Beiträge von NIXDAS

    ich habe das von dir generierte Image heruntergeladen und versucht dieses mit Imagedisk auf die von mir auf

    360 RPM umgebaute 3,5 Zoll Diskette zu spielen. Leider hat das nicht funktioniert.

    Es passiert das gleiche, wie bei meinem ersten Versuch mit 77 Tracks, 52 Sektoren zu 128 Bytes.

    Imagedisk tut lange rum und meldet für jeden Track einen Fehler.

    Dann habe ich mir überlegt, daß du evtl. mit einem nicht modifizierten Standard 3,5 Zoll Laufwerk gearbeitet hast.

    Ich habe dann versucht, das von dir generierte Image auf die in meinem 80486 Rechner eingebaute Standard 3,5 Zoll Diskette zu schreiben.

    Siehe da, Imagedisk ist durchgelaufen und hat die Diskette im Format 77T, 52 S, 128 Bytes beschrieben und keinen Fehler gemeldet.

    Anschliessend habe ich die so generierte Floppy mit Imagedisk eingelesen.

    Es sieht so aus als wäre das Zielformat korrekt geschrieben worden.

    Ich hänge einige Bilder an.

    Testen kann ich die Diskette heute nicht.

    Den Zielrechner habe ich gerade zerlegt.

    Morgen ist auch noch ein Tag.

    Die ISIS-II Floppy Images habe ich von dieser Seite geladen:


    http://www.nj7p.info/Computers/Old%20Software/software.html


    Die Single Density Floppy habe ich von dieser Datei generiert:

    9500007-07_ISIS-II_V4.2_Operating_System_V4.3_SD.IMD


    Die Double Density Floppy habe ich von dieser Datei generiert:

    9700003-08_ISIS-II_V4.2_Operating_System_Diskette_V4.3_DD.IMG

    Das .IMG-Image musste ich zunächst mit BIN2IMG in das .IMD-Format wandeln.

    Und dabei musste ich 77 Tracks, 26 Sektoren zu 256 Byte angeben.

    Erwartet hatte ich eigentlich 77 Tracks, 52 Sektoren zu 128 Byte.

    Außer Tracks, sectors, byte/sectors habe alle Settings auf Default belassen.


    Ich gehe davon aus, daß der Lakosa Floppy Controller in MODE 0 Single Sided Floppies unterstützt.

    Nach meiner Erinnerung gibt es die Möglichkeit, den Floppy Controller so zu konfigurieren,

    daß er eine Seite der Floppy als Drive 0 und die zweite Seite als Drive 1 (oder als Drive 2?) benutzt.

    Leider habe ich keine Beschreibung über die verschiedenen Disk-Modes ( 0, 1, 2 und 3).

    Hallo Fritz, du hast es natürlich von Anfang an richtig angegangen.

    Ich musste erst noch eine Schleife drehen.


    Also, ich möchte gern eine 3,5 Zoll ISIS-II Boot-Diskette im Double Density Format haben.

    Im Internet finde ich leider nur ISIS-II Disketten Images im .IMG Format. Um Imagedisk zu verwenden, muss ich diese erst mit BIN2IMD konvertieren.

    Bei ISIS-II werden die Double Density Disketten mit 77 Tracks und 52 Sektoren zu 128 Bytes angesprochen.

    Ich konvertiere die .IMG Datei also mit der Vorgabe 77 Tracks und 52 Sektoren zu 128 Bytes in das .IMD-Format und versuche anschließend eine 3,5 Zoll Floppy mit dem erzeugten .IMD-Format zu beschreiben.

    Imgagedisk braucht für jeden Sektor elend lange und meldet anschließend bei jedem Track einen Fehler.

    Das hat also nicht wie erwartet funktioniert.

    Ich versuche den ersten Sektor der Diskette auf dem Zielrechner zu lesen und erstaunlicherweise hat Imagedisk zumindest in den ersten Sektor die erwarteten Daten geschrieben.

    Als ich versuche, weitere Sektoren zu lesen meldet der FDC einen Address Error. Die erzeugte Diskette ist unbrauchbar.

    Später formatiere ich eine Double Density Diskette an meinem Rechner mit dem Monitor-Kommando und lese diese anschließend am 80486 PC mit Imagedisk ein.

    Komisch, Imagedisk archiviert die Diskette mit der Organisation 77 Tracks, 26 Sektoren zu 256 Byte.

    Ich konvertiere anschliessend eine .IMG Datei mit diesen Parametern von .IMG nach IMD und bin ganz erstaunt, daß ich diese Datei mit Imagedisk problemlos auf eine 3,5 Zoll Diskette kopieren kann.

    Auf dem Zielrechner kann ich nun nicht nur den ersten Sektor sondern auch folgende mit dem Monitor einlesen.

    Allerdings hängt der Rechner immer noch, wenn ich mehr als zwei Sektoren einlesen will.

    Ich versuche trotzdem, ISIS-II zu booten.

    Meistens geht es schief, der Rechner hängt in der altbekannten Weise, BUSAK ist dauernd low.

    Zwei Mal komme ich aber weiter. Die ISIS-II Ver. 4.3 Meldung und der Command Prompt "-" erscheinen.

