Beiträge von tofro

    Kennt jemand ein tool mit dem man zuverlässig bei alten rechnern feststellen kann, welche Taktung tatsächlich anliegt?

    Das dürfte, zumindestens für "alle" Rechner schwierig bis unmöglich sein, weil ein Rechner, der mit 5MHz läuft, genauso schnell "wirken" kann wie einer mit 10, der aber dafür massig Wait-States einlegt. Die CPU-Frequenz ist nicht das Einzige, was die Rechengeschwindigkeit begrenzt.


    Richtig sicher ist man erst, wenn man auf den Oszillator kuckt.

    Isopropanol zum Gummiauffrischen habe ich auch noch nicht gehört, werde das aber mal Testen. Danke für den Tip.

    Dafür hat man früher bei uns Tetra (-chloräthylen) genommen. Das hat das Gummi wirklich wieder richtig "frisch" gemacht. Inzwischen weiß man leider (eher zum Glück), daß man das besser nicht nimmt. Trotzdem Schade, denn das Zeug war richtig gut darin, hartes Gummi wieder ins Leben zurückzurufen. Spiritus und Iso machen das Gummi zwar sauber, auf Dauer aber auch hart.

    Natürlich ist das ein Umbau- so ein Pfusch wurde selbst von Sharp damals nicht serienmäßig da reingezimmert.

    Das muss erstmal alles raus- kein Wunder, dass das Ding so nicht läuft. :(

    Klar: Es kann ja mal funktioniert haben- aber so wie das aussieht? Schwierig.

    Ehrlich gesagt: Der Umbau ist genauso "Retro" (also zeitgemäß, und damit mMn auch erhaltenswert) wie das Rechnerchen selber. Sieht für mich auch einigermaßen funktionabel aus. Ich würde auch zuerst mit dem Artikel abgleichen und nach losen Enden suchen.

    Im "normalen" analogen Netz der Post, als es das noch gab, war die Klingelspannung normalerweise 50V AC, mit Toleranz nach oben bis zu 75V.


    Es wäre durchaus verständlich, wenn Endbenutzer-Telefonanlagen sich das nicht "trauen" würden....

    Sicherungen im Verteilerschrank sind reiner Leitungsschutz. Wenn du an eine Steckdose eine Stehlampe mit 0,75qmm anschließt und diese einen Kurzschluss hat, dann brennt dir dann auch mal das Kabel zur Lampe ab.

    Soisses. Deshalb heißt das moderne Äquivalent dazu auch Leitungsschutzschalter. Aber die Kabelage bis zur Steckdose sollte schon den Strom, den der LS durchläßt, aushalten. Was du dann einsteckst, ist dein Ding.

    Warum haben wir 10A? -unser Haus ist Baujahr 1910 und in den 70ern renoviert worden und seit dem nicht mehr, wir haben keinerlei Leistungsschutzschalter sondern nur alte Drehsicherungen und Antike Wechselstrom-Zähler, das ganze Ding bedarf einer kompletten Sanierung. Über die Jahre hat sich also nichts an den 10A Leitungen geändert.

    Hat man früher gerne gemacht, um Kupfer für die Leitungen zu sparen. Aber damals hatte man auch nur die Schleuder in der Waschküche und den Herd in der Küche als nennenswerte Stromverbraucher. Denen hat man dann ein bißchen mehr spendiert. Die eine Steckdose pro Zimmer hat dann maximal das Radio versorgt.


    Aber früher sind auch mehr Häuser abgebrannt...


    (Aber eigentlich sind die 10A-Sicherungen für deine Frage nicht relevant, oder?)

    Nur der Vollständigkeit halber:


    Die 20A-Absicherung eines "normalen" Steckdosenstromkreises ist nicht zulässig (und war es auch m.W. nie). Ist aber trotzdem in den 70ern wohl durchaus gängige Praxis gewesen (bei uns im Haus war das in einem Kreis auch so). Ob im Brandfall dann eine Versicherung zahlt, liegt wohl in deren Ermessen. Mir ist allerdings aus deiner Beschreibung nicht ganz klar, ob in dem 20A-Kreis eine oder mehrere "normale" Steckdosen hängen. (aber wozu wäre der LS sonst da...). Da hat man früher gerne die Wäscheschleuder angeschlossen.


