Beiträge von Martin Hepperle

    O.K. ich habe das gestern Abend nur aus meinem AVR-CP/M Backup Quellcode-Verzeichnis kopiert - ich schau heute Abend nochmal nach, ob das wirklich so funktioniert, da bin ich aber ziemlich sicher ("famous last words").


    "Globale Variablen"

    In Fortran kann man Variablen in COMMON Blöcken zusammenfassen und dann in Unterprogrammen verwenden. Das sind sozusagen globale Speicherblöcke mit Namen (es gibt auch einen unbenannten). In jedem Unterprogramm taucht deshalb der COMMON Block SCALE auf, in dem diese "globalen" Variablen deklariert werden. Man kann das auch ähnlich wie eine global definierte "Struktur" in anderen Sprachen sehen.

    In manchen Basic Dialekten gibt es auch COM Blöcke, die genauso funktionieren (z.B. HP Rocky Mountain Basic).


    Die Variable IDEV wird also einmal in TINITmit IDEV = NDEV besetzt und kann dann in Unterprogrammen, die die folgende COMMON Anweisung enthalten, verwendet werden:

    Code
          COMMON /SCALE/IDEV,SCALX,SCALY,XMIN,YMIN


    WRITE Anweisungen gibt es formatiert und unformatiert.

    Code
          DATA SEQ /27,'[','?',38,'h'/
          IDEV = NDEV
          WRITE(IDEV) SEQ

    ist unformatiert, d.h. wird direkt binär die Folge der 5 Bytes in SEQ ausgegeben. Bei formatierter Ausgabe wird eine FORMAT Anweisung verwendet um das ... Format festzulegen. Da können dann genaue Angaben zu Vor- und Nachkommastellen etc gemacht werden. Die wird üblicherweise für Textausgaben (ASCII) verwendet. Das ist ähnlich wie in BASIC mit den PRINT und PRINT USING Anweisungen.

    Es müsste auch funktionieren:

    Code
          LOGICAL*1 HELLO(5)
          DATA HELLO /'H','e','l','l','o'/
    
          WRITE(1) HELLO

    (LOGICAL*1, weil der MS-Fortran Compiler noch keine CHARACTER kennt).


    Martin

    Zum Fortran Programm: Hmmm ... geht denn prinzipiell die Textausgabe von Fortran?


    Füge mal dieses Zeilen irgendwo ins Hauptprogramm vor CALL TINIT(1) ein:

    Code
          IDEV = 1
          WRITE(IDEV,1000) 
    1000  FORMAT(' Hello Tektronix')


    Zum Tektronix: Ein Tektronix 40xx im Textmoduls schreibt immer zunächst von links oben nach links unten, bricht dann in eine zweite Spalte um und schreibt die dann von oben-Mitte bis unten Mitte voll. Dann beginnt es wieder links oben und überschreibt.

    Scrollen kann es nicht - dafür löschen entsprechende Programme den Bildschirm - FLASH!

    Das war auch damals™ so und xterm macht das eventuell falsch.


    Martin

    Hallo Andreas,


    Richtpreise für solche Geräte gibt es nicht. Hier im Forum gibt es sicher ein paar Interessenten, mit denen Du direkt kommunizieren kannst. Wenn sich daraus nichts ergibt, hast Du zumindest eine Preis-Idee.

    Angebote hier im Forum müssen mit Preisangabe erfolgen - sonst artet es in endlose Diskussionen und Enttäuschungen aus. Dafür ist dann E-Bay zuständig.


    Auf jeden Fall müsstest Du ein paar Bilder machen und eine Liste der Zubehörteile.

    Für Mondpreise in E-Bay einzustellen, schreckt eher potentielle Käufer ab, da meist wegen überzogener Vorstellungen erfahrungsgemäß kein deal zustande kommt.


    Ich persönlich wäre z.B. an dem HP 150A und dem Integral interessiert, eventuell auch an einem 9825.

    Welche (HP?) Taschenrechner suchst Du denn?


    Details am besten per PM.


    Martin

    Peter,


    Teraterm funktioniert recht gut und man bekommt ein zweites Fenster mit Tektronix Anzeige. Bei geschickter Programmierung kann man zwischen Textfenster und Grafikfenster wechseln und hat dann ein "Dual-Screen" System - all das mit CP/M.

    Allerdings kann es nicht die Grünstufen-Darstellung, die in einzelnen Demos verwendet wird.


    Es gibt da auch ein relativ neues Projekt das einen Raspberry Pi zum Tektronix Terminal umfunktioniert:

    Github Projektseite.

    Dabei wird versucht, auch den hellen Leuchtpunkt zu simulieren. Die Videos sehen recht gut und vorbildgetreu aus. Ausprobiert habe ich das noch nicht, wäre aber einen Versuch wert und die Software könnte wohl auch auf einem anderen Linux System zum Laufen gebracht werden.


