Posts by Aquarius

    Hallo zusammen,


    ich habe jetzt eine V-förmige Schneide und die erste Diskette komplett gelocht, jedes Loch mit dem Heißluftfön und den Fingernägeln entgratet.


    Die Diskette raschelt durch die verbliebenen Grate ziemlich laut und ein Loch ist auch zu einem Langloch geworden. Hätte nie gedacht, dass da irgendwas funktioniert.....

    ....ist es Glück oder Zufall?....die Diskette funktioniert :sunny::sunny:


    Fluxcopy beschreibt sie, der Questar/M formatiert die 80 Tracks und PIP hat auch fleissig kopiert. Bootet natürlich auch!!


    Werde mal eine zweite herstellen und schauen, ob ich wieder eine funktionierende hinbekomme.


    Danke nochmal für die Idee mister-freeze!!

    Hallo zusammen,

    jipiii, der zweite Rechner läuft !!!! :dsc:


    Mittlerweile hatte ich sogar angefangen die ROM Routinen mit Breakpoints zu versehen, um der vermuteten Ursache (Aktivierung der Peripheriechips) auf die Spur zu kommen und den Fehler einzugrenzen. Dabei habe ich festgestellt, dass Memcopy Routinen zum Einfrieren des Rechners führen.


    Wie oben beschrieben, hatte ich den Speicher vor Wochen als erstes getestet und der Test hat den gesamten Speicher als OK ausgegeben. Jetzt den gleichen Speichertest nochmal ausgeführt: Speicherfehler!!


    Den defekten Speicherchip getauscht und den Olympia Rechner zusammengebaut und getestet: Es funktioniert alles: Floppy, Tastatur, Harddiskcontroller und die Seagate ST-506 Harddisk mit 5 MB Speicher!


    Ein "mal gehts-mal gehts nicht" Problem. :ätsch:


    Ohne PAW hätte ich das ziemlich sicher nicht geschafft. Danke auch nochmal hier!


    Einen schönen Abend

    Aquarius

    Hallo PAW, hallo Gpospi,


    meine Fluxteen Platine ist fertig und ich habe schon verschiedene hartsektorierte Disketten von meinem Bull Questar/M eingelesen.


    In den Sektordumps sehen die Daten auf den ersten Blick in Ordnung aus. Also bis hierhin schonmal großer Respekt und vielen Dank!:anbet:


    Das Schreiben macht mir noch Probleme - die Kopien sind im Originalsystem nicht lesbar. Probiere an den Parametern noch zu drehen und ich probiere auch noch ein anderes Laufwerk.


    Bisher benutze ich ein TEAC FD-55F-U3.


    Viele Grüße

    Aquarius

    Hallo Thoralf,


    die Demoszene gehört in die immaterielle Kulturerbekategorien „darstellende Künste“ und meines Erachtens ins Brauchtum „Hacker Community“. Mit Hacker meine ich Leute, die ihren Computer wirklich von Grund auf verstehen wollen.


    Das Demo zu erstellen, es zu verbreiten und es zu genießen gehören alle zusammen zur Community wobei die Elite sicher unter den Erstellern zu finden ist.


    Ich war aktiv bevor die reinen Demoparties losgingen und sehe diese nicht als Startpunkt der Demoszene, sondern eher als deren Fortentwicklung. Ich war bisher auf keiner, was sich nach Corona aber sicher ändern wird.


    Das ist also meine eingeschränkte Sicht der Dinge!😀


    Wie wäre es, die Diskussion live und in Farbe bei einem VzEkC Vereinstreffen fortzuführen?

    Ich habe noch einen Verbesserungsvorschlag zur Schraube:


    das Loch komplett durchbohren und von der Gegenseite mit einem etwas größeren Bohrer aufbohren (aber nicht ganz durch ... 2-3 mm vom kleineren Loch stehen lassen). Damit können die ausgestanzten Schnippsel leicht entfernt werden.

    Ja, das war auch schon eine weitere Anforderung, die mir einfiel.


    Fahre am Mittwoch für ein paar Tage in Urlaub. Mal sehen, ob ich vorher noch dazu komme.

    Leider ruht das Projekt, da ich bisher einzelne Löcher nicht ganz ausstanzen kann.


    Hier mal Bilder von meinem modifizierten Alps. Die Positionen der Sektorlöcher habe ich in die Schwungscheibe mit einer Rundfeile angebracht:



    Wenn die Löcher Grate aufweisen funktioniert durch die erhöhte Reibung auch das synchrone Weiterdrehen der Magnetscheibe nicht.


    Es hängt alles an einem scharfen "Locher"-Stempel und an einem passgenauen Gegenhalter. Die Kupferhülse war das, was die Materialsammlung hergab - an der Stelle sollte ein Gegenhalter mit exaktem Durchmesser sein.

    Zwischenstand der Wiederbelebungspatienten:


    Der Boss D läuft weiterhin ohne Aussetzer. Habe die Ursache ncht finden können.


