Beiträge von NIXDAS

    Keiner der Tantal-Elkos auf der Controllerplatine hat einen Schluss.


    Ich habe zwei Drähte am VEE- und VCC-Anschluss des TDA1060 angeschlossen.

    Sobald das Netzteil eingeschaltet wird, sind an dieser Stelle 14,5 Volt zu messen.

    Das sieht vernünftig aus.

    Als ich probehalber versucht habe, das Netzteil über das NEN-Signal einzuschalten,

    klackte das Relais auf der Netzteil-Platine im Zeitabstand von ca.1 Sekunde.

    Eine am 12 Volt Ausgang angeschlossene LED-Kontrolllampe leuchtete im gleichen Rhythmus auf.

    Ich hatte einen 50 Ohm Drahtwiderstand als Belastung am 24 -Volt Ausgang angeschlossen.


    Ohne Belastungswiderstand am 24 Volt Ausgang bleibt das Netzteil an.

    Der 24 Volt Ausgang liefert ohne Belastung 25,3 Volt.

    Der 12 Volt Ausgang liefert mit LED-Kontrolllampe 11,95 Volt.

    Der - 12 Volt Ausgang liefert ohne Belastung - 12,4 Volt.

    Der 5 Volt Ausgang liefert ohne Belastung 5,48 Volt.

    Der 5 Volt Ausgang liefert mit 100 Ohm Belastungswiderstand 5,18 Volt.


    Auch mit einem 100 Ohm Belastungswiderstand am 24 Volt-Ausgang schaltet das Netzteil wieder ab.


    Das DAP4 Netzteil müsste meiner Meinung nach mindestens die 250 mA, die mit angeschlossenem

    100 Ohm Belastungswiderstand fliessen würden, liefern können.


    Hat jemand einen Tip, warum des Netzteil wenig bis keine Energie am 24 Volt Ausgang liefert?

    DAP4 Netzteil defekt:

    Die 1,5 Ohm Hochlastwiderstände und die P600 Diode sind angekommen.

    Das bestelle Relais passt leider nicht. Das alte Relais tut es ja noch.


    Leider funktioniert das Netzteil nach dem Einlöten der neuen Bauteile noch nicht.

    Immerhin gehen die neu eingelöteten Bauteile nicht wieder hoch.


    Ich würde am NEN-Signal jetzt eine positive Spannung deutlich über 5 Volt erwarten.

    Leider messe ich hier nach dem Einschalten über den Netzschalter kurzzeitig nur 5 Volt, die aber schnell gegen 0 Volt absacken.


    Hat jemand Erfahrung mit der Reparatur von DAP4 Netzteilen?

    Besitzt jemand einen Schaltplan oder zumindest ein Blockschaltbild?


    Eine neue Erkenntnis über den 2 x 13-poligen Netzteilstecker auf dem Controller-Board habe ich gewonnen.

    Das Signal PAS steuert die Lautstärke des Lautsprechers auf dem Controller-Board.


    Das Signal TH ist eine Eingangs-Signal für das Netzteil, vermutlich für den Video-Teil.

    Das Signal TH wird zusammen mit dem Video-Signal zum Netzteil durchgeschaltet.

    Die Bezeichnung "TH" könnte eventuell TEILHELLIGKEIT bedeuten.


    Ich hänge hier mal eine Belegung des Steckers an.

    Die Leiterplatte des BA13 weist einige Unterschiede zu der Leiterplatte meines DAP4 auf,

    z.B. befindet sich in der Nähe des Netzteil-Steckers ein TO220 Gehäuse, vermutlich ein

    Spannungsregler, den es bei meinem Gerät nicht gibt.

    Ich habe beide Firmware Binaries verglichen.

    Es bestehen erhebliche Unterschiede.

    Ich hänge hier eine Differenz-Datei an.

    Ich habe die Beschreibung eines Test-Steckers gefunden, mit dem der DAP Standalone ohne Verbindung zur 8870 getestet werden kann.


    Funktioniert das auch mit dem DAP4?

    Hat jemand diesem Teststecker bereits ausprobiert?


    Folgende Verbindungen sind am Teststecker herzustellen:

    PIN2 - PIN3: TXD - RXD

    PIN4 -PIN5 - PIN8: RTS - CTS - DCD

    PIN6 - PIN20 - PIN22: DSR - DTR - RI

    PIN17 - PIN17 - PIN24: TXC (DCE) - RXC - TXC (DTE)


    Ich habe die Tastensequenz zur Einstellung der Baudrate gedrückt und die Baudrate auf 9600 Baud eingestellt,

    wie von Joe Farr auf seiner Website beschrieben.