    Martin

    Hier kommen zwei Archive mit Fortran Programmen für Tektronix-Ausgaben.


    Die erste Datei ist eine Minimallösung und gut zum Ausprobieren geeignet:

    TEKTEST.zip

    Das zweite Archiv enthält eine Bibliothek von Routinen mit der sich auch komplexere Sachen darstellen lassen, inklusive eines Vektor-Zeichensatzes

    TEKLIB.zip

    So sieht dann ein AVR-CP/M Stick mit serieller und paralleler Schnittstelle und Echtzeituhr aus:

    Etwas Drahtverhau, aber das Gerät funktioniert sehr schön.


    PS: Unser Freund, der Max Pollin, hat gerade SD (nicht SD-HC) Karten mit 128 MB im Angebot (724115 und 724116) - die sind eigentlich genau richtig in der Größe für solche Projekte, kosten aber satte 60 Cent pro Karte.

    ... muss ich heute abend mal raussuchen ...


    Ich hatte für MS-Fortran 3.44 unter (AVR-)CP/M eine kleine Bibliothek von Routinen geschrieben mit dern man Fensterdefinitionen mit Clippung, Skalierungen, Move und Draw für Tektronix ausgeben kann.

    Es gibt im Internet auch fertige Tektronix Demodateien die man als Binärdaten auch an einen Tektronix-Emulator senden kann (z.B. Teraterm oder andere hardware-basierte Projekte). Ich habe mir mit einem STM-32 Blue-Pill Board einen Emulator mit einem kleinen 2,4 Zoll TFT Bildschirm gebastelt. Sozusagen Tektronix für's Puppenhaus, wenn man keinen Platz für Großrechner hat.


    Martin

    Ein HP-46 Tischrechner den ich beim CCG Flohmarkt erstanden habe (gegen Geld und ein paar kleine PDP Platinen).

    Sieht aus wie eine elektromechanische Addiermaschine, ist aber ein "aufgeblasener" HP-45 Taschenrechnern mit Speicher, trigonometrischen und Statistik Funktionen, Koordinatentransformation, etc.


    Interessant ist auch das Druckwerk, das wohl ähnlich auch in anderen Tischrechnern verwendet wurde - es besteht aus einer andauernd rotierenden Walze, auf der Zahlen und auch ganze Wörter aufgeprägt sind. Zum Drucken schlagen dann Hämmer in Folge oder auch gleichzeitig die Typen aufs Papier.



    Das Ganze kann ich als Rechenhilfe zum zum programmieren gebrauchen :).

    ... das Netzteil ist doch Standard HP und das liefert Wechselstrom - da muss man sehr, sehr genau aufpassen mit der Polarität der Sinuswelle ... :fp: sonst rechnet der Rechner rückwärts.

    Danke für Euer Interesse, ich bin noch am sichten und sondieren - so richtig passende Tauschangebote habe ich noch nicht vorliegen.

    Ich hoffe es nimmt mir keiner übel, wenn ich da noch etwas warten möchte - vielleicht kommt noch der Topf für meinen Deckel vorbei.


    Nur zur groben Orientierung habe ich nochmal etwas nachgeforscht und für mein persönliches Gefühl entspricht (Preise von damals nur als Vergleich)

    • AlphaStation 3000 einer typischen kleinen Workstation in der ehemals 10000 DM Klasse (wie Sun Sparcstation oder HP 9000/700-er oder HP 9000/300-er),
    • VAXstation 3200 eher einer HP-1000 oder kleinen PDP in der ehemals 50000-100000 DM Liga.

    An den "modernen" HP 700, Apollos etc. habe ich kein großes Interesse - schöne Dinger, aber ich möchte mich auf die älteren HP Geräte fokussieren.


    Den HP 382 sehe ich mehr als Gegenstück zu AlphaStation, aber ich hätte da lieber die "portable" Controller Version mit anklappbarer Tastatur und eingebautem Monitor.

    Neben HP würde mich auch ein Tektronix Basic Rechner 4051/4052 interessieren - als Standalone- und auch als Ausgabe-Gerät zu meinen HP-1000.

    Wie es so geht ... ein Kollege geht in Ruhestand und ich habe ich ihn dazu genötigt, diese beiden Teile nicht in Gitterboxen abtransportieren zu lassen.


    Nachdem ich nun selbst mit DEC nichts mache, sondern mich weiterhin auf HP-Rechner beschränken möchte, frage ich mich was ich jetzt tun kann.

    Login-Daten sind nicht bekannt, Tastaturen und Monitore sind nicht dabei (aber die Tastatur+Maus-Adapterkabel). Dazu gibt es noch ein paar wenige Handbücher für die 3000 und ein paar Lizenzurkunden zu OpenVMS. Ich weiß, dass zumindest die Alphastation 3000-300 auch mit OSF/1 Unix installiert werden kann, ich glaube auch mit Windows NT.


