Beiträge von CBM_Ba

    Juhu,


    ich hab bislang bei beiden "Komplettüberholungen" des Monitor-Chassis vom 4032 und vom 8296 alle Lötstellen nachgelötet.

    Eine der beiden "Glimmlämpchen" auf der Platine vom 8296 kam mir quasi entgegen, obwohl die Lötung einwandfrei aussah. Beim Prüfen weiterer Lötstellen fiel dann wirklich auf, dass mehr im Argen ist, als man vermuten möchte!

    Würde also jedem empfehlen, dies mal zu prüfen (bzw. einfach schnell nachzulöten- geht ja relativ flott).

    Silikon unterm Zeilentrafo werde ich dann gerne bei der anstehenden Überholung berücksichtigen, danke für den Tip! :)


    Zum Thema Schwingungen:

    Ich weiß nicht, wie es bei euch ist- aber wenn ich eines dieser "Revival"-Spiele starte, wackelt auf allen drei Geräten das Bild leicht und beim 8032-SK Nr.1 hört man auch ein hochfrequentes Pfeifen, welches besser wird, wenn man auf den Monitor klopft. Welchen verrückten Modus verwenden denn die Spieleprogrammierer, dass das so einen Effekt (Bildzittern/Pfeifen) haben kann?

    Wenn man das vorher ordentlich reinigt, z.B. mit Isopropanol, dann hält das auch.

    Vermutlich wäre es aber keine gute Idee, die Kappe mit Silikon auf die Bildröhre zu kleben.

    Das würde man im Falle einer weiteren Reparatur sonst wohl nur noch stückweise abkriegen.

    Ich würde den Pömpel nicht auf die Röhre kleben.

    Mein Plan wäre, die Leitung wieder durch den Pömpel stecken und das abgerissene Käppchen (das kleinere Teil auf dem Bild) dick mit Silikon auf den Pömpel kleben. Somit bliebe die Funktion erhalten und man könnte das Teil auch wieder abnehmen.


    Bin aber noch ein wenig hin- und hergerissen, weil es eigentlich schon nach "Pfusch" riecht. :D

    Andererseits vertraue ich auch auf die Aussage des Vaters vom Kumpel... er hat wirklich viel Erfahrung in diesem Thema und ist nicht nur ein "Bastler".


    Klar- eleganter wäre eine jungfräuliche Kappe... nur: Dafür extra nen Trafo kaufen, ist echt ein wenig suspekt.


    Nimm einfach einen beliebigen (möglichst großen) Saugnapf aus dem Baumarkt, extrahiere den "Pömpel" Anteil, bohre das Loch für das Kabel und löte die alte Klammer an. Ggf. biege eine neue aus einer Büroklammer.


    Die Idee ist an sich echt genial- aber ich habe ja noch die Überreste, siehe Bild. Die könnte ich verwenden... :)

    Guten Morgen und danke für all den Input!


    Der Vater eines guten Freundes (repariert Zeit seines Lebens Fernseher/Videorekorder/etc.) meinte, eine Reparatur sein kein Thema.

    Also bspw. Silikon nehmen und den Pömpel wieder kleben. Bei monochrom-CRTs ist die Energie (Spannung) deutlich geringer, somit vernünftig und ausreichend sicher zu machen.

    Mal sehen- ich müsste wissen, ob sich das Silikon sicher mit dem Pömpel verbindet...

    Notfalls muss anscheinend wirklich eine komplette Einheit beschafft werden, von der der Pömpel geklaut wird.

    Exakt das dachte ich mir auch- sonst hätte ich umgehend bestellt.

    Dann Adapter gedruckt, damit die originalen Tasten des CBM passen- und man hätte endlich eine Tastatur, mit der man entspannt und exakt programmieren könnte.

    Man müsste auch zuerst prüfen, wie man die Gesamthöhe anpasst, denn ich denke, Cherry MX plus Adapter plus CBM-Tasten trägt ganz schön auf.