    Entering DAP4 keyboard parameters – 8870Adventures


    Die LEDs leuchten so, wie in dem DEMO-Video von Joe Farr gezeigt.

    Der DAP4-Controller und die Tastatur scheinen somit zunächst einmal weitgehend zu funktionieren.


    Jetzt wäre es interessant, zu wissen, wie die POLL/ACK-Zyklen aussehen.

    Ich nehme mal an, die Iniative geht von der8870 aus.

    Welches Zeichen wird von der 8870 an den DAP4 gesendet und welches Zeichen wird als Response von der 8870 erwartet?

    Ich würde das gern mit einem PC als Gegenstelle nachstellen.


    Ich habe den Inhalt des EPROMs des DAP4 disassembliert.

    Das 2K EPROM ist bis fast zum Rand mit Code vollgepackt.

    Vieles scheint Interrupt-gesteuert zu sein und je nach Status des Terminals scheinen verschiedene Routinen

    an einen gemeinsamen Interrupt Einsprung angedockt zu werden.


    Ich durchschaue den Code leider noch nicht.

    Ich habe noch nicht einmal die Stelle gefunden, an welcher der 8251 USART initialisiert wird.

    Hat sich bereits jemand mit der DAP4 Firmware beschäftigt?

    Ist die Firmware bei allen DAP4 identisch?

    Ich habe mir heute einen DAP4 vorgenommen, der keinen Mucks macht.

    Im 230 Volt Eingangskreis habe ich gleich vier defekte Bauteile gefunden.

    Zwei Hochlastwiderstände 1R5 sind hochohmig.

    Eine Diode P600 ist niederohmig, 0 Ohm.

    Bei einem Relais V23057-D0006-A103 ist der Arbeits-Kontakt geschlossen.

    Ich vermute, dass der festgebrannt ist.


    Was kann 1R5 Hochlastwiderstände zerstören?


    Hat jemand Erfahrung mit der Reparatur des DAP4 Netzteils?

    Hier meine neue CPU/S -> Nachfolger der CPU/IEC, die in meinem Elzet-m drin ist.


    Ich besitze auch eine solche ELZET80 CPU/S.

    Allerdings war der EPROM-Platz bis heute leer.

    Vielen Dank für die Doku und den EPROM-Inhalt mit dem SSM 4.2.


    Meine Karte ist modifiziert worden.

    Z80-A13 ist mit Pin 26 des RAM-Bausteins verbunden. Das scheint serienmäßig so zu sein.

    Z80-A14 wurde mit einen Patch-Draht mit Pin 1 des SRAMs verbunden.

    Die Typenbezeichnung des bestückten SRAMs kann ich nicht mehr ablesen. Ich denke es ist ein 32K x 8 Typ.


    Den SSM 4.2 habe ich in ein 2764 EPROM gebrannt und die Jumper S6 entsprechend gesetzt.

    Vorher waren die Jumper für ein 27256 EPROM konfiguriert.


    Es hat mich einige Zeit gekostet, der Karte etwas zu entlocken.

    Letztlich wäre es aber einfach gewesen.

    Ich habe RTS und CTS auf Stecker 1 und Stecker 2 gebrückt.

    Danach spuckt die Karte etwas auf Stecker 2 aus.

    Dann habe ich einen 9-poligen DSUB Stecker mit Stecker 2 verbunden, nur TXD, RXD und GND.

    RTS und CTS habe ich lokal an Stecker 2 gebrückt.

    Der SSM 4.2 meldet sich auf einem angeschlossenen Rechner mit 9600,8,N,1.



    Kennt jemand die Pin-Belegung der Nixdorf Schnittstellen-Module?

    Ich habe mir die Mühe gemacht, die Schaltung des V24-Moduls auszuklingeln.

    Neben der Stiftleiste mit den Signalen, die zum DB-25 Stecker auf der Rückseite des DAP4 Elektronikmoduls gehen,

    habe ich die Pin-Nummer des DB25 Steckers notiert.

    Jetzt wäre es interessant, zu wissen, wie Nixdorf die Signale auf dem DB25-Stecker verwendet hat,

    speziell die Pins 23, 21, 18, 6, 17, 15, 24, 25 .

    Ich habe mir die ursprünglich verwendete SAS-Tastatur noch einmal vorgenommen.

    Sie hat nach 30 Minuten Betriebsdauer schon wieder einen Kurzschluss auf der 24 Volt Schiene.

