Posts by Bolle

    Mehr, als das es sicher ein 500 (mal ausgenommen 550c) ist kann man anhand des Bildes leider nicht sagen.

    Von außen unterscheiden sich 520, 520c, 540 und 540c nicht. Auch auf dem Label am Boden des PowerBooks steht nur "500 Series".

    Lediglich die über dem Display angeklippste Plastikblende gibt einen Anhaltspunkt, was ursprünglich im Auslieferungszustand mal drin gewesen ist - lässt sich natürlich aber nur im aufgeklappten Zustand sehen.

    Displays und CPU-Platinen lassen sich zwischen allen Modellen hin und her tauschen, bei Geräten aus Bastlerhand kann also alles drin sein, egal was über dem Display draufsteht.

    Ich habe da über die letzten Jahre mit FedEx eigentlich am wenigsten Ärger gehabt, vor allem bei großen (und in der Regel teilbestückten) Bestellungen.

    DHL Express ging mir schon öfter auf die Nerven, weil sie den Kram mit den Dokumenten, die sie von JLC bekommen haben nicht durch den Zoll gekriegt haben. Das war dann jedes Mal ein elendiges Stille-Post-Spielen weil man nicht mit dem Zoll reden kann, sondern nur mit jemandem von DHL Express.

    Bei FedEx ging das bisher immer einfach durch, Rechnung kommt ein paar Wochen später und der Drops ist gelutscht.


    Bestellungen unter 150€ aber "zu schwer" für Europacket bzw. Global Standard Direct Line klappen mit FedEx ebenso sehr gut - bisher erfreulicherweise auch immer ohne, dass danach noch ein Brief kommt weil Steuern ja schon im Vorfeld bezahlt wurden.

    Das ist doch gar kein 475er Board. Die drei Kondensatoren gibts beim 475 auch, das Layout ist aber etwas anders. Ohnehin sind die aber fürs Diskettenlaufwerk egal, braucht man nicht weiter anschauen.


    Der hier ist wichtig, weil die Leitungen vom Controller zum Laufwerksanschluss da genau drunter lang laufen. Sehr wahrscheinlich ist da die Lötmaske beschädigt und die Leitungen sind beim Auflöten des neuen Kondensators kurzgeschlossen worden:

    Genau. Der IIfx war der erste Mac, bei dem auf dem Logicboard verbaute Komponenten richtiges DMA machen konnten.

    Für externe Hardware (PDS- oder Nubus-Karten) war das natürlich unabhängig davon immer möglich, wurde aber (außer für Prozessorupgradekarten) nur sehr selten überhaupt genutzt.

    Wie deaktiviert eingentlich eine Accelerator-Karte die eingebaute CPU? Weißt du das vielleicht Bolle?

    Die meisten Beschleunigerkarten im Plus und SE ließen sich deaktivieren, indem man mit gedrücktem Interrupt Button startet... also Interrupt drücken und halten, Strom einschalten, Interrupt loslassen.


    Edit: es ist noch zu früh, Frage richtig lesen hilft. Normalerweise legt der Beschleuniger die originale CPU mittels /BR lahm.

    Die originale CPU muss dann in der Regel trotzdem im System verbleiben, weil sie weiterhin den enable Takt generiert, der auf dem Logicboard gebraucht wird. Das machen die kommerziellen Beschleuniger in der Regel nicht selbst (anders als bspw. die PAK, die kann das und läuft dann auch gänzlich ohne die 68000)

    Frisst sich der Kondensatorsaft an den Beinchen ins Innere und macht den kaputt?

    Ja.

    Tausch den Kleinen aus. Sämtliche Verbindungen von/zu dem Chip hast du ja schon überprüft, das dürfte es ja dann nicht mehr sein.

    Dass das Schieberegister, der 8 Bit Zähler daneben oder auf der anderen Seite der Muxer sterben tritt sehr häufig auf.

    ich verwende Ebay 305315660792.

    das gabs vor ein paar Jahren für nen Zehner. Da ist auch eine Röhre drin. Der elektro-mechanische Aufbau ist ok, vor allem da man das Gerät nicht lange und nicht unbaufsichtigt betreibt.

