Posts by 1ST1

    So einfach ist es nicht... Du solltest erst noch abklären, ob dein Board neben Fast-Page-RAM auch mit EDO-RAM umgehen kann. Große EDO sind einfacher zu bekommen, als große FP-RAM(außerdem ist EDO schneller). Am einfachsten ist das, in dem du mal nach dem Aufdruck auf den RAM-Chips auf diesen PS/2-Modulen googelst. Vielleicht sind das schon EDOs, dann kannst du wahrscheinlich auch größere EDOs einsetzen. Es gibt aber noch mehr zu beachten, dazu wäre ein Blick ins Mainboardhandbuch hilfreich, weil es bei PS/2-Modulen noch Unterschiede gibt, benötigte Zugriffsgeschwindigkeit, einseitig/doppelseitig, Parity (hier wahrscheinlich nicht notwendig, die vorhandenen Module haben auch keins), Anzahl Row/Colum-Adressen, usw. Wenn du versuchen willst, rauszubekommen, was für ein Board das ist, hilft dir ein Vergleich des Boards mit dieser Webseite:


    https://th99.classic-computing.de/#1

    https://stason.org/TULARC/pc/motherboards/index.html

    Lüsterklemmen = Leuchtenanschlußklemmen (die mit den beiden Schrauben) sind nicht zulässig in Verteilern und Dosen.

    Die meisten davon sind auch nur für 6A Dauerlast ausgelegt.

    Das musst du mal den Elektrikern von vor 30++ Jahren erzählen...

    Es gab auch bei mir mal eine Zeit, da habe ich im ganzen Haushalt nach

    so einem Kabel gesucht. Nach langem Suchen habe ich so eins am

    Tischgrill gefunden.



    So ein Problem hab ich momentan auch. Normale Kaltgerätekabel hab ich ohne Ende. Aber momentan suche ich zweidrei Stück mit diesem Stecker wie er bei den Thinkpad-Netzteilen dran ist, dreipolig aber so abgerundet, wenn ich wüsste, wie man das nennt und wo man die bekommt, wäre toll...


    Mag sein, dass solche Installation noch häufig im Bestand vorzufinden ist, aber wir sprechen hier ja von einer Neuinstallation

    Genau, es geht hier nicht um was altes, und ich will es ja von einer Fachkraft machen lassen.


    (nicht nur wegen der Optik)

    Ich mag die Optik von Bakelit-Steckdosen und Drehschaltern. In dem Schuppen, in dem der Umbau passiert, sind im Erdgeschoss noch welche, und die bleiben drin. Hab sie aber vor Jahren mal checken lassen, war alles gut.

    Gerade Steckdosen neigen durch das ewige Rein und Raus irgendwann zu Ermüdung

    Da müssen aber schon viele Steckvorgänge passieren, dass sich da die Kontakte verbiegen oder abnutzen. Für die in der Wand verlegten Kabel, egal ob in die Kontakte der Steckdose reingeklemmt wie es heute üblich ist oder verschraubt sollte das aber kein Problem sein.

    Heutzutage würde ich niemals, auch wenn es sie noch zu kaufen gibt, eine Schraubklemme verwenden.

    Warum nicht? Gibt noch so viele Schraubklemmen in Schaltern und Steckdosen, oder man denke an die vielen Lysterklemmen in den übertapezierten Verteilerdosen. Solange die nicht feucht werden und anfangen zu rosten sollte das kein Problem sein. Eine verrostete Lysterklemme hatte ich hier im Haus schonmal, war der Anlass den Elektriker kommen zu lassen und hier im Erdgeschoss während des Hausumbaus alle Verteilerdosen prüfen zu lassen und dabei fand sich noch stoffummanteltes Kabel in der Wand, das dann weg kam.

    Grundsätzlich sollte, auch wenn dies gesetzlich nicht vorgeschrieben ist, auch mal hin und wieder nach der Elektrik geschaut werden.

