Beiträge von Dr.Zarkov

    Glaube ich nicht.

    Zum einen weiß jeder (geistig Gesunde), daß die Maßnahmen erforderlich sind, zum anderen sind die (allermeisten) Deutschen ziemlich diszipliniert.

    In Frankreich könnte ich mir das eher vorstellen, da entfällt der zweite Punkt nämlich weitgehend.

    Du überschätzt die Deutschen, bzw. den Gruppen-IQ insgesamt. Das "Gemurre" wird im Internet schon jetzt lauter, nach nur einer Woche. Sogar einige Politiker, wie der Bürgermeister von Düsseldorf faseln schon jetzt vom Ende der Maßnahmen. Dieser Schwachsinn von diesem "Dr. Wodarg" und anderen geisteskranken Wichtigtuern mach zunehmend über WhatsApp die Runde, und immer mehr Leute, die sich auf ihrer 60 m" Bude davon angepisst fühlen ständig die Nase ihrer Ollen zu sehen, glauben solche Videos nur zu gerne.

    Aber sobald in China auch nur ein Infizierter entdeckt wird, kann man sicher sein, dass gnadenlos in seiner Umgebung alles aufgefahren wird, was sich jetzt bewährt hat. Also Ausgangssperre usw. Dann ist nur ein Häuserblock betroffen, und nicht ein Kontinent wie in Europa. Die Chinesen haben es ja geschafft, alles auf Wuhan zu konzentrieren, in den anderen Städten hatte man die Ausbrüche schnell im Griff, ohne dass es zu großen Schäden kam.


    Mit der Reisefreiheit dürfte es aber weltweit jetzt weitgehend für längere Zeit Schluss sein. Es wird ja wohl keiner erst zwei Wochen in Quarantäne gehen wollen, bevor er den Flughafen am Zielort verlassen darf.

    Also in Wuhan beginnt jetzt, 3 Monate nach den ersten Quarantänen und Maßnahmen, so langsam wieder Normalität einzukehren. Und China war wesentlich rigoroser als Europa mit den Schutzmaßnahmen. Mit viel Glück sind wir hier also auch in 3 Monaten durch, wenn nicht erst dann, wenn alle mal Corona hatten oder ein Impfstoff erhältlich ist, je nachdem was früher passiert. In diesem Fall wäre allerdings die Wirtschaft hier völlig im Arsch, ein bis zwei Jahre diese Einschränkungen würde Europa nicht verkraften.

    Im Rathaus bricht langsam leichte Panik aus. Naturgemäß können wir weder komplett schließen, noch alles in HO auslagern. Seit gestern Abend gibt es den ersten bestätigten Fall von Corona und drei Verdachtsfälle. Ein komplettes Amt (zum Glück nur die Kämmerei) ist in Quarantäne. Sollte es weitere Fälle geben, haben wir ein Problem mit der Erfüllung der Aufgaben, zwei Verdachtsfälle sind wohl bei der Feuerwehr! Die kann man nicht einfach so komplett unter Quarantäne stellen. Das gleiche gilt für das Ordnungsamt: Die haben genug zu tun, uneinsichtige Ladenbesitzer zu verwarnen, und illegale Partys in den Parks aufzulösen. Die werden eher noch mehr Leute brauchen. Wir arbeiten im Haus jetzt alle in strengster Isolation, nur Einzelbüros und geschlossene Türen, zweimal am Tag wird das ganze Haus desinfiziert. Bürger, die trotz Verbot kommen, werden draußen abgefangen und vom Sicherheitsdienst verscheucht. Nur in dringenden Fällen werden sie am Eingang abgeholt, teilweise sogar draußen zwischen Tür und Angel abgefertigt. (99,99 % ist derzeit auch überflüssig, was will man jetzt mit einem neuen Pass?) Trauungen finden derzeit noch statt. Ich gehe mal von einem kompletten Lockdown in NRW am Wochenende oder spätestens Dienstag aus, geht gar nicht anders wegen uneinsichtiger Bürger und Einwohner und Personalmangel bei den Behörden.

    Ja, möglicherweise sogar 3 Jahre. Allerdings in Wellen. Und bei der nächsten Welle werden die Behörden wohl kaum wieder so zögerlich und lahmarschig reagieren wie bei der ersten Welle. Wenn in einer zweiten Welle neue Fälle auftreten, kann man davon ausgesehen, dass sofort der Ort komplett abgeriegelt wird, und die ganzen Maßnahmen dort sofort in Kraft gesetzt werden. Damit werden die Auswirkungen insgesamt nicht mehr so schlimm werden wie jetzt.

    Wenn man hört, wie viele Prominente Politiker, Sportler und Schauspieler schon befallen sind, kommt man ins Grübeln was die Genauigkeit der Statistik betrifft. Schließlich sind die ja nicht anfälliger, die werden nur bei jedem Zipperlein genauer untersucht als der Pöbel.


    Was die Börse betrifft: Klar, da ist noch Luft nach unten, und manche Aktien würde ich auf keinen Fall in den nächsten Monaten anfassen, Reiseunternehmen zum Beispiel werden länger brauchen um sich zu erholen. Ich gehe aber davon aus, dass beispielsweise Netflix mit Zunahme der Quarantänen und Absagen von Veranstaltungen drastisch neue Kunden gewinnen wird. Fujifilm hat ein funktionierendes Mittel gegen die Symptome von Corona in Japan auf den Markt gebracht, die werden auch als Sieger hervor gehen.

    Was ich momentan interessant finde, ist der Unterschied zwischen den kritischen Fällen zwischen Italien und Deutschland. In Italien sind es 10%, in Deutschland derzeit 0,5%. In Frankreich und Spanien sind es 5% bei ähnlichen Fallzahlen.

