Beiträge von jobi23

    Tastköpfe sind abgeglichen. Gemessen habe ich mit 1:1.
    Ich habe am OWON HD242 beides, einen 1:1 und einen 10:1 Tastkopf. Mit welchem ich gemessen habe, kann ich jetzt nicht mehr sagen, da ich es schon fürs Repaircafé heute Nachmittag weggepackt habe.

    Oszi hat 40MHz Bandbreite. Tastkopf muss ich nachsehen.

    Werde heute Abend mit dem HP Oszi nachmessen, das hat 300MHz Bandbreite und die dazugehörigen passenden Tastköpfe. Das ist nur so umständlich zu bedienen...

    Ich weiß: wer misst, misst Mist :tüdeldü: Mal sehen, ob's das war, aber ich glaube eher nicht

    Die CPU wird ein bisschen warm, aber nicht besonders. Die Spannung habe ich direkt an der CPU gemessen und sie ist stabil. Sehr stabil.
    Mit AC gemessen gehen die Spannungsschwankungen gegen 0.

    Leider habe ich keine Ersatz für die 8088 CPU hier.


    Was mir auch nicht gefällt, ist das Clock-Signal:



    Ist mir etwas zu sägezahnförmig. Das Signal kommt aus Flip-Flops (74S112), die ich tauschen werde, sobald ich sie erhalte)

    Hallo zusammen,


    ich beschäftige mich gerade mit einem Sirius 1, Victor 9000.


    Was ich nicht verstehe, sind die Signale am Adressbus. An diesen fällt nach einiger, freilich kurzer Zeit, die Spannung ab.



    Die Bilder sind vom Adressbereich A8 bis A15, an denen nur ein 74LS244 hängt und dieser bei den Messungen sogar entfernt war.

    Die Spannung an der CPU ist korrekt und auch stabil (Rifas wurden nach Rauchabgabe getauscht). Der Blockkondensator C89 hat auch noch den korrekten Wert. Freilich liegen die Spannungen immer noch im gültigen Bereich für TTLs, aber dieses Verhalten ist mir fremd.


    Ich habe fast den Verdacht, dass die 8088 CPU hier ein Problem hat, oder was denkt ihr?



    Viele Grüße,

    Josef

    Zumindest an den Testpunkten TP1 und TP2 konnte ich gefahrlos messen - die Spannung daran ist unter den vorausgesetzten 5,15V und bricht dann zusammen. (Meist ist sie so bei 4,9V)


    Wie Du vorgeschlagen hast, werde ich an bestimmten Punkten Leitungen rausführen, um dann messen zu können...

    Danke Hans,


    das wäre eigentlich meine Vorgangsweise. Was mich aber abschreckt, ist, dass auf der selben Platine auch der Hochspannungsteil für die Bildröhre sitzt. Die Kabel zu der Röhre sind alle recht kurz und als "Herzgeschädigter" möchte ich nur ungern eine gewischt bekommen.
    Die Elkos des Netzteils hatte ich bereits ausgelötet und gemessen. Kapazität und ESR waren in Ordnung.
    Wenn die Hochspannung nicht da wäre, würde ich mit dem Trenntrafo schon messen...

    Ja, hier ist es schön beschrieben :thumbup:
    Wie gesagt: ein Service Manual konnte ich bisher nicht finden.


    Danke für den Hinweis aufs HP-Museums in Australien - das Service Manual habe ich jetzt von dort runtergeladen

    Was heißt denn "komisch"? Verzerrt, krächzend und länger oder kürzer als erwartet? Oder klar und deutlich, aber lang, oder mehrere Töne?

    Hört sich anfangs ein bisschen an, wie beim Spiel "Breakout" und wird dann krächzend

    Nachdem ich einige Zeit benötigt habe, um das Gehäuse des HP 700/92 Terminal zu öffnen, will ich dem Nächsten, der vor der gleichen Aufgabe steht, die Arbeit etwas erleichtern.



    Ich habe ja schon einige Gehäuse geöffnet, aber so eine Konstruktion ist mir auch noch nie untergekommen. Ob diese Gehäuseverriegelung nun genial oder Wahnsinn ist, darf jeder selbst beurteilen.


    Eigentlich ist das Gehäuse mit vier Schrauben auf der Rückseite verschraubt - sollte also einfach sein. Leider lässt sich aber der Rahmen um die Bildröhre ums verrecken nicht abnehmen. Es sitzt sehr fest und lässt sich mit Schraubenzieher o.Ä. fast nicht auseinanderdrücken. Im Spalt zwischen den zwei Kunststoffteilen des Gehäuses befinden sich noch etliche ca. 2mm breite und 10cm lange Kunststoffleisten, die an den Rändern ein wenig beweglich sind. Seltsam, diese Dinger...
    Nachdem ich eine dieser 6 Kunststoffleisten zerstört hatte, wusste ich, wie das nun funktioniert:



    Man muss diese Leisten an beiden Seiten anheben, sodass diese die Verzahnung im Inneren des Gehäuses freigeben. Jede Gehäuseseite besitzt Sägezähne, die ineinander greifen und durch diese Leisten verriegelt werden. Ein Zusammenbau ist somit ohne Werkzeug in Sekunden möglich. Klack. Fertig.


