Ah ja, die in dem Video wären passend - Deine sind ganz anders und wohl zu modern.
Eventuell müssen es die hellgrauen Tastaturen sein, wobei es auch dort womöglich unterschiedliche Typen gibt.
Ah ja, die in dem Video wären passend - Deine sind ganz anders und wohl zu modern.
Eventuell müssen es die hellgrauen Tastaturen sein, wobei es auch dort womöglich unterschiedliche Typen gibt.
Sweet Memories ... das gelbe ThickWire Backbone mit Transceivern haben wir ca. 1986 an der Uni Stuttgart für unsere SUN 4/260 und Sun 3/60 Workstations verlegt. Ich habe damals so manches Loch für die Vampirklemme gebohrt... Auf der Sun 4/260 habe ich auch noch das Original X-Windows kompiliert - dauerte ca. 2 Stunden. Standard bei Sun war damals noch SunView.
Ansonsten waren damals bei uns noch lange Terminals mit RS232C der Standard. Diese wurden mit Modems (einzelne Gandalf Modems und später ein zentraler Terminal-Multiplexer) an die Großrechner angeschlossen.
Weil richtige Terminals teuer waren, hatten wir damals ca 30 Atari 1040 bis Mega ST mit Modemprogramm im Einsatz - die erforderten aber einen extra Löt-Hiwi, der ständig Geräte reparieren musste - der Atari war für 24-Stunden-Betrieb eher nicht gemacht, aber dennoch sehr beliebt, auch für Textverarbeitung.
T'schuldigung für's abschweifen.
Kannst Du mal ein Bild von diesen TI Teilen machen (Tastenkappe abziehen und wenn möglich auch den Stempel herausziehen (hat jeweils eine Rastnase oben und unten, im Bild rechts/links).
Die Stempel kann man mit etwas Kraft und einer glatten Flachzange vorsichtig herausziehen, wenn man etwas nach oben /unten wackelt um die Nasen auszuklinken.
Anbei noch ein STL Modell das ich mal von dem gelben Teil erzeugt habe - ist aber sehr filigran...
Hallo zusammen,
zur Reparatur einer HP-Tastatur suche ich eine Handvoll gelber Tasten-Stempel. Nur die Stempel, keine Tastenkappen, Federn oder weiteres. Im Bild unten rechts.
(Es gibt auch eine andere Bauform ohne die vier Beinchen, die sind weiß gefärbt (links im Bild). Die brauche ich im Augenblick nicht dringend, würde solche aber aber auch als Ersatz für andere Tastaturen verwenden können)
Diese Stempel sind in Tastaturmodulen verbaut, die damals von verschiedenen Rechnerherstellern verwendet wurden.
Ich habe gehört, dass der gleiche Typ auch in manchen Ti-99/4 Serien eingebaut wurde.
All diese Stempel sind oben sehr dünnwandig und reißen ein, wenn sie mechanisch zu sehr belastet werden.
Dann klemmen die Tasten in ihrer Führung aus schwarzem Kunststoff.
Da es sich um einen Nylon-artigen Kunststoff handelt, lassen sie sich nicht kleben, zumal sie Naht schnell wieder aufreißen würde.
Wegen der geringen Wandstärke (0.7mm) ist auch ein verschmelzen oder Hobby-3D-Druck keine Option.
Hat jemand einen Ti-99/4 der schon zur Ersatzteilgewinnung genutzt wurde oder sonstwie irreparabel ist und bei dem solche Stempel eingebaut sind?
Auch wenn der Ti-99/4 vielleicht nicht der tollste Computer aller Zeiten ist (Aufschrei im Publikum!), erscheint es mir nicht sinnvoll, ein funktionierendes Gerät zu zerstören. Aber manchmal gibt es ja Fragmente die man aufbewahrt, nach dem Motto "man könnt's ja mal brauchen".
Gibt es noch andere Quellen für diese Stempel?
Martin
Habt ihr eigentlich Langzeiterfahrung mit diesen Emulatoren soweit sie SD-Karten verwenden?
Es gibt da ja einige vom Gotek über HxC Floppy bis zu MFM Festplatten-Emulatoren.
Nachdem bei mir im Laufe der Zeit bei normalem Einsatz schon mehr als eine SD-Karte und diverse USB Sticks gestorben sind, frage ich mich, ob das eine gute Lösung ist (vor allem für größere Rechner wie PDP oder Unix-Rechnern, die viele Plattenzugriffe machen) oder ob man so etwas nicht besser mit einer aktuellen Festplatte oder SSD ausrüsten sollte.