    Einmal kann ich sogar ein DIR-Kommando absetzen. Die Dateien werden aufgelistet aber anschließend erscheint der Command Prompt "-" nicht mehr.

    Im Prinzip könnte der Rechner funktionieren, der FDC arbeitet aber zu unstabil.

    Jetzt muss ich zunächst klären, warum der FDC hängen bleibt.

    Dazu muss ich mit größeren Kanonen schiessen und weitere Messgeräte anschliessen.

    Ich habe das Gefühl, daß ich mich mit Imagedisk eingehend beschäftigen muss. Im Moment fehlt mir die Geduld.


    Ich lese also die ersten beiden ersten Sektoren der ISIS-II Floppy in den Speicher und entdecke zufällig die OPCODE Sequenz DB FF.

    Das ist doch eine Input Instruction vom Port 0FFh. Auf der Adresse wird doch beim MDS 800 der Boot-Switch abgefragt.

    Den Boot Switch gibt es bei meinem Rechner nicht und soweit ich mich erinnere bei den Intel Series II MDS auch nicht.

    Ich nehme eine 8080 Opcode Tabelle zur Hand und disassembliere die wichtigsten Stellen am Anfang des Bootloaders.


    Interessant, der Bootloader liest die Speicherzelle FFFFh im Monitorprogramm und entscheidet anhand des Inhalts,

    ob der Boot Switch abgefragt werden soll oder nicht.

    Wenn die Speicherzelle 00 ist, wird abgefragt, ob der Boot-Switch zurück gesetzt wurde, nachdem er zunächst für die Entscheidung Boot oder Monitorprogramm gesetzt war.

    Bei meinem Monitorprogramm ist die Speicherstelle auf Adresse FFFFh = 00 gesetzt.

    Das führt dazu, daß der Boot-Loader meinen Rechner als Intel Series I identifiziert und den Boot-Switch abfragt,

    Weil der Boot-Switch nicht vorhanden ist, hängt der ISIS-II Bootloader in einer ewigen Schleife.


    Ich programmiere eine neue Version des Monitorprogramms, bei dem auf Adresse FFFFh eine 01 abgelegt ist.


    Die Änderung wirkt. Nachdem ich den ISIS-II Boot-Vorgang ausgelöst habe greift der Floppy Controller nun mehrmals auf die

    Floppy zu, bleibt dann aber immer wieder mit dem altbekannten Symptom hängen, BUSAK ist dauerhaft aktiv (low).


    Komisch, bei der ISIS-II Version, die ich in den 80 ern benutzt habe und bei der Version, die Fritz für mich geschrieben hat,

    ist der Rechner nicht im Bootloader hängen geblieben.


    Bei meinem Monitorprogramm versucht der Rechner zunächst einmal von einem Double Density Laufwerk zu booten.

    Das wiederholt er 16 mal, bis er den FDC auf Single Density umprogrammiert und versucht von Single Density Disk zu booten.

    Das ist hier störend! Meist bleibt der Rechner bereits bei einem er 16 Bootversuche von Double Density Disk hängen, bevor er

    auf meine Single Density ISIS-II Floppy zugreift.

    Jetzt wäre es schön, eine Double Density ISIS-II Boot Diskette im 3,5 Zoll Format zu haben.

    Mehr dazu später.


    Jetzt lade ich hier den Bootsektor in Rohform und einige Zeilen disassemblierten Code hoch.

    Der Floppy Adapter ist fertig und die Floppy wird angeschlossen. Im Monitorprogramm lese ich den Status-Port des Floppy Controllers ein und

    stelle fest, daß er sich als Double Density Controller meldet.

    Ich versuche einen Sektor von der Floppy zu lesen, aber der Controller schaltet den Motor der Floppy nicht ein.

    Die komischen Pulse, die ich an Drive Select messe, erklären sich nach dem Studium des uPD765 Floppy Controller Datenblatts.

    Der Floppy Controller fragt den Ready Status aller Laufwerke reihum ab.

    Die Verbindungen auf dem Floppy Controller bis zum Laufwerk sind OK. Eigentlich müsste der Motor eingeschaltet werden.

    Ich versuche es mit Drive Nummer 0 -3, was Double Density Disk sein sollten, nichts. Auch mit Drive Nummer 4 und 5, was den Monitor zum Umprogrammieren auf Single Density veranlassen sollte, tut sich nichts. Am Ende lege ich die Motor-ON-Leitung per Drahtbrücke auf GND und der Motor läuft dauerhaft. Die Motor-On Signale sind eine neue Baustelle, die ich später betrachten will.

    Ich habe eine im PC auf 1,44MB formatierte HD-Diskette eingelegt und versuche einen Sektor einzulesen. Das Monitorprogramm macht 16 Read-Versuche und meldet dann einem Address Error. Das war zu erwarten.

    Ich versuche die Diskette mit dem im Monitor eingebauten Format Kommando zu formatieren. Der Controller beginnt mit dem Formatieren, bleibt aber immer wieder hängen. BUSAK ist dann dauerhaft aktiv. Dann hilft nur ein RESET.

    Irgendwann läuft der Format auf Drive 0 fehlerfrei bis zum Ende durch. Ich habe jetzt eine formatierte Double Density Diskette im 3,5 Zoll Format.

