Posts by Reinhard

    So... jetzt endlich da.

    Lösemittelfreie Reinigung aller Arten von Geräten.

    Kreislaufwirtschaft, im Gerät sind Filter und Fette/Öle werden von Mikroorganismen abgebaut.


    Ich hatte mir das auch angeschaut. Alleine mir fehlt der Glaube, daß eine kleine, metallisierte Folie ein Umspannwerk lahmlegt statt einfach kurz zu verdampfen.

    Sie kann einen Störlichtbogen auslösen, welcher von selbst nicht mehr verlischt. Dann greift irgendwann die "Sicherung" ein und macht diese Stromschiene spannungsfrei. Je nachdem, was gerade alles über diese eine Schiene läuft, kann das schon mal ein größerer Bereich sein.

    Gestern auf dem Rückweg vom Trödelmarkt nach Haus bekam ich noch ein Angebot, was schönes abzuholen. Ein SX64 in einem deutlich größeren Gehäuse. Leider scheint das viel schönere Originalgehäuse des SX64 allerdings nicht mehr innerhalb des Hennecke-Gehäuses zu sein. Aber einen SX64 wollte ich mal haben und jetzt hab ich einen bekommen, wo ich nichtmal danach geguckt hatte :D


    Noch nie gesehen. Man lernt einfach nicht aus!

    Das Gehäuse ist ein Standard 19", aber "Portable" Gehäuse von Schroff. Irgendwo habe ich auch noch eines davon, mit einem Z80 CP/M Rechner drin. Mal suchen ;)


    8mm Breite in 2470 Pixel.

    Das sind 3,2µm pro Pixel oder eben umgerechnet 7800 DPI.

    Mit einem sehr guten optischen Mikroskop und iPhone an Stelle eines Auges.

    Die bunte Struktur im Hintergrund ist die EL-Folie. Ich hatte bisher geglaubt, so etwas leuchtet homogen. Wie man sich irren kann.

    Fazit: hätte ein Scanner wirklich echte 9600 DPI und eine einem Mikroskop ebenbürtige Optik, dann würde das gerade so für die Fiches mit 14x7 Seiten reichen, aber nicht für die mit 28x14 Seiten.


    Ich habe gerade meinen allerersten und uralten 3D Drucker hervorgekramt, der hat noch einen Tisch welcher sich in X und Y bewegt (der Druckkopf bewegt sich nur vertikal). Also optimal zur Montage eines vermutlich schweren optischen Systems mit guter Kamera...


    Ich glaube, ich komme damit dann an die physikalisch begrenzte Auflösung von ca. 500nm oder 50000 DPI :sabber:

    Auf dem A6 Microfiche sind A4 Seiten in Aufteilung 28 x 14 abgebildet, also 392 Seiten auf einem Fiche.

    Das erfolgreich zu scannen erfordert schon eine etwas höhere Auflösung.

    Das wären dann die um den Faktor 50 reduzierten A4 Seiten mit 4mm x 6mm auf dem Fiche.

    Da braucht es dann (bei 100µm Originalstruktur) 13000 DPI - und wie gesagt - das betrachte ich noch als sehr grob...

    Also.

    Original A4 - ich möchte 0,1mm Auflösung (100µm) - halte ich noch für Grob!

    Das wurde um den Faktor 25 verkleinert (300mm -> 12mm).

    D.h. der Scanner muss 4µm Auflösung haben.

    25,4mm / 4µm --> 6350 echte DPI sind nötig.


    Ich denke eher an: EL Folie, dann Fiche, dann optisch gute Glasplatte, dann USB Mikroskop. Das ganze in einem alten 3D Drucker verbaut.


    Hier mal als Beispiel EL Folie unter dem Fiche (ist unscharf, weil ich vermutlich mit dem Handy gewackelt habe):


    Vielleicht könnte ein Moderator mal diesen Mikrofiche Thread in einen eigenen verschieben, ich glaube das wäre besser. Zumal mir jetzt einige Ideen durch den Kopf gehen, wie ich mit vorhandenen Mitteln einen Scanner dafür bauen könnte :)

    Ich glaube, dass es für die Massenherstellung von Fishes auch Druckverfahren gab - Ich denke nicht, dass man da für Tausende gleicher Exemplare (z.B. Ersatzteilkataloge) ein fotografisches Verfahren angewandt hat - Die sehen dann auch anders aus (kein Schwarz zwischen den Seiten, sondern durchsichtig).

