Beiträge von funkenzupfer

    Ich hab keinen Unterschied zwischen dem HY53C256LS-80 und GM71C256 gefunden.
    Fast Page Mode, Extended Data Out, Refresh-Cycles und Refresh-Time, Refresh-Timing hab ich nachgeschaut. Keine Unterschiede feststellbar.


    Zum GM71256 hab ich was gefunden, aber sieht genauso aus.


    Wie heisst es so schön: "I'm still confused, but on a higher level." (Enrico Fermi)

    Hi Joerg,


    woher weisst du, das Speicher etc ok sind?


    Auf jeden Fall muss nach den Spannungen der Takt kommen und der Reset weggehen.
    Danach ist die Frage, bekommt der Prozessor Daten? Also Adressleitungen, Controlsignale und -logik und Datenleitungen checken.
    Wenn das geklaert ist, sehen wir weiter.


    Viel Erfolg
    Florian

    Zitat von »funkenzupfer«
    Ob Low-ESR eine groessere Bauform bedeutet, ist m.E. pauschal nicht richtig. Hoehere Kosten, ja.



    innerhalb einer Kondensatorsorte eigentlich schon,


    Wenn du mit Kondensatorsorte das gleiche Elektrolyt meinst, ok.
    Aber gerade das Elektrolyt macht den Elko ja so interessant.


    Ob Low-ESR eine groessere Bauform bedeutet, ist m.E. pauschal nicht richtig. Hoehere Kosten, ja.


    Die ursprüngliche Frage ist natürlich nach wie vor, ob Becher-Elkos einfach durch Tantals ersetzt werden können, oder ob's da (jetzt mal unabhängig vom ESR) Probleme geben kann, weil sich Tantals evtl. anders verhalten.


    Wenn du Stuetzkondensatoren ersetzten willst, macht der ESR gar nichts. Bei Elkos! Also Al-Becherelkos gegen Tantal oder was sonst, ist Wurscht.
    Elko Stuetzkondensatoren haben ihren niedrigsten ESR in zu tiefen Frequenzen als das sie Stoerungen von schnell schaltenden ICs wie AC oder ACT wirksam verhindern koennen. Hier sind keramische Kondensatoren notwendig (wie dlchnr erklaert hat), und auch deren Plazierung am IC ist wichtig.
    Also keramische Kondensatoren kannst du nicht durch Tantals ersetzen. Aber das war ja nicht die Frage.


    In Schaltnetzteilen kommt es auf das Verhalten des Kondensators im Frequenzbereich an. Bei guten Schaltreglern wird am Eingang des Error-Amplifiers ein Kompensationsnetzwerk verbaut. Dies ist i.a. ein Tiefpass 1. oder 2. Ordnung. In diesem Tiefpass geht u.a. der Ausgangskondensator mit ein. Hier sollte ein Ersatzkondensator sehr sorgfaeltig ausgesucht werden. Oder das Schaltnetzteil muss nach einem Wechsel des Kondensators sehr genau getestet werden, wie die Ausgangsspannung aussieht (eine einfache Spannungsmessung reicht da nicht!) und wie es auf Lastwechsel reagiert.

    Das war doch gar nicht die Aussage.


    Ok, da haben wir anscheinend aneinander vorbei geredet.


    Du meinst die 30 oder mehr Stützkondensatoren, die auf einen Mainbaord verteilt sind.
    Wenn du jetzt dein Netzteil einschaltest, sind alle Kondensatoren entladen. Der Einschaltstrom geht gegen unendlich.
    Stell dir vor du hast einen ESR von 1 Ohm (pro Kondensator). Bei 30 Kondensatoren bleiben 1/30 = 33mOhm übrig. Da haben Leitung und Steckverbinder einen größeren Widerstand.
    Also beim Einschalten macht dir der ESR keinen Ärger.


    Ich bin von einm reinen DC/DC Wandler ausgegangen, bei dem wegen der Effektivität auf Low-ESR Kondenstoren geachtet wird.

    Bei Schaltnetzteilen versuchst du den Strom möglichst verlustfrei in die Kondensatoren rein und raus zu kriegen. Da macht ein Widrstand keinen Sinn.
    Ein Schaltnetzteil überlaste ich nur, wenn die MOSFETs und/oder die Induktivität nicht richtig dimensioniert sind.


    Anders argumentiert: Wenn ein kleiner ESR schlecht wäre, könnte ich doch einfach einen Widerstand in Reihe schalten. Schon mal gesehen?

    Spricht etwas dagegen, Becher-Elkos ("Fischdosen") durch Tantal-Elkos zu ersetzen?


    Hängt von der Anwendung ab. Bei einem einfachen Kondensator hinter einem Gleichrichter gibt's wohl keine Probleme.


    z.B. bei bestimmten Schaltnetzteilen u.U. zu Problemen führen, weil dadurch höhere Ströme beim (Ent)laden fließen.


    Hmmm, eigentlich sucht man in DC/DC Wandlern doch gerade die Low-ESR Kondensatoren aus. Z.B. um die Verlustleistung im Kondensator durch die Rippleströme klein zu halten.
    Deine Aussage ist für mich so nicht nachvollziehbar.


    Ein weiteres Thema ist Alterung bei Konensatoren.

    Der CPC hat übrigens keine Treiber am Expansionport, da liegen direkt die Z80-Leitungen an.