    Nun versuche ich, einzelne Sektoren einzulesen.

    Solange ich nur einen oder zwei Sektoren einlese funktioniert das ganz gut und ich sehe mir das Format Bytes im Speicher an. Beim implementierten Format Kommando ist das per Default E5.

    Ich starte einen Seek Test, der ebenfalls im Monitorprogramm implementiert ist und er funktioniert problemlos. Also, solange keine Daten übertragen werden, funktioniert der Floppy Controller ganz gut.

    Ich schreibe einen Ausschnitt des Monitorprogramms auf einen oder zwei Sektoren und kann ihn zurück lesen. Die Daten sind fehlerfrei.

    Sobald ich aber über zwei Sektoren hinaus gehe hängt das System in der bekannten Weise. Mehr als 7 Sektoren kann ich fast nie lesen oder schreiben.

    Ganz selten kann ich mal einen kompletten Track schreiben. Noch seltener kann ich einen ganzen Track lesen. Schreiben klappt eindeutig besser als lesen.

    Ich bin mit meiner 3,5 Zoll Floppy also auf dem gleichen Stand wie mit der 8 Zoll Floppy.


    Vielleicht geht es ja besser mit Single Density Floppy Disks. Dummerweise habe ich das Format-Kommando nur für Double Density implementiert.

    Auch wenn ich Drive 4 oder 5 wähle wird nicht versucht, den Controller auf Single Density umzuprogrammieren.


    Ich hole einen 486 Rechner aus seiner Ecke, den ich zu Anfang des Projekts aufgebaut habe, um ISIS-II oder CP/M Images auf eine 8-Zoll Floppy zu schreiben. Der Rechner ist bereits mit einem Adaptec AHA 1422B Controller ausgerüstet, auf dem ein Floppy Controller Baustein sitzt, mit dem mit Hilfe des Imagedisk Programs von Dave Dunfield ein ISIS-II- oder CP/M Image auf eine 8 Zoll Floppy geschrieben werden kann.

    Mir ist das damals leider nicht gelungen.

    Nachdem mir Fritz einige Images auf 8 Zoll Disketten geschrieben hatte, habe ich dann das Interesse an dem Projekt verloren und den Rechner zur Seite gestellt.


    Jetzt schließe ich das modifizierte 3,5 Zoll Laufwerk an den Rechner an und hole mir ein ISIS-II Ver. 4.3 im Single Density Format aus dem Internet.

    Das Image lässt sich ohne Probleme beim ersten Versuch auf die Floppy schreiben.

    Ich bin ganz überrascht und schliesse die Floppy wieder am Ziel-Rechner an.


    Ich versuche von Drive 4, also Single Density zu lesen, leider ohne Erfolg, Drive not Ready. Warum ?

    Ich erinnere mich, daß ich den Drivemode, der festlegt, wie Drive-Select zu Motor-ON und Density gemappt werden von Mode 0 auf

    Mode 1 geändert habe. Dieses Feature unterscheidet den Lakosa Floppy Controller vom original Intel Floppy Controller.

    Ich dachte, daß ich die handschriftlichen Notizen von Lakosa verstanden hätte und dass Drive-Mode 1 besser auf meinen Rechner passt.

    Ich programmiere das Monitor Program um, zurück auf Mode 0. Der Motor der Floppy wird auch mit Mode 0 nicht eingeschaltet. Das Signal muss weiterhin mit einem Jumper auf GND gelegt werden.

    Aber jetzt kann ich den ersten Sektor der Single Density Diskette mit Drive Nummer 4 einlesen.

    Die Copyright Meldung von Intel ist im Klartext im Speicher zu lesen.

    Das fängt schon gut an, aber die Ernüchterung folgt gleich wieder. Auch bei der Single Density Diskette kann ich nur wenige Sektoren lesen.

    Ich versuche trotzdem einmal, ISIS-II zu booten.

    Der Rechner macht 16 Versuche mit Double Density, schaltet dann auf Single Density Mode um, liest einen Sektor der Floppy auf Adressse 3000h und bleibt hängen, aber anders als zuvor. Die BUSAK-LED leuchtet nicht dauerhaft.

    In Sektor 0 ist ein Bootloader, in den verzweigt wird, nachdem er geladen worden ist. Der Bootloader soll dann den Rest des Betriebssystems laden.

    Schade! Ich schaue mir den Bootloader, es sind ja nur 128 Bytes, genauer an und entdecke etwas.

    Daß die Daten auf 3,5 Zoll Floppies schneller verschwinden als auf 5 1/4 Zoll Disketten, hätte ich nicht unbedingt erwartet.


    Vielen Dank für die Links. Da gibt es eine Unmenge von Informationen, die erst einmal verdaut werden müssen.

    Ich versuche zunächst einmal auf der 3,5 Zoll Schiene weiter zu fahren, weil die Floppies nur eine 5 Volt Stromversorgung benötigen und weil sie weniger Platz einnehmen.

    Natürlich benötige ich für die 3,5 Zoll Floppies einen Adapter vom 50-poligen Kabel auf ein 34-poliges Kabel.

    Ich habe mir den Adapter selbst zusammengelötet.

