Beiträge von vossi

    Ja, ich kann sogar den Mauszeiger bewegen, also der 68000er schein korrekt zu laufen.
    Ich hab auch mal andere SIMMs eingesetzt, auch mal 256k-SIMMs probiert - keine Änderung.
    Einen Elko hab ich mal entlötet und nachmgemssen - ist OK.

    Hallo,


    nach diversen CBM-Floppys und meinem Hitbit 75 hab ich mich nun wieder meinem neu erstandenen Mac Plus zugewendet.
    Das Mainboard hab ich gereinigt, die Y-Kondensatoren im Netzteil getauscht und das Floppylaufwerk geschmiert und gereinigt.
    Im Board sind 4MB untergebracht und der 256k Widerstand wurde entfernt.


    Zum Mac Plus hab ich ein 20SC-Gehäuse mit 40MB-Quantum Festplatte.
    Der Speichertest dauert bei 4MB relativ lange bis er dann aber recht schnell von HD bootet.


    Ich hab System 6.0.5. installiert (von Original 800kB Floppys), diverse Spiele, Word 3 und Excel 1.5 getestet - alles lief wunderbar.


    Auf einmal bootet er nicht mehr. Der Bilschirm mit der Diskette kommt sehr schnell (ohne den langen Speichertest).
    Das Floppylaufwerk bewegt sich zyklisch (Auswurf?).
    Wenn ich eine Diskette einlege, wirft er sie gleich wieder aus...
    Ich hab mal eine andere Floppy angeschlossen - die gleichen Symptome.


    Einmal hat er bei nicht angeschlossener Floppy plötzlich von HD gebootet - war aber nicht reproduzierbar.
    Die auslaufenden SMD-Elkos (wie bei meinem SE30) sind hier zum Glück nicht vorhanden.


    Hat einer eine Idee???


    Christian

    Danke für den Tip! - das war es.
    Im Manual steht "IO" - mit einem großen I - an eine NULL hab ich gar nicht gedacht.


    Jetzt versteh ich das auch:
    Das Initialisieren der beiden Laufwerke macht DOS 2 ja immer beim einschalten - und bei DOS 1.2 muß man es selbst am Anfang erledigen!
    ...und nach dem formatieren ist das Laufwerk initialisiert, deshalb geht es dann, solange bis ich es einmal ausschalte.


    Wieder was gelernt ;-)


    Christian

    Hallo,
    ja die Diskette hab ich drinnen gelassen.
    Die 670 Block-Diskette läuft auch in einer 1541 wunderbar.
    Aber in dem gleichen 3040 drive 0 oder 1 läuft sie nur solange ich nicht ausschalte.


    Ich hab nun auch das Manual zur 2040/3040 mit DOs 1 gefunden.
    Dort steht man muss immer erst mal mit open 1,8,15:print#1,"IO" die Diskette aktivieren - bringt bei mir aber nichts?


    Morgen les ich noch mal im Manual weiter...

    Hallo,


    ich bin gerade dabei mein 3040 mit DOS 1.2 zu reinigen und zu justieren.
    Wenn ich DOS 2 (+6530) von der 4040 reinstecke laufen beide Drives wunderbar.
    Ich habe mit der Leuchtstofflampe die Drehzahl justiert.
    Mit meiner Commodore Demo-Disk (meine Referenz) und dem Ossi hab ich die Stepper justiert.


    Wenn ich nun wieder das DOS 1.2 reinstecke kann ich eine Diskette formatieren, etwas speichern und das Dir laden.
    Schalte ich das Laufwerk aus und wieder an - erkennt er die Diskette nicht mehr.
    Im 2031 oder 4040 läuft die Diskette mit 670 Blöcken aber einwandfrei.
    Das funktioniert in Drive 0 und 1. Aber untereinander sind Drive 0 und 1 auch nicht lesbar...


    Wer kann mir das mal erklären???
    Das Laufwerk kann doch nicht sooo einen defekt haben, der nur bei DOS 1 auftritt?



    Als ich mir Dos 2 auf 462532 gebrannt habe viel mir noch auf das die in den Floppy gar nicht laufen, da sie den CS benutzen, der bei den Eproms VPP ist - Schade...
    Man kann natürlich drei Adapter bauen - aber eigentlich hätte ich lieber Dos 1.2 ;-)


    Schön wäre auch ein Handbuch zu DOS 1.2. Ich habe das Floppy Handbuch von der 4040 über 8050/8250 bis zu 9060/9090 - aber da steht über DOS 1 nichts mehr!


    Gruß
    Christian

    Hallo,


    nachdem kein Kondensator einen Kurzschluss hatte, hab ich nun trotzdem mal einen der drei grundsätzlich verdächtigen Roederstein EKM ausgelötet.