    Ich persönlich kann mich nicht entsinnen, je Microfiche in den Händen gehabt zu haben, wo etwas aufgedruckt war. Mir wäre so adhoc auch kein Druckverfahren bekannt, was auch nur um Ansatz eine dafür nötige Auflösung bietet. Offset Druck wäre dafür z.B. viel zu grob.

    Ich kenne auch kein Druckverfahren, dass dies schaffen würde. An der Durchsichtigkeit kann man es ohnehin nicht festmachen. Ich habe Fiches in "negativ", da sind die Seiten Schwarz, Text und Umgebung dann durchsichtig; ebenso habe ich welche die sind statt mit rabenschwarzem Farbstoff mit eher violett wirkendem Farbstoff... Andere als photografisch Hergestellte habe ich nie gesehen.


    Davon abgesehen, war das doch "billig": 100 DIN A4 Seiten auf einem Fiche; dutzende Fiches versandt im C6 Umschlag als Warensendung für DM 2,00 Porto...

    Mich würde mal interessieren, was beim Scannen eines Microfiche mit einem guten Scanner in höchster Auflösung rauskäme.

    Hast Du einen mit großflächiger Durchleuchtung?

    Meiner sieht im Auflichtverfahren nur "schwarz", da der Film spiegelt und nicht diffus reflektiert...


    Jede der "A4 Seiten" auf meinem Beispiel ist 8mm x 12mm groß. Das braucht dann schon einiges an DPI beim Scannen !!!

    Grundsätzlich sehen die so aus:



    Und es ist ein Schwarzweiss Film (es gab aber auch Farbe! - finde nur gerade keine).


    Das Betrachtungsgerät ist im Prinzip ein Diaprojektor mit Mattscheibe oder Leinwand (meines hat eine Leinwand in der Box). Den Microfiche kann man verschieben, um daraus eine Seite oder einen Teil der Seite zu betrachten (wählbare Vergrößerung).


    Belichtet und Entwickelt werden die wie alle photochemischen Bilder.

    Mit einer Spezialkamera wird ein Master erstellt, indem zur Aufnahme der Film ebenfalls verschoben wird und jeweils eine Seite belichtet wird. Am Ende wird dieser entwickelt und Fixiert.


    Die Kopien können dann als Kontaktkopien hergestellt werden, also Master auf unbelichteten Film legen, belichten usw.

    Ich habe ja neulich über Antikythera ein Mikrofiche-Lesegerät bekommen und von einem Freund eine Kiste voller Mikrofiches mit Serviceunterlagen der üblichen verdächtigen deutschen Rundfunk- und Fernsehhersteller. Leider nur der Zeitraum 80er bis 90er...

    Aber ich muss sagen, die Qualität ist Topp.


    Nachtrag: gäbe es jetzt noch Verfilmungsgeräte, würde ich glatt einige meiner gedruckten Unterlagen verfilmen.

    Naja, vielleicht hätte Varta darauf hinweisen sollen, dass diese als auslaufsicher angepriesenen Batterien dann doch, weit nach der geplanten Nutzungszeit, auslaufen und dann auch noch gemeinerweise hochkorrosive Substanzen absondern ;)

    Alle drei Systeme sind Kernschrott, die AXP 300 4/266 beept nicht einmal mehr. Sieht bei näheren doch recht korridiert aus. Die AXP 200 ist ähnlich. Netzteile sind ok, Spannungen passen. Die 105A meckert über Cache und den Speicher, "0 good pages". Die Tausendfüßler daneben sind komplett grün, die SIMM Sockel angefressen. Diverse Kerkos verbrannt. Das ganze mal reinigen und die Kerkos tauschen, Hoffnung habe ich bei dem Zustand aber nicht. Schade, auf die 105A habe ich mir echt gefreut. Evtl. kommt mir mal ein Board unter.

    Schade!

    Aber bevor Du die Gehäuse entsorgst, meine AXP200 könnte eine bessere Front brauchen ;)

    Vermutlich eher für die Potis. Ich habe gerade eine an allen Reglern kratzende E-Gitarre mit T6 in wenigen Minuten wieder kratzfrei gekriegt. Teufelszeug!

    Das hält aber nur eine zeit lang, oder?

    Warum? Ist doch kein Kontakt 60, das die Kontakte zerfrisst. :sense:

    In der Anleitung steht aber auch, dass man es nach der Einwirkzeit (zusammen mit den abgelösten Oxyden/Schmutz) ausspülen muss. Alles andere ist schlicht Anwendungsfehler...


    Das gilt aber für praktisch alle Reinigungsmittel... Deine Hände spülst Du ja auch ab (oder lässt jemand die Seife dran?)

    Wäsche wird klargespült.

    usw.