Posts by 1ST1

    Ich finde den Ausschluss einer Ausbildung etwas unfair. Denn mancheine(r) hier hat eine Ausbildung in dem Bereich begonnen, weil er/sie duch den in der Jugend erworbenen Heimcomputer erst auf diese Berufsmöglichkeit aufmerksam wurde. Wer weiß, was aus so manch einem hier ohne den C-64 geworden wäre?

    Nein. Es dreht sich, es stoppt sehr präzise in einer Position, dann wird was sichtbar, und es dreht sich wieder... Aber ein anderer Hersteller nutzt in der Tat diese Technik von Kugelmäusen um diese Position anzusteuern und zu halten. Diese Auführung hier macht das quasi selbst, das "wie" wäre dann der oben angesprochene Bonus...

    Ich habe auch noch einen oder zwei von den Ur-Pentiums.


    So, jetzt, da nix neues kommt, hab ich was für euch... Was ist das...? Und Bonus gibts, wenn die Besonderheit dieses Dings gegenüber vergleichbaren Dingern anderer Hersteller erraten wird...

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    • rtsl.jpg

      (126.6 kB, downloaded 42 times, last: )

    Ich habe heute eine Olivetti ETV 240 bekommen. Habe sie ausprobiert, mich gefreut, dass sie einwandfrei funktioniert und auch optisch unbeschädigt ist, und sie erstmal ins Regal gestapelt. Es handelt sich dabei um eine Bildschirmschreibmaschine. Sie ist weitesrgehend baugleich zu der auch schon vorhandenen ETV 250, die habe ich hier schon vorgestellt. Der Unterschied zwischen den beiden Maschinen ist, dass die 240 nicht von Diskette bootet, sondern CP/M und die Textverarbeitung schon im ROM sind. Dadurch startet sie blitzschnell, aber man kann die Textverarbeitung auch nicht beenden und so auf die CP/M-Ebene wechseln. Ohne Diskettenlaufwerk werden Dokumente in einem 20 kB großen Bereich des RAMs gespeichert, Batteriegepuffert. Da bekommt man nicht viel unter. So, ohne Floppy kam die 240 heute hier auch an. Da ich aber noch ein zweites 240-Wrack habe (das wurde mal auf dem Weg hierher von Hermes geschrottet), konnte ich von dort eine Floppy in die "neue" 240 umziehen. Das war echtes "Plug & Play", nach dem Einschalten wurde die Floppy sofort erkannt, und es wurde gleich aufgefordert, eine Diskette einzulegen, um die Dokumente aus dem batteriegepufferten Speicher dort abzulegen. :thumbsup:

    Das Symbol sagt, dass man vor dem Asus-Notebook fortlaufen soll.


    Und so einen 16-Bit-only 386DX habe ich auch. Allerdings das "16-bit-Only" Detail hätte nie jemand erraten, das ist einfach zu exotisch. Das Board ist insofern interessant, als dass es nichtmal einen 387-Sockel hat, sondern nur den 40-Pin-Sockel für den 287. Das Mainboard muss also vor dem Erscheinen des 80387 Chips hergestellt worden sein, das war irgendwann 1987.

    Das ist auf jeden Fall ein Chips&Technology NEAT-386 Chipsatz. Der konnte auch mit 80486er CPUs kombiniert werden, das war aber eher selten, da kamen dann schon höher integrierte Chipsätze auf den Markt. Dieser Chipsatz ist geradezu legendär, zusammen mit seinem Vorgänger, dem NEAT Chipsatz für 286er, denn in den BIOSen dieser Boards konnte man an allen möglichen Betriebsparatern selbst rumspielen, RAM-Timing, Bus-Timing, Teiler für die Taktverhältnisse und vieles vieles mehr. Dazu gabs in Mailboxen ganze Abhandlungen in Textform, welcher Parameter was tut und wie man das idealerweise einstellt um aus der Mühle das letzte Quäntchen Leistung rauszuholen. Der C&T 80C206 aus dem NEAT-286/386-Chipsatz speichert das CMOS und hat auch den Tastaturprozessor und noch ein paar andere Kleinigkeiten drin, der wurde auch gerne mit anderen Chipsätzen kombiniert.


