Ich habe keine Zeit mich zu beeilen." (Igor Strawinsky)


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