    Ja, aber dafür alle Schalter und Steckdosen raus holen ist ein Wahnsinns-Aufwand, an manche Dosen kommt man auch nicht dran, weil Schränke davor sind, oder man denke an die vielen übertapezierten Verteilerdosen, auf neu tapezieren hat dann auch nicht jeder Bock.

    wieviele der Brände durch eine schadhafte Elektroinstallation entstanden sind

    Wie oben schon geschrieben, da reden wr von einer Alt-Installation und nicht von was neuem.

    Nein...


    Diese Glasplatten sind rundherum in einen Rahmen eingelassen und abgestützt. Die Treppe nur auf einer Seite. Ist wahrscheinlich nur eine Kopfsache, die Glasplatten sind vielleicht so stabil wie gleich eingebaute Stahlplatten, aber alleine der Kopf sagt, das muss nach ein bischen Biegung einfach brechen... Kopfsachen sind sehr mächtig, deswegen sterben gerade in Osteuropa viele Menschen.

    Wie geil, schluck, ich glaub ich würde da nur auf den Schrauben hochgehen...


    Putzen wird auch lustig, vor allem wenn jemand ein paar mal mit Straßenschuhen rauf und runter ist.

    Der Elektriker war ja schon zur Besichtigung da und ich habe ihm gezeigt, was ich vor habe aufzubauen. Wenn der was dagegen gehabt hätte, hätte er wohl schon was gesagt. In den Verteilerkasten kommt für die 4 normalen Schuko-Dosen ein FI-Schalter rein, Der Wandler für die Panels hat eine eigene Sicherung. Sicherung für das Gesamtkonstrukt ist ja schon im Haus-Verteilerkasten.

    Na dann erkläre mir bitte mal wie die das in Holzhäusern machen... Und demnach wären wohl auch die Unterputzdosen in einer Holzwand auch böse, und welchen Unterschied würde eine Rigipsplatte in einem hölzeren Dachboden ausmachen?

    Eine andere langjährige, schwierige Suche ist zu Ende...! Vor langer Zeit war mal einer in eBay für 600, verrückt, dann war mal einer mit einem ETS-System zusammen für mich gedacht, der landete dann aber leider wo anders, der ihn dann aber doch erst an mich abgeben wollte, es sich wieder anders überlegt, angeblich nach Italien verkaufte, dann wieder in ebka zum Verschenken drin stand aber wieder auf meine Anfrage nicht reagierte, aber jetzt bin ich endlich versorgt, ...




    Da hab ich jetzt was zum ASCII Art spielen... Muss mal recherchieren, ob es dafür noch Farbbänder gibt, es ist ja erstmal ein Multistrike-Carbonband drin und ein Nylonband dabei, das lässt sich vielleicht sogar wieder einfärben, aber der Typenraddrucker schreit nach Verwendung. Neben dem 45 Zeichen schnellen Olivetti DY 450 gab es auch noch einen DY 600 und einen DY 800, letzterer war meines Wissens der schnellste je gebaute Typenraddrucker, hab ich als Azubi einmal auf dem Tisch gehabt zum Rekalibrieren der Typenradselektion, der hat beim Testdruck zunächst das Typenrad zertrümmert weil er immer neben die Speichen gehauen hat, ansonsten nie einen gesehen... Die DY 450 waren etwas häufiger, aber unverwüstbar, daher nie einen repariert. Der hier hat es auch nicht nötig, ist einwandfrei.

    Zu Association WDA gibts auch eine Webseite: https://wda-fr.org/


    Wenn man sich die Bilder anschaut, dann haben die ja viel vor, sehr ambitioniert, sowas kann man als Verein wahrscheinlich nur in Wurfweite einer Megastadt wie Paris machen, wo es auf einem Haufen potentiell viele Leute gibt, die sich für alte Computer interessieren, die sich dann regelmäßig in der Fabrikhalle betätigen.


    Ich hatte mal über den Acorn Archimedes Kontakt zu einem Franzosen, der nordöstlich von Paris, irgendwo bei Soissons, Compiegne oder so in einem kleinen Ort eine Fabrikhalle kaufen wollte, um dort ein Computermuseum einzurichten, vielleicht ist es das. Ich finde auf die Schnelle aber die Mails dazu nicht.