Martin
Die WIKI Seite ist gut, aber knapp. Auf der restlichen groups Site liegen sehr viel mehr Informationen - ja, da muss man sich registrieren.
Ich habe mal das dort verlinkte Dokument angefügt, in dem etwas mehr zur Technik steht. Es ergibt aber keinen Sinn, das dort versammelte Wissen hier nochmal in größerem Stil zu duplizieren.
Auf der groups Site liegen auch LIF image Dateien mit ein paar CP/M Programmen, teilweise angepasst an den HP-86 (z.B. Multiplan, Fortran).
Martin
Aus meiner Sicht sind diese Rechner im Emulator von Everett Kaser am vollständigsten implementiert.
Das liegt auch daran, dass Everett selbst an der Entwicklung beteiligt war und sich immer noch sehr gut mit den Systemen auskennt.
Die Disk Images des Emulators kann man auch direkt mit Ansgar Kückes' HPDRIVE Software/Hardware verwenden, sodass man nicht unbedingt Disketten- oder Festplattenlaufwerke braucht - nur einen älteren Windows-Rechner mit passender PCI oder ISA HPIB-Karte.
Der Emulator ist sehr gut zum Entwickeln von Programmen geeignet, speziell, wenn man auch in Assembler programmiert. Er hat dafür auch einen Debugger eingebaut. Das geht viel schneller (die Geschwindigkeit kann man zwischen "Original" und "Schnell" wählen) und auch maschinenschonender (ohne viele harte ON/OFF Resets) als mit der realen Hardware.
Man kann auch schnell mal ROMs tauschen ohne ständig Module ein- und ausstecken zu müssen.
Programme kann man in ASCII Form in eine Datei "drucken" und so dokumentieren - insgesamt also durchaus nützlich, auch wenn man die Original-Hardware hat.
Der "proof of the pudding" ist dann aber natürlich immer die reale Hardware.
Zum CP/M System: das hatten wir übrigens vor ein paar Jahren mal weitgehend auseinander genommen - Infos gibt es z.B. unter groups.io/g/hpseries80.
Ziel war damals, da noch etwas nachzubessern, da HP damals die I/O Schnittstellen des Hosts sehr stiefmütterlich behandelt hat. Habe ich allerdings noch nicht wieder aufgegriffen. Als Disketten/Image Kopierprogramme hatte ich damals hauptsächlich 22DISK und die cpmtools verwendet.
Martin
[...]
in der Schweiz, Region Bodensee, wird demnächst ein großes Lager an HP Geräte geräumt.
[...]
Wie sind denn Deine Erfahrungen mit dem Export aus der Schweiz -> Import via Österreich -> Deutschland?
Gab es da Probleme bzw. welche Papiere möchten die Herren denn gerne sehen?
Proformarechnung, Schenkungsurkunde? Das macht mir etwas Bauchschmerzen.
... ich fragte nur, weil bei den 9133-er Platten mit ihren Seagate Innereien oft die Massefeder schwingt oder die Lager am Ende sind und das Teil dann ein ziemlich schrilles Geräusch macht, sodass man das nicht gerne neben dem Rechner stehen hat. Die Feder lässt sich schmieren, die Lager eher nicht, wenn man keinen Reinraum hat.
Leider habe ich keine überzählige 9133 zum Tausch, sonst könnten wir da vielleicht was machen.
Ansonsten empfehle ich, die Augen nach einer 9133XV offen zu halten, die spricht Amigo, braucht also kein EMS ROM, sondern nur das MS ROM im HP-85A (im 85B schon eingebaut).
... ich würde mal eine Zeile, z.B. am Anfang
42 WIDTH 255
einfügen.
Dann sollten auch die langen Zeilen mit ---- komplett in einer Zeile ausgegeben werden.
Alles anzeigenHallo,
Ah, ich habe wohl eine Lösung gefunden (und evtl. das "Problem" damit erkannt):
Wenn ich in TheDraw angebe, daß die Zeilen nur max. 72 (war jetzt mein Testwert) Zeichen lang sein sollen, scheint es zu gehen (zumindest in yaze-ag).
Es scheint also tatsächlich so zu sein, daß nach ca. 80 Zeichen immer ein Zeilenumbruch von MBasic eingefügt wird - und die ESC-Sequenzen mitgerechnet werden.
Wenn ich jetzt also meine "Folien" so abspeichere, daß eine Zeile nur 72 Zeichen lang ist, klappt es - die Zeilenumbrüche kommen nur da, wo sie sein sollen.