    So, das Terminal ist nun offen, aber ich habe die Reparaturarbeiten trotzdem eingestellt.
    Die vier Rifas habe ich getauscht, alle Elkos nachgemessen und trotzdem funktioniert das Terminal nicht und piepst komisch beim Einschalten. Ein Service-Manual konnte ich nicht auffinden und arbeiten an der Hochspannung für die Bildröhre ist mir nun doch zu gefährlich.


    Danke HP, für diese Servicefreundlichkeit


    Oder hat irgendwer einen Schaltplan zu diesem Terminal?

    Das Terminal läuft wieder einwandfrei!


    Ich habe mich noch lange damit beschäftigt und alle Kondensatoren um den TDA1170 ausgewechselt und alle Widerstände nachgemessen. Kein Erfolg, die Verzerrung blieb bestehen. Gemeinsam mit einem befreundeten Elektroniker im Ruhestand haben wir es gestern Abend dann endlich geschafft - das Terminal funktioniert wieder.


    Was war es nun? Das Problem lag an einer ganz anderen Stelle, dem Netzteil, das nicht genug Strom für die Spule liefern konnte.
    Das hätte mir doch viel früher auffallen müssen. Tja, hätte...


    Das Netzteil selbst habe ich unter Last nachgemessen.

    • +5V: einwandfrei und stabil.
    • +12V: einwandfrei und stabil.
    • Und dann waren da noch die ungeregelten +18,5V: nachgemessen und hat ohne Last knapp über 22V. Ist ja auch kein Regler dran. Passt. Vermeintlich.


    Am TDA1170 lag doch die Spannungsversorgung stabil bei 12,7V...?


    ...Ist aber zu gering.

    Um es kurz zu machen: die Elkos im Netzteil waren defekt. Die Kapazität war zwar noch vorhanden und sogar im Toleranzbereich, aber der ESR lag bei 120 Ohm! Da wird nichts mehr gefiltert oder gepuffert.


    Resümee: Immer brav unter Last messen.





    Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und viele Grüße,
    Josef

    Ich habe nun alle relevanten Bauteile ausgelötet, durchgemessen und teilweise ersetzt. Was ich nicht ersetzten konnte, war der C100 mit 470µF und 25V - den habe ich nicht vorrätig gehabt, aber hatte bei der Messung 473µF mit einem ESR von 0,46 Ohm und VLoss von 1,4%



    Auch mit neuen Kondensatoren kam an Pin 3 vom TDA1170 folgendes Signal an


    und es bleibt nach wie vor bei dieser Bildschirmausgabe


    Anschließend habe ich noch die braune und die gelbe Leitung getauscht, mit dem Ergebnis, dass gar nichts mehr am Bildschirm kam.

    Es kann auch sein, dass ich beim Umlöten die Helligkeit des Monitors so verstellt hatte, dass gar nichts mehr zu sehen war.

    Nach dem Zurückloten auf den Originalzustand hatte ich wieder ein Bild. Nochmal wollte ich das nicht mehr umlöten :fp:


    Ich tippe fast, dass der TDA1170 defekt ist, denn alle Bauteile rundherum sind m.E. in Ordnung.


    Wenn ihr noch einen Vorschlag habt, was zu messen wäre, dann mache ich das gerne, ansonsten bestelle ich den TDA1170.


    Vielen Dank nochmal für Eure Hilfe und schöne Grüße,

    Josef

    Leute, ihr seid de Wahnsinn!


    Vielen Dank für Eure Analysen und Erklärungen. Das Thema "Monitor" ist für mich absolutes Neuland, aber ihr habt das so gut und fundiert rübergebracht, dass ich nicht nur stumpf irgendwelche Bauteile wechseln werde, sondern auch, zumindest im Ansatz, verstehen kann, was für den Fehler verantwortlich ist.


    Sollte der TDA117 defekt sein, ist ein Ersatz für ca. 15€ zu bekommen. Heute Abend werde ich mich wieder um das VT320 kümmern und ich werde Euch berichten, welches Bauteil für dieses Verhalten verantwortlich war.

    Das Terminal im Betrieb mit dem Oszi zu testen ist mir zu riskant, da kenne ich mich zu wenig aus und da sind mir die Spannungen zu hoch und ist zu wenig Platz im Gerät.


    Nochmals vielen Dank.


    Grüße,

    Josef

    Aber, das Poti V-LIN hat ja mit der vertikalen Lage zu tun. In dem Strang würde ich mal zuerst suchen.

    Auf der linken Seite des V-LIN Poti sind 2 Kondensatoren. Was passiert wenn die asymetrisch sind? Nur mal laut gedacht.