    Ob ntrs_france uns hierzu mehr erklären kann?


    Das Ganze scheint eine Größe zu haben wie das norditalienische Museo del Computer, auch in einer Fabrikhalle.


    Müssen wir da als deutschlandweit aktiver Verein nicht langsam mal nachziehen...??? :nixwiss:

    Einzige Beschädigung bei meinem Exemplar ist der Tastatur-Clip rechts vorne an der Ecke - da ist was intern ausgebrochen

    Ja, das geht oft kaputt, schwer zu reparieren.


    Du brauchst auf jeden Fall für Tests und Setup, falls die Platte neu eingerichtet werden muss, die Customer Test Diskette (M21, M24, M24SP, Xerox 6060, AT&T 6300), da ist die Funktion für Lowlevel-Format der Platte drauf. Ansonsten empfehle ich auch die Lektüre des Artikels aus der LOAD vom letzten Jahr, sonst läufts du in einige Fallstricke zb beim deutschen Tastaturtreiber, Jahr 2000, ansi.sys, ...

    Cool, wenn du bei der M24SP Hilfe brauchst, melde dich. Die haben aber üblicherweise keine Elko-Probleme und Tantals gibts auch nicht, außer vielleicht auf irgendwelchen nachgerüsteten 8-Bit-ISA-Karten.


    Zeig mal die Rückseite, vielleicht hast du ja sogar ein GO 329 Display Enhancement Adapter drin...


    Ps: Das ist kein "schnöder" PC, das ist eine M24SP, 8086 mit 10 MHz, eine echte Diva!


    Ps: Falls du doch keinen Bock auf die Kiste hast, naja, du weißt schon, eine PN genügt. ::heilig::

    Wisst ihr, wie ich das erste Mal mit Vangelis in Berührung kam? Mit dem C-64! Ich habe damals 1984 an der Schule im Informatik-Unterricht als Wahlpflicht mit gemacht, und da hatten wir Basic-Kurs am C-64, traf sich natürlich perfekt weil ich ja auch gerade einen bekommen hatte, und als wir da nach der Pause in den Klassenraum kamen, war der an meinem Platz noch an, und da lief ein Basic-Programm namens Synthsample oder so ähnlich, ein Menü mit Songs, die abgespielt wurden wenn man sie auswählte. Das Programm war komplett in Basic mit tonnenweise Data-Zeilen mit der Musik, und da waren Songs von Jean Michel Jarre, Mike Oldfield usw. und eben auch einer von Vangelis. Ich hatte eine Diskette im Schulranzen, gab ja immer mal was zu tauschen, und da habe ich das dann gleich drauf gespeichert, müsste noch existieren.

    Und dann wäre da noch das hier... Das ist jetzt so ziemlich das nutzloseste Ding in meiner Sammlung, aber technisch-historisch sicher interessant... Hab ich hier heute Abend in der Nähe abgeholt.


    Der Verkkäufer hatte das "Ding" schon letzten August in die Bucht gestellt, Startpreis 800 Euro, aber hat auch gleichzeitig Preisvorschläge zugelassen. Der Startpreis sank über die Monate in 10...20 Euro Schritten, aber es gab keine Gebote, auf meinen Preisvorschlag, immer der selbe, wurde nicht angenommen. Jetzt diese Woche erreichte das Startgebot endlich etwa den Wert, den ich die ganze Zeit vorgeschlagen hatte, da hab ich dann zugeschlagen.


    Das war ein hartes Stück Arbeit, das Ding endlich hier zu haben!!! Und es ist superselten, aber quasi völlig nutzlos...



    Das ist das Ding von hinten, auch vom Lieblingsitaliener, SCSI-Schnittstelle mit von außen einstellbarer ID, niedrige handgeschriebene Seriennummer. Viele gab es davon nicht.



