Beiträge von fhw72

    Habe die GDP3030 mal ausgebaut... trotzdem bleibt der Bildschirm schwarz.


    Wenn ich es richtig gelsen habe, sollte das Gerät auf Taste "B" warten und dann das System laden?

    Auf jeden Fall zeigt das System keinerlei Aktivität.


    Sei's drum... da kein's der drei Geräte in einem Sammelwürdigen Zustand ist: Deponie.

    Lieber gleich weg damit, als ewig ärgern.

    Ich würde mal die Karte mit den 2 Buchsen entfernen und den Rechner mit der Standard-Videoausgabe (Cinch Buchse neben dem Netzteil) starten. Mit etwas Glück läuft er dann...

    Und wo wird das Videosignal dafür erzeugt?


    Die Bestückung sieht auch so ganz anders aus, als das ausschlachtgerät, das hier noch rumsteht.....

    (Ich habe 3 kaputte 3030 und hatte die Hoffnung aus drei eins machen zu können.)

    Außerdem hast Du Originaldisketten - spitze!


    Unser fritzeflink hat ein ganzes Verzeichnis mit Handbüchern und Diskettenimages: https://oldcomputers.dyndns.or…er/sel/itt3030/index.html


    Es wäre super, wenn Du Deine ROMs (und das Pal der Grafikkarte :) ) auslesen und zur Verfügung stellen könntest, und auch Images von den Disketten ziehen könntest.

    Eprom auslesen geht, PAL auslesen geht vielleicht... aber Disk kann ich derzeit nicht lesen, da der Computer nicht funktioniert. Leider

    Ein Bekannter hat die früher mal verkauft, da war keine spezieller Monitor notwendig.

    Die Floppylaufwerke waren eine Schwachstelle, die gingen oft schon während der Garantie kaputt.

    Da die als Ersatzteil recht teuer waren wurden sie nach Ablauf der Garantie durch gewöhnliche Floppys ersetzt.

    Sind denn die Laufwerke noch als Ersatzteil zu bekommen oder muss man hoffen im

    Auktionshaus meines Misstrauen fündig zu werden?


    Momentan habe ich 4 Stück auf denen 96TPI steht und 2 auf denen 48TPI steht.

    Verwirrend! Laufen denn die Startdisketten auf beiden?

    Heute habe ich meinen neuesten Fang (versucht) in Betrieb zu nehmen:


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    Leider ist es mir nicht gelungen dem Teil ein Bild/Reaktion an einem "normalen" 50Hz Bildschirm zu entlocken.

    Daher die Frage: Ist ein normaler Bildschirm überhaupt in der Lage das Signal zu verarbeiten?

    Kommt nach dem einschalten (ohne weitere zutun) überhaupt ein Bild?


    Das linke Laufwerk hat auf jeden Fall schonmal Probleme: Eine eingeschobene Diskette bleibt nicht im Laufwerk

    und kommt sofort wieder retour. :(


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    Ich befürchte ja, das ich mir eine weitere Leiche geangelt habe, die irgendwann auf dem Schrott landen wird...

    Wir arbeiten zu zweit an den Projekten... aber vektorisieren tue ich alleine. und solange ich das tue bleibt alles andere liegen.


    Und 6545 war auch als nächstes geplant. Der Votrax hat keine hohe Priorität

    Beeindruckender Fortschritt beim SC02. Bin sehr gespannt über das Ergebnis! Falls manche Schritte gecrowedsourced werden können, helfe ich gerne!

    Danke...wird aber noch eine ganze Weile dauern. Momentan hat der 6545 Vorrang. d.h. ich komme erst in 3-4 Wochen dazu weiter zu vektorisieren

    Für heute reicht's auch mit dem zeichnen... Analog Part nahezu komplett!


    Jetzt mache ich erstmal am 6545 wieder weiter; der muß bis April vektorisiert sein.


    Die Verhältnisse bekommste ja aus den Flächen, falls diese als Kondensatoren identifizierbar sind.

    Ich weiss... ;)


    Sie sind gut identifizierbar... im Gegensatz zu den P-MOS und N-MOS FETs und anderer obskurer Strukturen (die ich

    noch nicht genau bewerten kann, da mir der Metall-Gate Prozess noch fremd ist).


    für den analogen Teil: kannst Du dann irgendwie abschätzen, welche Kapazitaeten bzw. Widerstände in etwa realisiert wurden? Ich glaube das ist unmöglich, solange die Dotierung und Schichtdicke unbekannt sind...

    Nein... aus dem Die-Shot kann ich das nicht entnehmen.


    ABER: Das ding nutzt "SCF" (Switched-Capacitor Filter) - und da kommt's im wesentlichen auf die Verhältnisse der Kapazitäten

    zueinander an. Ähnlich wie bei einem R-2R D/A-Wandler. Da sind die absoluten Widerstandswerte nicht so erheblich.


