Posts by flowerking

    Der Xeon-Prozessor ist beim Aufräumen des Lagers aufgetaucht. Keine Ahnung, ob der noch funktioniert und ob das überhaupt der Prozessor ist, der auf der Verpackung steht. Der TV-Tuner wandelt Antennensignale in Audio- und Videosignale (CVBS) in mäßiger Qualität um. Damit konnte man mal auf einem Computermonitor fernsehen.

    Beides ist kostenlos für Selbstabholer (in Viersen-Süchteln) oder gegen Porto


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    Mir fällt da auch ein Buch ein: "Kunst! Computer?" von Karl-Heinz Koch. Das Buch ist allerdings von 1985 und wahrscheinlich kriegt man es nur noch antiquarisch.

    Das Buch zeigt, was man mit einem 8-Bit Atari und einem Matrixdrucker machen kann. Da der (BASIC-)Code abgedruckt ist, kann man diesen bestimmt auch für andere Computer oder Ausgabegeräte anpassen. Ich denke, dass auch heute noch dieses Buch einen Blick wert ist.

    Es gibt auch Tageszeitungen, die man jeden Morgen für den PDF-Reader, e-Reader oder sonst wie elektronisch runterladen kann. Das kostet natürlich, ist manchmal aber sogar billiger, als die Papierversion.

    Giana Sisters wurde relativ schnell wieder vom Markt genommen, weil es nach Nintendos Meinung zuviel Ähnlichkeit mit Super Mario hatte. Deshalb ist das Spiel relativ selten als Original zu finden - was sich halt auch auf den Preis auswirkt.

    Mein Bruder hatte ein original Giana Sisters, hat aber keine Ahnung von Retro etc. Er wollte nur irgendwann mal seinen Keller entrümpeln und hat alle alten Spiele für einen Euro bei Ebay angeboten. Er hat über 300 Euro für Giana Sisters bekommen und das ist bestimmt schon 3-4 Jahre her. Also, teilweise werden solche Preise schon bezahlt.

    Wenn ich das richtig sehe, dann wird bei der ebay-Auktion aber nur die Diskette von Manic Mansion angeboten. Ich hab Zak McKraken, also den Nachfolger von Manic Mansion, als Original. Da ist eine Codetabelle dabei, schwarze Schrift auf braunem Papier, aus dem eine Kopierer (damals) eine komplett schwarze Seite gemacht hat. Man konnte das Spiel starten und auch ein Stück spielen, wenn man aber dann den Code dreimal falsch eingegeben hat, ist man im Knast gelandet. Wenn das Manic Mansion ähnlich ist, kann man mit der Diskette allein nicht viel anfangen... ;)

    Danke für das Angebot, aber eine kleinere Platte (500 MB) habe ich noch hier rumliegen.

    Meine Idee wäre, dort ein neues System zu installieren, dann kann man die originale Platte mit an die Indy hängen, um zu sehen, ob dort noch etwas Interessantes drauf ist.

    Der SGI-Monitor hat leider nur einen 13W3-Anschluss. Aber Adapter von 13W3 -> VGA (oder umgekehrt) sind vorhanden. Wenn ein funktionierender Monitor angeschlossen ist, dann ertönt übrigens auch die Startfanfare.


    Bei Rechnern mit SCSI, um die Platte zu sichern, wird es schon knapp bei mir. Da hätte ich nur einen Mac oder andere Unix-Workstations. Vielleicht kann ja Dr. Zarkov helfen? Es handelt sich jedenfalls um eine 1GB große IBM 0662 Platte. Hinv habe ich nämlich schon mal ausprobiert. Weiterhin ist eine R4600 CPU mit 100 MHz Takt verbaut, eine 24-Bit Grafikkarte, 64MB RAM und ein Floptical-Laufwerk. Also eigentlich schon ganz OK.


    Beim nächsten Besuch werde ich dann mal versuchen an Informationen, wie das Passwort oder den Kernel zu kommen. Vielleicht komme ich da schon weiter. Ich muss mal nachschauen, welche SCSI-Platten ich noch in meinem Fundus habe. Aber so richtig doll sieht es da nicht aus. Eventuell könnte ich auch eine andere Platte einbauen und neu installieren. Jedenfalls vielen Dank für die Tips!

    Heute hab ich mich noch mal aufgemacht, um der Indy endlich ein Bild zu entlocken.

    Das hat auch soweit geklappt, aber...