    Und siehe da: Die LCR-Messbrücke verrät, dass dieser kaum noch Kapazität hat.


    Ich hab die drei parallel geschaltenen 2200er mal eben getauscht und das Netzteil läuft wieder.




    Die goldenen Roederstein EKM hab ich schon in mehreren IBM XT und zwei Siemens-Netzteilen ersetzt - allerdings hatten die sonst immer einen glatten Kurzschluss!


    Die anderen Elkos machen meist keine Probleme - aber werden natürlich auch ersetzt - wenn man schon mal dabei ist.


    Ich tausche aber nicht grundsätzlich immer alle Elkos, das wäre ja auch Wanhsinn bei meiner Computersammlung ;-)




    PS: Den Schaltplan werde ich aber noch fertig zeichnen und Bo schicken...




    Christian

    Den Plan hatte ich auch gefunden.
    Das muss der Plan vom US-P500-Netzteil sein. Der hat so ein goldenes Schaltnetzteil, was immer Temperaturprobleme hat, da kein Lüfter vorhanden ist!
    In meinem P500 (US-Modell von mir auf PAL umgebaut) wurde übrigens das Netzteil durch das vom 610 ersetzt.


    Das B700-Netzteil ist ganz anders aufgebaut. Das hat ein TDA1060/NE5560 SMPS-IC und einen LM224/TDE0124DP Vierfach-OP.
    Ich bin gerade dabei den Schaltplan zu zeichnen - sehr mühsam ;-)
    Übrigens hab ich drei B700-Netzteile. Eins von meinem Vorserienmodell B700 (LP-Board) April/83, eins von meinem regulären B710 von Ende 83 und ein Ersatznetzteil von 1/84. Alle sind identisch aufgebaut.


    Im Primärteil ist alles OK. Der TDA1060 bekommt auch seine Hilfsspannung (über einen 3. Trafo).
    Die Kondensatoren sind auch alle OK. Den TDA1060 und den LM224 hab ich getauscht - leider kein Erfolg bisher...


    Christian

    Hallo,


    ich habe gestern erfolgreich meinen 710 repariert. Er hat sich keine Variablen merken können ;-)


    Um den besser auf dem Tisch untersuchen zu können habe ich einen Commodore 1402 MDA-Monitor extern angeschlossen.


    Das hat leider nicht auf anhieb geklappt, da im B710 mit dem 7486 hsync, vsync und video invertiert werden. Dies kann mit Lötpads auf der Platine geändert werden - es müssen aber Leiterbahnen unterbrochen werden.


    Für einen MDA-Monitor darf nur vsync invertiert sein. Also habe ich mir ein Kabel gebastelt mit einem 74LS04 im SUBD9-Stecker, das hsync und Video wieder invertiert.


    Die +5V für den TTL habe ich vom CN11 / Pin 24 abgenommen.



    Mit dem Monitor habe ich dann die einzelnen RAM-Banks getestet - so wie Toast_R es mal im Forum64 beschreiben hat. (Vielen Dank für den Tip)


    In Bank 2 war Bit 5 immer 1. Ich habe also nach Schaltplan den Chip lokalisiert: U77 = D5 in Bank 2.


    Chip gesockelt ersetzt und neu getestet: keine Veränderung. Chip gezogen - nun ist Bit 2 auch immer 1 ?????


    Dann hab ich die Datenleitungen durchgemessen und festgestellt, das U51 für bit5 zuständig ist!!! - getauscht - Rechner wieder OK.


    In den Schaltplänen sind die DRAMS alle verkehrt beschriftet: die DRAMs für bit 7 sind rechts und für bit 0 links!



    PS: Übrigens war das defekte RAM mal wieder ein MOSTEK !



    Christian

    Hab mal mit meinem IBM 5153 verglichen - ist sehr ähnlich aufgebaut und hat auch eine Hitachi-Röhre.
    Für den 5153 gibts ja im Techn. Referenzhandbuch den Schaltplan - ist ähnlich.


    Hab die Pins für die Heizspannung an der Röhre herausgefunden - und es sind 2,8 Ohm - also nicht durchgebrannt.
    Der Vorwiderstand hat 1,5 Ohm - ist auch OK.
    Es kommt aber keine Heizspannung an, also ist wohl der Zeilentrafo defekt...

    Hallo,


    leider ist mein Phoenix-CGA-Monitor (von ADI hergestellt) plötzlich defekt: Kein Bild
    Beim Einschalten ist noch ein kurzes Geräusch zu hören - nicht wirklich Knistern, sondern nur ein kurzes Knacksen.
    Die LED leuchtet. Das Netzteil produziert 3 Spannungen: 15V, 74V, 130V - alle OK.
    Der TO3-Transistor am Zeilentrafo ist OK.
    Mir ist aufgefallen, das die Röhre hinten nicht leuchtet - ist ja wohl die Heizung.
    Die Frage ist, fehlt die Heizspannung oder ist die Röhre im Eimer?
    Bei S/W-Monitoren ist die Heizspannung wohl so um die 6V.
    Aber wie hoch ist die bei einem Farbmonitor. An der 74V-Leitung steht ein H - ist das die Heizspannung?


