Posts by JoMartin

    Danke für die Rückmeldung. Ja, vollkommen richtig und ich hätte ja auch selbst darauf kommen können. Aber das Ganze ist auf Hochglanz-Papier gedruckt, ein Blatt doppelseitig bedruckt. Ich hab das damals wahrscheinlich beim Völkner-Ausverkauf mitgekauft, wir haben zwei 720iger zum Spottpreis gekauft. Und ein bisschen Doku kann ja nicht schaden. Von selbst wäre ich kaum darauf gekommen, dass man da einfach die Daten von zwei unterschiedlichen Geräten gemixt hat.....

    Ich habe noch nie einen 600er in den Fingern gehabt. Daher doch noch eine Frage: Auf der 1. Seite des Plans sind ja die Anschlüsse aufgeführt. Wofür hat das Netzteil Floppy- und Bildschirmversorgung? Ich hab den 600er immer für einen Rechner ähnlich C64 gehalten. Floppy und Bildschirm wurden da doch extra mit eigener Stromversorgung angeschlossen.

    Danke. Ich kann heute auch nicht mehr sagen, wo ich den Schaltplan her habe. War halt in meinen Unterlagen. Aber eigentlich kann es nicht das Netzteil vom 6xx sein. Der hatte keinen Monitor und ein Anschlusskabel für den Monitor ist bei meioner Zeichnung mit drin, ebenso für die Floppy-Einheit


    Aber zu den Elkos. Als Laie weiß ich einfach nicht, welche ich habe.Sind die schönen orangen Teile aus Japan?

    Ich gestehe, ich hab das hier mit viel Interesse und (leider) zuwenig Sachverstand gelesen.Das ich das Netzteil meines 720iger in Verdacht habe, dass habe ich ja schon an anderer Stelle gesagt. Eines möchte ich zu der Meinung sagen, "dass auch 30 Jahre alte Elkos noch fit sein können":

    Das ist durchaus richtig, sonst würde mein Rechner ja nicht mehr laufen. Aber wenn man dieses Netzteil schon zerlegt, dann sollte man möglichst alles an Elkos tauschen, soweit möglich. Rechner zerlegen (bei mir mit Proxa-Platine und 8250LP), Netzteil ausbauen und Platine aus dem Alu-Kasten befreien - das möchte ich nicht mehrmals hintereinander machen, zumal die Preise für die erforderlichen Elkos nicht sonderlich hoch sind. Um einen Elko sachgerecht zu prüfen, so habe ich gelesen, muß man ihn ausbauen. Dann doch lieber gleich wechseln.


    Im Anhang habe ich meine ausgebaute Netzteil-Platine mit gekennzeichneten Elkos und Auflistung (DOCX und ODT für Libre Office) gestellt. Mein Vorschlag: Kann da nicht jemand mal drüberschauen und die Liste etwas ergänzen? Ich habe festgestellt, dass ich beileibe nicht alle Elkos identifizieren kann. Und ich weiß auch nicht, ob ich auch die kleinen wechseln muss. Außerdem merke ich immer wieder, dass ich bei der Auswahl in Firmenkatalogen doch sehr unsicher werde. Meine Fragen wären also:

    • Vorschlag für Bestellung und evtl. Alternative, wie z.B. bei den Funkentstörkondensatoren erwähnt (bis zum Blick bei Reichelt wusste ich nicht, was ein "RIFA" ist, dachte es sei eine Spezialbezeichnung)
    • Hinweis auf Notwendigkeit des Austauschs (wie ist das mit all den kleinen Teilen??)

    Und vielleicht noch ein paar weitere Hinweise:

    • Wie erkenne ich auf der Platine einigermaßen sicher die Polarität?
    • Und wie ist das bei den Elkos? Langes Bein Plus oder Minus?

    Ich traue mir durchaus zu, die Teile an meinem Netzteil zu wechseln. Aber ich brauche einfach ein paar Hinweise.


    Abschließend noch zwei weitere Punkte:

    1. Den nachvollzogenen Schaltplan des Netzteils habe ich mit dem verglichen, den ich in meinen eigenen Unterlagen zum 720 habe (siehe Anhang). Passt das eigentlich? ich kann es als Nichtelektroniker leider nicht beurteilen.
    2. André Fachat hat ja sehr schön dargelegt, dass man auch ein PC-Netzteil einbauen kann. Das TTL-Signal?? ist ja wahrscheinlich nachgerüstet worden. Gibt es dafür einen Bauvorschlag? Ich hätte schon gerne ein zweites Netzteil als Sicherheit, wenn ich an meinem rumbastele.

    Und wäre so eine Anleitung zur Netzteil-Ertüchtigung nicht etwas für eure Wissensdatenbank?


    Gruß Jochen

    Ein UCSD-Pascal für den 8032 hat es wohl nie gegeben. Ich hab aber zwischendurch mal meine alten Unterlagen durchgeschaut. Von Commodore gab es damals einen 8seitigen Text zum UCSD-System. Der ist ganz hilfreich. Ich hab selbst in den 80iger Jahren einen Kursus zu UCSD gemacht. Ein paar Seiten Text hab ich schon mal gefunden, aber eigentlich sollte es da noch mehr geben.


    Was ich an Unterlagen habe, findet ihr im beiliegenden PDF. UCSD läuft bei mir erst einmal in Vice, damit man eine Reaktion sieht, ist die Geschwindigkeit auf 400 % gestellt. Ich werde jetzt noch die Tastatur für Vice anpassen, das sollte eigentlich klappen, weil UCSD einen eigenen Tastaturtreiber mitbringt. Er findet sich in der Datei SYSTEM.COMODORE in Block 24. Damals habe ich das für meinen CBM 8700 für die DIN-Tastatur auch gemacht.
    Hinweise UCSD-Pascal CBM 8096.pdf

    Ist zwar ein bißchen spät nach den letzten Einträgen, aber ich müsste noch einen USCD-Compiler für Commodore haben (bin halt neu hier, siehe mein Hilferuf unter CBM 720). Der Compiler war für CBM 8032 oder 8096 und ich muss ihn erst einmal suchen. Wenn Interesse besteht: Meldet euch!