    Ursache ist ein 6,8 uF/35V Kondensator. Das ist ein Tantal-Kondensator. Er hat einen satten Kurzschluss.

    Auf der Platine finden sich noch weitere Kondensatoren dieses Typs, 6,8 uF/35V und 3,3 uF/16V.

    Ich denke daran, alle vorsorglich gegen ALU-Elkos zu tauschen.





    Ich habe mir die Original DAP4 Tastatur noch einmal vorgenommen.

    Der Kurzschluss auf der 24 Volt Leitung ist behoben.

    Die grüne LED leuchtet aber nicht mehr, wenn ich den DAP4 über den Schiebetaster einschalte.

    Der DAP4 geht sofort aus, sobald ich den Schiebetaster wieder loslasse.


    Ursache ist eine defekte Sicherung F1 (1A), die direkt auf die Platine gelötet ist.

    Ich habe die Sicherung gegen eine 20 mm Glassicherung mit Halter ausgetauscht.


    Anschließend funktioniert das Einschalten des DAP4 über die Tastatur.

    Die grüne LED leuchtet.

    Zusätzlich leuchtet eine gelbe LED oberhalb des EIN-Tasters.

    Ab der Eingabe des zweiten Zeichens piepst die Tastatur bei jeder Eingabe.


    Leider hat das nur ca. eine halbe Stunde funktioniert.

    Jetzt scheint die Tastatur schon wieder einen internen Kurzschluss zu haben.


    Der Kontakt des Einschalters funktioniert übrigens berührungslos über einen Reed-Kontakt.


    Ich habe jetzt eine weitere Original DAP Tastatur hervorgeholt.

    Mit dieser Tastatur reagiert der DAP4 überhaupt nicht.

    Die Tastatur besitzt mehrere Schlüsselschalter.

    Muss einer der Schalter kurzgeschlossen werden, damit der Einschalter funktioniert?

    Schlüssel habe ich leider nicht.







    Eine LED muss auf jeden Fall dauern leuchten, das ist die Betriebs-LED. Die anderen wechseln dann je nach Status (Sendebereitschaft, Emfangsbereitschaft, etc.).


    Die grüne LED geht an sobald das RESET-SIGNAL des 8251A inaktiv (low) wird.

    In dem Fall sind zumindest die Spannungen OK, der RESET-Eingang (high-aktiv) des 8251A ist inaktiv und in der Regel ist dann auch der

    RESET_N Eingang (low-aktiv) des Z80 inaktiv, so dass dieser loslaufen kann.


    Die gelbe LED wird über einen 7407 vom DSR_N-Ausgang des 8251A (Pin 22) angesteuert.


    Wie die beiden roten LEDs angesteuert werden habe ich bisher nicht herausgefunden.

    Handelt es sich bei den Polls und ACKs um bestimme ASCII Zeichen oder Folgen von ASCII-Zeichen, die bekannt sind?


    Ich denke daran, die Polls durch einen PC mit serieller Schnittstelle nachzubilden.


    Wie gibt der DAP einen Ladewunsch bekannt?

    Ist das wiederum ein bestimmtes ASCII-Zeichen oder eine Folge von ASCII-Zeichen?


    In welcher Form wird das Platzprogramm geladen, eine Intel Hex-Datei ist das vermutlich nicht.


    Viele Fragen auf einmal.


    Ich bemühe mich zunächst einmal etwas mehr über die Hardware des DAP4 Controllerboards herauszufinden.

    Es gab einen weiteren Defekt.

    Auf dem V24-Interfave-Board hatte der 1 uF Tantal-Elko an der Minus 12 Volt Spannungsversorgung einen satten Schluss.

    Ich habe das V24 Board zunächst einmal von Controller-Board abgezogen.


    Der DAP 4 lässt sich jetzt einschalten und bleibt auch an.

    An der Frontseite leuchtet die grüne LED.


    Allerdings musste ich zu einer anderen Tastatur greifen.

    Die ursprünglich verwendete Tastatur ist jetzt defekt.


    Nun stehe ich vor dem nächsten Problem.

    Der Z80 steht im WAIT-Zustand.

    Der Wait-Zustand scheint schon beim ersten Opcode Fetch aufgetreten zu sein, Adresse = 0000, M1_N = 0, RD_N = 0, RST_N = 1.

    Schade, jetzt kann ich den DAP4 leider nicht mehr einschalten.

    Es fing damit an, dass das Netzteil nicht mehr einschaltete, nur klackerte solange ich den Einschaltschieber an der Tastatur festhielt.


    Eine Ursache ist nach einiger Zeit gefunden.