    Dann kannste es eigentlich ganz vergessen.
    Die CPU kann nicht viel treiben. D.h. die CPU kann die internen ICs mit anstaendigen Pegeln versorgen. Wenn du da noch ein (laengeres) Kabel dran haengst, kannste auch in die Glaskugel schauen. Reproduzierbare Ergebnisse wuerde ich da nicht erwarten.


    Florian

    X ~ 28cm. (+ 2 Stecker +2 Buchse )


    Ich fragte nach Metern. Kannste das mal umrechnen? :)


    Meinst du "X mal 0,28m" oder "X ungefaehr 0,28m" ?
    Und warum mal 2 Stecker/Buchse?


    Frei nach Radio Eriwan: Im Prinzip sind 28cm fuer eine Datenuebertragung nicht zuviel, aber...


    Ich beziehe mich fuer den CPC Expansion Port mal auf http://www.cpcwiki.eu/index.php/Connector:Expansion_port. Da sind nur 2 GNDs drin. Das gibt Uebersprechen und sonst noch was. Kannste vergessen.


    Fuer das Symbiface2 hab ich hier was gefunden. Da sind auch keine Buffer oder irgentwas drauf, was fuer das Kabel "gut" aussieht.
    Gibt's von dem Symbiface2 einen Schaltplan?


    (Da ich den CPC und das Symbiface2 nicht kenne, moechte ich mit den Links nur erklaeren, was meine Kenntnisse sind.)


    Ich hab dein Bild gefunden. Du hast wahrscheinlich das bestehende Kabel mit einem 2. verlaengert.
    Hat der CPC intern Buffer am Expansion Port?
    Wenn nicht, kann dir so eine Zusammenstellung auch intern den Adress/Datenbus zerlegen.


    Bei den Vorraussetzungen kommst du wohl um eine Bastelloesung nicht herum.


    Falls der CPC intern Treiber am Expansion Port hat, wuerde ich erstmal die 50 Leitungen auf 100 erweitern und zwischen jede Signalleitung einen GND packen. Dann hast du die Gewissheit, dass das was auf der Leitung rausgeht, auch nach 28cm auch ankommt.


    Weitere Massnahmen koennen wir spaeter noch diskutieren.
    Viel Spass
    Florian

    Moin


    ich habe gerade einen schoenen Beitrag in der Elektor Post gesehen.




    Jetzt wird mir auch klar, was alle mit Software Defined Radio meinen. :)

    ... morgen noch 2 Hefte scannen, dann bin ich durch.


    Ne, meines wollte ich dir auch noch schicken.


    Auf jeden Fall vielen Dank fuer die Muehe.


    Wie heisst den der Scanner jetzt genau?


    Im Scan der No. 1_84 fehlen die Seiten 13 und 14. Vielleicht kannste die noch nachreichen.
    Und in 6-84 fehlen Seite 21 + 22 und 39 + 40. Immer da wo es spannend wird.


    Bis denne
    Florian

    Also im Prinzip eine Tastatur-/Anzeigen-Mimik ähnlich wie beim Kim-1, Elektor Junior Computer oder dem Micro-KIM, nur dass keine Anzeigensegmente sondern einzelne LEDs angesteuert werden.


    Ne, viel einfacher.
    Bei einer Tastatur wird in einer Matrix gearbeitet. D.h. mehrer Tasten haengen an einer "Schreib"leitung und mehrere Tasten an einer "Lese"leitung. Aus der Kombination von "Schreib"- und "Lese"leitung kann eine gedrueckte Taste erkannt werden.
    Hier sind es einfach 16 Tasten, die 16 Leitungen steuern.


    Und diese 16 Leitungen sind auch direkt an die LEDs angeschlossen.


    Plus ein paar Eingänge bzw. Ausgänge, um irgendwas extern zu steuern.


    Du hast nur die 3 Ports des 8255. Mehr ist da nicht.


    Schreib mal die Bezeichnungen der ICs auf, oder mach das Foto mal "hochausloesend". Dann kann man noch ein Details erahnen.


    Bei gesetzten Jumpern leuchten die LEDs übrigens korrelierend mit den entsprechend gedrückten Tasten auf.


    S.o.
    Deshalb die Jumper um die LEDs auch direkt nur vom 8255 ansteuern zu koennen.


    Ich habe übrigens auch Christiani angeschrieben, die wollen freundlicherweise für mich in ihrem Archiv nach noch vorhandenen Kursunterlagen suchen. Bin mal gespannt.


    Da bin ich auch gespannt. Halt mich mal auf dem laufenden.

    Moin moin,


    Unterlagen habe ich auch keine. Auf http://maximilian-roth.de/?p=1583 ist noch ein Bild.


    Der 8255 ist eine PIO mit 3 Ports a 8 bit. Jeder Port kann als Input oder Output geschaltet werden.
    Die Ports werden im Datenblatt als A, B und C bezeichnet.


    Das ABC findest du an den LEDs, den Tastern, den DIL Switches und Jumpern.
    Die LEDs werden wohl immer an den Ports angeschlossen sein. Die Taster und DIL Switches kannste vermutlich ueber die Jumper abtrennen, damit ein Output Port nicht vom Taster kurzgeschlossen wird.


    Die Taster sind wahrscheinlich ueber eine RC Schaltung mit Schmitt-Trigger (74xx14) entprellt. Da war jemand zu faul, dies ggf. in Software zu machen.


    Links neben der Schraubleiste sind noch 2 Relais.


    Mehr faellt mir auch nicht ein. Fuer den Rest musst du dir einen Piepser nehmen. Aber bei der begrenzten Anzahl an Leitungen geht das.


    Schoenen Abend
    Florian