    Gibt es da Interessenten, die vielleicht etwas vergleichbares mit HP Typenschildern zum Tausch anzubieten hätten? (z.B. HP-1000, HP 9000, HP-Serie-80, HP-IB Mess- oder andere Geräte?)

    Ich habe das mal hier als Fachthema eingestellt und nicht als Biete/Suche, da ich keine genaue Preisvorstellung habe. Tausch wäre mir am liebsten mit jemandem der mit den Geräten auch was macht. Die Geräte stehen in Braunschweig.


    VAXstation 3200 (schwerer Bomber)

        


    AlphaStation 3000-300 AXP (leichter Abfangjäger)

      

    Gibt es eigentlich das endgültige Ankündigungs-Poster irgendwo als PDF?


    Dann könnte ich es ausdrucken und im Juli/August bei uns am schwarzen Brett und sonstwo aufhängen.

    Dann kommen vielleicht 1-2 Besucher mehr.

    Die TF-20 Boot-Disketten gibt es schon als TD0 im Internet (web site von F. Kraan / NL) - mir fehlte damals nur die Information was da wo auf der Diskette liegt, was da wie hin- und her geschickt und was da adressmäßig umgerechnet wird. Die TF-20 sind eigene CP/M Rechner, die beim einschalten von der Systemdiskette booten und dann erst mit dem HX-20 oder PX-8 kommunizieren. Recht kompliziert, aber damals nicht unüblich.

    Wenn es ein 19" Hitach HM-4119-S-AA-0, ist, dann ist es ein Farbmonitor für 1152x900.

    Ansosnten ein schöner scharfer s/w Monitor mit1600x1100.

    Sollte auch an die SUN 3/60 passen, wie ich sie früher mal auf meinem Schreibtisch hatte.

    Für modernere SUNs vermutlich eher ungeeignet, aber eben für die Freunde der älteren, diskless Modelle.

    Eine funktionierende Stromversorgung ist natürlich Voraussetzung. Provisorisch kann man ein externes 6V Netzteil anklemmen wenn man das Gehäuse öffnet und den Stecker des defekten Akkus abzieht. Man muss aber beim Öffnen des Gehäuses mit den Flexprintkabeln aufpassen - die sind empfindlich.

    Ersatzakkus gibt es fertig konfektioniert in E-Bay (20-25€) oder man macht sich selbst einen aus 4 NiMh oder NiCd Sub-C-Zellen.

    Wenn das Display dann nichts anzeigt oder sich der Kontrast mit dem Drehregler sich von "ganz hell" bis "ganz schwarz/invers" verstellen lässt oder das Display flackert, sind nach meiner Erfahrung die Elektrolytkondensatoren defekt.

    Dazu habe ich auch auf meiner Web Seite HX-20 Tips&Tricks etwas geschrieben.

    Im Prinzip ja, sind aber leider nicht mit 2x24 Kontakten verfügbar (2x22 und 2x25). Ich habe noch eine andere Anfrage laufen, ansonsten werde ich wohl 2x25 polige Leisten nehmen müssen und dann den letzten Kontaktpaar abscheiden und das Ganze wieder zusammenkleben/schrauben.

    Ich schau auch mal, ob es ohne Abschneiden geht mit einem Plastik/Platinenplättchen als Blockierung wie von Toast_r vorgeschlagen. Müsste mir sowieso passende Abdeckhauben konstruieren, dann sind die halt 5 mm länger, das sollte passen.

    Oder mehrere C64 Buchsen abschneiden und hintereinender montieren - ist halt Fummelarbeit und nicht so stabil.


    Danke für die Tips und Ideen!

    Ich suche Bezugsquellen für "Platinen-Kanten-Steckverbinder" - "Edge Connectors" in der Art wie sie auch bei Commodere Rechnern für diverse Ports eingesetzt wurden (3.96mm pitch).

    in E-bay oder bei Commodore- oder Flipperautomaten-Ausrüstern finden sich die üblichen User- und Game-Port oder Jamma Buchsen, aber ich brauche etwas breitere.


    Speziell suche ich eine Handvoll 2 x 24=48 polige Verbinder - die finde ich bislang bei keinem der üblichen Verdächtigen.

    Farbe grün wäre schön, kann aber auch blau oder schwarz sein.

    Die Buchsen können auch gebraucht oder mit abgeschnittenen Kabelenden sein, falls so jemand etwas aus einer Lagerübernahme oder so herumliegen hat.

    Die HP-Hauben müssen nicht unbedingt dabei sein, die kann man auch nachmachen.


    edge-connectors-2x24.jpg

    Falls das Terminal ANSI / VT100 unterstützt, gibt es bei den Attributen auch Farben per Escape Sequenzen mir "ESC [" beginnend (Attribute als 1-2 ASCII Ziffern):

    Super - Du musst mal berichten, wenn die wieder laufen.