    Das Netzteil erzeugt + 12 Volt und Minus 12 Volt.

    Beide Spannungen sind auf der Controller-Platine mit jeweils einem Tantal-Kondensator 68 uF/16 Volt abgeblockt.

    Die grünen Tantal-Kondensatoren sitzen rechts und links von der Steckerleiste, über die das Netzteil mit einem

    26-poligen Flachbandkabel mit dem Controllerboard verbunden wird.


    Der Tantal-Elko an der + 12 Volt Spannung hatte einen satten Kurzschluss.

    Sonst ist gottseidank nichts passiert, keine Stichflamme.

    Die beiden Tantal-Elkos würde ich bei jedem DAP-4 Controller-Board ersetzen.

    Die Spannungsfestigkeit ist mit 16 Volt bei einer Betriebsspannung von 12 Volt zu gering gewählt.

    In unserer Firma gab es die Regel, wenn schon Tantals direkt an der Betriebsspannung,

    dann die Spannungsfestigkeit des Tantal-Elkos 3 x so hoch wie die Betriebsspannung wählen.


    Leider funktionierte der DAP-4 auch nach dem Austausch des Tantal-Elkos an der + 12 Volt Spannungsversorgung nicht.

    Die grüne LED im Einschalt-Schieber der Tastatur leuchtet auch nicht mehr.

    Lediglich das Klackern ist in ein Klicken übergegangen und sehr viel leiser geworden.


    Bei der Überprüfung der ELKOS der Tastatur stellte sich heraus, dass ein 10 uF/35 Volt Tantal-Elko in der Tastatur einen satten Kurzschluss hatte.

    Ein weiterer 10 uF Elko an der 5 Volt Spannungsversorgung der Tastatur hatte keine Kapazität mehr.

    Alle anderen Elkos hatten noch den Nominalwert der Kapazität.


    Nach dem Austausch der defekten Elkos in der Tastatur schaltet der DAP4 ein, solange der Einschalt-Schieber der Tastatur betätigt wird.

    Lässt man den Einschaltschieber los, schaltet der DAP4 sofort wieder ab.

    Die LEDs an der Frontseite des DAP4 blitzen beim Einschalten und beim Ausschalten nur ganz kurz auf.

    Vorher leuchtete eine der LEDs dauerhaft.

    Die grüne LED im Einschalt-Schieber der Tastatur leuchtet auch nicht mehr.


    Da scheint also noch mehr faul zu sein.

    Sind Deine SAS1 Infos public? Ich wäre nämlich neugierig ;)


    Die Firma Nixdorf, ihre Nachfolger und der Herr Hölscher werden wohl nichts dagegen haben,

    wenn ich meine schlecht kopierten Informationen über die SAS-Schnittstelle hier veröffentliche.


    Meine Informationen beziehen sich, anders als gestern vermeldet, auf das SAS2-IC.

    Ich habe den Thread nach langer Zeit wieder einmal durchgearbeitet, auch wegen der interessanten Bilder.


    Mir ist aufgefallen, daß die 3,6 Volt Lithium Batterie ausgelötet ist.

    Ich könnte mir vorstellen, daß die Spannung der Batterie überwacht wird und der Z80 nicht aus dem RESET kommt,

    wenn die Batteriespannung nicht vorhanden ist.

    Es ist vielleicht einen Versuch wert, noch einmal mit einer eingelöteten 3,6 Volt Batterie einzuschalten.

    Gibt es eine Tastenkombination, mit der man in das Terminal-Setup des DAP4 verzweigen kann?

    Mindestens die Baudrate müsste man doch einstellen können, bevor der DAP4 an einen Rechner angeschlossen wird.

    Auf den Controller-Board gibt es nur wenige Jumper.

    Ich vermute, die sind nicht dafür gedacht, die Baudrate und andere Terminal-Parameter einzustellen.


    Leider existiert der Internet-Auftritt von Joe Farr nicht mehr.

    Ich habe einen Ausdruck von seiner Seite abgespeichert.


    Zitat

    Habe das Controllerboard einer BA13. Das hat 4 Schnittstellen: 3x SAS (in,out,kbd) und eine, die so aussieht wie V24.

    Das Controller-Board meines DAP4 sieht vollkommen anders aus.

    Es handelt sich um den Controller 1528-05.

    Mein Controller ist mit einem SAS-1 Controller bestückt.

    Über den SAS-1 Controller habe ich einige spärliche Informationen.

    Über den SAS-2 Controller habe ich leider keine Informationen.


    SAS bedeutet übrigens Serielle-Arbeitsplatz-Schnittstelle.