    2,5mm² ist OK, das sollte reichen. Nur die "ganzen lieferbaren" 20A über eine 16A-Dose abzuholen, ist nicht OK, das würde ich lassen.

    Eine Herdanschlussdose wäre noch eine Idee. Ist denke ich im Haushalt die einzig übliche Art 20A zum Verbraucher zu bringen.

    CEE 32A 3polig wäre auch noch ein Ansatz.

    Das wäre der richtige Ansatz, bzw. der, den ich auch nehmen würde. Aber der OP hat wohl schon eine ähnliche, aber mit 16A - die er aber nur dekorativ ins Regal legen sollte.


    Zusätzlich ist zu beachten, dass man, grade bei älteren Installationen, einen Elektriker drüberschauen lassen sollte: Oft haben Leitungszüge und Verteiler (oder irgendwelche lose Klemmen im Stromkreis) neu vielleicht mal 20A ausgehalten und sind so gealtert, daß der LS sowieso nicht mehr fliegen kann.

    Die Sicherung muss immer das schwächste Glied in der Kette sein. Baust du woanders im Stromkreis einen Flaschenhals ein, funktioniert der als "Sicherung". Und wenn das eine Steckdose ist, dann fliegt deine eigentliche Sicherung nie, sondern vorher geht die Steckdose in Rauch auf. Ist also eine sehr schlechte Idee. Und zwischen "wird ein bißchen warm", "wird warm" und "geht in Flammen auf" ist ein gleitender Übergang, der auch von Alterung und Dreck oder Korrosion der Kontakte der Dose beeinflußt wird, und den du wahrscheinlich nicht unbedingt experimentell ermitteln willst.

    Interessantes Gerät finde ich. Leider ohne funktion und ausßerhalb meiner Finanziellen Möglichkeiten. Eventuell hat ja jemand Interesse an dem schönen Teil.


    Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?


    https://www.kleinanzeigen.de/s…s&utm_content=app_android

    Leider auch mit einer Preisvorstellung weit außerhalb des Erzielbaren. Die Hälfte wäre schon viel, und dann ist's nichtmal ein Apple.

    Ein Sanyo MBC 555-2 mit Monitor, aber ohne Tastatur, steht schon lange drin, jemand muss sich erbarmen.
    Versand ist möglich.



    https://www.kleinanzeigen.de/s…crt-70/2244187445-228-628

    Der hat, für die Zeit und für einen 8088, ein saugutes Video-Subsystem. 640x200 mit 8 Farben! Aber nicht besonders PC-kompatibel. Ob da eine Standard-PC-Tastatur dranpasst, vermag ich nicht zu sagen, hab' aber so ein bißchen meine Zweifel.

    Attraktiv? :) Das erste, was ich damit dann in C programmieren würde, wäre ein Tastaturtreiber :)

    Deswegen kann man in UK eigentlich nur noch bei professionellen Verkäufern, die VAT-free aufs Festland verkaufen, was einkaufen (Vorgesehen ist, dass du bei solchen Käufen in UK keine MwSt bezahlst). Die gibts auf eBay aber nicht.

    Hier noch was aus der Sicht von Intel


    https://www.intel.com/content/…vault/articles/eprom.html

    Der Artikel ist ja schon OK, aber die Darstellung, als ob man ohne die Erfindung des EPROMs nicht richtig hätte entwickeln können, ist natürlich Unsinn: In der (professionellen) Entwicklung hat eigentlich niemand auf das EPROM gewartet - sowohl vorher als auch nachher hat man mit ROM-Emulation, die auf statischem, idealerweise batteriegepufferten RAM basiert und in-circuit beglückt werden konnte, gearbeitet. Dauernd EPROMs raus-und reinstecken und umprogrammieren dauert viel zu lange.

    Das hab' ich oben irgendwo geschrieben: Produkthaftungsklagen in DE sind auch heute schon nicht besonders aussichtsreich - Da muß die Sachlage schon absolut eindeutig sein.

    Hier hast du was mißverstanden: Der geschädigte Endkunde muß klagen, nicht du.