    Ich habe ihn so angelegt, daß ich auf der 34-poligen Seite Standard PC-Floppy Kabel verwenden kann.

    Drive 0 wird am gedrehten Ende des Floppy Kabels angeschlossen.

    Zum Testen kann ich alle Leitungen durch Jumper auftrennen und bei Bedarf durch Drahtbrücken mit anderen Leitungen verbinden.

    An den Jumpern kann ich die Signale zum Messen abgreifen.

    Zwei Bananenbuchsen erlauben, eine angeschlossene 3,5 Zoll Floppy ohne Rechner zu betreiben.

    Die Signale, die von der Floppy zum Motherboard führen, können in dem Fall über Jumper mit Pull-Up Widerständen gegen 5 Volt verbunden werden.

    Das einzig funktionierende TM848 acht Zoll Laufwerk ist leider hinüber und Ersatz ist nicht in Sicht.

    Ich muss mir etwas anderes überlegen.

    In Netz habe ich gelesen, dass 3,5 Zoll Laufwerke, die von 300 RPM auf 360 RPM und aus READY- statt DISKCHANGE-Signalisierung umgebaut sind, eine 8-Zoll Diskette ersetzen können. Ein GOTEK ist geordert, lässt aber auf sich warten.

    Einen HXC100 habe ich in einem anderen Projekt eingesetzt. Auf den könnte ich notfalls zurückgreifen.

    Unter den 3,5 Zoll Laufwerken, die ich vor einiger Zeit repariert habe, findet sich ein TEAC FD-235HF-800U, bei dem der im Netz erwähnte W61 Jumper auf der Motorplatine zu finden ist.

    Ich habe dem 0 Ohm Widerstand W61, der ein Signal mit GND verbindet entfernt.

    Die Drehzahl ändert sich durch diese Maßnahme tatsächlich von 300 RPM auf 360 RPM. Die Index-Pulse kommen nun im Abstand von 166 Millisekunden statt 200 Millisekunden zuvor bei 300 RPM.

    Die Leitung, welche von der Brücke W61 auf GND gelegt wird, führt zum Motor Controller A13440 (fünfter Pin von der linken oberen Ecke).

    Wenn W61 entfernt wird steigt der Pegel an diesem Pin von 0 Volt auf ~ 1,3 Volt und als Konsequenz schaltet der Controller auf 360 RPM um.

    Ich habe den Pin probehalber mit einem 22K Widerstand gegen 5 Volt beschaltet. Der Pegel steigt dann auf 5 Volt.

    Die Floppy dreht nach wie vor mit 360 RPM.


    Die 0 - Ohm Brücken, mit denen zwischen DISKCHANGE# oder READY# an Pin 34 des Floppy-Steckers umgeschaltet werden kann, waren schnell gefunden.

    Die 0 Ohm Brücke habe ich von Position S27 (DC) auf Position S28 (RDY) umgesetzt.


    Ich lade hier mal eine bebilderte Anweisung hoch, in der die notwendigen Änderungen beschrieben werden.

    Da ist einfach ein wenig Nostalgie dabei.

    Ich suche eine Terminal-Emulation, die VT52 und ADM3A kann und unter DOS läuft.

    Da habe ich mich natürlich an das Tool erinnert, das ich Mitte der 80-er auf meinem IBM-XT-kompatiblen Rechner benutzt habe.

    An den genauen Preis erinnere ich mich nicht mehr, aber gefühlt hat das Programm damals einen großen Batzen Geld gekostet.

    Der XT-kompatible PC wurde damals selbst zusammengelötet, auf einer Platine, die aus Taiwan importiert wurde.

    O Wunder, er lief sofort, Natürlich mussten die BIOS-PROMs und die BASIC PROMs von einem anderen Rechner kopiert werden.

    Die wurden zu der Platine nicht mitgeliefert.

    Leider habe ich den Rechner nicht mehr, den ich später mit einer Festplatte (Tandon Controller und Festplatte auf einer Platine)

    mit der sagenhaften Kapazität von 20 MByte aufgerüstet hatte.


    Damals war Taiwan für mich noch überhaupt kein Begriff.

    Inzwischen hat sich das natürlich geändert.

    Bei dem Rechner wurde die Peripherie über die Z80-CPU-Karte gesteuert.

    Über ein an der Frontseite der CPU angestecktes 50-poliges Flachbandkabel wurden die Schnittstellen zunächst zum Front-Panel verbunden und von dort über ein 40-poliges Flachbandkabel zur Rückwand des 19 Zoll Gehäuses verbunden.

    Der Rechner unterstützte wie das Intellec MDS zwei serielle Schnittstellen, CRT und TTY. CRT und TTY konnten über jeweils einen 15-Polige D-Dub Stecker angestöpselt werden. Gab es einen Standard für die Belegung von 15-poligen seriellen Schnittstellen?

    Über zwei 8-Bit-Schnittstellen, die von einem Intel 8255 angetrieben wurden, wurde ein Paper-Tape Punch und ein Paper-Tape Reader unterstützt.

