Beiträge von codierschwein

    Hallo und frohes Neues! Mein Monitorproblem ist jetzt gelöst: Nachdem ich (ohne Erfolg) den HOT, den C17 Kondensator, den Spannungsregler und die Gleichrichterdioden auf dem Monitorboard getauscht habe, kam mir "Komissar Zufall" zur Hilfe! Da der Fernsehtechniker nur den Monitor wollte, habe ich diesen vom Gehäuse abgeschraubt. Als ich die o.g. Teile getauscht hatte und den Monitor (ohne sichtbaren Erfolg) wieder in Betrieb genommen habe, ist (versehentlich) eine der blanken Befestigungsschrauben des Monitors an das Gehäuse des Pet gekommen (Dank der kurzen Kabel). Nicht so ganz, aber ein bisschenl. Dabei fiel mir auf, daß sich das Intervall mit welchem der Monitor an/aus geht geändert hat. Also habe ich das Gehäuse des Monitors mit dem Gehäuse des Pet verbunden -> Problem gelöst. Ich habe jetzt für eine korrekte Verbindung zwischen den Beiden gesorgt und alles funktioniert hervorragend.

    Nun werde ich noch einige RAMs/ROMs tauschen und die Tastatur wieder intakt setzen. Falls jemand eine fertige Platine für den Ersatz der RAMs/ROMs hat, bitte kurze Nachricht an mich. Ein druckbares PCB würde mir auch schon sehr helfen. Ich ätze mir das dann selber.

    Immerhin sind jetzt sowohl die Hauptplatine als auch das Monitorboard wieder clean und die kritischen Bauteile sind ersetzt. Kann ja nicht schaden! :)

    An dieser Stelle nochmal Danke an Eure Hilfe!

    Noch eine Frage: original verbaut ist im PET ein schraubbarer Elko mit 24000 mF, 15 V. Konnte ich nicht auftreiben. Nur einen 22000 mf, 16 V. Das sollte doch auch ok sein, oder?

    Ok. Heute mal was neues von meinem Monitorproblem.


    Ich habe den Monitor zu einem Fernsehmeister bei uns in der Nähe gebracht.

    Zuersteinmal war dieser erstaunt, dass ich die Röhre entladen möchte. Er meint, 1. sei das nicht notwendig und 2. würde die Röhre beim erneuten Anschalten dann defekt gehen... Da ich keine Ahnung habe, nehme ich das erstmal so hin.

    Er hat die Platine geprüft (auch den Zeilentrafo) konnte jedoch keinen Fehler feststellen.

    Da er sich jedoch nicht mit Computern auskennt (eigene Aussage) hat er von mir nur den Monitor bekommen. Somit konnte das Gerät natürlich auch nicht in den Hochstrommodus schalten. Inwiefern man da überhaupt etwas vernünftig messen kann, entzieht sich meiner Kenntnis.

    Das Problem bleibt also bestehen, für den Fernsehmeister ist alles soweit abgeschlossen (inkl. Rechnung natürlich!).

    Und ja: er ist tatsächlich FernsehMEISTER und nicht erst 16 sondern 60, kennt also auch Röhren...

    wie ist das mit dem hsync/vsync signal des pet 2001 + pet 4016.

    könnte ich gefahrlos den 12" monitor an den videostecker des 2001er bringen?

    sprich: stromversorgung des 2001er boards über den trafo des 4016 + monitor des 4016 (welcher dann natürlich auch über den 4016er trafo läuft).

    Hallo Toast_r! Danke für den Tipp. Ich habe mal ein paar Bilder hochgeladen von dem Inneren des Monitors. Ich trau mich aber nicht näher ran...

    Ich hab von dem ganzen Spuk auch mal ein Video gemacht. Allerdings ist das 80 MB gross und ich kann es nicht einfach so hochladen.

    Hallo Peter! Wie kann ich feststellen, ob der Zeilentrafo defekt ist? Einfach die beiden Anschlüsse für den Monitor durchmessen? Vossi hatte geschrieben, 15 V Wechselspannung müssen anliegen. Muss dazu unbedingt das Mainboard des PET bzw. des Monitors als Verbraucher angeschlossen sein? Ich hab einfach Angst, daß ich durch einen Fehler meinerseits das Board bzw. einzelne Bausteine zerstöre... Danke schonmal...