    Hier ist ein Bild eines typischen C&T NEAT-286-Boards: https://commons.wikimedia.org/…892-IMGP4900_smial_wp.jpg
    Und hier ein Bild eines C&T NEAT-386-Boards: http://minuszerodegrees.net/at…20of%20revision%201.0.jpg

    Der Chip ist nicht von ATARI, aber er lässt sich per DOS-Befehl zwischen CGA und EGA umschalten. Außerdem kann man per DOS-Befehl und Tastenkombination zwischen 4,77 Mhz und 8 Mhz umschalten (Sehr wichtig für 8088mph). Für MDA muss man eine extra Karte einbauen und einen zweiten Monitor anschließen, aber auch auf diese Grafikkarte kann man per DOS-Befehl umschalten. Den Maustreiber und die anderen speziellen DOS-Befehle habe ich. Was ich noch nicht hinbekommen habe, ist die Maus mit Windows 1.0 bzw. 2.0 und GEM einzubinden. ATARI hat allerdings selbst GEM mitgeliefert, da geht sie, aber diese GEM-Version ist zu dem was ich da habe sehr alt und spartanisch ausgestattet.

    Der PC3 ist toll, auch weil die 8088MPH-Demo darauf ziemlich gut läuft. Ich habe schon einen, ist momentan mein Lieblings-XT. Sehr zu empfehlen. Habe auch ein bischen Doku und den speziellen Maus-Treiber (für eine seitlich angesteckte ST-Maus) dafür gesammelt, wenn du was brauchst... Ungewöhnlich finde ich bei diesem Exemplar das fest eingebaute 3,5er Floppy, alle die ich bisher gesehen habe, hatten nur 5,25er 360 kB Laufwerke drin. Man kann übrigens extern eine SF314 anschließen, die wird automatisch erkannt und als B: eingebunden. Es sollen sogar 2 externe 314 gehen, habe ich aber noch nicht getestet.

    An der Olivetti M40 hätte ich Interesse. Ich habe momentan nur nichts zum Tauschen. Mach mal einen Vorschlag, was ich dir für den Metallklotz geben kann. Falls du auch noch anderes aus Ivrea haben solltest, was du loswerden willst, mach mal ne Ansage.


    Um dein Angebot der IBM zu komplettieren, solltest du noch dazu schreiben, was für eine Selectrix das genau ist, da gibts ganz viele, denn die wurden in verschiedenen Ausführungen seit ca.1964 bis etwa Mitte 1980er gebaut, anfangs komplett elektro-mechanisch, späte Modelle teilelektronisiert. Irgendwo muss es da ein Typenschild geben.

    Schau mal in eBay, da gibts die öfters. Außerdem auch pinkompatible NEC V20. Nur bestelle die V20 nicht bei dem Händler aus Israel, da habe ich so einen Chip mal im Zoll aufgeben müssen, der wurde nicht durchgelassen, einfach lächerlich...

    Hallo, ich suche eine Bedienungsanleitung für die LCU 116. Das ist eine doppelte serielle Schnittstelle (Port A + B) für die Typenrad-Büroschreibmaschine Olivetti ET 116. Die LCU habe ich kürzlich in der Bucht geschossen und ist heute eingetroffen. Der Anschluss der LCU an die ET 116 ist ganz einfach, inzwischen habe ich auch rausbekommen, mit welchen Tastenkombinationen man die LCU grundsätzlich steuert, aber darüber hinaus weiß ich nichts weiter.


    [CODE] + [Mode] zwei Mal drücken aktiviert die LCU, sie ist aber dann noch im Local Modus


    Danach kann man


    [Prog Srch] bzw.


    [CODE] + [Prog Srch] ruft die Parametereinstellung auf, mit [Code] wird die Parameterliste länger, und scheinbar, das habe ich nich nicht raus, stellt man hier dauerhafte Parameter ein, während ohne Code Parameter nur temporär geändert werden.


    [START] schaltet die Schreibmaschine Online, sie ist druckbereit und kann auch selbst Zeichen an ein Terminalprogramm senden


    [End Text] schaltet sie wieder lokal.