    Der vom Design her passende 20" Monitor tut es leider nicht ;( Ich habe noch ein anderes Kabel ausprobiert, das ebenfalls nicht funktioniert hat. Mit einem VGA-TFT-Monitor hat es dann funktioniert. Endlich ein Bild. Die Indy kommt aber leider nicht bs zum Login. Es erscheint eine (kryptische) Fehlermeldung, die ich mal fotografiert habe. Danach springt die Indy zurück ins System Menü. Command Monitor, Diagnostics etc. scheinen soweit zu funktionieren, aber Installations-CDs hatte ich keine dabei. Diagnostics lief sehr lange, ohne dass sich was am Bildschirm tat, das habe ich wieder abgebrochen. Die nächsten Schritte wären dann mal die Diagnose länger laufen zu lassen. Vielleicht bringt das neue Erkenntnis. Und dann mit Installations-CDs, ein Recovery durchführen oder wenn sonst nichts mehr geht, den Rechner neu installieren...


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    Offenbar richtet sich Apple, in der Masse, immer noch 'elitär' an den betuchten aber technisch 'unbedarften' Konsumenten.

    Das stimmt meiner Meinung nach nicht ganz.

    Laptops von "Premium-Herstellern", wie z.B. Sony, HP oder Lenovo kosten in ähnlicher Ausstattung wie ein MacBook Pro, auch ähnlich viel. Dabei ist es z.B. bei Dell so, dass Privatkunden nicht alles angeboten kriegen, was Geschäftskunden angeboten kriegen. Das ist (meines Wissens) bei Apple nicht so. Offizielle Apple-Händlern oder die Apple-Hotline verhielt sich auch nie "elitär". Bei dem Core2Duo-MacBook Pro hatte ich einmal Probleme mit dem Akku. Der blähte sich auf und hat sogar das Gehäuse etwas auseinander gedrückt. Nach einem Anruf bei der Apple-Hotline, kam am nächsten Morgen UPS vorbei, brachte (kostenlos) einen neuen Akku und nam den defekten mit.

    Das mit dem elitär kommt vielleicht daher, dass manche Apple-Besitzer diese Firma mit einer Religion verwechseln, was Apple auch ein wenig unterstützt - sie verdienen ja daran. Aber die Hardware ist inzwischen fast die gleiche, wie in Windows-Laptops, wobei MacBooks nicht mehr aufgerüstet werden können. Und die Betriebssysteme geben sich auch nicht mehr viel.

    So viel gibt es da eigentlich nicht zu berichten. Vom Forum64 aus, gab es mal den Duisburger Treff, zu dem im Laufe der Zeit immer weniger Leute kamen. Drei blieben über, unter anderem Dr. Zarkov und ich. Wir hatten dann die Idee einen Raum zu finden, wo wir ungestört basteln und spielen können und wo wir auch alles stehen und liegenlassen können, ohne das es jemand stört. Das war jetzt gar nicht so einfach. Klar, wenn man genug Geld auf den Tisch legt, dann geht das einfacher. So dicke haben wir es aber leider nicht. In einem Duisburger Bunker sind wir dann fündig geworden. Eigentlich werden die Räume dort als Proberäume für Bands vermietet und eigentlich ist der Raum dort auch relativ klein und ungünstig geschnitten, (und kein Internet und fast kein Handyempfang) aber wir haben erstmal zugegriffen. Vielleicht ergibt sich ja mal was Besseres...


    Edit: Fast gleichzeitig... ;)

    Nein, noch keine Neuigkeiten.

    Es liegen hier schon zwei Monitorkabel bereit, eines als Ersatz und ein weiteres, um einen normalen VGA-Monitor zu benutzen. Aber die Indy steht in einem Bunker, in dem wir einen Raum gemietet haben, zum Spielen, Basteln und Computern. Da komme ich nicht jeden Tag hin. Wenn es Neuigkeiten gibt, dann sage ich hier Bescheid.