    Ein Olivetti OD 810 Laufwerk. OD = Optical Disc. Um genau zu sein, ein WORM-Laufwerk, Write Once, Read Many, also quasi im Verwendungszweck ein Vorläufer von CD-Brennern für Archivierung, Backup. Die Disk ist zweiseitig fest in einer Hülle, muss rumgedreht werden und hat insgesamt eine Speicherklapazität von 810 MB. Das Laufwerk kostete 1987 um die 6000 USD.


    Das Laufwerk ist mehr als doppelte Bauhöhe, also wie die Laufwerksblende, sondern es hat noch weitere Platinen unterhalb der Blende, vor allem mit RAM, aber auch mit einer 68000 CPU.


    Es scheint funktionsfähig zu sein, es blinkt kurz nach dem Einschalten und dann gehen die LEDs aus. Aber mit nur einem Medium, einmal beschreibbar, und Medien dafür noch zu bekommen wird sicher unmöglich sein, schöner Staubfänger. Wird übrigens im Pocket-Service-Guide als Option für die M380, M486, CP486 und LSX-50x0 erwähnt. Das Laufwerk mit seiner Elektronik sind aber keine Entwicklung von OIvetti, sondern von Laserdrive Ltd aus dem Jahr 1987.


    Achso, ja, die notwendigen DOS-Treiber dafür hab ich auch, im Winter habe ich einen Packen Disketten durchgearbeitet und dabei war die originale Treiberdiskette dabei, habe ich auf meinen Server gesichert...


    Weiter gehts, kam per Auto aus der Schweiz angereist...



    Das ist quasi das Ende der Fahnenstange, zusammen mit der ET 1250 MD (Memory, Display) war das scheinbar die letzte elektronische Büroschreibmaschine der ET-Serie, welche Olivetti in dem Markt eingeführt hat. Sie basiert auf dem Druckwerk der ET Compact 65/66 Heimschreibmaschine und nicht auf den hochwertigeren ET 2000 Druckwerk. Sie hat aber ein recht eigenständiges Design, den Grauton habe ich vorher noch nicht bei einer elektronsichen Schreibmaschine gesehen, die in meinen Katakomben irgendwo hinten gestapelte ET 1250 MD ist fast weiß. Schön an der hier finde ich die Schweizerdeutsche Tastatur, mit der man sehr bequem neben Texten mit deutschen Umlauten auch die französischen Accent-Zeichen mit nur einem Tastendruck erreicht. Übrigens hat die im Boden eine kleine Klappe wo man an einen Stecker auf der Basisplatine dran kommt, das riecht nach nachrüstbarer Schnittstelle.

    Mal ein paar Drucker vom Lieblingsitaliener, die sich in der letzten Zeit so angehäuft haben...


    Olivetti DM 309, 9-Nadel-Profi-Drucker für den Arbeitsplatz mit immerhin 144cps. Ganz genauso aussehend habe ich auch den DM 324, also nur anderer Druckkopf, ihr ratet es schon, richtig 24 Nadeln. Und den DM 324L, das "L" steht für "Large", also A3-Papierbreite, sind aber beide momentan zu tief in den Katakomben vergraben, als dass ich da dran komme.


    Ein DM 124C, wenn ihr obige Namenskonvention verstanden habt, richtig... 24-Nadel-Einstiegsdrucker, und das C steht nicht für "Coupé", sondern für Color. Diese Beule vorne wird gebraucht, um die Farbspuren des Farbbandes hoch und runter zu bewegen.


    Und der hier sieht auch so aus, hat aber kein Knubbel vorne, also ohne C, ein einfacher DM-109.


    Und dann hab ich noch den hier bekommen, ein JP 270, ein kleiner Kartoffeldrucker Tintendrucker der wohl Deskjet 500 kompatibel ist. Das Plastikding habe ich auch nochmal als JP 70, keine Ahnung was zwischen den beiden der Unterschied ist.


    Der richtig coole Drucker ist aber noch in den heiligen Hermes-Hallen, ich hoffe, er kommt morgen, ich freue mich insbesondere schon auf den...