    Der problematische Boss B zeigt einige Lebenszeichen bis hin zu einer kurz auftauchenden Einschaltmeldung mit heftigen geflickere und wirren Zeichen auf dem Bildschirm:



    Ich habe die Resetschaltung unter die Lupe genommen und einen 74LS123 getauscht, der für die Zeitsteuerung des Resetsignals zuständig ist. Das hat das Problem noch nicht (ganz) gelöst.

    Auch bei dieser Maschine ist der Speicher und der Prozessor prinzipiell lauffähig.


    Am Expansionsport habe ich die Adress- und Datenleitungen untersucht und Signale gemessen, die heftige Überschwinger in den negativen Spannungsbereich haben. Diese sehen bei der funktionierenden Boss D Maschine aber genauso aus.


    Werde jetzt mal die Taktgenerierung auf der Hauptplatine anschauen. Vielleicht ist das Signal irgendwie grenzwertig, so dass der Prozessor zwar einzeln läuft aber beim Einbinden der Peripherie das Signal zu einem Durcheinander führt.

    Ich bin mit meinem ALPS Laufwerk aus einer defekten 1541 schon gut voran gekommen. Die Konstruktion ist deutlich anders als das Laufwerk auf den Bildern, aber ich bin zuversichtlich.


    Mein Stanzer schafft es zwar noch nicht die Löcher ganz sauber auszustanzen - es bleibt immer ca. 1/4 des Kreises verbunden - aber mit Nacharbeit sollte es gehen.

    Vielleicht lässt sich das aber noch verbessern. mister-freeze : Wie sieht denn bei dir der Gegenhalter aus, in den dein Stanzwerkzeug eintaucht?

    Ich habe eine Hülse genommen, die aber vom Durchmesser deutlich größer ist als der Stanzer.


    Als nächstes muss ich die 16 Positionen in die Schwungscheibe einkerben.

    Passt zum Thema: Hier meine Lochstanze zur Herstellung von Hartsektorierten Disketten:

    Das gefällt mir ja noch besser als die händische Methode mit der Lochzange.


    Kannst Du ein bisschen mehr drüber sagen?

    Wie sieht das Schneidwerkzeug vorne aus? Gibt es einen Gegenhalter, durch den du durchdrückst und wie sieht der aus?


    Wie ist die praktische Durchführung und das Resultat?

    Das Basicprogramm mit der Grafikausgabe ist eine Stunde ohne Absturz gelaufen. Auch jetzt lässt sich der Rechner reseten und neu booten ohne Fehler.


    Aus- und Einschalten laufen einwandfrei.


    Es sieht nach einem Wackelkontakt aus. Werde alle ICs und deren Sockel mal unter die Lupe nehmen.

    Seit 35(!) Jahren suche ich nach der Möglichkeit, dem Olympia Boss Pixelgrafik zu entlocken.


    Was soll ich sagen: Ich hab es heute geschafft -> Youtubevideo


    :sunny:


    Man benötigt:

    - die passende Grafikkarte

    - das passende Betriebssystem "GBOSS"

    - das passende Basic "GBASIC"

    - ein Programm mit Grafikausgabe


    35 Jahre...hätte ich das damals geschafft, dann wäre der C64 überhaupt nicht so attraktiv gewesen! :D

    Es scheint Geisterstunde zu sein:

    Tastatur, Floppys angeschlossen und das Boss D Mainboard bootet in Prologue.


    GBasic geladen und eine Grafikdemo ausgeführt: Läuft.


    Lasse das Ganze jetzt mal eine Weile laufen...

    Das Boss D brachte gerade für eine Minute die Einschaltmeldung und der Cursor blinkte. Davor hatte ich gerade die Floppys und die Tastatur abgesteckt.


    Dann wurden ohne angeschlossene Tastatur Tasten gedrückt und nach der fünften Taste wurde der Bildschirm schwarz.


    Sind hier Geister am Werk ? Habe ich den Rechner ins Reich der Untoten befördert? :skull:


    Konnte das gerade nochmal reproduzieren. Der Ablauf ging nur schneller von statten.


    Beim Biegen an der Platine lies sich das Abstürzen reproduzieren. Wackelkontakt oder teilweise defektes Bauteil!?


    Und nun läuft er seit ein paar Minuten....Cursor blinkt, wie wenn nichts gewesen wäre.

    Alle gesockelten Chips funktionieren in der lauffähigen Testmaschine:


    8257

    Z80

    2716 Eprom

    D765

    8255

    2651

    9519


    Beide defekten Mainboards sind bei den Tests mit dem Festplattencontroller kaputt gegangen. Vielleicht ist irgendwas am Erweiterungsbus defekt. An diesem hängen ja Grafikkarte und der Festplattenkontroller.


    Muss die Schaltpläne mal konsultieren, die ich habe.

