ESD-Tüte und dann in eine Pappschachtel.
Das war meine bestehende Lösung, mit der ich mich unzufrieden gezeigt und wo ich nach einer Alternative gefragt hatte. 🙂
Am wichtigsten ist sowieso die Liste auf der drauf steht was in der Schachtel ist.
Ich fotografiere sämtliche Teile sofort nach Erhalt in ihrer Gesamtheit (wenn es ein Konvolut war) und dann noch einmal einzeln. Anschließend lege ich die Fotos in einer Verzeichnisstruktur ab. Dort kann man dann auch Bedienungsanleitungen usw. ablegen. Zu jedem Einzelteil im jeweiligen Ordner lege ich immer das Foto des Konvoluts, wenn es aus einem kam. Außerdem ein PDF der eBay-Rechnung (falls vorhanden). So kann man sich hinterher noch wunderbar erinnern, woher das jeweilige Teil stammte und was man bezahlt hat. Wenn vorhanden bzw. sinnvoll (bzw. für die Identifikation nötig) kommt die Seriennummer des Geräts in den Ordnernamen.
Das ganze liegt auf einem Qnap-NAS. Mit QSirch (Volltext-Index) findet man sehr schnell seine Fotos und Dokumente wieder. Anhand der Fotos findet man die Sachen meiner Meinung nach am Schnellsten und kann sich am Besten einen Überblick verschaffen. Menschen sind visuelle Wesen. Zumal ich die Teile thematisch getrennt in Boxen aufbewahre. (Z.B. ISA-Karten, PCI-Karten, etc.) Listen empfinde ich als unpraktisch. Sie veralten bzw. man vergisst, sie zu pflegen. Es ist pragmatischer, die Ordnerstruktur als “Datenbank” zu verwenden. Wenn man nicht gerade mit Teilen handelt, sondern so wie ich hin und wieder einmal alte Teile sammelt, dann bringen einem Listen recht wenig bzw. man benötigt sie selten. Außerdem hat man durch die Ordnerstruktur ja quasi Listen der jeweiligen Gattung. (Z.B. SIMM-Module.) Baue ich ein System zusammen, dann schiebe ich einfach alle Teile-Ordner in den Ordner des Systems (z.B. “Mein neuer 486er”). Dem Volltext-Index ist es egal, wo die Sachen liegen und man hat alles beieinander. Auch die Anleitungen, Treiber etc. zu den Einzelteilen.
Jedes Motherboard kommt in eine Papp-Faltbox. Ich habe eine Einheitsgröße aufgetan, die auf fast (betoning auf “fast”) alle Boards passt, und davon eine Ladung bestellt. Jede Steckkarte, Laufwerk, etc. kommt in einen Antistatikbeutel und dann aufrechtstehend in die dafür vorgesehene transparente Kiste.
Ich bin schon wegen des sehr begrenzten Platzes bei uns zur Ordnung gezwungen. Aber man kann ja aus der Not auch eine Tugend machen. 🙂