    Ich habe sie erstmal auf 4800 8N1 gestellt und an meine STacy gestöpselt. Der Druck mit dem ASCII-Treiber aus 1ST Word Plus klappt. Vor etwa 25 Jahren habe ich mir mal für Wordplus einen Treiber für meine Olivetti ET Compact 60 geschrieben, auch der funktioniert, und der druckt sogar Umlaute. Aber im Gegensatz zur 60er kann die 116 auch Fettdruck, automatisches Unterstreichen, Hoch- und Tiefdruck und einiges mehr. Das ist folglich in dem Treiber nicht drin. Ich habe auch mal den Diabolo 630, QUME und Brother Daisywheel Treiber aus Wordplus ausprobiert, aber damit kommt nur unleserlicher Unsinn aus der Maschine raus.


    Suche also das Handbuch zu der LCU oder sonstige Tipps. Hat hier jemand zufälligerweise früher mal einer eine Olivetti ET 116 als Drucker am PC / Atari / ... verwendet und kann sich noch erinnern, mit was für einem Treiber er sie angesteuert hat? Auch Hinweise von anderen Olivetti ET Serie Schreibmaschinen (z.B. ET 109, ET 110,, ET 111, ET 112, ET 121, ET 221, ET 225, ET 231) mit originalem Interface könnten nützlich sein, schließlich haben die da in Ivrea auch nicht bei jedem Modell alles neu erfunden.


    Technikerhandbuch und Bedienungshandbuch zur ET 116 habe ich, das lässt sich aber nicht näher darüber aus. Ich bräuchte idealerweise das Handbuch zur LCU 116.


    Wäre schön, wenn sich jemand mit Tipps melden würde, oder vielleicht sogar mit einem passenden Handbuch.

    Das ist in der Tat ein Problem und auch ein wenig schade. Irgendwie ist man wohl der Meinung, dass PCs nichts besonderes sind. Sie können aber durchaus noch ihren Reiz haben. Vielleicht sieht es in ein paar Jahren wieder etwas anders aus und es steigen wieder mehr Leute auf "Retro-PCs" um. Bei Goldilocks ist immerhin einer der Autoren auch ein CPCler :-).


    Nicht ganz, "8088 MPH" von Hornet + CRTC + DESiRE - eine sehr schöne Demo speziell für originale IBM XT mit CGA-Karte mit FBAS-Ausgang aus dem letzten Jahr. Läuft auch auf manch anderen XTs ganz gut, zum Beispiel auf dem ATARI PC3.


    https://www.youtube.com/watch?v=yHXx3orN35Y


    Siehe auch diesen Thread, in dessem Verlauf zeigen diverse Leute, wie die Demo auf anderen Systemen aussieht, das reicht von ziemlich verkorkst (z.B. auf meiner Olivetti ETV 260 und meiner M24), bis erstaunlich gut (mein ATARI PC3 und ein Zenith-Laptop von jemand anders): http://www.vcfed.org/forum/sho…agic-Holy-how-in-the-hell!!!


    Diese Leute (Hornet + CRTC + DESiRE) haben in den letzten Jahren so einige schöne Demos für XTs gemacht, und aktuell scheint auch wieder was zu entstehen.

    Damit habe ich inzwischen (wieder) auch einschlägige Erfahrungen sammeln können... Ich habe mir in den letzten Monaten den ATARI PC3 und die Olivetti M24 softwaretechnisch zurecht gemacht, und dabei auch mit solchen Tools experimentiert und bin letztendlich beim Norton-Commander hängen geblieben. Meine Datenübertragungskette sieht wie folgt aus:



    Erster Schritt der Datenübertragung:


    Aktuelles Windows (XP ... 10) mit PARCP-USB Client-Software ---> USB-zu-Parallelport-Adapter von ParCP-USB ---> Triumph-Adler Walkstation 386 mit MS-DOS 5 (Olivetti-branded) und ParCP-Server


    Zweiter Schritt:


    Auf der Walkstation mit Norton-Commander ----> Serielles Nullmodem-Kabel ----> PC3 bzw. M24 bzw. ETV-260 mit Norton Commander


    Und natürlich auch den gleichen Weg zurück, wenn es um die Datensicherung geht.