    Ich prüfe die Tage mal, ob die CBM-Tasten über die Kontur des MX-Schalters passen. Dies würde die Höhe deutlich reduzieren und die Tasten wären nicht so klapprig.


    Würde sich eine Sammelbestellung lohnen?

    Kann ich gerne machen- hab aber keine Chips hier. :)

    Da fällt mir grad noch eine Frage ein:

    Wäre es möglich, das VSYNC-Signal auch mittels Attiny zu generieren?

    Also ist es statisch oder dynamisch (je nach anzuzeigendem Bildschirminhalt)?

    Wahrscheinlich ist die Frage ziemlich doof, denn wäre das Signal statisch, würde man es wohl im Monitor selbst erzeugen... aber mei: Fragen kann ich ja mal! ;)

    Ich hatte mal einen CBM 4032, auf dem die Demo auch nicht 100% sauber

    lief. Manchmal ist sogar das ganze Bild "abgestürzt".

    Genau so geht es mir auf meinem auch.

    Meist ist die obere Hälfte des Bildschirms komplett ausgeleuchtet, ab und an stürzt die Demo ab und man hört nur noch den Sound.

    Je nach Laune des 4032 eben. :)



    André zeigt hier gut die Unterschiede zwischen den verschiedenen Typen/Herstellern auf. Spannend ist dabei, daß der (oben nicht funktionierende) Motorola 6845 mit dem (von Commodore genutzen) Hitachi 46505 gleichgesetzt wird. Ich bin auch etwas verwundert, daß der nicht funktionierte und vermute hier eher einen anderen Fehler.

    Der Motorola könnte zwar beim Auslöten Schaden genommen haben- aber die Wahrscheinlichkeit ist gering. Ich arbeite mit ESD-Band und versuche, die Temperatur, bzw. die Auslötdauer sehr gering zu halten. Klar: Ganz auszuschließen ist das nicht, dazu müsste ich die Karte wieder testen (hier liegt noch ein 5170 Systemboard mit Säureschaden (lag unter einem 386ger-Board mit Varta-Bombe)).

    Der Motorola lief aber nicht. Während des Düdeldüt sah man am Oszi ein Signal, danach tote Hose. Ich hab das Board dennoch an den Monitor gehängt und hatte dann anstelle einer kleinen horizontalen Linie (welche man als die erste Zeile der Einschaltmeldung deuten konnte) eine durchgezogene, leicht verzerrte Linie.


    Deckt sich also mit meiner gestrigen Erfahrung. Dass der Motorola passen sollte, hab ich nämlich in Google gestern auch gefunden. Weshalb ich die Aktion überhaupt gestartet hatte, denn von der anderen Grafikkarte neben der IBM wusste ich bis gestern nix- eben, bis ich mit dem Wühlen begonnen hatte. :)

    Verrückt, wie man so detailliert programmieren kann?!

    Was muss man da für ein Freak sein? Ich bewundere sowas zutiefst, weil ich ja schon Probleme mit einem auf dem Bildschirm via Cursortasten zu steuernden Zeichens hab...


    Wenn ich so eine Demo sehe, denke ich mir: Man könnte für den PET sicher sehr coole Spiele programmieren... aber da ist das Interesse gering, weil die Verbreitung eben nicht gegeben ist. Schade, eigentlich.

    Hallo!


    Da sieht man, wie die Erfahrungen auseinandergehen können.

    Ich hatte in früheren Projekten am 64ger Doppel-Federkontaktsockel im Einsatz. Und zog man aus diesen einen vorher ausgelöteten IC wieder raus, zogen die Beinchen oft die Federkontakte nach oben, so dass der Sockel unbrauchbar geworden ist (wohl weil die Zinnreste eine Art Wiederhaken gebildet hatten).

    Stecken jedoch lassen sich ausgelötete ICs besser in den Federkontaktsockeln, das stimmt.

    Zum Glück waren alle gestern umgelöteten ICs noch absolut jungfräulich, was die Pinlänge anging. Das ist selten und hat mich gewundert... am 64ger sind die Beinchen deutlich kürzer und halten dann oft nicht richtig in den Sockeln. Deshalb prüf ich das vor dem Auslöten.