    Der Effekt, wenn ich an V-LIN drehe, ist interessant. In der oberen Hälfte tut sich gar nichts, ab Zeile 15 (siehe Bild weiter oben) wird der untere Bereich nach oben bzw. unten geschoben. Oben bleibt es konstant gestaucht bzw. gedehnt.

    Wenn ich V-SIZE verstelle, ändert sich die Bildhöhe, wie gewohnt.

    Den Schaltplan habe ich von Bitsavers.org


    Morgen werde ich mal vorsichtig an den Potis von V-Lin und V-Size drehen. Wenn sich dann nichts positives ergibt, werde ich in dem Bereich mal alle Kondensatoren auslöten und nachmessen.


    Jedenfalls vielen Dank für eure Hilfe

    Heute habe ich das VT320 geöffnet und C112 und C100 ausgelötet und nachgemessen. Beide 470µF Elkos sind in Ordnung und ich habe selten so exakte Werte gesehen:

    (gleich gute Werte auch mit einem anderen Messgerät)


    Was mir aber aufgefallen ist, ist der verrostete Zeilentrafo und die abgeplatzten Teile vom Joch



    Kann es sein, dass das der Verursacher ist?


    Vielen Dank schon mal für eure Hilfe!


    Bei den Einstellungen fürs Terminal ist mir das Problem nicht aufgefallen, da sieht alles noch ganz normal aus


    Erst wenn mehr Text dargestellt wird, tritt die Verzerrung auf. Dass es mit der vertikalen Ablenkung zu tun hat, habe ich mir schon gedacht, aber dass das Problem sozusagen "nicht linear" ist, hat mich verwirrt.


    Heute werde ich es nicht mehr schaffen, mir die entsprechenden Kondensatoren anzusehen bzw. zu wechseln - Muttertag und Hochzeitstag...



    Wünsche noch einen schönen Sonntag.


    Josef

    Hallo zusammen,


    seit einiger Zeit liegt bei mir schon ein VT320 rum, das ich heute zum ersten mal in Betrieb genommen habe.


    Das Bild an sich ist stabil und auch alle Einstellungen konnten ohne Probleme durchgeführt werden. Beim ersten Test von einem Computer aus, der die ganze Bildschirmfläche nutzte, war aber die Darstellung im oberen Bereich zuerst komprimiert und dann auseinander gezogen. Kennt jemand dieses Problem und kann mir schon mal sagen, an was das evtl. liegen könnte?



    Das Bild steht stabil so, ohne flimmern o.Ä.


    Vielen Dank schon mal und ein schönes Wochenende,

    Josef

    Hallo Peter,


    ich wäre am Donnerstag in der Nähe von Freising und könnte die Kiste evtl. mitnehmen und einlagern. Zum verschicken ist das Ding fast zu schwer - habe selbst eine HP 9000 715. Aber evtl. hätte ich zusätzlich eine HP 9000 C110 abzugeben...


    Kommst Du zum VCFe?

    Wir sprechen hier doch von einer C3000, oder ?

    Die hat doch hinten am Gerät 2x USB und 2x seriell.

    Wenn der von Dir angesprochene Adapter in den Stecker an der GraKa passt einfach mal einen Monitor an den beiden VGAs ausprobieren.

    Aber ein DVI Stecker ist etwas kürzer als der EVC Stecker.

    Danke Wildfire , stefan307 , PC-Rath_de und Kuhrator
    Es handelt sich um eine C3000 und der Stecker des Adapters passt in die Grafikkarte und hat zwei VGA Stecker dran (müsste ein DMS-59 ein). Ich werde das mal ausprobieren.
    Und Danke für den Tip mit TAB beim Starten

    Wie - konfiguriert ??

    Reinstecken und funktioniert...

    Das wäre zu schön, nur leider habe ich keinen passenden Adapter. Der Verkäufer hat mir wenigstens so eine Kabelpeitsche mit DVI auf 2x VGA mitgegeben. Der Stecker passt also wenigstens schon mal in die HP Grafikkarte. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass dann auf den VGA Steckern das richtige Signal rauskommt.
    Beim Original-Adapter sind ja, soweit ich das ermitteln konnte, auch Seriell und USB herausgeführt. (KVM?)

    IBM RS 6000 250 und HP Visualize c3000 fuer jeweils 30 euro. Mir unklar ob Versand fuer 10 euro moeglich ist oder nur Abholung in 94469 Bayern - Deggendorf.

    https://www.kleinanzeigen.de/s…3000/2667112483-228-16909

    Habe als Nachzögler gestern Abend noch die HP Visualize C3000 abgeholt. Leider hatte der Verkäufer wenig Zeit zum quatschen, hat jedoch gesagt, dass schon jemand vom Verein zum Erhalt klassischer Computer da war. Die HP habe ich dann für 15€ bekommen.



    Weiß vielleicht jemand, wie ein Adapter von EVC auf VGA konfiguriert werden muss?