    Muss wohl so 2002 gewesen sein. Endlich gibt es Laptops mit RISC-CPU und Unix! Da kam bei mir der erste "neue" Mac, ein weisses iBook mit G3 ins Haus. Ich war schwer begeistert, das war damals ein toller Computer. Irgendwann wurde es dann Zeit für einen neuen Laptop. Die G4 Powerbooks übersprang ich, ein G5 sollte es schon sein. Um die Wartezeit zu verkürzen, gab es "zwischendurch" einen Mac Mini G4. Wie heute die meisten wissen, gab es kein Powerbook G5 von Apple, sondern Apple schwenkte um auf Intel Prozessoren. Das erste MacBook Pro mit Intel CoreDuo (nicht Core2Duo!) wurde meins. Ich muss zugeben, dass Apple den Sprung von G4/G5 auf Intel gut gemeistert hat. Nach einiger Zeit gab es dann den ersten Knacks in meiner Applewelt. Eine aktuelle java-Version gab es nur noch in 64-Bit und der CoreDuo war leider nur 32-Bit. Na ja, dann eben ein aktuelleres MacBook Pro. Dieses Mal mit Core2Duo und aus Aluminium. Neu war es dieses Mal nicht, dafür war es auch nicht ganz so teuer. Eine größere Festplatte und mehr Speicher waren schnell eingebaut. Inzwischen gab es MacBooks Pro mit i7-CPU. Die konnte man immer noch gebraucht kaufen und dann bis "zum Rand" selbst aufrüsten. Das war auch ein tolles Teil. Es gab nicht viele Windows-Laptops, die da mitkamen. Doch dann kam der zweite Knacks. Wirre Grafik, manchmal mehr, manchmal weniger und mit Zeit wurde es immer mehr. Nach einiger Zeit war der Rechner nicht mehr zu gebrauchen. Was tun? "Ja, das gab es schon öfter bei dieser Serie", meinte der Applehändler, "da ist wohl der Grafikchip nicht richtig angelötet". "Pech", meinte Apple, "keine Reparatur auf Kulanz" und wollte über 600.- Euro für ein neues Mainboard, was mir zu viel war. Nach einigem hin- und her und weil ich mich deshalb auch über Apple geärgert habe, war der nächste Laptop von Dell mit Windows 8.1. Das läuft auch stabil, ist schön bunt und die Software, die ich so benutze gibt es auch. Und vorerst gibt es auch keine Grund wieder zurück zu wechseln. Das war sozusagen mein Weg zu Apple und wieder von Apple weg.

    P.S.: In der Zwischenzeit hatte irgendjemand Apple verklagt und erreicht, dass dieser Grafikchipfehler doch kostenlos repariert wurde. Hab ich natürlich gemacht, aber ich hatte ja schon einen Dell und wollte nicht mehr zurück. Dafür hat meine Nachbarin nun ein MacBook Pro... ;-)

    Ich meine, ich hätte keinen Startton gehört. Aber ich habe auch nicht explizit drauf geachtet.

    Ich habe eine ganze Weile gewartet. Bis die Festplattenaktivität weniger wurde. Mein Eindruck war, dass die Indy bis zum Login hochläuft, aber nichts davon auf dem Monitor zu sehen ist. Ich habe in meinem Bestand noch andere 13W3-Kabel, die ich ausprobieren kann. Wenn das nichts hilft, dann werde ich mal einen anderen Monitor anschliessen.

    Ich bin zuversichtlich, dass Dr. Zarkov und ich die Indy wieder zum Laufen kriegen. ;):thumbup:

    Heute hab ich die Indy an ihren neuen Standort gebracht und dort aufgebaut. Vorher habe ich mal ein Blick ins Gehäuse geworfen. Dabei ist mir aufgefallen, dass der Rechner ziemlich sauber innen ist. Der Rechner hat eine R4600 CPU mit 100 MHz, die Hälfte der Speichersteckplätze ist noch frei. Über die Grafik kann ich fast nichts sagen, es ist jedenfalls keine XZ-Grafik. Ausserdem ist eine Festplatte und ein Floptical-Laufwerk verbaut. Mit dem Floptical-Laufwerk können sowohl "normale" Floppydisks, als auch Floptical-Disketten gelesen werden, die bis zu 21 MB fassen.

    Aufbauen war kein größeres Problem, eine PS/2-Tastatur und eine PS/2-Maus hab ich mir von einem anderen SGI-Rechner ausgeliehen. Dann kam der große Moment und Indy und Monitor wurden eingeschaltet. Die Indy lief an, die Festplatte war deutlich zu hören, aber es erschien kein Bild. Jetzt heisst es, herauszufinden an was es liegt.

    Ich bin ja relativ neugierig, deshalb hätte ich mal eine dumme Frage: Weiss jemand, wie ich diese IBM Workstation öffne? Von aussen sind keine Schrauben zu finden, auch unter den Gummifüsschen nicht. An der Rückseite ist ein Kunststoffrahmen mit einer Art Griff. Damit kann ich den Kunststoffrahmen ca. 3mm rausziehen. Mehr scheint nicht zu gehen...

