Beiträge von Toast_r

    Hinter vorgehaltener flüstere ich gerne mal darüber, daß Commodore-Besitzer hier viel lieber gesehen werden als die Schneider-Leute :D


    Aber zurück zum Topic:
    Ich habe leihweise einen C128 Disgnostic Test hier.
    Ein Stecker für den Keyboard Port fehlt daran leider.
    Offenbar wurde die ganze Leitung abgelötet.
    Daher kann ich leider garnichts zum Tastatur-Stecker sagen :(


    Leidglich zu 1.2 kann ich etwas beitragen: Richtig, die gelbe Leitung vom Video Stecker ist an der Stelle, die Du beschrieben hast.



    Gruß
    Christian

    Eventuell kann ich leihweise so einen Tester bekommen, kann ich aber nicht versprechen.
    Ich weiß nicht, ob es davon verschiedene Ausführungen gibt, denn dann könnte es auch ein anderer sein.
    Werde auf alle Fälle mal nachfragen.


    Gruß
    Christian

    Es gibt einen grundlegenden Unterschied zwischen der Commodore Datasette und einem gewöhnlichen Cassettenrecoder, wie er bei den meisten anderen Homecomputern Verwendung findet.
    Die Datasette wandelt die Audiodaten vom Band mit einem Schmitt-Trigger in einen seriellen Datenstrom mit TTL-Pegel um.
    Die Homecomputer, die einen einfachen Cassettenrecoder verwenden, erwarten aber ein unaufbereitetes Audiosignal.
    Es ist möglich, daß es sehr gut klappt, weil durch die Signalaufbereitung in der Datasette der ganze Ärger mit dem Lautstärkepegel entfällt.
    Kann aber auch sein, daß das überhaupt nicht hinhaut. Ob bei dem Versuch was kaputtgehen kann möchte ich jetzt mal nicht spekulieren ...

    Hallo Peter,
    CP/M wollte ich mir doch schon länger mal ansehen, wenn das mal keine Gelegenheit ist ;)
    Also nehm ich mal eine Platine, dazu Kartenslot, AVR und USB-Stick.
    RAMs hab ich noch rumliegen.
    Kannst Du den passenden Quarz und den Taster auch dazupacken ?


    Das Ding kann man doch statt über den USB-Stick auch direkt RS-232 anschließen, oder ?
    Ist dafür eine Pegelanpassung erforderlich ?


    Gruß
    Christian

    Bohren dürfte kein Problem sein, wenn man's richtig macht:
    - Scharfe, möglichst neue, Bohrer verwenden
    - Standbohrmaschine verwenden, um den Vorschub genau dosieren zu können
    - Werkstück ordentlich festspannen, sonst besteht die Gefahr, daß der Bohrer sich reinzieht
    - Hohe Drehzahl, sehr langsamer Vorschub (kein Druck ausüben)
    - Je nach gewünschtem Lochdurchmesser erst vorbohren. Ich würde erstmal mit 3 mm vorbohren und dann in 2 mm Schritten bis zum gewünschten Maß erweitern.


    Auf die Art dürfte das Bohren ohne Kollateralschaden klappen - Bei ICs mit Plastikgehäuse.
    Keramik geht auch, aber anders ;)


    Gruß
    Christian


    Die Coprozessorkarten hat es von Commodore nie gegeben. Die 8088 haben sie zwar angefangen, die liefen aber nicht stabil, als die Entwicklung eingestellt wurde. Es sollen ca. 30 Stück überlebt haben. Nachdem Commodore die ganze CBM-II Reihe aufgegeben hat, gingen die samt aller Unterlagen an den CBUG. Dort wurde das Ding dann noch 'fertigentwickelt'.
    Von der Z80 Karte existiert offenbar garnichts, so daß man davon ausgehen muß, daß mit der Entwicklung noch garnicht richtig angefangen wurde.



    Die 64K Version ist wohl das seltenste die wenigen die ich kenn haben spaeter meist eine Aufruestung bekommen
    In D gabs dann noch einen 720-D mit eingebautem Doppellaufwerk (wie beim 8296D)


    Die Version mit den eingebauten Diskettenlaufwerken hat Commodore auch nicht fertigbekommen.
    Geplant war, einen Diskettencontroller zu bauen, der direkt über I/O am Rechner hängt. In den Handbüchern ist auch schon der Adressbereich für die nötigen DOS-ROMs in der Speicherbelegung erwähnt.
    Da gibt's aber auch weder ein Stück Hardware zu, noch irgendwelche Unterlagen. Offenbar hat es auch dieses Projekt garnicht erst bis zur Entwicklung geschafft.