    Wie die seriellen Schnittstellen sind auch Paper-Tape Punch und Paper-Tape Reader über 15-Polige D-Dub Stecker anschliessbar. Die Belegung dieser Stecker ist mit Sicherheit kein Standard. Ende der 70-er Jahre habe ich mir in München in der Elektronik-Meile in der Nähe des Hauptbahnhofs einen Paper-Tape Reader von Olivetti geholt, weil sich alle einen geholt haben. Der wurde nie benutzt und ist irgendwann verschwunden.

    Wir haben zu der Zeit übrigens noch einen Paper Tape Reader und einen Paper-Tape Punch in der Firma eingesetzt, um PROM-Inhalte zu archivieren und um diese später ins Programmiergerät einzulesen.

    Der Port, an welchem der Paper-Tape Reader angeschlossen werden kann, kann auch dazu benutzt werden, den Zustand einen 8-poligen DIP Schalters auf dem Front-Panel einzulesen.

    Wie beim Intellec MDS können Interrupt 7 - Interrupt 0 und RESET vom Front-Panel ausgelöst werden. Für die Z80-CPU-Karte kommt hier der NMI hinzu.

    Der Boot-Monitor steuert über ein 16-Bit Shift Register ein 4-Bit Hex Status Display plus 12 LEDs an. Weitere 4 LEDs, WAIT, BUSAK, ULD und MEXT werden von diskreten Signalen angesteuert, die über das 50-polige Flachbandkabel verbunden werden. Zwei Bits des Port C des 8255, die nicht für die Steuerung von PRT und PTP benötigt werden, steuern den linken und den rechten Dezimalpunkt des HEX-Displays an.


    Der Netz-Ein Taster steuert eine Logik an, welche Nixdorf Netzteile über das NEN-Signal ein- und ausschalten kann.

    Die linke mit KBD bezeichnete Buchse war für den Anschluss eines ASCII-Keyboards vorgesehen, wurde aber nie benutzt.


    Die mit SAS-bezeichneten 6-poligen Buchsen dienen zum Anschluss von Nixdorf SAS1 Peripherie. SAS steht für serielle Arbeitsplatz-Schnittstelle.

    Über einen gemeinsamen Draht (TN1) werden Daten gesendet und empfangen. Die SAS-Peripherie konnte über die Schnittstelle mit 24 Volt versorgt werden. Über das NEN-Signal konnte der Rechner über die SAS-Schnittstelle eingeschaltet werden.

    Ich hatte da mal eine SAS-Tastatur der Nixdorf 8890 angeschlosssen, die ich ausgeliehen hatte. Nachdem ich diese wieder zurück gegeben habe sind weitere Arbeiten an der Baustelle zum Stillstand gekommen. Die Dekodiertabellen Nixdorf - ASCII sind aber weiterhin im Monitorprogramm enthalten.

    Vielleicht werde ich irgendwann einmal eine Nixdorf SAS1 Tastatur anschliessen.

    Mitte der 80-er Jahre habe ich mir von einem Kollegen aus den USA eine Terminal Emulations-Software für den PC-XT mitbringen lassen.

    Die Software namens BLUESTREAK ist leider mit all den anderen 5 1/4 Zoll Disketten irgendwann in der Mülltonne gelandet.

    Im Internet habe ich keine Kopie gefunden.

    Hat jemand noch eine Kopie der Software rumliegen?

    Zurück in der Backplane des 19-Zoll Racks lief der Rechner immer noch nicht stabil.

    Man musste nur einen Teil der Schaltung mit der Meßspitze eines Oszilloskops berühren, um den Rechner zum Absturz zu bringen. Man konnte manchmal den Eindruck gewinnen, daß man nur ein wenig zu fest auftreten musste, um einen Absturz zu verursachen.

    Zunächst wurden alle Geräte, der Rechner selbst, der Bedienrechner mit der Terminal-Emulation und die Messgeräte an eine gemeinsame Steckdosenleiste angeschlossen, leider ohne Erfolg. Die provisorische serielle Schnittstelle wurde mit der Gehäusemasse verbunden und es wurde sicher gestellt, daß die Abschirmung bis zum Terminal-Rechner durchverbunden war, wieder keine Verbesserung.

    Auf der Backplane wurden am linken Ende ein 1000 uF Abblockkondensator und am rechten Ende ein 470 uF Abblockkondensator eingelötet, immer noch keine Änderung.

    Der aktive Busabschluß wurde geändert. Die BC327/BC337 wurden durch stärkere Darlingtons BD681 und BD682 ersetzt. Auf der Bus-Abschluss-Karte, die direkt auf die Backplane aufgelötet ist, wurde ein weiterer 47 uF Abblockkondensator aufgelötet. Leider brachte auch das keine Verbesserung.

    Im Zuge der Änderungen stellte sich heraus, daß 3K3 Pull-Up Widerstände für den Abschluß gegen die geregelte Anschlußspannung von 2,5 Volt eingesetzt wurden. Im Schaltplan waren 110 Ohm angegeben, was ich schon immer als zu niederohmig angesehen hatte.

    Einmal fiel mir auf, daß der Rechner in dem Moment abstürzte als ich das Kabel des Frontpanels bewegte. Ich habe den Stecker des Frontpanels neu aufgesteckt und als Ergebnis schien der Rechner zunächst stabiler zu laufen. Der Eindruck hielt aber nicht lange an.