Danke aber für's mit-Überlegen!!
Viele Grüße
Anna
Hast Du schon mal in ein MBASIC Manual geschaut? Da gibt es den WIDTH Befehl, mit dem man die Breite der Ausgabe bei PRINT angeben kann. Default ist 72...![]()
[...] bei dem die Tastatur defekt ist. [...]
Ist denn bei der defekten Tastatur die Gummimatte noch in Ordnung, d.h. kommen alle Tasten noch nach oben?
Ich suche da so eine Gummimatte für die C1401, bei der die Noppen für alle Funktionstasten noch funktionieren - bei der, die ich habe, sind alle Noppen der oberen Reihe "platt", vermutlich durch Lagerung beim Vorbesitzer im Stapel mit dauernder Last auf den Tasten.
Ich habe versucht, das mit Heißluft, Silikon etc. zu beheben, die Verformung ist aber leider dauerhaft.
[...]
Es ist übrigens tatsächlich eine 46021AD.
Mir ist bislang noch keine defekte untergekommen, aber zur Sicherheit mal die Schaltung anbei. 46021_SchematicsByTonyDuell_8pages_Sep07.pdfWas sagt die Sicherung F1?
ja dann ... ich nehme mal an das es eine 46021 ist?
Mal aufschrauben (da sind auch zwei Schrauben unter dem Aufkleber), reinschauen - vielleicht hat jemand einen Liter Kaffee in die Tastatur geschüttet oder so? Sonst ist da aber außer dem HP-HIL IC und dem Tastaturprozessor nicht viel drin.
Die Tastaturmatrix ist eine Plastikfolie die mit Gummikontakten auf die Platine gedrückt wird, da könnte sich ein Kontaktproblem ergeben haben.
Ansonsten kann ich Deine Tastatur an meinen Geräten (HP 9000/200/300) mal testen, aber Versand sind da schnell jede Richtung 10 Euro, das lohnt sich eigentlich nicht. Die Tastaturen mach ich sonst recht gerne wegen des weichen "Gummimatten-Anschlags".
Wenn die Maus hinter der Tastatur funktioniert, dann funktioniert schon mal der HIL Interface-chip. Der leitet die Signale an die Maus weiter und empfängt auch was die Maus sendet, bevor er es an den Master zurückschickt. Das Ganze ist eine Schleife mit Hin- und Rückleitungen.
Ich vermute, dass der Analyzer einfach keine Tastatureingaben unterstützt, sondern nur relative Bewegungen wie sie Maus oder Drehknöpfe (gibt es auch mit HIL Anschluss) liefern. Den 16500 kenne ich nicht im Detail, die anderen HP-Logic-Analyzer die ich kenne sind für eine Drehradbedienung ausgelegt.
Das die Tastatur sonst wie defekt ist, ist möglich, aber sehr unwahrscheinlich.
Martin
Hallo,
auf der verzweifelten Suche nach einem externen Massenspeicher für meinen HP-85 ist mir recht günstig folgendes zugelaufen:
Eine HP 7959B Festplatte mit HP-IB und 304 MB. Scheint noch zu gehen, zumindest blinkt nichts rot
An meinem HP-85 wird sie wohl aber nicht gehen, der spricht wohl nur Amigo-Protokoll und nicht CS/80. Ich werde sie aber trotzdem mal anschliessen und berichten.
Die Platte spricht und hört auf das CS/80 Protokoll.
Das CS/80 Protokoll wird von HP Serie-80 Rechnern nicht unterstützt (nur "Amigo" und "SS/80" mit den jeweiligen ROMs).
Die 7959B lässt sich z.B. an HP 9000/300 Rechnern betreiben.
Für die Serie-80 Rechner ist besser eine der diversen 9133/9134 geeignet - man kann bei diesen Systemen nur eine bis vier Partitionen mit 5-10 MB verwenden - da wären die 340 MB eh nicht nutzbar.
Geräuschärmere Alternative: der HPDRIVE Software Emulator mit einer IEEE-488 Karte in einem ThinClient PC.
Wie ist Deine 7959B denn akustisch? Starfighter-niveau oder eher "leise"? Könnte ich u. U. gebrauchen.
Martin
Bei Tasten wäre ich sehr vorsichtig mit der Bleichdauer, da auch die dunklen Schriften gebleicht werden - wie stark, hängt vom Material ab. Das betrifft sowohl aufgedruckte und eingelaserte als auch zweifarbig gespritzte Tastenkappen.