    Die existierenden CBM 720-D wurden im Hause Ultra Electronic umgebaut. Da die Platine der Doppelfloppy CBM 8250LP nicht richtig ins Gehäuse passte, wurde eine andere Lösung gewählt: Die Single Floppy SFD-1001 wurde mittels einer Huckepackplatine und einem zweiten Laufwerk zu einer 8250LP-Kompatiblen Doppelfloppy umgebaut. Das ganze wurde dann mit Haltblechen, die eigens dafür angefertigt wurden, in die CBM 700 Geräte eingebaut. Die Verbindung zum Rechner erfolgte, wie bei den externen Floppys, über den IEEE-488 Bus.
    Die Rechner wurden auch mit der 'Proxa7000' Platine augeliefert, die eine Hardwareemulation der PET/CBM Reihen 2000-8000 als virtuelle Maschinen ermöglichen
    Einen solchen Rechner habe ich übrigens auf der CC gezeigt.
    Ein paar von den so umgebauten Rechner wurden von Ultra Electronic auch an Commodore geliefert.


    Gruß
    Christian

    Ich hab mir das Bild eben länger ansehen zu müssen um zu erkennen, das in der Mitte kein spielendes Kind sondern senildatasystems steht! Da er ja kein Vereinsmitglied ist, ist er dann unser Maskottchen oder sowas? Irgendwie schafft er es doch immer auf die Pressefotos drauf!


    In diesem Fall muß man Senil wohl mal in Schutz nehmen, denn die Kinder Spielen ja an seinen Geräten. Da ist es doch nachvollziehbar, daß er auch mit im Bild ist ;)

    Dem schließe ich mich mal an: Großartige Veranstaltung, klasse organisiert. Mein Respekt dafür !
    Ich muß mich außerdem noch für die Geduld bekanken, die das Aufräumteam mit mir hatte, und natürlich für die sponatne Hilfe beim Abtranport und verladen.


    Nachdem ich meine beiden Mitfahrer, über deren Vereinsbeitritt ich mich ganz besonders freue, nach hause gebracht hatte, bin ich dann gegen 3 Uhr heute morgen auch wohlbehalten angekommen.
    Das Auto habe ich inzwischen auch ausgeladen. Bis ich alles wieder an seinen angestammten Platz gebracht habe, werden aber wohl ein paar Tage vergehen.
    Daß ich viel zu viel Zeug mitgenommen hatte, war mir schon beim Aufbauen aufgefallen, aber da war es ja längst zu spät.
    Hiermit gelobe ich Besserung, beim nächsten mal werde ich nicht wieder meine halbe Sammlung mitschleppen, sonderm mich auf die Reparaturausrüstung und evtl. ein Rechnersystem beschränken.

    Daß das auch noch in mehreren Foren angekündigt war, sowie die Menge von 60 Rechnern, war mir noch garnicht bekannt.
    Da wäre es ja schon fast unwahrscheinlich wenn von den Behörden davon keiner was mitbekommen hat.
    Demnach müssen wir also besonders vorsichtig sein, weil zu befürchten ist, daß wir unter Beobachtung stehen.
    Vielleicht bin ich da etwas zu sensibel, aber die Folgen, wenn das in die Hose geht, möchte ich nicht ausbaden ... und das gönne ich auch nicht unserem Vorstand.

    Ich fürchte, hier ist Klartext gefordert. Ich denke kaum, daß so eine 'Leck mich am Arsch' Einstellung bei dem Thema angebraucht ist.
    Malen wir uns mal den Fall aus - da kommen schon ein paar Punkte zusammen, die sicher noch einen Zuschlag zum Bußgeld geben geben:
    - Vorher bei der zuständigen Stelle angefragt, weil zu teuer keine Konzession eingeholt.
    - Vorher öffentlich angekündigt.
    - Offenbar gewerblich.
    Dann möchte ich aber nicht mit dem Vorstand tauschen ...

    Daß kein Platz mehr für ein paar ICs und ein Netzteil mehr sein soll, scheint mir doch reichlich unrealistisch. Wenn man den Wagen mit soviel großen Teilen vollstopft, bleiben genug Hohlräume, wo man solches Kleinzeug reinpacken kann.
    Ich hatte mir im Vorfeld schon überlegt, ob ich auf das Netzteil überhaupt bieten soll, nachdem ich ja weiß, mit wem ich es zu tun hab. Aber - was soll bei der Kleinigkeit schon schiefgehen, hab ich mir gedacht.
    Naja, ich bin auch selber schuld, hätte ich doch nach der Nummer mit dem C128D wissen müssen, daß es doch wieder nur Ärger geben wird, von Dir was zu kaufen.
    Dann werde ich halt die unnötigen Versandkosten, die fast doppelt so hoch sind wie der Preis für das Netzteil, bezahlen. Für's nächste mal muss ich mir das dann nun mal endgültig merken.

    Ich hab das Gehäuse mal rausgekramt, es hat noch ein paar Schönheitsfehler, die ich nicht mehr in Erinnerung hatte: Ein Brandfleck an der rechten Seite, ist aber nicht durch. Eine Bohrung an der Front rechts, sieht aus, als hätte da jemand eine zusätzliche LED symetrisch zur originalen eingebaut, eine Bohrung für einen Schalter an der Rückseite, und die beiden Löcher für die IEC-Buchsen sind so erweitert, daß eine IEEE-488 Buchse reinpassen müsste.
    Solltest Du trotzdem noch Interesse haben, bring ichs mit.