    Ich habe vor einiger Zeit einen PET 4016 mit defekter Tastatur repariert.

    Um überhaupt Eingaben machen zu können, habe ich mir mit Hilfe eines Arduino Boards einen einfachen PS/2 -> PET Adapter gebaut.

    Hierbei werden die Tastenanschläge der PS/2-Tastatur in die Matrix des PET gemappt. Da ich jedoch die Original-Tastatur retten konnte und kein Bedarf mehr an der PS/2-Tastatur bestand, wurde das Projekt nicht weiter verfolgt.

    Wenn jemand Interesse hat und das Projekt weiterführen möchte, so kann ich ihr/ihm gerne meine bisherigen Erkenntnisse mitteilen. Ist meinerseits leider nur laienhaft ausgeführt, aber mir hat es erstens geholfen (ich konnte sehen, daß der PET läuft) und zweitens hab ich viel dabei gelernt und Spaß gehabt. :)


    Vielleicht hilft das Nachfolgende jemanden:

    Das Problem mit der Original-Tastatur war wie folgt:

    Der PET hat nach dem Einschalten immer blockiert und ein Zeichen (in meinem Fall "]") auf dem BS dargestellt. Nach dem Abziehen der Tastatur hat der Cursor ganz normal geblinkt. Ich konnte feststellen, daß eine Leitung irgendwo korridiert sein musste und einen "Kurzschluss" verursacht hat.

    Nachdem ich die entsprechende Leitung gefunden hatte (Ausgangsleitungen zum Mainboard) konnte ich mit Hilfe einer Tastaturmatrix die Leitung verfolgen und hab dann einfach nach und nach die einzelnen Taste "gekappt" in dem ich die entsprechende Leitung mit einem Schraubendreher durchbrochen habe.

    Die defekten Leitungen habe ich dann einfach auf der Rückseite mit Silberdraht nachgebaut (glücklicherweise sind überall kleine Bohrungen in dem PCB der Tastatur).

    Zusätzlich hatten manche Leitungspunkte (ich nenne diese runden Verbinder auf dem Layout einfach mal so) keinen Kontakt mehr. diese habe ich dann einfach mit Silberleitlack wieder leitend gemacht. Es gibt sicherlich elegantere Methoden, aber ich war froh, die Original-Tastatur gerettet zu haben.

    Schroeder

    erstmal danke für deine hilfe!

    aufmachen und bild schiessen trau ich mich. :) das ist kein problem. nur reinfassen... da bin ich vorsichtig.

    dann mache ich heute abend mal ein bild und stelle es hier ein.


    das mit dem aufblitzen muss ich glaube ich nochmal erklären.

    Also ich sehe das ganz normale einschaltbild. ich kann auch was eintippen. alles normal. aber dann... zusammenbruch... reset... es blitzt nicht einfach, sondern das bild wird (ganz kurz) normal dargestellt. es ist auch kein flackern an der bildröhre hinten sichtbar (am hals? heisst das so?). ich weiss das, da ich den monitor hinten bereits aufgemacht habe und mal reingeschaut habe...

    ich mache das immer so, dass ich den rechner ohne netzanschluß "einschalte" (in der hoffnung, daß die elkos sich so entladen... wie gesagt... absoluter laie).

    Also mein vorgehen ist wie folgt:

    Nur Videostecker (5-Polig zum Monitor) ran, dann Rechner einschalten -> kein Problem.

    Videostecker rein + Spannungsversorgung Trafo an Monitor, dann Rechner einschalten -> genanntes Problem.


    Wenn ich den PET mit einem externen Monitor über den PET Video Mixer anschließe -> alles stabil, kein Problem. Der externe Monitor wird dann aber natürlich auch über seinen eigenen Trafo versorgt und NICHT über den PET-Trafo (logisch).