    Kann ich bestätigen, hab auch genau so ein Teil. Hatte vor der ersten Inbetriebnahme auch einmal reingeschaut und für "gut" im Sinne von "man sieht, dass es billigster Plastikkrempel ist, aber alles ist sicher dort befestigt wo es hingehört"

    10 Minuten in dem Teil reicht allermeist um ein EPROM zu löschen.

    Sehr schön! Und auch gleich mit Doppel-Knopfzelle.

    Ich hab Footprints für beide Batteriearten drauf, die üblichen 1/2A wie am Original und die Knopfzellensockel.


    Und weil wir beim Thema Batterien sind...

    Der zusätzliche ATX-Netzteilanschluss versorgt die Triggerschaltung auf dem Logicboard über die 5V-Standby Schiene, das Board startet entgegen dem Original jetzt also auch komplett ohne Batterien wenn man ein ATX/Flex/neumodisches Netzteil verwendet.

    Schafft also auch gleich Abhilfe wenn das originale Netzteil den Geist aufgegeben - da muss dann nichts weiter getan werden, außer Jumper am Logicboard setzen und ATX Netzteil anschließen.


    Mit dem originalen Netzteil sind natürlich weiterhin beide Batterien erforderlich, wenn man das Netzteil nicht extern sondern über den Schalter am Board bzw. über die Tastatur starten will.

    Und da strahlt es in ganzer Pracht...


    Es scheint tatsächlich so weit alles zu funktionieren. Ich habe das gute Stück heut Morgen in mein IIfx Gehäuse verpflanzt und über den Tag sind dann ein paar Betriebsstunden draufgekommen.

    Jetzt steht noch an, dass ich die Platte mit der fertigen A/UX Installation drauf irgendwo finde und dranhänge. A/UX hat ja ein paar von den DMA-Spielereien genutzt, die MacOS aber entspannt ignoriert.

    Es wird...


    Und nach einem Tag Fehlersuche um EINS! von verdammten 953 Signalen zu finden, dass nicht gepasst hat...



    Das hätte ich tatsächlich nicht erwartet, wer die Bomarc Schaltpläne schon mal gesehen hat weiß wie furchtbar man sich da drin zurecht findet.

    Dann doch bis auf einen alle Fehler auf Anhieb zu finden, darauf gibts jetzt erstmal ein Bier. (ein hoch auf ERC und DRC, hatte der Herr damals bei Stift und Papier natürlich nicht - can't blame him)

    Ich hätte so bammel irgendwo eine Lötbrücke oder so zu haben und nix funktioniert. Schwierig auch die alten Chips zu überzeugen sich mit der Platine verbinden zu wollen.

    Das gilt es zumindest beim ersten Board, wo es ja noch weitere Unbekannte gibt auf jeden Fall zu vermeiden. Ich arbeite da dann sehr akribisch und schaue lieber drei mal hin. Die QFP100 ICs kann ich zum Glück alle noch wunderbar mit bloßem Auge kontrollieren... bei der Größe von dem Board braucht man ohnehin eher ein Fernglas als ein Mikroskop. Das zweite Board - so man denn weiß, dass es funktioniert - ist dann in der Hälfte der Zeit bestückt.

    Sowohl gegen Lötbrücken als auch bei gegebenenfalls leicht angegammelten Beinchen helfen einfach große Mengen Flussmittel.

    Ich suche mir für den Erstversuch aber auch in der Regel die am besten erhaltenen Exemplare jeden Chiptyps raus, bzw. noch besser welche von denen ich weiß, dass sie funktionieren.




    ...dabei bleibts dann heute erstmal. Morgen gehts weiter mit dem Rest der Front.

    War Dein IIfx irreparabel

    Ich hab einen hier der funktioniert und bestimmt 4 oder 5 Boards mit Batterieschaden. Leider sind das in Summe dann gerade mal Teile für hoffentlich 1 weiteres funktionierendes Board. Die PIC/IOP Chips von denen es gleich zwei braucht gehen leider so gut wie immer kaputt. Nachdem das Apple-spezifische Chips sind kriegt man die nirgends her - außer von IIfx Spenderboards (oder Quadra 900/950 Boards, da stecken die Teile auch drauf)


    Am Ende war es eigentlich nur aus Spaß an der Freude - mehr oder weniger. Das Originale IIfx Board ist 6-lagig, einfach scannen und nachmalen ist also nicht. Verlässliche Apple Schaltpläne gibt es auch nicht - das hat mir ja jeweils bei den SE/30 und LC475 Logicboards geholfen.

