Beiträge von tofro

    Eigentlich kaufe ich lieber ein paar € billiger und nehme selbst auseinander und putze. Erstens ist es dann "für mich" sauber (d.h ich putze ja auch, wenn das gelieferte Ding sauber aussieht) und zweitens weiss ich dann, wer's beim Zerlegen wie kaputtgemacht hat.


    Nein, ich hab' überhaupt nichts gegen total verdreckte Rechner auf eBay - Solang der Preis angemessen ist.

    Kann es sein, dass bei Mouser eine VPE 162 solche Stecker hat? Also einen könntest du ja noch bei mir versenken, einen vielleicht noch beim Kollegen "olivetti", aber sonst?

    Neee. "Factory Pack Quantity" heisst nur, wie viele Stecker in dem Päckchen drin sind, das sie aufreissen müssen, um dir einen davon zu verkaufen. Oben rechts steht deutlich "Minimum: 1 Multiples: 1".


    162 Stück für 2,80€ wäre ziemlich preiswert ;)

    "gezwungen": Wenn, wie im Beispiel, dein Atomkraftwerk steht, bist du schon gezwungen, so 'ne Karte zu kaufen, wenn du sie brauchst.


    Wenn du nur am Wochenende mit einem ZX-81 spielen willst (was wohl häufiger vorkommen sollte), ist der "Zwang" natürlich eher überschaubar. Und da bist du natürlich selber schuld, wenn du da teuer investierst.


    Die verlinkte Siemens-Karte aus einem Steuerungsrechner zielt mit ihrem Preis aber eher auf ein Atomkraftwerk (oder irgendwelche andere teure Technik)

    Falls in deinem heimischen Kernkraftwerk grade diese doofe Karte kaputtgegangen ist und die stündlich die Kröten für die MWh entgehen, ist das doch ein Schnäppchen. Das Siemens-Automatisierungszeug ist durchaus noch in der Industrie vertreten und daher (wenn man den richtigen Abnehmer findet) auch was wert.

    Ein realistischer Preis ist immer das, was der Käufer bereit (oder gezwungen) ist, zu zahlen.

    Pin 4 des 34-poligen Anschlusses ist zwar in deiner Belegung "NC", wird aber traditionell nach Lust und Laune trotzdem von Laufwerken genutzt:


    Kann sein:

    Disk Change

    Flap open

    Der Ausgang für den HD-Detect-Schalter (z.B. beim Amiga, unwahrscheinlich beim ELZET)


    Pin 34 gibt's auch in Varianten:

    Disk Change

    Ready


    Je nach Laufwerk.

    Interessant ist, dass manche Belegungen Ausgänge, manche Eingänge sind - Ich nehme an, die ELZET-Jungs haben einen Standard-Controller so umgebaut, dass sie 34 aufgetrennt und auf einen extra-I/O geführt haben, um zwischen DC und RDY - Belegungen per Software wechseln zu können (dazu müsste man reinschauen - Ich gehe davon aus, dass in deinem Rechner Pin 4 auf einen extra-Port geführt ist.)

    Ich würde erstmal den Dreck rausholen - Staubsaugen und mit Q-Tips und Isopropanol wischen kann auch ein Nicht-Elektroniker.


    Dann sehe ich anscheinend ein paar blanke Kabelenden in dem Kabelgewirr rechts - die tun dem Rechner sicherlich auch nicht gut. Und Isolierband kann man auch als Nicht-Elektroniker bedienen...

    Das Backpulver dient bei der Methode eigentlich nur als Füllstoff - und macht die Klebung an sich nur schwächer. Kann man machen, es gibt aber bessere Methoden.


    Wenn es geht (bei Gehäusen z.B. aus ABS) löse ich den Kunststoff, den ich irgendwo, z.B. an einer inneren Verstärkungsrippe "übrig gemacht habe"), in Aceton auf - Daraus entsteht ein Spachtel, den man in jede Ritze kriegt und die Fehler mit Originalmaterial füllt.

    Bis zu einem gewissen Mass ist die DGUV-Prüfung hauptsächlich eine Pfründe für die Firmen, die sie machen - Die stellen irgendeinen Dödel ein (oder lassen den Lehrling sich damit selbst finanzieren), dessen Grips grade so reicht, um mit drei Schalterstellungen das Gerät zu prüfen und und einen Bäpper draufzukleben, und kassieren 30€ pro geprüftem Gerät.


    Sinnvoll ist sie natürlich trotzdem, wenn man annimmt, dass elektrische Geräte von absoluten Laien betrieben werden und man die Vorgeschichte nicht kennt. Da kann man schonmal lebensgefährliche Zustände erkennen.


