Es scheint auch eine regionale Sache zu sein, aber in letzter Zeit ist Hermes für mich gestorben. Gut, Bruch beim Versand von Porzellan ist eine Sache, die manchmal vorkommt (allerdings die Hälfte kaputt in einem Paket in Umzugskarton-Größe ist schon hart), aber gleich bei der nächsten Sendung haben sie den Vogel abgeschossen. Wie kann man ein Waffeleisen zerschmeißen? Hermes kann das jedenfalls. Mir fehlten die Worte. Seitdem nur noch DHL.
Beiträge von Sebastian
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Nur mal eine Idee wegen der Dateiendungen (obwohl der Fund von lesbarem Klartext diese Erklärung unwahrscheinlich macht): Es könnte sich um ein komprimiertes Archiv gehandelt haben. Komprimierungsprogramme, die Archive teilen konnten, haben oft für den ersten Datensatz ihre normale Dateiendung benutzt, und für die weiteren dann .001, .002 usw. Die Buckstabekoombination .DFL könnte dann für "Deflate" stehen: https://en.wikipedia.org/wiki/Deflate
Nachteil: Es gibt zumindest nach meiner kurzen Suche keine Hinweise auf die Verwendung eines "Deflate" genannten Verfahrens vor den 90ern, allerdings wären die Grundlagen desselben (laut Wikipedia-Artikel LZ77 und Huffman) alt genug, um zu einem System wie dem Altos 5 zu passen. Gab es unter CP/M derartige Komprimierungstools überhaupt?
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Ich weiß nicht, ob es an diesem Punkt noch von Interesse ist, aber bei eBay habe ich letztens eine 2 GB WD SiliconDrive PATA SSD gekauft, in CF-Formfaktor. Die verhält sich definitiv wie eine Festplatte, sogar soweit, daß Geräte, die CF, aber kein Microdrive unterstützen, damit nichts anfangen können (das kann allerdings evtl. auch an der Stromaufnahme liegen). Man findet auch eine 1 GB SiliconDrive II (kleiner, aber modernerer Typ) zu einem guten Preis. Vielleicht wäre so ein Medium noch einen Versuch wert.
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Erstaunlich, war das Originalboard nur 2-lagig? Ich stelle es mir doch nicht so leicht vor, ein vierlagiges Board "auszuklingeln". Sicherlich kann man von den zerfressenen Exemplaren noch die wichtigsten Teile retten, und auf die neuen Boards bestücken. Das ist dann Recycling auf hohem Niveau.
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Beeindruckende Arbeit! Ist das Layout komplett vom Original abgezeichnet, oder gab es Schaltplanunterlagen?
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Das müßte "IDEINFO" sein, hier zu finden: https://archive.org/details/msdos_IDEINF_shareware
Auf eine DOS-Bootdiskette kopieren und dann einfach starten.
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Sorry falls in diesem Thread zu weit off-topic, aber nur mal als persönliche Anekdote zu der Frage, ob der Hype real war: In meinem Umfeld (DOS/Windows, nicht Mac) hatte die Voodoo 2 zu ihrer Zeit eine große Bedeutung. Unter Spielern wesentlich beliebter als Nvidia oder ATI. Leider kann ich mich nicht mehr an die genaue Jahreszahl erinnern, die natürlich von Bedeutung wäre. Entscheidend war, daß mehr Spiele Glide als Direct3D unterstützten. Es wurde ja auch relativ lange noch unter DOS gespielt, dort war 3dfx ungeschlagen. Die leistungsfähigeren Karten von Nvidia und ATI waren dann auch allein für den AGP-Bus erhältlich, während existierende Rechner aus der Zeit oft nur PCI hatten. Die moderneren Karten wie Voodoo 4 (4500) und ähnliche waren neben AGP auch als PCI erhältlich, und damit die letzte Aufrüst-Option vor dem Mainboardtausch für viele Gelegenheitsspieler mit begrenztem Budget. Auf eBay wurden die PCI-Versionen der gleichen Karte regelmäßig höher gehandelt als ihre AGP-Gegenstücke, was ihre Marktbedeutung als Aufrüstoption - aber natürlich nicht bei Neu-PCs - unterstreicht.
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Update: Meine Register sind leider anders (Tab oben 4,4 cm, Laschen unten 2,4 cm breit).
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Ich muß nachher mal nachsehen, ob ich noch die Box mit dem angeknackten Deckel habe, davon könnte ich vielleicht vier Register opfern. Falls niemand anders was übrig hat.
