Posts by Dr.Zarkov

    Bei der Auflösung eines Nadeldruckers, zudem in Monochrom, dürfte aber auch ein Bild mit 40 Mb mehrere hundert Seiten lang sein... Ich hatte mal 1999 eine Sony Mavica, eine Digitalkamera, geliehen gehabt. Diese speicherte 8 Fotos auf eine normale 1,44 Mb HD-Diskette! Und zwar in einer Auflösung, die für das Internet damals mehr als ausreichend war, sonst hätten sich die Modems ja totgenuckelt.

    Ich hatte nach Lingen eine elektrische Schreibmaschine mitgenommen, die jemand aus Österreich (?) mitgenommen hatte. Er hat mir auch seine Adresse mitgeteilt, damit ich die fehlende Abdeckung nachsenden kann. Nun, die Abdeckung habe ich jetzt vom ursprünglichen Besitzer bekommen, leider finde ich die Adresse nicht mehr. Bitte bei mir melden, ich sende die Abdeckung dann nach :)

    Wenn man bedenkt, dass früher für eine Pershing ein Ti59 von der Rechenleistung her reichte, dürfte das heute nicht viel anders sein. So wahnsinnig präzise braucht eine Waffe, die ja nur ein Mal verwendet werden kann, nicht sein, wenn nur das Loch groß genug ist, welches sie hinterlässt. Also jeder wissenschaftliche Taschenrechner hat genug Rechenleistung, allerdings keine Anschlüsse zur Steuerung. Diese hat wiederum eine Waschmaschine. Im Prinzip ist das sehr ähnlich: Die Waschmaschine lässt ein Programm ablaufen (Wasser anpumpen, Vorwäsche, Hauptwäsche, schleudern, spülen...), welches man auch modifizieren kann: Rakete starten, Booster zünden, Kurs korrigieren, wenn Schub stimmt, Treibstoff drosseln..), nimmt nebenbei Messungen und erforderliche Korrekturen vor, und kann Ventile öffnen und schließen. Also exakt was ein Computer in einer Rakete macht. Wenn ich eine Rakete bauen sollte, würde ich auch sehen, welche Waschmaschine die am besten dokumentierte Platine hat. Da fallen mir eine Reihe Mittelklasse-Waschmaschinen ein, die alle, bis auf das Hersteller-Label nahezu identisch sind (Bosch, Siemens, AEG, Beko...) und eine seit Jahren nahezu unveränderte Hardware verwenden. Vermutlich gibt es da wirklich sehr viele Waschmaschinen, die man schlachten könnte.

    Und mit dem Thermomix gibt es ja sogar eine frei verkäufliche Biowaffe...

    Klingt nicht gut durchdacht, zu viel auf einmal schreckt ab. Den Commander X16 finde ich auch weitaus interessanter, schon vom Preis her. Auch wenn da im Detail auch einige Sachen "falsch" sind, wie zum Beispiel die Nintendo-Controller statt normaler Atari-Kompatibler Joystickports. Aber das ist ja nur eine Kleinigkeit. Auch preislich ist der Commander X16 wesentlich attraktiver für eine Spielerei ohne echten Nutzen.

    Dieses Mal habe ich auch Glück gehabt (hoffe ich :) ), mein Hotel ist das Park-Hotel, nur 400 Meter von der Halle IV entfernt. Die hatten ein gutes Preis-Leistungsverhältnis, also habe ich dort gebucht.

    Zum Glück kann man heute jammern, weil man in dem überhitzten Schlafzimmer so schlecht geschlafen hat und heute es seit morgen pausenlos regnet und die Temperatur nicht über 18° steigt, obwohl ich heute Urlaub habe!

    Das sind Meilensteine, finden aber bei Classic-Sammlern nur wenig Berücksichtigung, außer für Leute mit genug Kohle, die einfach alles haben müssen. Ein C64 war Massenware, aber unbestritten ein Klassiker, der heute noch sehr beliebt ist. Eine PDP11 ist schon nur was für Nerds mit großer Lagerhalle. Was für einen persönlich Sammelnswert ist, gehört sowieso zu eigenen Interessen und auch Jugenderinnerungen. Obwohl ich MSX durchaus interessant finde, würde ich da nicht einsteigen wollen, weil mit der persönliche Bezug fehlt. Jüngere Leute können mehr mit den Rechnern der 1990er anfangen, ganz einfach weil da der Bezug stärker ist. Für die ist ein 486er mit Windows 3.1 und Doom weitaus interessanter als ein C64. Bei Autos übrigens ist das auch zu beobachten: Viele Oldtimer der 1950er und früher (abgesehen von den echten Meilensteinen und speziellen Fahrzeugen) sind heute billiger als vor ein paar Jahren, weil die alten Fans, die solche Fahrzeuge noch aus ihrer Jugend kennen, wegsterben. Ich war überrascht zu sehen, dass ein restaurierter Citroen TA von 1956 genauso viel kostet wie eine restaurierte Ente von 1989, obwohl letztere in weitaus größeren Stückzahlen noch zu bekommen ist.