    Meine Vorgehensweise bei gedrehten "Präzisionssockeln": Ausgelöteten IC penibel von Zinnresten befreien, danach auf eine glatte harte Unterlage seitlich legen und Pin für Pin mit einem Schlitzschraubendreher "abziehen" und ausrichten.

    Dann vorsichtig erst eine Seite des ICs in den Sockel setzen und ein wenig "massieren". Durch die konische Form der Sockelkontakte richten sich dann die Pins weiter aus. Dies mache ich im Wechsel auf beiden Seiten des ICs. Dann zieh ich ihn raus und stecke ihn ausgerichtet wieder in die Fassung.

    Klappt meist sehr gut- gestern ging mir im Eifer des Gefechts (wohl, weil mir die ganze Umlöterei langsam in den Kopf stieg) ein Pin daneben. :)

    Wenn der IC dann mal im Sockel war, geht er super rein und auch wieder raus.


    Danke für die Info!

    Ich hatte gestern drei CRTC-Chips getestet:

    - MOS 6545 aus dem 8296 (lief)

    - Motorola MC6845P aus einer alten IBM-Grafikkarte (lief nicht, die horizontale Linie auf dem Schirm wurde länger und es ließ sich keine Einschaltmeldung mehr ausmachen)

    - UMC UM6845R aus irgendeiner Noname Grafikkarte für nen XT? (läuft zumindest in Basic in beiden Grafikmodi, weiter habe ich noch nichts getestet)


    Ob Letzterer auch bei komplexeren Demos noch funktioniert, weiß ich nicht. Eigentlich sollte ich ihn mal in den 4032 einsetzen und mit "No Pets Allowed" testen. Diese Demo läuft selbst auf meinem originalen 4032 nicht zu 100% sauber. Da wird wohl mit dem Timing getrickst, keine Ahnung.

    Aber den Test kann ich nicht so leicht durchführen, weil auch bei diesem Rechner der CRTC natürlich fest verlötet ist. Und ich möchte ungern grundlos den IC auslöten.


    Die Info, dass man den Hitachi HD46505 noch in CN bekommt, ist wertvoll, danke dafür! :)


    Viele Grüsse,

    Matthias

    :D Oh, weil ich's grad oben auf dem Bild sehe, eine kleine Ergänzung, welche ich gestern weggelassen hatte:


    Der UMC6845 lief beim ersten Versuch auch nicht richtig. Es gab "Artefakte" im Monitorbild und einiges wurde vergrößert und verzerrt dargestellt.

    Ich wollte schon auf die Suche nach einem echten MOS 6545 gehen und hab den UMC wieder aus dem Sockel genommen.

    Da fiel mir das verbogene Beinchen auf- hier nochmal in groß (das Foto von gestern entstand vor der Korrektur):


    Das Problem bei ausgelöteten ICs sind Zinnreste an den Pins. Diese müssen penibel entfernt werden, damit das Bauteil sauber gesteckt werden kann.

    Bei 40 Pins kann man schonmal einen übersehen. Also nochmal ran, alles geradegebogen -> und lief.

    Für "benutzte" ICs gefallen mir gedrehte IC Fassungen besser, als die mit Federkontakt. Aber da hat auch jeder seine eigene Erfahrung und Meinung.


    Heute gehts weiter auf die Suche nach einem Silikon-Anodenpömpel und ein paar Bauteile müssen noch geordert werden, damit Monitorplatine Nr. 3 auch überholt werden kann (die Reichelt-Bestellung vom letzten Mal ging für 4032 und 8296 drauf).

    Jungs! ICH SCHNALL AB! :)


    Die Mühle läuft! Dauerte zwar jetzt drei Stunden, aber hey- was tut man nicht alles?