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Ich kann das total nachvollziehen. Mein primärer Laptop ist noch immer ein T43 (ohne "p"), mit dem guten 15" SXGA-Panel (narürlich IPS), die Ergonomie ist unschlagbar, und ein bißchen Wartezeit hin und wieder nimmt man für die gute Tastatur und ein feines Bild eben in Kauf. Noch immer Windows XP; wollte eigentlich mal umsteigen, aber es läuft halt alles (mit alternativen Firefox-Builds wie Serpent oder New Moon sogar das Internet).
Für Sachen, die ein neueres Betriebssystem brauchen, liegt dann halt noch so ein billiger Medion rum, mit Celeron N4000, gefühlt nicht wesentlich schneller. Als richtiges Arbeitsgerät würde ich den nicht einsetzen: kein optisches Laufwerk, lauter Lüfter gemessen an dem kleinen Prozessor, silberne Plastikteile greifen sich ab, ein USB-Port ist schon mechanisch kaputt... eben nicht für die Ewigkeit gebaut.
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Vielen Dank, das ist nett, aber ich habe gerade gelesen, daß die auch reparaturbedürftig ist, insofern kein Fortschritt gegenüber meiner. Also kann ich auf den Vortritt hier auch verzichten, trotzdem danke.
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Die Keil ist jetzt nicht die kleinste (10 Teilnehmer), wäre aber von der Funktion her vollkommen in Ordnung für diese Anwendung.
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Hallo.
Wenn es nur analog sein soll, ist eine alte Telefonanlage (Nebenstellenanlage ohne ISDN) die einfachste Lösung, im Gegensatz zur FritzBox verbindet die über Relais und sollte bis V.34 (33.6k) problemlos übertragen. Anlagen für bis zu 4 Anschlüsse findet man hin und wieder günstig, als unverbindliches Beispiel (soll keine Werbung sein): https://www.ebay.de/itm/Telefo…eim-und-Buro/265089420881
Grüße zurück und viel Erfolg
Sebastian
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Nach langer Zeit schaue ich mal wieder vorbei. Für das neue BIOS hatte ich mir sogar schon die EPROMs besorgt, aber dann fiel mir auf, daß die gelegentlichen Probleme beim Start (bis hin zu "Bildschirm bleibt schwarz") von einem angebrochenen SIMM-Sockel herrühren, leider nicht ohne Austausch des Sockels zu beseitigen, und ich habe das Projekt zu den Akten gelegt, zumal mir in der Zwischenzeit ein anderes Restaurationsobjekt zugelaufen ist (allerdings um ein paar Jahre jünger). Zur Zeit habe ich nicht die Ressourcen für derart aufwendige Lötarbeiten, und nicht mal einen Ersatzsockel zur Hand. Danke trotzdem für die umfangreiche Unterstützung!
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Hallo, allerseits.
Inzwischen konnte ich das BIOS auslesen, mit zwei verschiedenen Tools (SIEMENS.IMG mit dem BIOS Imager, BIOSDUMP.ROM mit !BIOS 3.20), dazu den CMOS-Inhalt (CMOS0000.BIO). Dateien im Anhang.
Leider bringt mich das nicht weiter. Der Rechner meldete nach dem Booten von DIskette einen Paritätsfehler, und es zeigte sich, daß der Speichersockel "4" eine abgebrochene Einrastung hat. Wenn ich auf das Speichermodul drücke. bleíbt der Fehler aus. In das Setup komme ich trozudem nicht.
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Sehr interessant! Auf meinem Exemplar steckt ein 20 Megahertz Prozessor.
Die meisten Jumper ändern also nur die erkannte Hauptspeicher-Größe.
Dieser rätselhafte Takt ist vielleicht irgendwo anders auf dem Board relevant, vielleicht als Grundlage für den ISA-Bus, oder beim Arbeitsspeicher?
Bleibt noch der Gedanke, dass die Enables damit zusammenhängen ob man ins Setup kommt, das muss ich heute Nachmittag mal ausprobieren.
Danke und schönen Sonntag! Feedback folgt später.
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Danke, das ist ja super gehaltvoll!
Also, die DIP-Schalter stehen bei mir anders, aber ich weiß nicht, ob das eine Rolle spielt.
Ich verwende inzwischen eine Siemens-Nixdorf AT Tastatur ohne Adapter.
Mein BIOS ist älter von der Version, die "F1"-Meldung habe ich noch nie gesehen, vielleicht brauche ich eine Kopie der neueren BIOS-Version?
Werde erstmal weiter probieren.
PS: die Backplane ist rein passiv, da sind nur vier Elkos drauf.
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Das das ist sehr interessant, kannte ich noch gar nicht! Nun muss ich nur noch sehen wie ich das auf die Bootdiskette drauf bekomme.
Danke!
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Ich denke nicht dass das BIOS mit einem Passwort geschützt ist, an keiner Stelle werde ich danach gefragt.
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Ja, dann kommt "Keyboard error or no keyboard present" und der Rechner versucht trotzdem zu booten.