    Blieb also nichts anderes übrig, als die Schaltpläne von BOMARC, die der gute Herr damals von Hand aufs Papier gebracht hat als Grundlage zu nehmen und möglichst alle Fehler die (verständlicherweise) enthalten sind mithilfe meines funktionierenden Boards zu korrigieren.

    Zu guter letzt habe ich das ganze dann noch auf 4 Lagen gepresst gekriegt, damit sich der Preis für so ein riesen Board noch im erträglichen Rahmen hält.

    Inwiefern unterscheiden die sich?

    Funktion und die Fusemap ist identisch, unterschiedlich ist nur der Algorithmus zum Programmieren.

    Wenn du versuchst einen PALCE mit dem GAL Algorithmus zu beschreiben ist er nach dem Versuch in der Regel hinüber - anders rum genauso.

    Mit dem TL866 bekommst du die PALCE nicht programmiert.

    Ich muss demnächst wieder was bestellen, falls Interesse besteht leg ich ein paar SE/30 Boards mit in den Einkaufswagen und kann die hier zum Selbstkostenpreis (~15€) weitergeben - dann muss nicht jeder 5 Boards bestellen, die dann rumliegen.

    Wollte das nochmal hoch holen, Boards in wunderbarem Lila liegen hier. Wer eins braucht möge mir Bescheid geben. Wie gesagt 15€ das Stück + Versand (sollte im günstigsten Fall als Großbrief machbar sein)

    Da ist eigentlich alles dabei um einen "normalen" ECL Monitor anzusprechen, so der denn mit der Abtastrate (nur mit dem Multimeter-Schätzeisen gemessen) umgehen kann.

    Was die Karte hinten auswirft ist unabhängig vom TMS34061... der steuert nur die VRAM Zugriffe und erzeugt anhand des ihm zugeführten Pixeltakts die horizontalen und vertikalen Syncsignale.

    Wie die Daten dann aus dem seriellen Port der VRAMs letztendlich zum Bildschirm kommen wird von externer Logik festgelegt. Da können dann externe Schieberegister und ein DAC für analoge Bildausgabe hängen (bspw. bei der ähnlich aufgebauten ProNitron Karte) oder wie hier bei der ProGraph nur Schieberegister und ein ECL Treiber dahinter.


    Ich muss meine Karte mal rauskramen, die Belegung der 6 Pins lässt sich ja schnell finden.

    Ich habe versucht mit "sudo dd if=xxx of=/dev/disk2 bs=84 skip=1" ein bin auf Diskette zu kopieren, doch ohne Erfolg.

    Die Files von Knubbelmac sind keine einzelnen Diskettenimages sondern Teile eines großen Images. Die kannst du leider nicht einzeln auf Disketten schreiben.

    Hier das Vorgehen wie die Files richtig benutzt werden: http://www.georg-basse.de/retr…ystem-7-5-3-installieren/

    Ist leider etwas umständlicher.

    Hast du einen Einblick, wie viele Komponenten zwischen SE/30 und IIcx identisch sind? Ich hab' hier noch ein batteriegebombtes IIcx-Board. Wäre klasse, wenn man mit den Komponenten mit deiner Platine ein SE/30-Board bauen könnte...

    SE/30 und IIcx sind quasi identisch. Beim SE/30 fehlen die Nubus Slots und der entsprechende Chipsatz zur Bussteuerung samt Bustreiber, dafür hat der SE/30 onboard Videologik, die beim IIcx nicht vorhanden ist.

    Die Video-PALs vom SE/30 habe ich nachgebaut - lässt sich also einfach durch GALs ersetzen. Den VRAM bekommt man günstig bei eBay. Alle restlichen nicht Apple-spezifischen Teile die nicht beim IIcx vorhanden sind kann man noch neu kaufen.