Die Schrift auf abgeriebenen Tasten mit eingelaserter Schrift kann man übrigens mit einem wasserfesten Filzstift (z.B. "Edding ") übermalen und dann sofort mit einem Alkohol-getränkten Tuch wieder abwischen. Dann bleibt etwas von der Farbe in der rauhen Laseroberfläche hängen und die Schrift wird wieder dunkler. Das habe ich bei zwei kleinen stark gebrauchten Cherry Kassentastaturen so gemacht.
Martin
Auf die Gefahr, mich unbeliebt zu machen: zum einlesen empfehle ich mal die passende Seite auf HP9825 zu lesen. Dort wird die Problematik dieser Kassetten gut beschrieben.
Was das Bandmaterial angeht, muss das übrigens auch die passende niedrige Koerzitivität haben - moderneres Material hat höhere Werte, die von den alten Schreibköpfen nicht zuverlässig magnetisiert werden. Daher die übliche Modifikation der Elektronik.
Wenn Du immer noch darauf bestehst, kann ich Dir eine gebrauchte HP-Kassette senden, aber Du wurdest gewarnt.
Wenn ich sie allerdings nach Westgotland Niedersocken schicke, wird das Päckchen womöglich nicht ankommen.
Habe eine E-Mail mit Kontaktdaten geschickt!
Martin
Für Informationen zum HP-41 sind diese zwei WEB Seiten die beste Quelle:
Dokumente und Emulatoren: The HP-41 Archive
Diskussionforen + Dokumente: The Museum of HP-Calculators
CMT- oder ZEPROM Module mit EPROMs waren interessant für diejenigen, die eigene Programme in Maschinensprache schrieben.
Wurde früher vor allem von kleineren Firmen verwendet um kundenspezifische Module in kleiner Stückzahl herzustellen. HP brauchte wohl mindestens ca. 500 Module als Mindestmenge (z.B. die CCD oder PPC Module).
Meistens fehlt dann aber das Programmiersystem dazu.
Maschinensprache für den HP-41 Programmieren auch nur noch die wenigsten, es gibt da aber durchaus noch 2-3 die da Spass daran haben.
Allerdings vewenden die dann meistens ein modernes Clonix oder ähnliches Modul.
Alles anzeigenBis jetzt weiss ich noch nicht einmal was alles da ist und zu welchen System die Sachen gehören. Das kam zusammen mit mehr als 10 Apollo's.
Ich war halt überrascht wieviel davon noch vorhanden war.
Sobald ich da Grund daran habe, werde ich einiges hier einstellen.
Gruss,
Peter
Zum testen eines 9144s suche ich noch eine Bandkassette. falls so etwas in Deinem Fundus lagert, wäre ich sehr daran interessiert.
Es muss aber eine HP Kassette sein (HP vorformatiert und nicht mir DEC Format überformatiert) - andere gehen nicht wegen der fehlenden Timing-Informationen. Ich könnte tauschen gegen eine äquivalente 3M Kassette.
Martin
Dort gibt es eine Sortiermaschine, die diese Karten wieder korrekt sortiert, denn sie sind durchnummeriert.
Bei der IBM System /3 ist das eingebaut, die MFCU (MultiFunktionCardUnit) hat zwei Eingabe und 4 Ausgabeschächte. Damit kann man auch sortieren, wobei der Operator die Karten in den Ausgabeschächten mehrfach wieder in die beiden Eingabeschächte zurückpacken muss. Wie oft, ist abhängig von der Zahl der Karten...
Früher nannte man das "heapsort"...
Neumodische? In dem Buch wird noch Programmierung mittels Lochkarten erklärt.
ja, sag ich doch - neumodischer Schnick-Schnack der sich nie durchsetzen wird. Stell Dir mal vor, so ein Stapel unbeschrifteter Lochkarten fällt vom Tisch ... viel Spass beim Sortieren. Da bleib ich lieber bei soliden Lochstreifen, da kann so was nicht passieren.
... das sieht aber nach neumodischem Fortran 77 aus.
Habe mich über die Feiertage mit AVR-CP/M und Fortran IV (Microsoft V3.44) beschäftigt - unglaublich, was für Einschränkungen und Fehler in der Codeerzeugung diese alte MS Fortran hat. Gut, das man den erzeugten Assemblercode ansehen kann...
Immerhin habe ich am Ende doch eine schöne Vektorgrafik-Plot-Bibliothek für Tektronix Terminals (oder Teraterm) hinbekommen.