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Leider leider auch nicht. Der Rechner bootet übrigens DOS von Diskette, da funktioniert die Tastatur auch. aber ich komme natürlich an die Platte nicht dran ohne dass sie im Setup eingetragen ist.
1ST1: Die dreckig aussehende Keyboard Buchse wird gar nicht benutzt, von X22 geht ein Kabel zum Tastaturanschluss auf der Backplane, im Foto natürlich nicht zu sehen.
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Es liegt nicht an der Tastatur. Mit einer alten original Siemens Nixdorf Tastatur passiert das gleiche. Keine der Tastenkombinationen hat bisher die gewünschte Wirkung gebracht, auch nicht Esc oder Strg-alt-einf.
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Danke für die vielen Hinweise. Ich muss sehen, ob ich noch eine zweite Rundstecker Tastatur habe (die vorhandene funktioniert aber an moderneren PCs).
Ansonsten probiere ich mal systematisch durch...
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Die Freude über den Kellerfund währte leider nicht lange... Der ziemlich vollgestopfte No-Name 386er im aufklappbaren Desktop-Gehäuse verweigerte schon nach wenigen Minuten seinen Dienst.
Einen Ersatz für das defekte Netzteil fand ich durch glücklichen Zufall, aber jetzt hat das Gerät seine CMOS- Einstellungen vergessen, insbesondere den Festplattentyp, und kann nur noch von Diskette booten. Die CMOS Batterie konnte ich provisorisch ersetzen.
Beim Start beschwert das BIOS sich über falsche CMOS Einstellungen, aber ich komme in Setup nicht rein. Entf./F1/F2 führen nur zu "Keyboard error", obwohl die Tastatur sonst funktioniert. Eine Aufforderung, eine bestimmte Taste zu drücken für Setup, kommt nicht.
Kann es sein dass das Setup über den DIP-Schalter aktiviert werden muss?
Zu dem Slot Mainboard finde ich nichts, obwohl es irgendwie nach Siemens aussieht. Der Rechner wirkt ansonsten jedoch zusammengebastelt, und nicht als ob Backplane und CPU Karte aus dem gleichen Hause stammen. Es ist auch eindeutig von außen kein Original Siemens.
Nun weiß ich nicht weiter, aber vielleicht kennt jemand die abgebildete CPU Karte oder dieses BIOS, und kann mir einen Tipp geben. Vielleicht braucht man ja auch eine Konfigurations-Diskette, aber bei einem normalen 386er (nicht EISA) kannte ich das bisher nicht.
Konstruktive Vorschläge wären äußerst willkommen!
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Der Monitor ist dann reserviert. Ich packe ihn aber noch nicht ein, denn vielleicht klappt es ja mit Abholung.
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Okay, wenn sich alle einig sind, geht der an Schroeder. Soll ich verschicken, oder ist Abholen eine Option?
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Ich habe mal wieder etwas im Keller ausgegraben, nichts großartiges, aber vielleicht braucht jemand noch diesen ca. 30 Jahre alten Monitor, eine Gehäuseseite ist etwas vergilbt.
Umsonst abzugeben für Abholer, oder gegen reale Versandkosten (ca. 10,-). Eine Übergabe im Raum Berlin ist möglich.IMG_20200714_152450995.jpg
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Der Monitor war lange Zeit eingelagert und wurde noch nicht an Strom angeschlossen. Zum Zeitpunkt der Einlagerung funktionierte er.
Anschlusskabel sind dabei. Das originale Monitorkabel ist zweigeteilt, da der Monitor eine Tastaturbuchse beinhaltet.
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Danke für den Bericht und die schönen Bilder. ZMD dürfte "Zentrum Mikroelektronik Dresden" gewesen sein, also durchaus hochwertige Markenware. Solche Module gab es sogar noch als SDRAM, von Optosys, ebenfalls in Deutschland montiert, obwohl die Chips höchstwahrscheinlich importiert waren. Gehörte damals qualitativ zu den besseren Optionen auf dem Markt, denn gerade SDRAM - auch herkömmlich bestückt - wurde anfangs oft in unterirdischen Qualitäten mit Phantasienamen angeboten, auch mit frei erfundenen Chipbezeichnungen. In dieser Zeit entstanden jedoch auch Speichermodul-Hersteller, die heute einen guten Ruf haben, wie beispielsweise Elixir.
Bestimmt habe ich irgendwo noch so ein Modul, falls ich es finde und es anders ist als die bereits gezeigten, gibt's bei Gelegenheit ein Foto.
Übrigens hat es von Optosys auch Notebookspeicher in dieser Technik gegeben; man findet heute noch Exemplare bei ebay.
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Oh, das tut mir leid, hatte nur die eine, aber ich werde es mir merken.