    Ich habe vor 32 Jahren bei meinem jetzigen Arbeitgeber mit FORTRAN77 Programmierung unter RTE begonnen. Ich habe mit einem F-Rechner angefangen und der letzte RTE Rechner war eine HP1000 A900. Schön, dass sich noch jemand mit den Kisten beschäftigt :)

    Ich kannte die Maschinen nur vom Hörensagen - bei einem Job-Wechsel vor vielen Jahren kam ich gerade dazu, als zwei ähnliche HP-1000 Systeme entsorgt wurden (waren als Mess- und Steuercomputer an Windkanälen im Einsatz) aber ich hatte damals noch kein Interesse an solchen Kisten. :wand:

    Mit meinem "Lieferanten" haben wir die A990 mit RTE-A in Betrieb genommen und ich habe eine erstklassige 3 Tages-Anschub-Schulung bekommen damit ich damit weiterfliegen kann. Anstrengend, aber eine Super-Sache (Danke, Roland!) ohne die ich sicher sehr mühsam herumgestochert hätte. Jetzt muss ich mal sehen, was ich an die I/O und HP-IB Karten noch so anhänge - ein Voltmeter und einen Drucker haben wir schon mit FORTRAN77 angesteuert und jetzt geht es an die A/D und D/A Wandler. Dazu muss ich aber noch ein paar 2x24 3.96mm "edge connectors" besorgen um die Kabel zu machen - möglichst in grün...

    Wer hat denn damals damit gearbeitet ?

    Ich. Habe sogar versucht unter Windows 1.0 Programme zu entwickeln. Wir haben dafür das Development Kit angeschafft.

    Das war aber sooowas von buggy... :huh:

    Und es gab noch kein Internet, keine E-Mail, ich glaube wir hatten noch nicht mal ein Fax-Gerät. Wenn man ein Problem hatte, musste man in den USA anrufen. Wir haben das dann schnell aufgegeben.

    Ich hatte um 1987 von den vielen unterschiedlichen PC Bildschirmkarten, Druckern, Plottern die Nase voll (jedesmal neue Treiber entwickeln. Programme bestanden oft aus einer Programmdiskette plus 20 Treiberdisketten) und war froh, dass es mit Windows 1.,03 dann eine geräteunabhängige Alternative gab. Der Support von MS war damals aus meiner Sicht super - man konnte in München anrufen, und wenn die dort nichts wussten haben die sich mit Redmond in Verbindung gesetzt und eine Antwort kam dann in 1-2 Tagen per Fax. Auch für mich als Einzel-Entwickler. Versuche das mal heute...da gibt es nur noch Selbsthilfegruppen im Internet und keinen bei dem ich mich ausweinen kann.


    Damals gab es in ganz Deutschland auch nur wenige Leute, die sich mit Windows oder GEM auf dem PC beschäftigt hatten.

    Ich erinnere mich noch an den Aufruhr als Windows 3.0 eingeführt wurde und unsaubere Programme "plötzlich" nicht mehr liefen wegen Speicherschutz im Protected mode.

    Ich habe ein Programm, das ich unter Windows 1.03 angefangen habe bis hin zu Windows XP weiter-gerettet mit kleinen Änderungen.


    Fehler waren im System sicher reichlich vorhanden, die Dokumentation schwer verständlich (für "C" und "Pascal") ... bis dann "der Petzold" für Windows 2.03 kam. Das war/ist ein Super Lehrbuch mit vielen Beispielen, die ich wohl alle selbst abgetippt und dadurch auch verstanden habe. Kein Gedöns mit aufgeblähten Klassenbibliotheken etc. (heute programmiere ich in Java ::cry::).


    "Kille"Programme waren für mich damals vor allem Pagemaker, MicrografiX In*a*Vision und später Excel und Word (teilweise vom MacIntosh übertragen)..


    So gesehen fand ich die Windows Anfangszeit durchaus spannend und nützlich.

    Das habe ich auch gedacht, aber es sind nicht nur die Tasten, das ist auch im Zeichensatz so. Wenn du andere Bilder im Web siehst, ist über dem "O" immer noch ein Pfeil, die "0" hat die Taste für sich.

    Das Durchgestrichene O habe ich aber auch auf keinem Bild bisher gesehen, aber oft reicht auch die Auflösung nicht um es zu erkennen. Im Ausdruck sieht es schon etwas ungewohnt aus, das durchgestrichene O. Aber vielleicht ja jemand die Erklärung dafür?

    Durchgestrichene 'O's kenne ich als übliche Computer-Schreibweise für "0" um "Null" von "Oh" klar zu unterscheiden.