Beiträge von Toast_r

    Das HxC kann man als Ersatz für Floppylaufwerke mit Shugart-Bus verwenden.
    Die Floppys der Commodore 8-Bitter haben keine solchen Laufwerke verbaut - mit wenigen Ausnahmen.
    Daher kann man es dafür nicht brauchen.
    Die Ausnahmen sind die 1581 sowie die 8 Zoll Laufwerke. (z.B. 8280)
    Für die 1581 wird das HxC afaik nicht geeignet sein, weil es keine GCR-Formate unterstützt.
    Für die 8 Zoll Laufwerke könnte es evtl. funktionieren, wenn man einen Adapter für Laufwerke mit 34 pin Shugart Bus an Controller mit 50 pin Shugart Bus verwendet.


    Gruß
    Christian

    Das Original-Netzteil Trafo vom C16 hat eine herausragende Eigenschaft: Billiger gehts nicht.
    Eine Leerlaufspannung von 15V ist für das Ding nicht ungewöhnlich.
    Das eigentliche Netzteil ist auf dem C16 Mainboard zu finden, da wird dann wohl auch das Problem liegen.


    Gruß
    Christian

    So sieht das Teil momentan aus, ich habe ein paar Anfragen an Pulverbeschichter geschickt, schaun mer mal was die dafür haben wollen...


    Mich würde auch interessieren, wo die Kosten für sowas in etwa liegen.
    Ich habe hier einen Kandidaten, dem eine neue Pulverbeschichtung gut stehen würde.


    Gruß
    Christian

    Die Idee finde ich klasse., wenn das klappt bastel ich mir das auch :)
    Da steht ja auch drin, daß das Teil Master und Slave Modus unterstützt => Der Knaller wäre natürlich, wenn man mit 2 von den Teilen ein "drahtloses Nullmodemkabel" bauen könnte.

    Dem Diskettenlaufwerk würde ich, wenn es auch unter Wasser war, so ohne weiteres nicht mehr trauen. Ob die S/L-Köpfe und die Lager das überlebt haben ?
    Mit einer intakten Diskette lasst sich das ja zum Glück leicht ausprobieren.
    Auf jeden Fall aber zuerst mal die Köpfe ausgiebig reinigen. Meine Empfehlung dafür wäre ein Wattestäbchen mit Isopropanol.


    Was die gewässerten Disketten angeht::
    Da zu befürchten ist, daß man pro Diskette genau einen Versuch hat, nach dem die Diskette unwiderbringlich unbrauchbar sein wird, muß man sich gut überlegen, wie man vorgehen möchte.
    Es ist zu befürchten, daß die Magnetschicht sich bei einem Leseversuch ablöst.
    Daher würde ich erstmal die Disketten danach sortieren, ob sie wichtige Daten enthalten.
    Dann erstmal eine mit unwichtigen Daten zum Testen hernehmen, und folgendermaßen vorgehen:
    - Disketenhülle vorsichtig öffnen, Magnetscheibe herausnehmen. Das Vlies in der Hülle wird nach dem Kontakt mit verdrecktem Wasser und dem anschließenden Trocknen vermutlich so hart und rauh sein, daß die Magnetschicht, wenn die Diskette sich in der Hülle dreht, regelrecht abgeschmirgelt wird.
    - Magnetscheibe vorsichtig von Schmutz befreien. Wenn die Diskette untergetaucht war, würde ich einiges an Dreck befürchten. Unerprobter (!) Vorschlag zur Reinigung: Mit destilliertem Wasser und sehr weichem Tuch (Mikrofaser) abwischen, mit zweitem, trockenem Mikrofasertuch abtrocknen.
    -Trockene Magnetscheibe in gut erhaltene Diskettenhülle einsetzen
    -Diskette Spurweise kopieren, damit der S/L Kopf nicht kreuz und quer über die Disk fährt. Lesen direkt unter DOS wäre sicher keine gute Idee, da bei Leseproblemen der Kopf mehrfach über die ganze Diskette fährt. Also am besten ein Programm nehmen, das beide Diskettenseiten in einem Rutsch einliest. Vorteilhaft wäre eins, das Images erzeugt, die man hinterher als virtuelles Laufwerk mounten kann, das vereinfacht die weitere Verarbeitung.
    - Möglichst erst nach erfolgreichen Tests an die Disketten mit dem wichtigen Daten gehen.
    - Nach jeder Diskette S/L-Köpfe gründlich reinigen
    Für diese Aktion wünsche ich Glück, Geduld und eine ruhige Hand.


    Viele Grüße
    Christian

    Moin,
    momentan günstig zu bekommen bei Pollin: EPROMs 2716 für 0,25 € das Stück. Bestell-Nr. 110105.
    Sind gebraucht, gemischte Hersteller: SGS, NEC, AMD, Intel, Toshiba, Fujitsu, Mitsubishi. TI 2516 hatte ich auch dazwischen.
    Wurden übrigens auf Antistatik-Steckschaum geliefert, und nicht, wie früher bei Pollin üblich, als Schüttgut.

    Achduschreck ... Ich habe hier auchnoch einen SE rumstehen, den ich noch nicht geöffnet habe.
    Als ich den vor ein paar Monaten zum letzten mal eingechaltet habe, hat er sporadisch schonmal nicht mehr gebootet.
    Sollte ich wohl mal schleunigst nachsehen...

    ...Stromkabel eingesteckt lassen und immer eine Hand am Gehäuse, dann kann nichts passieren...


    Von dieser Methode würde ich dringend abraten, da kann so einiges schiefegehen:
    - Alte Geräte haben schonmal unzureichend gegen Berührung geschützte spannungsführende Teile im Inneren. Ein Stromschlag wäre möglich. Mit der zweiten Hand am geerdeten Gehäuse fließt der Strom von Hand zu Hand, da liegt das Herz mitten im Strompfad. Möchte man nicht ausprobiren würde ich sagen.
    - Es gibt auch Rechner, bei denen das Netzteil keinen Schalter hat, es wird nur die vom Netzteil erzeugte Spannung geschaltet. Bekanntester Vertreter dieser Gattung ist der C64. Da liegt dann bei der Methode noch (Betriebs)Spannung am Board. Sicher nicht die besten Vorraussetzungen, um daran zu arbeiten.


    Auf die Schnelle habe ich mal einen offenbar ganz brauchbaren Artkel zu dem Thema gegoogelt.


    Gruß
    Christian

    Da hast Du ja gerade noch rechtzeitig nachgesehen - Nix wie raus mit dem Ding, und die im anderen Thread berschriebenen Reinigungsmaßnahmen ausfühern würde ich sagen.