    Alter ist jedenfalls kein Alleinstellungsmerkmal. Ebenso wie beim Auto, wo ein technisch einwandfreies Auto, wie der Golf III oder der letzte Kadett zwar "kraft Gesetzes" als Oldtimer durchgehen könnten, in der Praxis jedoch einfach nur alte Autos ohne besonderen Wert sind, wohingegen der "ZX81 unter den Autos", die Ente, heute gesucht ist und teuer bezahlt wird, obwohl damals in Massen auf den Markt geworfen. Ein Amiga von 1996 bringt heute mehr Geld als ein PC von 1996, ganz gleich welches Modell, obwohl der PC damals überlegen und meistens auch in der Anschaffung teurer war. "Bringt mehr Geld" ist natürlich gleichbedeutend mit "weckt mehr Interesse", denn am Materialwert liegt es sicher nicht.

    In China, ja. In Russland? Dazu ist die russische Technik nicht in der Lage, die wird entweder importiert, oder ist noch auf sowjetischem Standard. Und sowjetischer Standard wird in 100 Gramm Portionen abgegeben. Na Sdrowje.

    Den 3-poligen Anschluß gibt es aber wirklich, DIN9680 für Agraranhänger (und natürlich nicht für Netzspannung)


    Agrar-Steckdose 3-polig.png


    Wobei der im Schaltplan aber wohl etwas gedreht ist.

    Das war aber das Teil, was die Franzosen 1977 drangenagelt hatten. Da passte kein moderner "Campingstecker" rein. Und Wasserdicht war da auch nichts. Das ist jetzt komplett getauscht gegen eine Campingsteckdose, und innen im Wohnwagen eine normale Feuchtraumsteckdose mit Klappe. Der Schalter ist komplett weg aus dem Stromkreis, ebenso wie die Litze mit der Lüsterklemme natürlich.

    In meinem französischen Wohnwagen, BJ 1977, war die Verkabelung original ab Werk auch sehr abenteuerlich. Direkt oberhalb des Sitzpolsters befand sich eine Lüsterklemme, wo die Deckenlampe nach Ankunft angeklemmt und gelegentlich sogar festgeschraubt wurde. Mit etwas Pech hatte man da 230 V im Nacken. Natürlich war die Verkabelung nur dünne Litze, zweiadrig, keine Sicherung. Für den komischen Außenanschluss gab es auch keine Adapter zu normalen auf Campingplätzen heute üblichen Steckdosen und Kabeln. Ich habe alles rausgerissen und einen modernen Anschluss gelegt, derzeit mit nur einer Feuchtraumsteckdose innen, der Rest läuft heute sowieso per LED. Aber: Auch wenn die alte Verkabelung heute jedem Prüfer graue Haare verursacht: Das hat immerhin 40 Jahre so funktioniert, und es wurde ja mehr als ein Wohnwagen so gebaut. Hier der original Schaltplan von 1977: Schaltplan Rapido Confort.jpeg

    Auf die Russland-Platine passt ein kompletter ATX-Rechner. Seltsam sind nur die Zusatzplatinen zum dranstecken, die brennen manchmal einfach durch und funktionieren besser mit anderen Platinen im Euro-Format.

    In der Theorie sind die Mäuse kompatibel mit Amiga-Mäusen, bis auf den anderen Stecker. Amiga-Mäuse haben natürlich nur zwei Taster, aber neuzeitliche Adapter für USB oder PS/2 auf Amiga können natürlich 3 Tasten umsetzen, in der Regel ist das Rad in der Mitte auch als Taste nutzbar. Ich frage mich, warum noch niemand auf die Idee gekommen ist, die wesentlich preiswerteren Amiga-Mausadapter einfach mit einem rein mechanischen Adapterstecker, bzw. gleich mit einem anderen Stecker zu versehen? Vielleicht weil Acorn-User es gewöhnt sind, aus Prinzip alles nur in dreistelligen Beträgen zu bezahlen?

    Sinnvoller wäre eine Vorschrift zum Vorhalten eines DIN-Schachtes, dann kann man sich ein DAB+ Radio für 79 € selber nachrüsten, welches oft sogar besser ist als die Werksgeräte. Oder noch besser: Wie im neuen Citroen Ami (Elektroauto) eine Halterung für Smartphones mit USB-C, vorgehalten werden vom Auto nur die Lautsprecher (Bluetooth) und halt Strom für das Smartphone. Dann hat man sein persönliches Mediencenter mit Navi und Musik immer parat, ohne einen Cent extra ausgeben zu müssen und ohne irgendwelche Daten abgleichen zu müssen.