    Der Reihe nach:

    Erstmal den Stecker des Netzteils fertiggemacht, um bequem am Arbeitsplatz mit dem Oszilloskop messen zu können (und nicht dauernd rüber zum 4032 zu müssen, um dessen Netzteilspannungen zu "leihen"):


    Dann mit dem Oszi gemessen, ob PIN3 vom Monitorausgang ein Signal liefert... und NOPE, hier lagen 5V an.

    Also direkt an PIN40 vom 6545 gemessen: 0V.

    Dann zur Sicherheit mal den 7486 ausgebaut (denn dieser war suspekterweise bereits gesockelt... kam mir gleich fischig vor) und erneut an PIN40 gemessen... wieder nichts. Zwischen PIN40 und GND war der Widerstand unendlich, also kein Kurzschluss oder ähnliches- dies hab ich vor Tests mit anderen CRTC-Chips noch gecheckt.


    Im Anschluss gings ans durchwühlen meiner PC XT/AT-Altbestände. Irgendjemand schrieb mal, dass der 6545 bzw. dessen Derivat, der 6845 auf IBM-Grafikkarten zu finden ist, ebenfalls passen sollte. Und SIEHE DA:


    Aber erstmal den Original-6545 ausgelötet, um eine Fassung verbauen zu können:


    Fassung war drin, 6845 von der IBM-Karte ausgelötet und eingesteckt. Diesmal zeigte das Oszi beim Einschalten ganz kurz während des Düdeldüt einen kurzen Signalausschlag. Danach aber wieder nichts mehr. Ich wusste aber, dass die IBM Karte vor ein paar Wochen noch einwandfrei lief.


    ABER: Da war ja noch der CBM 8296 mit seinem GESOCKELTEN 6545! Also raus damit, und rein in das 8032 Mainboard:


    Da das Signal am Oszi nun ganz klar vorhanden war, ab damit an den 4032:

    TADAAAAAAAAAAAAAAAAAAA:


    Ok, nun war der 6545 definitiv als defekt enttarnt. Aber ich konnte ja kaum meinen 8296 ohne CRT-Chip stehen lassen.

    Also weiter in all meinen Steckkarten gewühlt und eine weitere 8-bit-ISA-Karte Grafikkarte gefunden!

    Diesmal wars ein UMC6845R... nunja, was hatte ich zu verlieren- raus mit dem digitalen Burschen:


    ...und rein in den 8032:



    Also (mit sehr wenig Hoffnung auf Erfolg) eingeschaltet- UND: DÜDELDÜT -> READY! :)


    Ja, ist das gleiche Bild von oben nochmal- aber es ist ja auch die gleiche Einschaltmeldung! :D


    An all die IBM-Jungs: Keine Sorge, ich hab der IBM-Karte ebenfalls einen Sockel spendiert und den Chip wieder gesteckt:


    Da liegt es also nun, das reparierte Mainboard- fertig zum Verbau in das ebenfalls bereits gereinigte Gehäuse:


    Es hat tierisch Spass gemacht, weil ich mit dem Oszi das Signal super verfolgen konnte und man Schritt für Schritt den Fehler eingrenzen konnte.

    Durch solche Erlebnisse lernt man viel und es freut mich einfach.

    Noch schnell eine Tastatur angeschlossen -> jepp, funzt.


    Und dann komm ich heim, schalt den Rechner ein und lese den Post von HofMar ... und denk mir: So bin ich vorgegangen! Dank EUCH allen hier!


    Bleibt noch die Frage, weshalb der 7486 bereits gewechselt wurde (dessen Beinchen waren total oxidiert, also ist das schon länger her)- und weshalb der 6545 defekt war? Evtl. wirklich die Monitorplatine? Die wird aber als nächstes überholt... wenn, ja WENN ich so ein "Flyback Transformer Cap -> FTC :D " finden sollte.


    Viele Grüsse und wie immer- dranbleiben und erleben, wie ich als "verlängerter Arm" von euch hier diesen Dinosaurier der Computertechnik wieder in alten Glanz versetze. :D


    Matthias

    Hast Du ein Oszilloskop?

    Das wäre jetzt sehr hilfreich.

