Beiträge von lgp30

    Evtl. bricht eine Spannung ein, wenn der Strahlstrom größer wird. Wird denn auch das Bild größer, wenn du von dunkel auf ganz hell drehst?

    Laut Schaltplan liegt G4 (Fokus) direkt an Masse und kann nicht eingestellt werden. Nach der Überprüfung auf kalte Lötstellen/Unterbrechungen, schau dir mal die Spannung an G2 an, sowie die Spannungen für BOOST (+85V) und die -30V. Da ist auch jeweils ein 3,3µ/250V dran.

    Als letzte Möglichkeit bleibt eine Bildröhre mit zu geringer Emission. Die kompensierst du mit einem zu weit aufgedrehtem Helligkeitsregler. Das wird dann natürlich immer unscharf. Lass den Rechner einfach mal einige Stunden laufen, am besten mit möglichst viel weiß auf dem Schirm, und schaue, ob sich das dann von alleine bessert. Meine Erfahrung ist, dass sich Bildröhren wieder erholen können, nachdem sie jahrzehntelang nicht benutzt wurden.

    Ein voll funktionstüchtiger Tester für Floppys mit allen notwendigen Steckern und Spannungsversorgungen für 5 ¼" und 8"

    Deiner ist schön klein. Ich habe hier einen etwas größeren, der vermutlich deutlich älter ist. Auch ein Fall, den man sich mal anschauen sollte ;)

    Aber nicht alle funktionierend getestet nehme ich an ?

    Die 53er sind ja nicht für Langzeitstabilität bekannt, Micropolis eben:-)


    Ein Karton voller lauffähiger 54er wäre ein kleiner Schatz :)

    Ich muss die irgendwann testen, aber das Problem bei den Micropolis ist der Gummipuffer für den Kopf, der klebrig wird.

    RD54er habe ich auch, nur nicht ganz so viele 😁

    Einen echten 5100 hätte ich auch gerne, die sind tatsächlich selten, aber primär, um die Hardwareunterschiede zum 5110 zu analysieren. ROS-Images habe ich mal vom Amerikaner bekommen, der sein System mit etwas Hilfe von mir analysiert hat. Technisch ist der 5100 ansonsten doch recht eingeschränkt.

    Wir haben leider nur einen zu einem 5110 umgebauten 5100 (die IBM hatte damals offiziell so ein Upgrade durchgeführt).

    Eigene Zeit darf man bei dem Hobby gar nicht mit einrechnen. Sogesehen wäre selbst jeder Türstopper Gold wert.

    Was war denn an deinem 5100 alles defekt?

    Na toll, die DCDC-Slotblende ist defekt. Die Spannung bricht bei einem 4,7 Ohm Widerstand auf 2V zusammen

    Na, wenn man die Produktnummer richtig interpretiert, würde ich eher sagen, dass der nur 1A kann. Der W-DC3000 kann 3A, und du hast den W-DC1000 ;)

    Da hat jemand wohl die Zehnertastatur beim Design benutzt und versehentlich die 4 über der 1 erwischt.

    Drehstrom nicht, außer Lüftern, Bändern und Platten dreht sich da ja nicht viel.

    Generell ist Drehstrom auf der anderen Seite des Teichs eher unüblich.

    Die 208 V ergeben sich zwischen zwei Plasen eines Drehstromsystems und wird gerne bei Geräten mit höherer Leistungsaufnahme verwendet.

    Äh, ja, und? ;) Das weiß ich doch. 208V ist die Spannung zwischen zwei Phasen beim 120V-Netz, was du hierzulande extra erzeugen musst.

    Ich hätte aber gleich draufkommen können, da die S/4004 nur eine umgelabelte amerikanische RCA-Anlage ist.

    PS: Man brauchte früher Umformer für DV-Anlagen, da IBM&Co. so aus den 50ern (IBM 727 z.B.) Dreiphasen 208V 60Hz brauchten.

    Nachtrag: 635kg schwer, 3x120V/208V Drehstrom.

    Gerade habe ich mich darüber gewundert. Warum 208V Drehstrom? Das ist mir bisher nur von 60Hz-Amisystemen bekannt. Vielleicht war Groß-EDV hierzulande früher auch so ausgelegt. Schau mal nach, ob der Drucker nicht auch 60Hz haben möchte, das würde mich nicht wundern...

    Ich bräuchte sowas ähnliches (208V drei Phasen), aber eben mit 60 Hz am Ausgang.

    Nach meinem Verständnis kommt aus einem normalen Trafo nur die selbe Frequenz wie am Eingang raus. Haben wir also 50Hz, kommen auch 50Hz raus.

    Das klingt hier alles eher nach einem Frequenzumwandler, kenne ich nur für Motorsteuerungen

    Ach! :D

    Wenn ich das richtig sehe, sind das wohl QIC-11-Bänder. Die Bänder wurden zwischen 1987 und 1990 beschrieben. Hierfür wurde ein Raytheon RDS-550 Computer genutzt. Bzgl. der Magnetbandlaufwerke ist nur bekannt, dass es sich wohl um ein 7 oder 9-Track DMA Magnetic Tape Controller handelte.