Was ist das Ziel? Eine funktionierende Kassette oder ein Gehäuse für einen Kassetten-Emulator?
Generell wirst Du mit den Magnetbändern in den DC-100 Kassetten keinen Spaß haben. Die Oxydschicht löst sich in der Regel vom Band, dort wo der Antriebsriemen anliegt und seinen Weichmacher ausdünstet. Damit sind die Bänder dann ruiniert.
Empfehlenswert ist der vielfach beschrieben Umbau auf QIC-40/80 Kassetten. Das funktioniert sehr gut erfordert aber etwas mechanische Fähigkeiten und einen Widerstand anzulöten.
Solche Kassetten selbst zu machen dürfte sehr schwierig sein, da sie Metallpfosten sehr glatt und exakt ausgerichtet sein müssen.
Wenn es nur um eine Gehäuse geht, kannst Du auch ein QIC Gehäuse nehmen,. Die QIC Bänder gibt es noch häufig.
rechnerfreak: schade...
Nachtrag:
Inzwischen habe ich mir noch ein zweites serielles Kabel für die "Hochgeschwindigkeits-Schnittstelle" des HX-20 nach meiner Anleitung gebaut.
Dabei habe ich festgestellt, dass ich im Dokument die Kabelbelegung falsch angegeben hatte. Es stand dort zwar "Null-Modem-Kabel", die Belegung war aber als direktes 1:1 Kabel angegeben.
Das habe ich jetzt korrigiert, sodass das PDF-Dokument im Archiv jetzt die richtige Kabelbelegung zeigt.
Mit dem falschen Kabel kann nichts passieren, aber es passiert eben nichts.
Man muss dann nur die Anschlüsse 2 und 3 an der SUB-D Buchse tauschen.
'tschuldigung, falls das bei jemandem zu Frustration geführt haben sollte...
Nach Weihnachten habe ich noch 2 passende Kabel (DIN Stecker/DSUB-9 Buchse) für 5 EURO inklusive Versand zu vergeben (aus einer Sammelbestellung von Steckern/Buchsen/Kabeln). Dazu braucht man dann nur noch ein USB-Seriell Kabel mit D-SUB-9 Stecker.
HX-20 Benchmark
Spaßeshalber habe ich mal den klassischen BYTE Benchmark "Eratosthenes Sieb" (BYTE Magazine, January 1983) zur Primzahlenbestimmung auf den HX-20 Übertragen.
Nachdem die BASIC Variante schnarch-langsam war, und ich mich mal mit der 6800 CPU Familie beschäftigen wollte, habe ich eine Assembler-Version für die 6301 CPU geschrieben. Zum Glück habe ich noch einen Assembler in "C" für diese CPUs gefunden, den ich unter Windows verwendet habe, um den code zu entwickeln. Dann nur noch die HEX codes im Monitor eintippen und ein paar Resets später... die Ergebnisse:
HX-20 (1983, dual 6301 @ 0.614 MHz)
Assembler: 20 seconds
BASIC: 4050 seconds
Apple II (1977, 6502 @ 1.02 MHz)
Applesoft BASIC: 2806 seconds
HP 85 (1980, Capricorn @ 0.625 MHz)
Assembler: 21 seconds
BASIC: 3084 seconds
IBM PC (1981, 8088, 4.77 MHz)
Microsoft BASICA: 1990 seconds
Wenn man die 7-fache Taktfrequenz berücksichtigt, ist das BASICA auf dem IBM PC doch erstaunlich langsam.
Oh ja, schau erst mal, ob Du die Bootdiskette findest.
Falls Du sie findest: kannst Du von davon eine Imagedatei machen? Zum Beispiel mit Teledisk oder ähnlichem? Wenn es ein Handbuch mit mehr Details zur TF-20 gibt, wäre das auch interessant einmal einzuscannen (kann ich auch machen).
Es existiert vermutlich eine Boot-Diskette für den HX-20 (eigenes System) und eine für den PX-8 (CP/M) - sicher bin ich da aber nicht.
Da mein Vater im letzten Jahrhundert mal so ein Gerät besessen hatte, habe ich mir wieder einen Epson HX-20 zugelegt.
Wie es beim bieten auf eBay dann manchmal so kommt, wurden es dann 3 Stück.
Dazu noch ein paar Farbbänder, Kassetten und Papier und die Ausrüstung war erst mal komplett.