    Zusätzlich habe ich noch den Schaltplan zum *diskret* aufgebauten Prototyp des Votrax SC02... der sollte nicht zu sehr

    vom finalen Silizium abweichen. :xmas:


    Einweisung??? Wie meinste das?

    Wovon machst du denn abhängig, welchen Weg du nimmst, wenn man fragen darf? Bei echten seltenen Chips stelle ich mir das als sehr schwierige Entscheidung vor, da man ja bei dem Prozess einen funktionsfähigen Chip opfern muss.

    Eignetlich gar nicht. Ich gehe praktisch immer den "Metall wegätzen" Weg. Die Bilder sind einfach besser und eindeutiger.

    Wenn ich einen (manchmal 2) Chip opfere, gehe ich davon aus hinterher alles zu haben um Ihn nachbilden

    zu können.... und sterben tut der Chip dabei immer: Vor dem Photografieren wird er ja in Schwefel- oder Salpetersäure gekocht.

    Werden die Bilder mit unterschiedlichen Spektral-Farben gemacht, um die unterschiedlichen ebenen sichtbar zu bekommen?

    Manchmal.


    Aber ich gehe meistens den einfacheren und sichereren Weg: banales wegätzen der Metall-schicht.


    Da es bei diesen alten Chips eh nur einen Layer drunter gibt, reicht das aus und liefert - wie man oben sieht - sehr gute Qualität.

    **kann**

    Um den Spekulationen mal ein Ende zu bereiten:


    Das Z80 Bild besteht aus exakt 771 Einzelbildern, die ich zu einem großen Gesamtbild "gestitcht" habe.

    Das Mikroskop kann sowohl TIFF und JPG liefern... aber da die Vergrößerung eh schon so hoch ist, entscheide ich mich

    für JPG - aus Platzgründen. Sonst platzt mein GIT Repo irgendwann.


    Das Gesamtbild habe ich dann mit einer sehr niedrigen Kompression nochmal als JPG auf WeTransfer abgelegt.


    Wer sich aber mal das hier angehängte Einzelbild (also EINS von 771!) anschaut, wird einsehen das eine höhere Kompression-

    oder das "lossless" speichern hier kein Problem darstellt.

    Ist ja keine Musik, sondern nur ein sehr stark vergrößertes Bild von (im Vergleich zur Vergrößerung) relativ groben Strukturen.



    Viel wichtiger als die Auflösung ist die *UNTER* dem Metall liegende Polysilicon Schicht. D.h. mit dieser Schicht habe ich

    das Bild des Z80 sozusagen in 3D vorliegen. Das ist immens wichtiger! Dafür sind nochmal 988 Bilder vorhanden.


    Metall:



    Polysilicon:


    Ist es nicht kontraproduktiv, diese Art Inhalt als JPG zu speichern? Jede verlustbehaftete Komprimierung könnte sich hier negativ auswirken. Nicht, dass ich vor hätte nun Z80 Prozessoren zu produzieren...

    Die Informationen, die man für ein Reverse Engineering des Chips braucht werden durch die Komprimierung nicht ansatzweise entfernt.

    Prima, danke für die Info. Ich habe es mir die Datei runtergeladen. Nicht, dass ich viel Ahnung von dem Thema Reverse Engineering von Prozessoren habe. Gibt es eigentlich Software, die so ein Bild (halb-) automatisch in VDHL o.ä. übersetzt?

    Jein... ich habe ein Programm geschrieben, dass - nachdem ich so ein Bild vektorisiert habe - Code in Verilog zum simulieren erzeugt. Dafür nutze ich Inkscape. Es gibt noch die Möglichkeit das ganze z.B. mit den Magic (sic) Tools zu machen....aber da braucht es dann wesentlich mehr Aufwand beim umwandeln des Bild in eine digitale Vektorzeichnung.


    Wie ich an anderer Stelle schonmal beschrieb:


    Das umwandeln des Die Shots in ein Vektorbild ist langwierig und nervig. Danach ist aber das auswerten nicht unwesentlich

    leichter und eben automatisiert möglich.


    Es gab auch schon Versuche das mit Bilderkennung zu machen; aber mir ist kein wirklich erfolgreicher Versuch bekannt

    und Software hierzu schon gar nicht... zuminest nix leicht verfügbares. Aber in den Labors der professionellen

    Reverse Engineering Firmen gibt's sowas 100%

    Ist es nicht kontraproduktiv, diese Art Inhalt als JPG zu speichern? Jede verlustbehaftete Komprimierung könnte sich hier negativ auswirken. Nicht, dass ich vor hätte nun Z80 Prozessoren zu produzieren...

    Die Informationen, die man für ein Reverse Engineering des Chips braucht werden durch die Komprimierung nicht ansatzweise entfernt.