    Erste Frage: wer ist "man" - Open Source nimmt bei dem Entwurf eine Sonderstellung ein bzw. ist ausgenommen. Es geht nur um kommerzielle Produkte. Wenn ich Geld dafür will, muß es auch funktionieren (ich sehe nichts, was daran falsch ist).


    Zweiter Punkt: Auch bei materiellen Schäden lag es bisher in der Beweislast des Endkunden, zu beweisen, dass der Schaden tatsächlich durch das Produkt des Herstellers verursacht wurde. Produkthaftungsverfahren gehen in DE sehr selten zu Lasten des Herstellers aus. Schlussendlich wollen wir ja auch keine amerikanischen Zustände, wo man für den Pudel, den man in der Mikrowelle trocknen wollte, Millionen an Schadenersatz einklagen kann (auch wenn das eine Urban Myth ist, es ist was dran). Bei Software und immateriellen Schäden dürfte dieser Beweis noch wesentlich schwieriger zu erbringen sein als bisher.


    Dritter Punkt: Wenn ich will, dass der Endkunde ein Backup anlegt, dann verdonnere ich ihn im Kaufvertrag genau dazu - als "technische Voraussetzung" und lehne ansonsten jegliche Verantwortung ab. Das ist mAn durchaus im Rahmen des Gesetzesvorschlags (man kann die Haftung allerdings nicht generell ausschließen). Um ganz ehrlich zu sein: Jemandem eine 15 Jahre alte Harddisk anzudrehen und ihm nicht zu sagen, dass seine Daten darauf nicht sicher sind, halte ich in gewissen Grenzen auch für Schmu.

    Ich wüsste auch nicht, dass hier für den Privatbereich brauchbare Lösungen angeboten werden. Alles viel zu kompliziert oder fehleranfällig. Aber vielleicht bin ich hier nicht auf dem aktuellen Stand und ihr könnt mir was nennen, was automatisch auf Knopfdruck funktioniert ohne dass man wissen muss, was Partitionen sind und was man sichern muss und was nicht.

    Im Prinzip sehe ich das auch so. Die Time Machine von Apple ist nahe dran, aber auch noch lange nicht da. Außerdem ist die unangenehme "Ich brauche ein Backup"-Wahrheit nichts, was die IT-Industrie im Consumer-Markt in den letzten Jahren besonders kommuniziert hätte. Musste sie ja auch nicht, "ging sie ja nix an..."


    Nur geht's hier im Großen und Ganzen garnicht um Backups - die sind nur ein kleiner Teil dessen, was das Gesetz eigentlich will: Es geht halt nicht, dass Unternehmen Produkte verkaufen, die unter Umständen nicht funktionieren und stattdessen Schaden anrichten (an materiellen und immateriellen Gütern wie Daten) ohne dafür zu haften. Ein abstürzendes Windows, das alle deine Daten löscht oder deine Bankdaten ins Internet pustet, oder ein falsch rechnendes Buchhaltungsprogramm, das dich direkt in die Privatinsolvenz schickt, soll in Zukunft so behandelt werden wie ein verrückt gewordenes Auto, das deine Garage abbrennt oder dich gegen einen Baum katapultiert - Ich sehe an diesem Prinzip absolut nichts Falsches. Alles andere (auch das, worüber unser gewerblich arbeitender Kollege jammert) sind Details bei der Ausarbeitung der Umsetzung. Und die kennt ja niemand, er nicht und wir nicht.

    Nun, das ist - überspitzt gesagt - eine Argumentationslinie, die ein Autohersteller fahren könnte in einem Verfahren, bei dem dein Kind ums Leben gekommen ist wegen eines Konstruktionsfehlers an deinem Auto: "Wieso hast du kein zweites Kind".


    Wir sind gewohnt, dass in der Computertechnik Fehler einfach akzeptiert werden "Fenster zumachen und wieder auf", weil wir uns in der Branche an mangelhafte Qualität gewöhnt haben. Das muss aber nicht so sein.

    Eigentlich spricht ja nix dagegen, dass jemand, der Murx produziert, für den Murx auch haften muß. Das ist überall sonst außer in der Softwareindustrie ja auch der Fall.


    Und hat in erster Linie nix mit Datensicherung zu tun, sondern mit Murx.