    Nur zur Sicherheit falls noch nicht bekannt, Kollege Max hat das IIcx Logicboard auch schon nachgemalt, falls du das lieber retten möchtest:

    GitHub - max234252/MacIIcx_Reloaded: 1:1 Reproduction of the Mac IIcx PCB
    1:1 Reproduction of the Mac IIcx PCB. Contribute to max234252/MacIIcx_Reloaded development by creating an account on GitHub.
    github.com


    guten Erfahrungen bei JLCPCB

    Kann ich bestätigen... schon seit Jahren durchwegs zufrieden mit JLC sowohl mit den günstigen einfachen Platinen als auch mit Teilbestückung meiner quasi in Miniserie gebauten Karten und Beschleunigern für den SE/30.

    Ich muss demnächst wieder was bestellen, falls Interesse besteht leg ich ein paar SE/30 Boards mit in den Einkaufswagen und kann die hier zum Selbstkostenpreis (~15€) weitergeben - dann muss nicht jeder 5 Boards bestellen, die dann rumliegen.

    Immerhin ist der Batteriehalter durch einen Halter für eine Knopfzelle ersetzt worden.

    Der Lochabstand ist aber der Selbe wie bei dem originalen Halter... die Knopfzellenhalterung war einfach nur schon als fertiges Bauteil vorhanden und ich musste nicht extra was Neues bauen.


    keine Ahnung, könnte vom Platz her evtl. knapp werden?

    Das würde passen wenn man ein paar andere Sachen rumschiebt... Ziel war aber nur überhaupt ein funktionierendes Board zu bauen, nachdems lief war das Interesse weg weiter dran zu fummeln.


    Das Tunen könnte schwierig werden, der Rest vom Chipsatz muss ja auch mitspielen.

    Genau. Sämtliche Takte (abgesehen von der Uhr) auf dem Board werden alle auf Basis von einem Quarz generiert.

    Tauscht man den aus wirkt sich das auch auf die Videologik aus und man würde damit ebenfalls die Scanrate vom Bildschirm erhöhen, was sehr schnell nicht gut ausgeht. Würde man nur die CPU mit schnellerem Takt füttern, passt die restliche Logik die vom GLUE Gatearray fürs Bushandling generiert wird nicht mehr. Ohne zusätzliche Logik um zumindest die beiden DSACKs zurecht zu massieren geht das nicht. Das würde dann aber nach sich ziehen, dass sämtliche softwaregesteuerten zeitkritischen Sachen gepatcht werden müssen - Sound und Diskettenzugriffe...

    Geht alles nicht mal eben so, die Idee hatte ich aber natürlich auch schon.


    Alternativ gibt's die nachgebaute Platine zu kaufen, ist aber ziemlich viel Lötarbeit...


    https://www.ebay.de/itm/195555058051

    Wenn ihr da kauft lasst dem Typen zumindest ne schlechte Bewertung da wenn er schon ungefragt nicht zur kommerziellen Verwendung freigegebene Designs kommerziell verkauft.

    Probier einfach mal alle anderen Treiber für Netzwerkkarten im SE durch. Alle Karten aus der Zeit waren DP8390x basiert und somit theoretisch untereinander kompatibel.

    Unterschied beim SE ist, dass die Karten dort nicht wie bei allen späteren Rechner als (Pseudo-) Nubuskarten über den Slotmanager angesprochen werden.

    Du bist daher drauf angewiesen, dass du einen Treiber findest, der die Karte im selben Adressbereich erwartet wie die Hardware dann auch tatsächlich gemappt ist.


    Einfach mal alles wo "SE" dran steht durchprobieren, vielleicht läuft einer davon:

    Mac Driver Museum: Network Card Drivers

    Der Schaden schaut doch ganz gut aus. Für alles was kaputt ist gibts noch Ersatz und alle wichtigen Apple-spzifischen ICs sind noch intakt, definitiv brauchbar als Spender für ein neues Board.

    Ich würde auch sagen sauber machen, die alten Kondensatoren abpflücken und einlagern bis sich jemand findet, der ein Board bestücken kann.