    Statt Norton-Commander habe ich auch diverse Laplink-Varianten und FastLynx ausprobiert. Aber das war alles Nix. Und zwar, weil sich die beiden verbundenen Rechner sich nicht auf eine vernünftige Übertragungsrate einigen konnten, mit 19200 Baud braucht man sowas nicht anzufangen. Mit NC bekam ich immer mindestens 115.000 Baud, mit dem PC3 dank des besseren UART sogar mehr.


    Ich habe mir auch aus eBay ein Laplink-Parallelkabel von Hama besorgt, aber damit kommt garkeine Verbindung zustande, eher noch schlimmer, sobald zwei Rechner mit diesem Kabel miteinander verbunden sind, finden Norton, alle Versionen von Laplink und FastLynx den Parallelport nicht mehr. Auch Checkit prangert den Parallelport dann als fehlerhaft an. Irgendwas stimmt mit dem Mistkabel nicht. Da die Stecker vergossen ist, lässt sich das auch nicht nachvollziehen. Ich muss mir so ein Kabel dann wohl doch mal selbst löten.


    Eine Alternative, die ich mal noch ausprobieren will, ist die Interlink/Interserve-Sache von Microsoft, damit bekommt man den anderen Rechner als Laufwerkbuchstaben gemountet, das muss ich nochmal mir näher ansehen, vielleicht kann ich damit, wenn ich das auf der Walkstation und den XTs installiere, vielleicht mit dem ParCP-Client unter Windows 10 direkt auf die Platten der XTs zugreifen, die Walkstation würde das dann durchverbinden, ich müsste dort dann nichts mehr zwischenlagern.


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    Und wer jetzt fragt, von was schwafelt der da mit ParCP-USB? Was ist das? Hier die Antwort:


    ParCP-USB ist eine Server-Client-Software. Die Verbindung läuft entweder über Laplink-Kabel von Parallelport zu Parallelport, oder von USB auf einen Parallelport-Adapter. Man startet auf dem einen beteiligten Rechner den Server, auf dem anderen verbundenen Rechner den Client und bekommt dann auf dem Client eine Norton Commander artige Oberfläche, die sich auch etwa so bedienen lässt. Links der lokale Rechner, rechts der verbundene Rechner. Und dann kann man über die gewohnte NC-Oberfläche Datei- bzw. Ordnerweise Daten hin und her schaufeln. Dabei spielt es erstmal keine Rolle, welchem Rechner von den beiden welche Funktion (Client/Server) zuweist.


    Ich schreibe "Systeme", denn die Sache ist recht flexibel: Es gibt jeweils Client- und Server-Software für Windows 95-10, Mac OS-X (x86), Linux (x86), Linux (Rasperry-Pi), ATARI ST (bis einschl. Falcon) und MS-DOS-PCs ab 80386SX (DPMI muss installiert sein, ist z.B. Bestandteil von QEMM386). Dabei werden auch gleich lange Datei- und Ordnernamen in das 8.3 Schema von MS-DOS und TOS gepresst, unter MiNT sollen die langen Dateinamen in FAT32- bzw. Ext2-Dateisystemen sogar erhalten bleiben, habe ich aber noch nicht getestet.


    Die Client/Server-Software ist inzwischen Open-Source und dieser Schritt soll auch dazu animieren, den Client und Server auch für bisher nicht unterstützte Systeme, z.B. den Amiga oder Archimedes umzusetzen, oder auch für ältere MS-DOSen (XT/286AT), oder der Software eine modernere Oberfläche zu verpassen. Den dazu gehörenden USB-zu-Parallel-Adapter kann man bei Petr Strehlik beziehen. Hier die Webseite: http://joy.sophics.cz/parcp/parcpusb.html , dort ist auch die Software zu finden, und auch der Link zu Github mit den Sourcen.