    Bei weiteren Messungen stellte sich heraus, daß die NMI-Leitung auf der Backplane ständig auf Low-Pegel lag. Die Ursache musste auf dem neu gefädelten Frontpanel liegen. Bei Messungen an einem 74LS123, welcher definierte Pulse für das RESET-Signal und für das NMI-Signal erzeugt, fiel eine bizarre Signalform an den RESET-Eingängen des Bausteins auf. Es stellte sich schliesslich heraus, daß der Fädeldraht an dem zuständigen Pull-Up Widerstand nicht ordentlich durchgelötet war und keinen Kontakt hatte. Das RESET-Signal war störungsfrei, nachdem der Pull-Up ordentlich angelötet war. Das NMI Signal funktionierte immer noch nicht.

    An der Hälfte des 74LS123, welcher für die Erzeugung des NMI-Pulse zuständig ist, hatte ich die R/CEXT und den C-Eingänge vertauscht. In Kicad, mit dem ich den Schaltplan der Fädelkarte gezeichnet habe, ist der R/CEXT-Eingang bei einem Symbol am obersten Pin und bei dem zweiten Symbol am zweitobersten Pin. Beim Kopieren von Schaltungsteilen ist also Vorsicht angeraten.

    Nach der Korrektur funktioniert nun auch der NMI, aber der Rechner kann die Daten immer noch nicht zuverlässig von der Floppy lesen.

    Die Geschichte geht weiter.

    Ich möchte hier kurz den Projekt-Status dokumentieren.

    Leider kann ich nicht von Projektfortschritt sprechen, weil es auch einen derben Rückschlag gegeben hat.


    Ich hatte die beiden TM848 8-Zoll Diskettenlaufwerke aus dem 19-Zoll-Gehäuse des Rechners ausgebaut, um besser messen zu können.

    Eines der beiden Laufwerke funktionierte anfangs ganz leidlich, nachdem ich die Mechanik beider Laufwerke gefettet und die Schreib-Leseköpfe gereinigt hatte. Die zweite funktioniert nur ganz schlecht und blinkte nach dem Einschalten oft Error-Codes auf der Front-LED.


    Immerhin konnte ich dank der von Fritz generierten ISIS-II Floppies ganz sporadisch ISIS-II Ver. 4.3 booten, manchmal sogar ein DIR-Kommando absetzen oder den Editor CREDIT aufrufen. Mit der Zeit funktionierte das immer schlechter.

    Messen war bei dem Aufbau, Rechner im 19-Zoll Rack und Floppies oben auf dem Gehäuse nur sehr umständlich möglich.

    Zudem war das Frontpanel, das über ein 50-Poliges Flachbandkabel am Z80-CPU-Board angeschlossen ist, ständig im Weg.

    Also habe ich mir ein Debug-Frontpanel gefädelt, so daß die ECB-BusKarten des Rechners nun einfacher zugänglich waren.

    Zunächst war ich der Meinung, daß das Debug-Frontpanel ordentlich funktioniert, später sollte ich eines besseren belehrt werden.

    Letztendlich konnte ich mit dem Aufbau aber immer noch nicht ordentlich messen.

    Also habe ich mir eine 4-Slot ECB-Bus Backplane zum Debuggen auf dem Labortisch zusammengelötet.

    Die Stromversorgung erfolgte über ein Vero Trivolt PK60 Einschubnetzteil.

    Ich konnte sporadisch einzelne Sektoren von der Floppy lesen, aber immer wieder hing das System.

    Der Floppy-Controller gab den ECB-Bus nicht wieder frei, BUSREQ_N = low.

    Irgendwann hing das System nach jedem ersten Zugriff auf den Floppy Controller, wobei der Floppy Controller das WAIT-Signal aktiviert hatte.

    Zum Glück war der Fehler statisch, Als Ursache stellte sich ein defekter 74LS08 heraus.

    Das System lief nun wieder aber immer unstabiler. Als ich das System an einem Abend eingeschaltet habe, ist es leider zu einem folgenschweren Zwischenfall gekommen.

    Die Floppy lief kurz an und blieb dann mit Dauerlicht stehen.

    Es stellte sich heraus, daß der Controller auf dem Logikboard der TM848, es handelt sich um einen 8748, keinen Mucks mehr macht.

    Nicht einmal der Oszillator schwingt an. Ich kann nur spekulieren, daß die Tatsache, daß ich Rechner und Floppy über verschiedene Netzteile versorgt habe, den Rechner über das Vero Trivolt PK60 und die 8-Zoll Floppy mit 5 Volt und 24 Volt über ein regelbares Doppelnetzteil, das Problem ausgelöst hat.

    Ich erinnere mich nicht, in welcher Reihenfolge ich die Netzteile eingeschaltet habe, ich glaube zunächst das Vero Trivolt und anschliessend das Doppelnetzteil, welches die Floppy versorgte.

    Die Masse beider Netzteile war evtl. über Laborkabel nicht ausreichend vermascht. Zudem war das Vero Trivolt über eine Steckdose am Labortisch angeschlossen, welche über einen Trenntrafo abgesichert war.

    Es ist wie es ist, die einigermaßen funktionierende Floppy ist hin und die zweite funktioniert nicht gescheit.

