Beiträge von Dr.Zarkov

    Da in diesem Unterbereich noch gar nichts steht, mal zur Eröffnugn was passendes: Auch der Archimedes (der erste Rechner mit Risc-Architektur von Acorn) feiert in diesem Jahr Geburtstag! Am 01.06.2012 ist der Archimedes 25 Jahre alt geworden! http://www.reghardware.com/201…chimedes_is_25_years_old/


    Auch wenn der Archimedes in Deutschland fast unbekannt geblieben ist, und auch in England fast vergessen ist, hat diese Plattform unser aller Leben verändert. Überlebt hat der Prozessor, die "Acorn Risc Machine", kurz ARM. 1990 wurde der Prozessorhersteller von der Mutterfirma ausgegliedert und verkauft Lizenzen. Ironischerweise setzte gerade nach dem Tod der Mutterfirma Acorn ein Boom ein. Heute ist kein iPhone, kein iPad, kein iPod, und kaum ein Konkurrenzprodukt in diesem Bereich ohne ARM-CPU denkbar. Zusammen mit den ARM-Prozessoren in Routern und anderen Embedded Systems ist ARM heute die am weitesten verbreitere Prozessorarchitektur. Acorn wollte ursprünglich ein BSD auf dem Archimedes einsetzen, hat es aber nicht rechtzeitig hinbekommen. Es gab als Betriebssystem "Arthur", welches später durch das verbesserte RiscOS ersetzt wurde. Das Project RiscIX wurde 1990 eingestellt, recht früh wurden allerdings NetBSD und auch Linux auf ARM portiert.

    Ich hatte auch mal so ein Ding von irgendso einer No-Name Klitsche. Apfel oder Affe oder so ähnlich hieß der Laden. Das Gehäuse war auch so Türkis-Transparent. Was die Firma sich dabei wohl gedacht hat? Ich denke, danach war sie pleite. :D

    Dr.Zarkov
    Du musst Hellseher sein, denn genau das war (und ist) mein Problem. Ich habe hier nämlich ein altes und undefiniertes Sockel 7-Board, zu dem ich das Handbuch such(t)e, weil ich es nicht richtig zu Laufen kriege:


    Das hat nichts mit Hellsehen zu tun, ich kann ganz einfach lesen. :) Da steht doch in der Bechreibung, welche Prozessoren auf dem Board laufen, und da konnte es eigentlich nur Sockel 7 sein. Die waren ja auch relativ lange im Handel erhältlich, und ich habe so manche Kiste mit dem AMD K6 zusammengebaut.

    Ich erinnere mich dunkel an ein Spectrum-Spiel, in dem man als Müllmann arbeitet. Und dann gibt es ja gleich mehrere Spiele, wo man Rasen mähen muss. Also alles Jobs, die normalerweise keiner besonders gerne macht.

    Im Allgemeinen gibt es bemerkenswert wenig zu meckern (zumal ja selbst die c't als seriöse Zeitschrift mit 30 Jahren Erfahrung nicht Fehlerfrei ist), was ich als außerordentlich hohe Leistung sehe! Es ist euch gelungen, ein Magazin in einer Qualität hinzulegen, was andere erst nach mehreren Ausgaben und Korrekturen am Layout und Design schaffen. Sehr positiv ist die Entscheidung, kein hochglänzendes Papier im Innenteil zu verwenden, und ganz klassisch schwarz auf weiß zu drucken. Damit ist die Load auch im Freien oder unter einer Lampe lesbar. Sehr gut finde ich, dass man sich auch insoweit erfolgreich von der "Retro" und der "Return" absetzt, als dass man auch mehr über die Hardware schreibt. Dieses Thema kommt bei der Konkurrenz viel zu kurz. Und sehr dankbar bin ich, dass keine schwurbeligen und sinnlosen "früher war alles besser" Artikel wie bei der Konkurrenz zu finden sind.

    Einverstanden! Wann ist die "Deadline" für das nächste Heft? Ich komme gerade vom Acorn User Treffen in Essen, und habe ein paar Fotos gemacht und vor allem Kontakte zu den richtigen Leuten geknüpft.

    Wegen dem Faux Pas über Acorn und BBC Micro in dem Artikel "30 Jahre ZX Spectrum" biete ich an, sowohl einen Artikel über die Firma Acorn (die ja bekanntlich den BBC Micro entwickelte und baute) zu schreiben, als auch über die aktuelle Entwicklung (RiscOS auf Beagle Board und Raspberry Pi) zu schreiben.