    Meiner Erfahrung nach ist aber die schnellste Datenübertragung möglich, wenn man auf dem modernen System den Client und auf dem Altsystem den Server laufen lässt. Allerdings, lässt man den Server auf dem modernen System laufen, dann kann dieser gleichezeitig über merhere USB-zu-Parallel-Adapter mehrere Clients versorgen, auch nicht schlecht... Die Datentransferrate zwischen den beiden Systemen liegt je nach Systemen zwischen 50 und etwa 130 kB/s.


    Ich habe jetzt ParCP-USB seit über einem Jahr im Einsatz und damit schon Gigabyte-weise Daten zwischen Windows XP, 8.1 und 10 auf der modernen Seite und diversen ATARI-ST/TT/Falcons und eben der Walkstation hin und her geschoben. Es ist sicher nicht die schnellste Lösung, aber es funktioniert zuverlässig und supersimpel, ohne dass man erstmal großartig was basteln oder konfigurieren muss. Die einzige Hürde, die man nehmen muss, ist die dass man die Client/Server-Software erstmal auf den Altrechner rüber bekommen muss, meistens kann man das per Diskette erledigen, die Programme sind jeweils nur rund 200 kB groß.


    Fazit: Wer mit alten Rechnern rummacht, das Tool ist ein Must-Have! :mrgreen:

    An so einer Platine wäre ich auch interessiert. Ich betreibe momentan meine Olivetti M19 mit einer Triumph-Adler gebrandeten XT/AT-umschaltbaren Cherry-Tastatur, das geht ja garnicht. Ich habe nämlich die eigentlich richtige Tastatur Olivetti ANK25-102 für die M19, aber nur mit der AT-Firmware im Tastaturcontroller.


    Die Platine ist an und für sich sehr winzig, das kann man sicher auch als Lochraster nachbauen, aber einen PIC kann ich nicht programmieren. Also, ich wäre dabei.

    Wenn deine NAS auf Linux basiert, benutzt sie SAMBA, evtl. schon die Version 4. Darin kann man die Sicherheitsstufe auch wieder zurückdrehen. Kann dir aus dem Stehgreif nur nicht sagen, wie. ABer wenn du Muße hast, stöbere doch mal in den Samaba-Einstellungen, ist ja alles Online gut dokumentiert. Es geht dabei um die Protokollversion SMB V1 versus V2 und Übertragung von Useraccounts verschlüsselt oder nicht, der DOS-Client spricht evtl. auch nur NETBEUI, was heutzutage von Windows garnicht mehr unterstützt wird, evtl. von Samba auch nicht . Die alten DOS/Win-9x-Büchsen können nur unverschlüsselte Authentifizierung.

    Ps.: ... SMB/CIFS/SAMBA ... ist wesentlich fortschrittlicher als NFS und FTP.


    Edit Toast_r: Persönliche Angriffe haben hier nichts zu suchen.

    Ich benutze am liebsten den DeLock Dual-CF-Adapter. Gerade gestern habe ich einen in meinen Falcon eingebaut, mit einer 32 GB CF als festes Laufwerk, wovon er booten kann, und mehreren kleinen CFs (bis 1GB) für den Datenaustausch mit dem PC. Der DeLock hat ein Gehöuse in der Größe einer 2,5 Zoll Platte und die gleichen Befestigungslöcher, das ist sehr komfortabel beim Einbau.

    Bis auf den Satz, dass die Localtalk Schnittstelle absolut nutzlos ist, ist alles richtig.


    Es gibt für den Mac eine Midi-Schnittstelle (Name habe ich vergessen, es war aber letztens eine in der Bucht), die kann man daran betreiben. Cubase hat einen passenden Treiber. Wahrscheinlich sollte sich auch ein Yamaha MU90R Racksynthesizer daran betreiben lassen, ich habe den, der hat auch so eine Mac-Schnittstelle, im Handbuch zu dem MU90R steht, dass man darüber alle 32 Midikanäle des Synthies auf einmal ansteiern kann. Müsste ich mal ausprobieren, habe aber kein passendes Kabel.


    Außerdem soll MidiCom 3.98 die Local-Talk-Schnittstelle zur Vernetzung von M-STE, TT und Falcon benutzen können, habe ich aber auch noch nicht ausprobiert, auch wegen dem Kabel.