    Der größte Unterschied ist die Planlosigkeit und das Chaos in Italien. Das Problem wurde zu lange runtergespielt, ignoriert oder nicht adäquat gehandelt. Mit der Folge, dass es eine sehr große Dunkelziffer gibt, und die Zahl der Erkrankten weitaus höher ist als bekannt. Wenn man bedenkt, dass Italiener nicht stärker krank oder häufiger sterben als andere Europäer, kann man sich ja vorstellen, dass nur ein Bruchteil der Erkrankungen bekannt sind.


    In Deutschland sieht es wohl bei den typischen Kandidaten mit ähnlich chaotischen Verhältnissen (sprich: Berlin) genauso aus. Auch dort wird es voraussichtlich in den nächsten 7-14 Tagen ein böses Erwachen geben. Keine andere Stadt in Deutschland hat wohl mehr Touristen und Geschäftsreisende aus aller Welt auf engstem Raum wie Berlin. Die niedrigen Zahlen dort vermag ich nicht zu glauben, zumal es zahlreiche Berichte gibt, dass selbst bei Verdachtsfällen Tests schlicht nicht möglich waren. International gesehen vermute ich für Russland auch Schlimmstes. Dort sind die Fallzahlen außerordentlich niedrig, obwohl das Land genau zwischen China und Westeuropa liegt. Kaum glaubhaft.

    In China war man rigoros, und hat die Krankheit jetzt im Griff. In Italien hat man nur dumm rum gelabert, zu spät reagiert, und jetzt ist Chaos. Was ist da wohl vernünftiger? Sorgen machen mir die Holländer: Dort verfährt man auch nach der Politik eines Dreijährigen. "Augen zuhalten, und ich bin Unsichtbar." Jedenfalls sind dort nur lokal einzelne Veranstaltungen abgesagt worden, am Wochenende soll "in Absprache mit dem Bürgermeister und dem Gesundheitsamt in Den Bosch" eine Großveranstaltung in Rosmalen (British Cars & Lifestyle) stattfinden, obwohl die Provinz Noord-Brabant auch schon über 100 Fälle von Corona hat.

    Danke :) Mir gefällt das klassische Aussehen, so stelle ich mir eine richtige Retro-Zeitung vor. Der Inhalt ist natürlich passend für uns heute, und dadurch wirklich interessant.

    In meinem Renault 4 habe ich natürlich auch ein Radio aus der gleichen Zeit wie mein Auto, also mit Drucktasten und zwei "Drehkurbeln" für Lautstärke und Sendersuche. Dennoch brauche ich nicht auf DAB+ im Auto verzichten, ein kleines Gerät für den "Zigarettenanzünder" (12 V Steckdose) setzt die DAB+ Sender um auf eine freie UKW-Frequenz. Die Antenne habe ich hinten an einem Seitenfenster angeklebt, dort ist sie relativ unauffällig. Dieser Umsetzer auf UKW kostet nur ca. 30 Euro, nebenbei kann er auch Bluetooth und hat einen Micro-SD-Kartenleser eingebaut. Damit ist mein ca. 30 Jahre altes Radio wieder auf dem Stand der Technik. Für Röhrenradios gibt es eine noch elegantere Lösung, es wird einfach die "Empfangsröhre" ausgetauscht gegen einen kompletten DAB+ Empfänger in einem Röhrengehäuse. Wenn man jetzt über das Frequenzband kurbelt, ertönen die DAB+ Sender anstelle der UKW-Sender.

    Abhängig von der SIM-Karte im Auto möchte ich nicht sein. Ersten wegen der beschissenen Versorgung im Internet-Entwicklungsland Deutschland außerhalb der Großstädte, zweitens wegen der monatlichen Kosten und drittens weil es ja zwei-Wege-Kommunikation ist. Der Sender weiß immer, wann ich wo welches Programm höre. Das ist vielleicht der feuchte Traum der Werbeindustrie und der Gestasipo, für mich jedoch als Dauerzustand nicht akzeptabel.

    Na ja, noch wird ja rundgefunkt. Wenn auch überwiegend auf den ultrakurzen Wellen oder digital auf den "Sehr Hohen Frequenzen". In den Niederlanden hat man Kleinstsender für die Mittelwelle freigegeben, für 500 Euro jährlich darf man seinen 100 W Sender betreiben, wenn Frequenzen frei sind. Davon machen viele Gebrauch, und es gibt viele neue interessante Programme auf Mittelwelle. Leider kommen die kaum über die Stadtgrenzen hinaus. Auch auf Kurzwelle gibt es private deutsche "Auslandsdienste" (nur diese sind genehmigungsfähig). Diese Sender empfängt man vor allem am Wochenende für einige Stunden im 49-Meter-Band. Bekanntester Anbieter ist wohl der Kurzwellendienst als Kall in der Eifel, aber es gibt auch einige kleinere Sender, zum Beispiel in Datteln und in Hamburg.

    Ich habe bei mir einen Adapter gebastelt für normale Mignon-Zellen. Die Halterung für die Mignon-Zellen habe ich am Laufwerkskäfig festgemacht, da kann nie etwas auslaufen. Ganz verzichten auf Batterien kann man nicht bei jedem Modell, manche wollen ohne Batterie nicht mehr starten. Mignon-Zellen haben den Vorteil, dass man sie bei Aldi oder auch an der Tanke bekommt, denn der Computer leidet ausgerechnet dann an Existenzversagen, wenn gerade Wochenende ist, und man womöglich den Computer zu einer Veranstaltung mit hat. Dass zwei Mignonzellen nur 3 V statt 3,6 V liefern, macht dem Mac nichts aus. Auch die offizielle Batterie hat schon wenige Wochen, geschweige denn Jahre, nach dem Einbau keine 3,6 V mehr.