    Einen VGA oder Monochrom-Monitor hätte ich entsorgt - aber dieser CGA ist dem IBM 5153 sehr ähnlich (gleicher Hersteller?) und schon etwas besonderes!



    Für Tips zur Fehlersuche wäre ich sehr dankbar...


    PS: Mir ist klar das die Reparatur von Monitoren gefährlich ist! - Ich bin nur kein Monitor-Spezialist ;-)


    Gruß
    Christian

    Hallo,


    ich hatte das Glück ein Chessmate zu ergattern.


    Leider finde ich nirgends im Netz eine Anleitung - ich habe zwar irgendwie eine Partie starten können, aber schöner wäre ja wenn man auch mal den Level u.s.w. einstellen könnte.


    Hat vielleicht jemand ein PDF oder einen heißen Tip, wo man die downloaden kann?



    Christian

    Moin, sicher ist das zur Strombegrenzung gedacht, aber ein 10 ohm Widerstand begrenzt auf 22A.


    Vielleicht hatten die ja ohne Widerstand das Problem, das die 630 mA Sicherung sonst rausfliegt.


    wenn im Betrieb da wirklich mal 400 mA fliessen, wird der Widerstand ganz schön heiss - und das im unbelüfteten Netzteil!

    So, Fehler gefunden - war schon fast zu einfach.
    Der Schaltplan stimmt natürlich mal wieder nicht, aber war trozdem eine Hilfe die Schaltung zu verstehen.


    Die haben auf der 220V-Seite einen 10 Ohm Widerstand (als Heizung!) mit eingebaut - der war wohl durchgebrannt bevor die 630 mA Sicherung sich dafür interessiert!


    Also Rezept ist für die Zukunft:
    - RIFA-Entstör-Kondensatoren tauschen (immer)
    - Sekundär-Elkos auf Kurzschluss checken
    - Leistungstransistoren nachmessen
    - Gleichrichterdioden messen
    - Sicherung und Widerstände auf der Primärseite messen


    PS: RIFA-X-Kondensatoren sind mir schon im B710, PC20-II und im IBM-XT abgeraucht!


    Danke Toast_r


    Christian

    Oh Ja, vielen Dank.
    Ohne Schaltplan ist es immer sehr mühsam.


    Bisher waren die Fehler eigentlich immer einfach zu finden in den Schaltnetzteilen.
    Es gehen fast immer die Elkos auf der Sekundärseite kaputt durch die lange Lagerung.
    Meistens sind bei IBM/Siemens die Röderstein in Gold oder Schwarz betroffen.
    - und dann natürlich die ganzen RIFA-X2-Kondensatoren in den Commodore Netzteilen.


    Zum Glück ist das PC1 Netzteil recht simpel aufgebaut.


    ...mal schauen

    Hallo,
    ich habe hier einen PC1 mit defektem Netzteil (scheint wohl häufiger vorzukommen - kein Wunder ohne Kühlung!)


    Ich habe herausgefunden das ein Elko Kurzschluss hatte (wie bei vielen IBM XT-Netzteilen auch) und der dicke Leistungstransistor defekt ist.
    Nun hab ich beides getauscht - aber das Netzteil geht immer noch nicht.


    Der PC1 läuft mit Einspeisung eines IBM Netzteiles.


    Ich muss wohl noch weiter messen...
    Hat Jemand schon mal so ein Netzteil repariert und kann mir einen typischen Fehler nennen?


    Christian

    Hallo 8-bit-Freunde,


    nachdem ich ausreichend Commodore-Rechner habe, bin ich mal in die Atari-Welt eingestiegen und habe einen 800XL mit 1050-Floppy ergattert ;-)
    Leider musste ich feststellen, das man damit (im Gegensatz zu Commodore) ohne eine DOS-Diskette nichts anfangen kann...


    Wer könnte mir evtl. eine DOS 2.5 Diskette und vielleicht noch eine Diskette mit einigen typischen Spielen erstellen und mir die gegen eine Aufwandsentschädigung zusenden?


    Gruß
    Christian

    Vielen Dank für die tolle Anleitung ToastR !
    Bei meinem SFD1001 hat auf einemal der Motor gestreikt. Er ist nur kurz angelaufen, teilweise nur ganz langsam oder gar nicht mehr.