    Jetzt frage ich mich, ob es noch Laufwerke gibt, die diese Magnetbänder auslesen können? Und wenn ja, wo man so ein passendes herbekommt?

    Warum müssen das QIC-11 Bänder sein? Die können genausogut QIC-24 oder QIC-120 sein. Dafür spricht auch etwas das Jahr.

    Außerdem sind es keine 7/9 Spur Bänder, das wären die großen offenen Spulen mit Halbzoll-Band.


    QIC-Laufwerke gibt es eigentlich genügend, das Problem bei vielen ist die zu Schleim zerflossene Antriebswalze.

    Außerdem wird zu 100% der Riemen getauscht werden müssen. Und evtl. muss das linke Band gebacken werden. Die modernen 3M-Kassetten sind da unheikel.

    Auf jeden Fall kann ein Rechner mit der zusätzlichen Hardware den Elektromagneten, welcher den Lochstreifen Transportiert und eine Abtastung auslöst, blockieren.

    Ja, bzw. umgekehrt. Das nennt sich "Reader Run Relay" und wird gerne in der DEC-Welt dazu genutzt, programmgesteuert den Leser zu starten/stoppen. In den Manuals ist der nötige Umbau beschrieben. Eigentlich ist der dort sogar nötig, sonst funktionieren manche Dinge nicht, weil der Rechner überrannt wird. Letztens hatten wir das, als das Einlesen eines FOCAL-Programms auf dem PDP-12 fehlschlug, weil dieses Relay immer aktiv war, und der Interpreter mit dem Verarbeiten nicht hinterhergekommen ist.

    1. woran erkenne ich eine "Teleprint" Version? Ich habe Schaltpläne von Teletype und die passen auf meine.

    Es steht auf allen Platinen Teleprint drauf. U.U. auch auf der Blende vor der Tastatur.

    2. Du schreibst "Die originale Teletype hat praktisch keine Elektronik." Den "Selektor-Magnet-Verstärker" muss doch aber jede haben? Mehr "Elektronik" sehe ich bei meiner nicht.

    Die Teleprint-Version hat soweit ich sehe etwas mehr Elektronik, u.a. für eine Motorsteuerung.

    In Stellung "FREE" läuft er dauernd

    Das dürfte er aber nicht. FREE bedeutet, dass man den Streifen von Hand durchziehen kann, beispielsweise, um ihn an die richtige Stelle zu positionieren. So kenne ich das von den vielen Teletypes hier.

    Laut Schaltplan (SP-165) wird der Motor von einer eigenen Sekundärwicklung vom Trafo versorgt, Anschlüsse 55-0-55. Also wie bereits hier vermutet die 110V. Das Teleprint-Modell ist demnach halbwegs berührsicher, zumindest liegt keine direkte Netzspannung am Motor etc. an.

    Deine Teletype ist die von Teleprint modifizierte und vertriebene Version. Die originale Teletype hat praktisch keine Elektronik.

    Erste Frage: hast du den Standfuß mit eingebautem Step-Down-Transformator? Wenn nein, hast du vermutlich die 220V-Version., was bei der Teleprint-Variante wahrscheinlich ist. Der eingebaute Trafo hat sicherlich zwei 110V-Primärwicklungen, die in Serie geschaltet sind, und ein Abgriff geht vermutlich zum Motor.

    Aber das ist von mir nur vermutet.

    Das Modul, das du gezeigt hast, ist der Selektor-Magnet-Verstärker. Die Schaltpläne von Teleprint liegen auf unserem FTP-Server ftp://computermuseum.informati…ttgart.de/teletype/asr33/

    Genau dieses Ding hängt (bzw. klebt) bei unserer 1130-Anlage an der Seite der 1133 I/O-Erweiterung. :)

    Das die Röhre empfindlicher ohne der zusätzlichen Glasscheibe ist, ist ja klar. Trotzdem kann man die ohne dem Glas gefahrlos betreiben wenn es nur ein Antireflexfilter ist. Siehe Datenblatt zur M31-333 https://frank.pocnet.net/other/Valvo/Valvo_MONcrt_1980_1.pdf es gab die Röhre auch Baugleich als M31-334 ohne die zusätzliche Glasscheibe.

    Das ist das, was ich immer sage. Ich denke nämlich, dass alle Bildröhren ab den 70ern einen integralen Implosionsschutz haben (integral implosion protection) bestehend aus verstärktem Glas und ggf. dem metallenen Spannband außenrum. Eine aufgeklebte Scheibe ist nicht integral. Die ist aus meiner Sicht nur eine Antispiegelscheibe oder ein Verkratzschutz, also Kosmetik.

    Ich kenne übrigens bisher nur amerikanische Röhren mit dem Cataract-Problem. Europäische oder japanische damit sind mir bisher nicht begegnet.

    Mit einem ganz dünnen Stahlseil, Prinzip Styroporsäge, ja.

    ich fragte ihn ob noch was vom Rechner übrig sei, er sagte das sie alles wegwarfen. weil es nichts wert war...

    Ganz im Gegenteil. Man hat früher die Sachen erst recht deswegen entsorgt, *weil* es viel Geld einbrachte. Das ist nicht nur heute so, auch damals vor 40, 50 Jahren. Altpapier (z.B. Druckerlistings) übrigens auch.