    Ich habe dafür einen Erfolg mit Eigenbau-Hardsector-Disks zu vermelden: Es ist mir gelungen, eine funktionsfähige Disk einfach per Lochzange zu erstellen.

    Gratuliere!

    Hast du als Vorlage eine Original 16 Sektor Disk verwendet oder eine Schablone gemacht?


    Wie viele Versuche hast du gebraucht?

    Und das ROM ist mit Test im zweiten Rechner auch ok?

    Bootet der Rechner eigentlich?

    Habe ich nicht getestet, da mein Eprommer mit Verify das Eprom als identisch zur Datei anzeigt.


    Als die Floppys noch drin waren vor Monaten hat er nicht gebootet.


    Ich will meine dritte Maschine nicht auch noch zerlegen...wird hier langsam eng.


    Das Speichertestprogramm überprüft ja wohl nur CPU+RAM+V.24, das schließt ja Fehler in Bustreibern oder Adressbausteinen (falls die Karten Memory-Mapped arbeiten) nicht aus...

    Das wären jetzt meine nächsten Testkandidaten - der 8257 DMA Controller z.B. wird beim Speichertestprogramm nicht überprüft, nehme ich an.

    Überprüfung der Spannungen am Mainboardanschluss mit einem Digital-Oszi:


    +5V: Vavg=5,1V Vmax=5,3V

    +12V: Vavg=12,4V Vmax=12,6V

    -12V: Vavg=-11,5V Vmax=-11,2V


    Sind also in Ordnung. Ich habe ja ein modernes PC-Netzteil angeschlossen - habe da jetzt keine Probleme erwartet.

    Immer noch bei 2.3 Verbindungskabel zwischen Grafikkarte und Mainboard:


    Jetzt verhält sich das System plötzlich ganz anders:

    Erst das Flimmern wie zuvor, aber beim Druck auf den Resetknopf verändert sich die Ausgabe.

    Beim nächsten Aus/Ein-Schalten ist der Bildschirm schwarz, aber auch Druck von Reset kommt kurz ein kleiner Streifen kurz auf den Bildschirm.

    Habe den Algorithmus für die zweite Checksum herausgefunden.


    Es werden dabei, nicht wie bei Checksum1, die Datenbytes summiert, sondern die Zischensummen von CKS1. Das Ergebnis wird ebenfalls auf 8 Bit reduziert unter Einbeziehung der Überläufe.


    Gruß, PAW

    Das ist grossartig, dass das Diskettenformat immer klarer zu Tage tritt.

    Mein Boss System macht mir mal wieder Kummer. Habe in den letzten Monaten zwei geöffnete Maschinen dastehen, die nicht mehr richtig laufen.


    Wenn ich mich recht erinnere, ist der Rechner plötzlich mitten im Betrieb eingefroren und auf dem Bildschirm war ein helles Flimmern zu sehen. Ein Reset hat den Rechner wieder zum Leben erweckt, aber das Problem trat nach ein paar Minuten wieder auf.


    Die Fehlersuche beginnt also von Neuem:


    1. Deadtest ROM

    1. 1 Mainboardtest - Alle Peripherie abstecken und den Deadtest von PAW laufen lassen

    Ergebnis:

    - Test funktioniert und gibt über die V24 Schnittstelle das Ergebnis des Speichertests aus.

    -> RAM ist in Ordnung

    -> Prozessor, Memorycontroller und Serieller Schnittstellen Chip i.O.


    1.2 Grafikkarte einstecken, Monitor verbinden und Deadtest laufen lassen, um zu sehen, ob die Grafikkarte das ganze System blockiert- Test funktioniert und gibt über die V24 Schnittstelle das Ergebnis des Speichertests aus.

    -> Kein elektrischer Supergau auf der Grafikkarte

    -> Kein elektrischer Supergau im Monitor


    2. Boss Original ROM

    2.1 ROM Inhalt überprüfen

    -> Eprom enthält das Original "BIOS"


    2.2 Verschiedene Grafikkarten ausprobieren

    Grafikkarte #4 im hintersten und vorletzten Steckplatz:

    -> Monitorausgabe mit gleichem Flimmern wie beim Deadtest

    Keine Veränderung des Flimmerns durch einen Druck auf den Reset Knopf


    2.3 Verbindungskabel zwischen Grafikkarte und Mainboard

    Kabel #1 - bei den vorigen Tests verwendet.


    Kabel #2 - Netzteil läuft nicht an!!

    -> Kurzschluß !?

    Kabel durchgemessen -> Kein Kurzschluss im Kabel und in den Steckern

    Erneut angesteckt: Netzteil läuft an -> War das Kabel beim ersten Test versetzt aufgesteckt und hat einen Kurschluss verursacht!??



    2.4 Monitor als Fehlerquelle ausschließen:

    Monitor läuft an einer anderen lauffähigen Maschine


    2.5 Monitoranschluss am Mainboard

    -> Alle Pins sind vorhanden und gerade