    Da liegt der Hase im Pfeffer: Der Treiber der Grafikkarte erzeugt natürlich ein RGB-Bild. Das emulierte grobrasterige CMYK-Bild wird dadurch wieder verfälscht. Wie das Bild wirklich aussieht, wirst du nur auf einem Bildschirm in PAL-Auflösung feststellen können.

    Zu Dr.Zarkov:
    Doch sicher verwende ich 3 Farben, die aus jeweils 2 Grundfarben bestehen: Gelb (R,G), Cyan (G,B) und Magenta (R,B)
    Würde ich R,G,B verwenden, sähe das Ergebnis in der Tat Hundsmiserabel aus.
    Da mir Weiss fehlt, muss ich halt im Eingangsbild den Kontrast und die Helligkeit zurückschrauben, sonst wird es sehr Gelblastig.


    Im Gegentum: Auf dem Bildschirm macht CMYK Probleme. Da liefert RGB normalerweise das bessere Ergebnis.

    Die Idee ist genial. Eine Frage habe ich noch: Da du schreibst "wie beim Tintenstrahler": Welche Grundfarben verwendest du? Doch nicht etwa Cyan, Gelb und Magenta wie beim Druck? Die additive Farbmischung ist nur was für Drucker, für Monitore ergibt die Subtraktive Farbmischung (Rot, Grün, Blau) ein erheblich naturgetreueres Bild. Wir in der NBTVA (Narrow Bandwidth Television Association) haben auch erfolgreich mit einem auf zwei Grundfarben basierendem Farbfernsehsystem experimentiert. Das Resultat kann sich wirklich sehen lassen.

    Der CPC 464 kann Farbe? Ehrlich? Ich habe die immer als so Dinger mit einem Grünmonitor und eingebauter Datasette in Erinnerung. Wie schließt man denn da einen richtigen Monitor an? Diente der idiotische Grünmonitor nicht als Dongle, weil die Kiste darüber den Strom bezieht? Muss man dann zwei Monitore anschließen? Die Fragen sind ernst gemeint, ich hatte mit Schneider nie was am Hut, obwohl ich auch in Moers wohne. Ich kannte Schneider eigentlich nur von "Karstadt", echte Menschen mit einem Schneider sind mir damals nicht begegnet. Bis auf die eine Farbe, nämlich Grün, assoziiere ich Schneider nicht mit seinen tollen Farb- oder Soundfähigkeiten.

    Bei A1k.org gab es eine längere Diskussion zu dieser Scheißänderung. Was haben sich die Knallköppe bei Ebay wieder dabei gedacht? Es gibt keine Rubrik Amiga mehr, obwohl Amigas von Commodore ja nur eine Schnittmenge von Amiga sind. Wo sortiere ich denn jetzt AmigaOne, Pegasos usw. ein? Eine Rubrik gibt es nicht. Erweiterungen für Amiga sind jetzt bunt mit Erweiterungen für den C64 durcheinander gewürfelt. Bisher war Amiga die zweitgrößte Kathegorie neben Commodore, und die Penner entfernen sie. UNd den Vogel abgeschossen haben die mit "Apple II", welches jetzt aus irgend einem bescheuerten Grund ebenfalls bei "Commodore" einsortiert ist. Entweder haben die sich vor dem Verbot noch mal schnell in Holland mit Dope eingedeckt und reichlich davon verköstigt, oder die haben einen Saboteur bei Ebay, der von Hood bezahlt wird. Ich tippe mal auf letzteres, denn wenn der Unsinn mit dem verpflichtenden Treuhandkonto ab Juli kommt, werden die Verkäufer dort ohnehin in großen Scharen abwandern. Die derzeitigen Managemententscheidungen bei EBay lassen jedenfalls Mehdi Ali als Leuchte und Genie erscheinen.

    So etwas habe ich nicht, für mich waren PCs zu lange uninteressant. (Auch heute ist der PC Mittel zum Zweck, aber nicht mein Computer, mit dem ich viel Zeit verschwenden möchte.) Auf dem Gravis MT 200 (das war ein Mac Clone mit einem PPC 603e mit 200 MHz) hatte ich erstmalig VirtualPC installiert. Darauf lief dann wiederum Windows 95b, welches ich nur wegen meiner Steuererklärung installiert hatte. Entsprechende Programme für den Mac waren damals ein Vielfaches teurer, VPC mit Windows hatte ich mit dem Mac zusammen bekommen. Für Anwendungen, wo es auf die Zeit ankam, war das natürlich unbrauchbar. Spielen konnte man also vergessen. Gekauft hätte ich mir das also nicht. Auf dem G4/1,4 GHz (Mac Mini) ist Virtual PC aber durchaus eine runde Sache und für viele ältere Programme oder zum Testen exotischer Betriebssysteme nutzbar.