    Nö, das ist der Software-Emulator, den Commodore rausgebracht hat. Der reicht eigentlich nur, um einfachste Basic-Programme laufen zu lassen. Bei professioneller Software versagt der kläglich.
    Nachdem auch Commodore das eingesehen hatte, haben sie sich hilfesuchend an Helmut Proxa gewendet, der daraufhin die Proxa7000 entwickelt hat.

    Ich hätte noch eine Hardware-Emulation im Angebot, die Proxa 7000 Platine.
    Da Commodores CBM II Reihe von den Softwareentwicklern nicht angenommen wurde, floppte sie.
    Die Rechner waren zwar deutlich leistungsfähiger als die sehr erfolgreiche CBM 8000-Serie, aber ohne Software nützt das recht wenig.
    Die Proxa 7000 ist für den CBM 710/720 entwickelt worden. Sie nutzt das RAM sowie den Bildschirmcontroller des Rechners und bringt einen eigenen Prozessor sowie alle weitere I/O-Hardware mit, die für die Emulation der CBM 8000 Serie erforderlich ist.
    Die Original-ROMs des zu emulierenden Rechners werden ins RAM geladen, lediglich das Editor-ROM wird angepasst, damit die CBM 700 Tastatur verwendet werden kann und der CRTC richtig initialisiert wrd.
    Es ist auch möglich, stattdessen eine original-Tastaur anzuschließen, dafür ist ein zusätzlicher Tastaturanschluß auf der Platine vorhanden.
    Da die PET/CBM-Rechner der Serien 2/3/4/8000 weitgehend kompatibel sind, können diese Rechner alle mit der Proxa 7000 emuliert werden.
    Durch eine zusätzlich Interrupt-Routine ist es möglich mehrere Rechner parallel zu emulieren. Über eine Tastenkombination wird ein Menu aufgerufen, in dem je nach Speicherausbau 2 bis 8 virtuelle Maschinen aktiviert werden können. Es läuft immer nur die Maschine, die aktuell im Vordergrund ist. Es existierte auch eine Software-Version, mit der die Maschinen im Multitsaking mit einstellbarer Rechenzeitverteilung betrieben werden konnten, diese Version ist aber bislang leider noch nicht wieder aufgetaucht.
    Die geladenen ROMs werden in die verfügbaren Speicherbänke (mit der vorhandenen Steuersoftware bis zu 8) kopiert.
    Bei entsprechender Anpassung der Steuersoftware könnten auch verschiedene Rechner gleichzeitig emuliert werden. Dazu müssten lediglich unterschiedliche ROMs in die Banks geladen werden.
    Auch wäre eine Anpassung möglich, die den möglichen Speichermaximalausbau des CBM 700 unterstützt, womit dann 15 virtuelle Maschinen möglich wären.


    Gab es eigentlich schon woanders 1983 virtuelle Maschinen ?

    Moin,
    ich finde das Thema auch sehr interessant, daher von mir ein paar Anmerkungen:


    -Beim Formatieren von Disketten sollte m.E. nicht die Anzahl der Spuren, sondern die Kapazität angegeben werden. Da gibt es doch erhebliche Unterschiede, die sich natürlich auch in der fürs Formatieren benötigten Zeit niederschlagen.


    -Die Zeichenausgabe müsste man genauer spezifizieren denke ich. Es ist doch ein deutlicher Unterschied, ob man einfach per Maschinensprache den Bildschirmspeicher mit irgendwelchen Daten füllt, die zufällig gerade in irgendeinem Prozessorregister stehen, oder ob man bestimmte Daten über Betriebssystemroutinen ausgibt, die ordentlich die aktuelle Cursorposition verwenden und aktualisieren.


    -Wie man ohne den erwähnten Copmpilerwettbewerb die Rechenleistung beurteilt ist natürlich die Frage. Vielleicht kann man man dafür ein Basic-Programm hernehmen, das nicht Compiliert wird, sondern vom Interpreter ausgeführt wird. Ich gehe jetzt einfach mal davon aus, daß eigentlich für so ziemlich jedes System ein Baisc-Interpreter verfügbar ist. Die meisten haben ihn ja direkt im ROM eingebaut. Natürlich beurteilt das auch den Interpreter mit, was ich aber auch für ein erwähnenswertes Kriterium halte.

    Oha, da habe ich mir wirklich etwas ganz anderes vorgestellt. Die Bezeichnung 'PC' suggerierte mir etwas, das man ohne weiteres vom Paketdienst transportieren lassen kann :)


    1 Meter hoch .. Wahnsinn ...
    Das sind ja schon Maße von einem kleineren Rack.

    Die Metallteile bei Fischertechnik sind soweit ich mich erinnere immer vernickelt gewesen.
    Wenn man's also hinterher ordentlich trockenwischt sollte da nix rosten.