    Auf der anderen Seite sind die Messgeräte natürlich ziemlich teuer für den Hausgebrauch (wo bei dir der obige Absatz hoffentlich nicht zutrifft). Das einzige, was du mit einem Multimeter nicht hinkriegst, ist die hohe Prüfspannung für den Isolationswiderstand. Wenn du ein bisschen nachdenkst, wie der Isolationswiderstand bei einem einstmals "ordentlichen" Gerät runtergehen kann, dann ist das in erster Linie Dreck (Staub) und eventuell hineingeratene Flüssigkeiten - Die kann man aber beheben, wenn man das Gerät kennt, sauber hält (auch innen) und eben keinen Kaffee reinschüttet.

    Den Schutzleiterwiderstand kann man mit einem Multimeter messen, und die Anschlüsse des Schutzleiters ordentlich pflegen (sauberhalten und nachziehen). Ein bisschen was anderes sind motorisch angetriebene Geräte mit umfangreichen Wicklungen, deren Isolations-Zustand man nicht einfach visuell prüfen kann - Da finde ich so ein Messgerät eher angebracht. Bei dem, was wir so machen (alte Computer), ist das eher eine unnötige Ausgabe.

    Siehe Betreff. Ich suche Ersatz für die Federchen in der Commodore SX 64-Tastatur, die in den Stempeln auf die Membran drücken (also die kleinen, nicht die großen Tastenrückholfedern). Durchmesser etwa 3mm, Länge ca. 15mm. Das Material könnte Phosphorbronze sein. Das Fehlen hat mir ziemlich schnell den Grund geliefert, warum alle meine Funktionstasten nicht gehen... Irgendein Vorbesitzer hat die anscheinend wegoptimiert.

    Mal was aussergewöhnliches, russische Kleinanzeigen, Standort Moskau, da steht ein ATARI Falcon 030 drin, bisher mit Abstand das teuerste Exemplar, 220 000 Rubel, das sind 3100 Euro: https://www.avito.ru/moskva/mu…ari_falcon_030_1002681115

    Ich glaub' ich muss ein Testament schreiben - Damit meine Erben mal wissen, was für ein Vermögen ich ihnen hinterlasse....

    Besser vorher aller verkaufen.

    Eher nicht. Das könnte in einer Enttäuschung enden. Ich lass' mich lieber in dem Glauben, dass ich Tausende horte ;)

    Aber: Du kannst mit einem HexdumpTool auch nach der Passwortdatei suchen (z.B. mit ":0:0:root") und das dort davor eingetragene Paßwort mit "John-The-Ripper" bearbeiten. Das geht bei solchen Geräten gut genug, wenn man einen halbwegs modernen Rechner hat.

    Gabs es bei solchen Machinen nicht auf einen Single-User BootMode in dem Mann dann das Kennwort zuruecksetzen konnte, weil man frueher davon ausging, dass wer direkten HW-Zugriff hat dies auch durfte....Remote konnte man bestimme Tasten nicht druecken...


    So etwa wie hier:
    https://arstechnica.com/civis/viewtopic.php?f=16&t=822252

    Yep. Innerhalb 10s nach dem Einschalten irgendeine Taste drücken, und man kommt zum Boot-prompt. Dann "bo pri", um vom primary boot path zu booten. Die Frage nach "ISL" (Initial System Loader") mit "y" beantworten. Dann am prompt "hpux -is" HPUX in den single user mode bringen - Dann solltest du mit "passwd root" ein neues Root-Passwort setzen können.


    Übrigens: Unbedingt Deckel aufmachen und reinkucken. Die 712/80 ist für ihre Zeit eine beeindruckende Konstruktion. Allein die beeindruckend kleine Hauptplatine ist einen Blick wert, der mechanische Aufbau innendrin genauso.

    Ich hätte ein (meines Wissens nach funktionierendes) 48k-Board anzubieten, vorzugsweise im Tausch gegen andere spannende Dinge. Wenn du dir ein Replika-Gehäuse (z.B. da) besorgen würdest, hättest du einen Rechner. Viel billiger alls bei Ebay kommst du damit allerdings nicht weg - dafür hast du ein neues, nachgefertigtes Gehäuse und eine Tastatur.

    Fehlerstromgeschützt (vielleicht?) aber leider Bude abgebrannt ;)


    Nachdem mir neulich ein USB-C-Netzteil eine schwarze Stelle ins Parkett gebrutzelt hat, bevor die interne Sicherung geflogen ist, kommt kein Chinazeugs aus dubiosen Quellen mehr dauerhaft ohne Aufsicht an die Steckdose.

    Vielleicht hilft ja dann das weiter. (Nach "Ditzingen" suchen).



    Das würde dann auf einen TRS-80 deuten.


    Mit der dort erwähnten Hardware hat das Ding wohl wenig zu tun. Ist nur eine Spur, dass sich die Firma wohl mit dem TRS 80 beschäftigt hat.