    Also nach Deiner Super-Anleitung zerlegt - und siehe da - es sind alle schwarzen Kondensatoren ausgelaufen.
    Leider ist meine Platine schon stärker beschädigt als bei Dir. Hat einen halben Glasfaserstift gekostet das zu reinigen ;-)


    Anschließend muss ich dann noch einen 6530-6532-Adapter bauen, damit der geliehene 6530 wieder in die 8050 zurück kann ;-)


    Christian

    Hi Felge,


    die von Commodore verwendete Tastatur für PC10-III und PC20-III ist eine Cherry G80-1000HAD - das geht aus den Schaltplänen hervor:
    http://dostalgie.de/downloads/…II_OM_COMMODORE_EN_DE.pdf
    Das ist eine mechanische Enhanced (AT) Tastatur mit XT mode. Commodore hat das Typenschild unten von der Tastatur entfernt.
    Beim PC10 haben Sie eine reine XT-Tastatur verwendet. Die hat zwei roten LEDs in den Numlock und Caps Tasten mit eingebaut - sehr cool ;-)
    Anschließend beim PC20-II und PC1 hat Commodore eine XT-Tastatur mit den drei grünen Tasten rechts oben ausgeliefert.
    Ich hab diese drei Varianten mittlerweile alle hier. Leider vergilben die beiden ersten XT-Tastaturen sehr stark.
    gruß
    Christian

    Hi, ist ein IBM-XT-Controller und ein 8-bit-controller mit Uhr und Multi-IO.
    Aber gut war der Tip mal HD und Floppy gleichzeitig anzuschließen und nach booten von HD den Zugriff auf die Floppy zu testen.
    Hab zwei Floppys angeschlossen und der Zugriff auf B funktionierte - A aber nicht.


    Und dann hab ich meinen - selten dämlichen Fehler - erkannt !!!!
    Ich hab ein 34poliges MFM-Kabel erwischt, welches ja auch eine Drehung zum zweiten Anschluss hat - aber an ganz anderer Stelle!
    Mit dem korrekten Floppy Kabel läuft jetzt alles wunderbar... ;-)


    Danke für die Unterstützung


    Komisch nur das zwei nachgemachte BIOSe in den Boards laufen, aber kein IBM-Bios - ich hätte erwartet das das geht.
    Hat schon mal jemand in einem Fake Board ein IBM-Bios probiert?




    Christian

    Das hatte ich zuerst gemacht.
    Den HD-Controller hatte ich erst später gesteckt um mal zu schauen ob er davon bootet.
    Übrigens läuft das 82'er 8k IBM BIOS (ohne Basci nur die obersten 8k) nicht in den Boards - hätte ich eigentlich erwartet!

    Hallo,
    ich habe zwei IBM XT Clone-Mainboards aus Taiwan. Eines mit einem "Computer XT Bios 3.0" und eins mit Phoenix Bios 2.51.
    Die BIOSe lassen sich auch unter den unterschiedlichen Boards tauschen.
    Beide Boards laufen mit einer Genoa-EGA-Karte und booten von einer MFM-Festplatte.


    Nur leider booten beide nicht von Floppy.
    Ich habe zwei verschiedene 8-bit-Floppy-Controller mit zwei Teac-360k-Floppys getestet.
    Beide Controller+Floppys laufen in einem IBM-Board ohne Probleme.
    Hab die DIP-Schalter-Stellungen auf dem Baord für die Floppys durchprobiert...



    Hat einer eine Idee wo das Problem liegen könnte?


    Christian

    kpanic


    Vielen Dank für den Link. Hab das config-tool gleich getestet und es funzt tatsächlich!


    Ich kann nun meinen CGA-Monitor an der EGA-Karte betreiben. Die Auflösungen mit 200 Zeilen sehen super aus.


    Sogar 350 Zeilen in interlaced sehen auf dem Thomson (Commodore 1901 Original) recht gut aus. Man kann tatsächlich EGA-Spiele starten.


    Nur die 64 Farben gehen natürlich nicht, da RGB ja mit quasi 3+1 bit nicht mehr kann!


    Übrigens hat mein 1084s-P1 (mit TTL RGB) mit der EGA-Karte Probleme - wird nicht erkannt - obwohl er mit der CGA Karte gut läuft.



    Christian

    Hallo,


    hat zufällig Jemand die Treiber-Diskette zur EGA-Wonder 800+ bzw. die PC30-III Disketten - dort sollte die Disk auch dabei sein?


    Es soll ja das ESETUP Tool drauf sein mit dem man den Monitortyp/Modus einstellen kann und die Karte speichert das im EEprom.


    Ich könnte dann mal meinen CGA-Monitor an der EGA-Karte betreiben - in den 200 Zeilen-Modi oder im 350 Zeilen EGA-Modus in 15 kHz interlaced, was aber sicher nicht gut aussieht ;-)



    Gruß


    Christian