Allerdings waren bei allen dreien, wie vermutlich bei allen HX-20 die man so ein eBay findet, die Original-Akkus defekt und ebenso alle Elektrolytkondensatoren. Außerdem fehlten bei zwei Geräten die Netzteile.
Nach Austausch von Akkus und Kondensatoren funktionierten alle drei wieder einwandfrei.
Zusätzlich habe ich mir 9V Netzteile besorgt und mit einem Vorwiderstand den Ladestrom eingestellt.
Der Rechner ist eigentlich gut durchdacht, was mich aber gestört hat, war der kleine LCD Bildschirm. Wenn man wirklich etwas programmieren möchte, ist das damit sehr mühsam. Glücklicherweise kann man BASIC Programme einfach per serieller Schnittstelle in ASCII Form austauschen, sodass man auch auf dem PC schreiben und dann übertragen kann. Das geht, ist aber immer noch mühsam.
Dann bin ich im Internet auf diverse Display-Converter gestossen - ein Gerät zum Anschluss eines externen Bildschirms.
Damit konnte man seinerzeit sicher ganz gut arbeiten, sie sind aber, wie die Diskettenstationen, nicht leicht zu finden und auch (den damaligen RAM-Kosten geschuldet) in der Auflösung arg limitiert.
Weitere Suche förderte dann ein paar technische Dokumente zum Kommunikationsprotokoll und sogar eine Floppy Emulator Software für den PX-8 zutage.
Das weckte meinen Ehrgeiz und ich überlegte, mir einen Arduino-basierten Übersetzer der HX-20 Bildschirmkommandos auf VT-100 Terminalsequenzen zu bauen.
Um die Firmware schnell entwickln zu können, habe ich mir erst mal eine Experimentier-Software in Java gechrieben.
Die Beschreibung des Protokolls ist teilweise etwas unklar und vereinzelt auch falsch, sodass es etwas zu experimentiern galt.
Schließlich lief das Ganze recht brauchbr für die Text Aus- und Eingabe.
Nachdem ich noch die Handvoll Grafikbefehle ergänzt hatte, wurde die Idee der VT-100 Ausgabe obsolet und ich habe die Java-Lösung "fertig" entwickelt.
Mit einem simplen 3-adrigen Kabel kann man den HX-20 an einen PC anschließen und den "MH-20 Display-Emulator" verwenden um Programme zu bearbeiten oder Grafiken auszugeben.
Falls es noch weitere HX-20 Anwender gibt, die das mal ausprobieren möchten:
ZIP Archiv: MH-20-Display-Controller
Zusätzlich benötigt man noch eine halbwegs aktuelle Java Laufzeitumgebung (JDK 8 oder neuer).
Als Hardware braucht man eine serielle Schnittstelle am PC, z.B. ein USB auf RS-232C Kabel und natürlich das serielle Kabel mit 5-poligem DIN Stecker und 9-poliger SUB-D Buchse.
Theoretisch sollte das Programm unter Windows, OS-X, Linux und Solaris laufen - mangels Masse habe ich es nur unter Windows entwickelt und getestet.
Ein Dokument im Archiv erläutert den Rest.
Feedback und Fehlermeldungen sind willkommen.
Es wäre auch mal interessant zu hören, ob das auch mit einem Epson PX-8 funktioniert.
Leider habe ich keinen und es fehlen vermutlich dafür noch ein paar Funktionen.
Schließlich habe ich noch zwei Fragen:
Ja, SDL ist das Zauberwort. Die Stecker die ich mir mal für Tastaturen und Mäuse gekauft hatte (von Digi-Key) sind im Bild zu sehen.
Vielleicht sind in der 10-poligen Buchse zwei Anschlüsse verborgen, von denen dann nur einer genutzt wird?
Es gibt eine Beschreibung des HP-Il Systems in dem auch die Stromversorgung etc. dokumentiert ist, damit könntest Du zumindest VCC und GND herausfinden. Mit einem Oszi dann auch die Clock Leitung Einfacher dürfte es sein, mal in einem US-Forum nachzufragen. Bestimmt hat jemand so ein Kabel und kann es mal durchklingeln.
So weit ich mich erinnern kann, hatte ich da einen Stecker benutzt, der zum Anschluß einer weiteren seriellen Schnitstellebuchse an einem PC motherboard gedacht war. Hab dann noch einen 9poligen Stecker drangelötet da die originale Belegung nicht gestimmt hat.
Steckerbelegung weiß ich aber nicht mehr.
Guggst Du da: HP Kabelübersicht und den Link zu Joe Horn's web site...