    Tatsächlich scheint nur EIN Spannungsregler (der auf der Höhe der CPU sitzt) "in die Knie" zu gehen. Die anderen bleiben konstant. Kann ich heute abend aber nochmal prüfen. Eingang des Spannungswandlers nachmessen ist eine gute Idee! Mache ich heute abend mal.


    Als Laie tippe ich auf einen defekten Transistor innerhalb der Monitor Platine. Evtl. auch die Gleichrichter Dioden oder der Spannunsregler.

    Ich würde den Monitor am liebsten entladen (lassen) und dann die genannten Teile + Elkos tauschen und hoffen, daß ich das richtige Teil erwischt habe.

    Schaden kann das ja nicht (nach vierzig Jahren) und zum Glück kosten die Teile ja nicht die Welt. Normalerweise ist das nicht meine Art irgendwelche Teile einfach auf Verdacht zu tauschen, aber ich bin ein wenig verzweifelt...

    Danke schonmal für eure Hilfe!


    Toast_r : ich habe mich falsch ausgedrückt. Es geht um die LED auf dem Tynemouth Diagnose-Board. Das Board hat eine LED, die (scheinbar) die Stromversorgung anzeigt. Die LED die du meinst, ist tatsächlich aus, genauso wie du es sagst.


    detlef : Danke für das "Lob", aber ohne das INet und das Tynemouth Board hätte ich es nicht soweit geschafft. Was ich beim "Zussamenbruch" messen kann ist folgendes: die Spannung bricht an dem Spannungsregler-Ausgang TOTAL zusammen. Geht auf 0, dann wieder hoch. Immer wieder. Im Intervall.


    vossi : Was arbeiten an einem Monitor angeht, traue ich mich nicht ran... Da lese ich nur immer HORROR-GESCHICHTEN! Ich weiß zumindest, daß man den Monitor/die Röhre entladen muss, aber auch das traue ich mich nicht... Ich hatte überlegt, den Monitor zum Entladen in eine Fachwerkstatt zu bringen und dann die Platine zu prüfen. Aber dann habe ich gelesen, daß ein Monitor sich nach einer gewissen Zeit selbst auflädt und man das besser lassen soll... Keine Ahnung, ob das nur eine "Legende" ist. Aber da bin ich lieber ZU vorsichtig als das ich mein Leben riskiere.

    hallo! da ich neu hier bin möchte ich mich kurz vorstellen: mein name ist andré, ic bin 46 jahre alt und komme aus der nähe von hannover. ich hoffe in diesem forum hilfestellung zur reparatur meines pet 2001 zu bekommen. ich habe den pet vor einigen wochen gekauft und auch schon ein bisschen versucht zu reparieren. es handelt sich um einen alten pet mit den 6540 roms und den 6550 rams. die gleichrichter dioden sowie die spannungsregler auf dem mainboard waren defekt. des weiteren einige bausteine der videoansteuerung (hatte kein v-sync und video-signal). zu testzwecken habe ich mir den pet video mixer gebaut und einen composite-monitor angeschlossen. jetzt zu dem eigentlichen problem. sobald ich den original monitor (s/w) anschließe, "blitzt" dieser in intervallen kurz auf, der rechner macht einen "reset". dies scheint durch einen spannungsverlust ausgelöst zu werden, dies konnte ich an den spannungsreglern nachmessen und auch an der led sehen: die led wird dunkler und geht dann aus. (ich betreibe den pet zur zeit mit hilfe der tynemouth diagnose-platine, da einige roms ebenfalls defekt sind). ich vermute einen defekt im board des monitors. ohne anschluss des monitors läuft der rechner stabil und liefert ein sauberes bild (über den pet video mixer). sobald der original monitor angeschlossen wird und die hochspannung aktiviert wird kommt es zu dem beschriebenen effekt: monitorbild kurz sichtbar, dann bricht das bild zusammen und der rechner für einen reset durch (durch spannungsabfall???). das passiert immer weiter und weiter. ich lasse das nicht lange so laufen, da ich angst habe, das weitere bauteile beschädigt werden. ich möchte betonen, dass ich absoluter elektronik laie bin und meine vermutungen nur laienhafte versuche zur erklärung sein sollen! für hilfe wäre ich sehr dankbar und danke schon mal im voraus!