    Ich denke, ich werde die Indy zusammen mit Dr. Zarkov in Betrieb nehmen. Das werden wir schon ein bisschen dokumentieren. Ich bin mal gespannt, ob die Indy problemlos bootet, ob wir Passwörter brauchen, was da überhaupt an Hardware drin ist, usw. Es wird spannend... ;)

    Ja, der Monitor gehört ja sozusagen dazu ;-)

    Vom Design her, wäre die passende Tastatur und Maus natürlich auch nett, aber da passen auch Standard-PS/2-Geräte.

    Wann könnte ich die ganzen Sachen abholen?

    Es gibt Joystick-USB-Adapter, die "schneller" sind bzw. sein sollen, wie USB-Competition Pro. Ursprünglich gab es die bei Retro-Donald, jetzt gibt es die wohl hier: https://restore-store.de/

    Ich komme mit diesem Adapter gut zurecht, ich bin aber auch nicht so der Profispieler.


    So viel ich weiss, gibt es speziell beim RasPi die Möglichkeit, einen Joystick direkt an den GPIO-Pins anzuschliessen. Da müsstest du aber Google bemühen...

    Ich hatte mal ein Tektronix 4016, das auch defekt war. Da war allerdings diese Speicherschicht defekt. Das ist wohl ähnlich wie dein Terminal, nur dass gleich ein Computer und Bandlaufwerk mit eingabaut waren. Da das meine Elektronikkenntnisse überstieg, habe ich das Gerät dem Computermuseum der Uni Stuttgart vermacht und die konnten das tatsächlich reparieren. Vielleicht können die dir weiterhelfen?

    http://computermuseum.informatik.uni-stuttgart.de/

    Ich bin vor eineinhalb Jahren umgezogen. Es ist bemerkesnwert, was alles in eine Wohnung oder ein Haus passt. Für die großen Sachen (Waschmaschine, Sofa, Bett, Kühlschrank, usw.) hatte ich eine Firma engagiert. Den Rest habe ich mehr oder weniger allein umgezogen, manchmal haben auch Kollegen geholfen. Nach Feierabend ein paar Kartons oder am Wochenende.

    Der Rest war dann, bzw ist immer noch ein großes Sokabanspiel. Beim Umzug wurde alles erstmal "irgendwo" hingestellt, wo gerade Platz war. Dann wurde renoviert (umräumen, damit man überall hinkommt) und die ersten Regale aufgebaut (ein bisschen mehr Platz). Ich hatte dann noch eine Sauna, die ich loswerden musste. Wieder etwas mehr Platz. Mehr Regale aufbauen. Andere Regale wieder leerräumen - passt nicht so wie gedacht - umbauen und wieder einräumen. Ab und zu hat man dann auch neue Ideen und baut noch mal um. Im Prinzip bin ich immer noch dabei die Regale einzuräumen.

    Da kommen mir dann auch Gedanken, wie "Brauche ich das alles?" und wahrscheinlich werde ich mich schon von ein paar Stücken trennen...

    Für den Umzug hab ich manche Kabel zusammen mit den Rechnern verpackt, manche Irgendwo anders mit reingepackt. Also viel Chaos nach dem Umzug. Inzwischen hab ich alle Kabel in IKEA-Kisten verpackt. Wenn ich jetzt ein Kabel suche, muss ich nur noch diese Kisten durchwühlen. Bei mir sind zwei große Kisten mit Computerkabel, eine Kiste mit Netzkabel und eine Kiste mit Netzteilen zusammengekommen.


    P.S.: Ist das eine Crimson im Vordergrund? Cool! :):thumbup:

    Mit der einfacheren Variante (Kassettenadapter mit 3,5mm Klinke) konnte ich meinen Sharp MZ80A, zusammen mit meinem Handy als MP3-Player, ins Basic booten. Wenn man MP3s benutzt, mussten die allerdings eine bestimmte Bitrate haben, damit es funktioniert hat. Ich meine, das war 128 kBit/s oder 192 kBit/s...

    Ich hab noch mal ohne Module probiert. Da erscheint tatsächlich keine Fehlermeldung. Man kann auch die Fehlermeldung ignorieren und trotzdem kleine Programme eintippen. Wenn tatsächlich der Speicher kaputt ist, kann das allerdings irgendwann schief gehen.


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    macrobat: Ja, ich würde den Rechner auch gegen Geld hergeben, obwohl ich da immer etwas unsicher bin. Was wäre dir denn der Rechner wert?