    So muß ich zunächst den Plan, meinen ersten CP/M Rechner im Originalzustand wieder in Betrieb zu nehmen zu den Akten legen.


    Ein paar Tage später habe ich meinen ersten Schock wieder überwunden und habe im Internet Hinweise gefunden,

    wie man eine 3,5 Zoll Floppy auf 360 RPM umbauen kann.

    Bei meinen 3,5 Zoll Laufwerken habe ich ein TEAC FD-235HF-800U mit dem Motor Controller A13440 gefunden, das ich durch Entfernen einer 0-Ohm Brücke (W61) auf 360 RPM umbauen konnte. Das TEAC FD-235HF-800U ließ sich zudem durch Umsetzen einer 0HM-Brücke einfach von Disk-Change zu Ready-Signalisierung umbauen.

    Leider tat sich überhaupt nichts, nachdem ich das Laufwerk angeschlossen hatte. Der Motor wurde nicht angeschaltet.

    Waren neben der Floppy auch einige Interface-Bausteine auf dem Floppy-Controller abgestorben?

    Ich habe bis auf den Datenseperator alle Interface-Bausteine ausgetauscht. Es tat sich trotzdem nichts.

    Dann habe ich den Motor über eine Drahtbrücke dauerhaft eingeschaltet und konnte nun eine 3,5 Zoll HD-Floppy als Single Density Floppy

    mit 77 Tracks und 26 Sektoren mit 128 Bytes formatieren und anschliessend einzelne Tracks lesen und schreiben.

    Wobei das Schreiben ganz gut funktionierte, das System beim Lesen aber immer wieder einfror (BUSREQ_N und BUSAK_N dauernd auf low).

    Das System wurde aber immer unstabiler. Manchmal lief es nach RESET nicht hoch oder starte unmotiviert neu.

    Auch der Memorytest, über das Monitorprogramm aufgerufen, fror manchmal ein.

    Ich entschloss mich, die ECB-Bus-Karten im angestammten 19-Zoll Rack weiter zu testen.


    Morgen dann mehr zu dieser Geschichte.























    .

    Gibt es eine Standard Anschlussbuchse, über die man ein externes 3,5 Zoll Floppy Laufwerk

    an einen PC anschließen kann?

    Ich habe ein externes 3,5 Zoll Floppy Laufwerk mit Slot-Adapter erworben.

    Die interne Floppy-Schnittstelle kann über eine 37-polige Buchse nach außen geführt werden.

    Die Stromversorgung der externen Floppy erfolgt über die 37-polige Buchse.

    Auch 12 Volt werden nach außen geführt, so dass auch ein 5-1/4 Zoll Laufwerk angeschlossen werden könnte.

    Intern besitzt der Slot-Adapter eine 34-Polige Stiftleiste und einen 4-poligen Floppy Stromversorgungsstecker.

    Es handelt sich um die große Ausführung für 5-1/4 Zoll Laufwerk.


    Ich habe die Belegung mal ausgemessen und frage mich jetzt ob diese Belegung, die ich hier hochlade, einen Standard darstellt.

    Ich habe mir bereits einen zweiten Adapter gebastelt und frage mich, ob man so etwas auch kaufen könnte.

    Ich habe vor einiger Zeit mit einem Floppy- HD-Controller CA9077 der Firma JPN Corporation experimentiert,

    Der Controller besitzt ein Option-ROM und zwei 34-polige Floppy Anschlußstecker.

    Das Option ROM scheint ein 27256-Typ zu sein.

    Ich habe den Inhalt ausgelesen und lade ihn hier hoch.

    Die Konfiguration wird in einem 3-Wire Serial EEPROM vom Typ 93C46 gespeichert.


    Die Jumper-Belegung kann hier gefunden werden:


    https://arvutimuuseum.ee/th99/c/I-L/20438.htm


    Leider waren meine Bemühungen damals nicht von Erfolg gekrönt.

    Ich lade hier einen Auszug aus der Betriebsanleitung für den Nixdorf PC 8810-50 hoch.

    Die Betriebsanleitung enthält neben allgemeinen Informationen auch die Belegung der Steckverbinder.

    Leider stimmt der Belegungsplan der 26-poligen Video-Buchse nicht mit der Wirklichkeit überein.

    Besonders interessant ist, dass auch die Bedeutung der Schalter (Mäuseklaviere) auf dem I/O-Board

    erklärt wird.

    Aus Polen ist der Intel DRAM Controller R8207-16 angekommen.

    Mit dem passenden Halteclip, der gestern aus aus Italien kam, konnte ich ihn im 68-poligen Sockel befestigen.

    Bevor es weiter geht und bevor ich die Platine unter Spannung setze, sollte ich die orangenen Tantal Elkos austauschen.

    Einer von denen ist bereits explodiert, glücklicherweise ohne großen Schaden anzurichten.

    Hallo Christoph,


    beim Nixdorf Bildschirm-Arbeitsplatz BA80 und bei der Workstation PWS-D werden offensichtlich die gleichen Tastaturen mit der

    Modul-Nummer 6529 02 verwendet.

    Das freut mich. Vielleicht kann ich irgendwann eine BA80-Tastatur ergattern und damit meine zweite PWS betreiben.


    Bei der PWS wird die Tastatur übrigens am Bildschirm angeschlossen.