    Das Gesetz dürfte allerdings ziemlich nutzlos sein: Nach gängiger Rechtslage muss man erstmal beweisen können, dass der Datenverlust durch den Murx verursacht wurde und der Endkunde nicht z.B. alles selber gelöscht hat.

    Leider keine Unterlagen... und die Soft muss ich mir noch zusammensuchen ... es sei denn :).


    Und ich muss am WE erstmal checken, ob sie läuft oder noch Liebe braucht

    ..., denn die Kisten müssen von einem UNIX-Host booten, sonst gibt's maximal Diagnosescreens und ein HP-Textterminalfenster.

    Genauer: Von einem TFTP- oder NFS-Server. Unix (oder gar HP-UX) muss nicht unbedingt sein (Heißt: kann auch z.B. ein Linux-NAS sein, so man hat). Ich glaube mich zu erinnern, dass das Envisex Probleme in einem 100MBit-Netz oder schneller haben kann. Dafür gab's allerdings m.W. einen Patch.

    Kann man mit einem geeigneten Laser (so man hat) natürlich lasern und mit Farbe auslegen - Würde ich mich aber ohne ein-, zwei "Versuchsopfer" nicht trauen.


    Ansonsten sind natürlich weiße Aufreibebuchstaben und Klarlack eine mögliche, wenn auf nicht so haltbare Möglichkeit.

    Wenn du mit "Multisync" 15kHz-Fähigkeit meinst: Können beide nicht.


    Der Samsung geht von 30-81kHz Horizontalfrequenz, der Flatron von 30.83


    VGA geht mit beiden (natürlich). CGA/EGA nur mit einem passenden Konverter, die für VGA immer rarer werden.

    Ich sehe einen 6845 Video-Controller wie er z.B. in CGA- und Hercules-Karten verwendet wurde, und der VLSI-Chip hat eine Bezeichnung 1772, das könnte ein WD1772 Floppycontroller sein (wird im Atari ST und in der Commodore 1570/71 und 1581 verwendet. Der 1772 wäre für PC kompatible Hardware ungewöhnlich, da kommen üblicherweise Nec 762 Floppycontroller zum Einsatz. Ich vermisse auch noch ein paar andere PC übliche Chips wie den 8259 Interrupt-Controller/DMA/Timer Chip, aber vielleicht haben wir noch nicht alle Bauteile auf der Platine gesehen.

    Den 8259 wirst du wahrscheinlich nicht finden, den (bzw. ein Äquivalent) bringt der 80186 schon mit. Der 1772 ist tatsächlich für PC-ähnliche Hardware eher selten, der gehört eher in einen Atari ST....

    von den Büchern dürfte ja evtl das

    https://archive.org/details/Z8…rogramming_1979_Leventhal

    eines der ersten gewesen sein.


    (PS: irgendwie klingt das alles ja nach einem gewaltigen noch ungehobenen Potential, was da in den Geräten noch schlummert. Auch wenn es ein wenig krude zu sein scheint, was das Ansprechen angeht.)

    Wenn du Büchern aus zweiter Hand mehr glaubst...... (Die meisten Bücher erwähnen die oberen Adressleitungen bei IN und OUT gar nicht)


    Und nein - Ich denke, die Z80- und 6502- CPUs sind die "best-erforschtesten", die es gibt. Ich würde keine großen Überraschungen mehr erwarten. Man muß natürlich dafür die richtigen Dokumente finden, aber "Undocumented Z80" ist schonmal ein Begriff für den Anfang.

    Es scheint auch eine regionale Sache zu sein, ....

    Das scheint mir sogar lokal statt regional zu sein: Seit wir einen offensichtlich hochmotivierten Zusteller haben (der sogar mit seinen Kunden redet und das sehr nett), ist kein einziges DHL-Paket mehr zerstört angekommen. Vorher kam das regelmäßig vor.

    beim IIe hat das eigentlich nur Vorteile mit der Enhanced Version 8o

    um den kompletten "Spaß" zu haben.. habe ich gerne jedes Gerät in seiner "Ur-Form",..

    dann kommt man zum Sammeln, von II+, Europlus, c, e.. :)

    Da hättest du aber eigentlich mit dem Apple I anfangen müssen, um so richtig viel Spaß zu haben :)