    Seltsam ist das nicht, mit dem WD1772-02-02 kann es mit großer Wahrscheinlichkeit trotzdem klappen. Was die mitunter nicht möglichen, ist ein Dauertakt von 16 MHz. Da kommts drauf an, wie schlau die HD-Schaltung ist. Da gibts welche, die den 16 MHz Takt nur dann anliegen lassen, wenn das entsprechende Laufwerk eine HD-Diskette meldet und ein Zugriff auf dieses Laufwerk statt findet (Auswertung von HD-Signal & Driveselect & Motor-On) , und es gibt welche wo immer 16 Mhz anliegen, wenn eine HD-Diskette eingelegt ist (Nur HD-Signal oder HD & Drive-Select), Bei diesen etwas einfacheren Varianten funktionieren weniger 1772-02-02. Der Kühlkörper kann da helfen. Wenn in einem Mega-STE kein Ajax drin ist, ist meistens ein 02-02 drin, es sei denn jemand hat den ausgewechselt, um ihn für was anderes zu verwenden..

    Für HD:


    Schau mal was für ein Floppycontroler im Mega STE drin ist:
    - Normaler WD1772: Keine Chance, kann nur 8 Mhz
    - WD1772-02-02: Ausprobieren, möglicherweise einen Kühlkörper aufkleben. Meinstens klappts.
    - ATARI AJAX: Uneingeschränkt 16 MHz tauglich


    Dann:
    - HD-Floppy einbauen
    - Dipschalter #7 umlegen


    Fertig.

    Der Mega-STE ist der erste ST den du hattest? Dann hast du ja die Beste Zeit eigentlich schon verpasst. Ich habe damals mit einem 520ST angefangen, war ein Sonderangebot, musste raus, denn der Nachfolger (1040ST) war schon angekündigt...

    oder einfach mal vorbeikommen


    Das ist nett, aber ich bin so selten im schwäbischen... Naja, vielleicht ergibt sich mal ne Möglichkeit.


    Ich empfehle dir, den Rechner auf jeden Fall mal ausführlicher, also mit weiteren Bildern, auch der Handbücher, auch innen, im englischen Vintage Computer Forum vorzustellen. Du könntest damit (original Microsoft MS-DOS 2.11 auf Motorola 680x0) die Computergeschichte umschreiben. Die Welt könnte heute anders aussehen, wenn sich das durchgesetzt hätte.


    -> http://www.vcfed.org/forum/forum.php


    Vielleicht findest du so auch noch Leute, die das Ding kennen.


    Ein weiterer lustiger Gag neben der GEM-Portierung auf diese Maschine wäre übrigens auch die Übertragung und Anpassung dieses MS-DOS auf einen ST... Mit GEMDOS und COMMAND.PRG gibts ja immerhin von DRI/ATARI selbst einen Ansatz, der dabei helfen könnte.


    Update: Ich habe eben nochmal nach dem Rechner gegoogelt, die Fundstellen sind tatsächlich sehr spärlich. Aber zum Grundmodell SBC-16 wird angegeben, dass ein 8086 verbaut ist. ( http://www.channelpartner.de/a/duet-16-bei-se,1175356 ) Es könnte also auch sein, dass der 68010 als Zusatzprozessor auf einer Erweiterungskarte drin steckt, steht ja auch so als Extraposten auf der Rechnung. 68010 = "Aufrüstung zur Mittlere Datentechnik" - herrlich! Das MS-DOS würde dann ganz normal auf dem 8086 laufen, der Motorola würde nur bei speziellen Programmen einspringen.

    Also, den SBC Duet-16 finde ich mal total spannend! MS-DOS auf einem 68000er!!! Ist das original von Microsoft oder ein Nachbau, vergleiche GEMDOS von DRI für den ST?


    Da die GEM-Quellen frei sind, und die Mühle ordentlich RAM hat, wäre doch sicher mal eine reizvolle Sache, für den GEM anzupassen ! Dann könntest du saubewr programmierte ST-GEM-Anwendungen darauf laufen lassen.


    Welches Baujahr ist der Rechner eigentlich? Edit: Sehe gerade, die Rechnung ist von 1985. Coole Kiste! Den würde ich gerne mal live sehen!