    Ich habe mir ein Adapter-Kabel gebaut, mit dem man die Tastatur und einen Standard VGA-Monitor direkt am Gerät anschließen kann.


    Viele Grüße

    Franz

    Hallo

    es interessiert mich, welche Tastatur an dem Display Arbeitsplatz angeschlossen ist.

    Ich habe eine Nixdorf PWS-D Workstation, an welcher eine Tastatur ähnlich wie die abgebildete angeschlossen ist.

    Für ein zweites Gerät suche ich eine Tastatur und möchte gern wissen, ob an den Nixdorf Terminals,

    ich nehme an, es handelt sich um einen BA80, die gleiche Tastatur angeschlossen ist wie an der PWS-D.

    Könnt ihr ein Bild der Verkehrsnummer der Tastatur, die durch ein Sichtfenster auf der Rückseite zu erkennen ist einstellen?

    Ich hänge ein Bild meiner Tastatur mit Verkehrsnummer an.


    Ich habe mal ausgemessen, daß es sich um eine Tastatur mit serieller Schnittstelle handelt.

    Wenn ich mich recht erinnere werden 8-Bit Daten mit 4800 Baud und mit TTL-Pegel statt RS232-Pegel übertragen.

    Es wird jeweils ein Code gesendet, wenn die Taste gedrückt wird und ein weiterer Code, wenn die Taste losgelassen wird.

    Manche Tasten erzeugen auch mehrere Codes.

    Es gibt eine Leitung Tastatur -> Rechner und eine Leitung Rechner -> Tastatur.

    Der Rechner sendet nach RESET eine Reihe von Codes an die Tastatur, welche von der Tastatur mit einer Reihe von Antwort-Codes

    quittiert werden.


    Auf meiner PWS-D läuft MS-DOS 3.20 in einer angepassten Version.

    Es funktionieren einige angepasste MS-DOS Programme wie Wordstar und Lattice C.

    Die meisten Standard MS-DOS Programme laufen nicht.

    Auf der PWS-D ist eine 8870 Terminal Emulation installiert und auf der Basis-Prozessor-karte befindet sich eine Inhouse Schnittstellenkart.


    Leider hat der Display Controller eine Macke. so daß die Zeichen auf dem Bildschirm nur schwer erkennbar sind.


    Viele Grüße

    Franz

    Ich möchte gern eine Nixdorf PWS, die schon einiger Bauteile beraubt worden ist, in Betrieb zu nehmen.

    Den fehlenden Intel R8207-16 DRAM Controller habe ich bereits bei einem Ebay-Händler in Polen gefunden.

    Der R8207-16 DRAM Controller besitzt ein 68-poliges LCC-Gehäuse und ist ist gesockelt.

    Leider ist neben den DRAM-Controller auch der passende Metallclip verschwunden,

    der den Controller im 68-poligen LCC-Sockel halten würde.

    Ideal wäre es, wenn ich irgendwo einen identischen Sockel mit Halteclip oder nur den Halteclip auftreiben könnte.

    Die beiden Fotos zeigen ein funktionierendes Board und ein Board, bei dem der R8207 fehlt.

    Der Sockel wurde von AMP hergestellt.

    Hallo Fritz,

    vor etwa einer Woche habe ich mich wieder mit dem Thema beschäftigt, nachdem ich ein Assembler-Listing des CP/M Bootloaders für

    das Intellec MDS 800 im Internet gefunden habe.

    Anders als ich in einem meiner Posts geschrieben habe, befindet sich exakt dieser Bootloader in Track00/Sektor 1 einer der CP/M-Disketten,

    die du für mich generiert hast.

    Im Listing habe ich gesehen, dass im Bootloader der Status des Boot-Swítch des MDS-800 unter I/O-Adresse 0FFh abgefragt wird.

    Beim MDS-800 muss man zunächst den Boot-Switch einschalten, dann den RESET-Switch betätigen und anschliessend den Boot-Switch

    wieder ausschalten.

    Bei meinem Rechner wird der Boot-Switch nicht unterstützt.

    Ich habe die Abfrage des Boot-Switch durch NOPS ersetzt.

    Leider wird CP/M auch nach dieser Massnahme nicht geladen.

    Der Bootloader fällt gleich beim ersten Versuch mit einem Fehlerstatus (Drive not Ready) durch.

    Ich habe nun die Sektoren, welche der Bootloader laden würde mit Hilfe von Kommandos meines Boot-Monitors in den Speicher geladen und

    habe einen GO-Befehl auf die entsprechende Einsprung-Adresse durchgeführt.

    Die Meldung "CP/M 62K Ver 2.2" (oder so ähnlich) erscheint, dann passiert nichts mehr.


    In der nächsten Woche enden Die Ferien in NRW.

    Dann werde ich weiter forschen.


    Viele Grüße

    Franz

    Ich suche ein Disketten Image der Product Recovery Boot Diskette für einen Toshiba S310CDS Laptop.

    Die Diskette ist mit T#RB-GR-10 bezeichnet und passt vermutlich auch für andere Toshiba Laptops aus der Windows95 Ära.


    Meine Diskette ist bis auf einige Directory Einträge leider nicht mehr lesbar.