    Jawohl, ist vorhanden. Das hänge ich heut nachmittag mal ran.

    Ein 7486 findet sich wohl in den 1541-Laufwerken, davon stehen hier etliche- diesen Baustein könnte ich also auch tauschen.


    Hier noch ein paar Bilder von gestern- weil wir ja alle gerne Bilderchen kucken (auch wenn deren Inhalt in diesem Fall recht wenig Technisches zeigt. :D - aber ihr wisst ja: Putzen kann ich!)


    Dreckig:

    ´



    Am Zerlegen:


    Verpfuscht:


    Alle Elkos und Tantalkondensatoren, sowie den -5V-Regler getauscht. Dieser war ab Werk soweit aus den Pads gerutscht, dass die Pins nichtmal durch die Unterseite des Boards ragten... Commodore war da ein wenig "entspannter" unterwegs- oder hatte wohl viel zu tun, seinerzeit. :)

    Da der Spannungsversorgungsstecker entfernt und die Leitungen vom Netzteil direkt verlötet worden sind, habe ich einen neuen Anschluss verbaut.

    Nebenbei für die ersten Versuche gleich noch den Netzfilter entfernt.




    Board waschen, Jungs!


    Um am Monitor weiterzukommen:

    Hat jemand für mich eine Anodenkappe (nennt man die so)?

    Meine ist beim Versuch, sie zu entfernen, umgehend eingerissen (ich habe wirklich keine Kraft aufgewendet, das Teil war richtig spröde).

    Ohne die hilft mir die ganze Monitoreinheit nix... und mit Isolierband oder Silikon da selbst rumwursteln- AUF KEINEN FALL.

    Das muss schon vernünftig gemacht werden, will man den Rechner sicher betreiben. Leider finde ich in eBay nix- evtl. auch, weil der Name "Anodenkappe" falsch für das Ding ist?


    Die Tastatur habe ich schon letzte Woche komplett überholt.

    Ich habe nicht jeden Arbeitsschritt (und das fertige Ergebnis) fotografiert- aber das langweilt euch eh sicherlich.


    Es sind über 150 Einzelteile- wenn man's halbwegs vernünftig machen will. Ich habe mir auch ein Reparaturset zum Wiederherstellen der Leitfähigkeit aus England gekauft- es kam hier aber nicht zum Einsatz, weil die Reinigung mittels Isopropanol ausreichend war.




    Bleibt wie immer dran- es lohnt sich zu sehen, wie ich mit WENIG Ahnung und eurer grandiosen Hilfe wieder irgendwas zusammenpfriemle, was sich 8032-SK nennen darf. :D


    Viele Grüsse,

    Matthias

    Hallo zusammen,


    gestern habe ich mit dem 8032-SK begonnen.

    Erstmal das Mainboard komplett recapped und einen neuen Stecker für die Spannungsversorgung eingelötet, dann erneut versucht, Lebenszeichen zu bekommen.

    Angeschlossen an den Monitor meines funktionsfähigen 4032: Das typische Klingeln, danach genau in der Mitte des Monitors ein grüner Streifen, welchen man aber als die erste Zeile der Basic-Einschaltmeldung interpretieren kann (die drei *** am Anfang und am Ende lassen sich so halbwegs ausmachen).

    Auf Tasteneingaben reagiert der Rechner nicht- dies könnte also durchaus mit der Erzeugung des Vertikalsignals zusammenhängen.


    Ich werde heute versuchen, am Monitorausgang (J7) die Signale zu messen.



    Leider komme ich mit den Schaltplänen nicht so recht klar... Das VSYNC Signal kommt aus PIN40 des 6545 und geht danach über 7486(UC2) an den Ausgangspin des Monitorsteckers. ABER es geht auch noch irgendwo anders hin, dahinter steht eine 3. Heißt das, man muss auf Blatt drei kucken? :(

    Eventuell ist auch nur der 7486 defekt? Der CRT-Controller scheint in Ordnung zu sein?


    *edit* Das Board ist übrigens ein "8032090 Universal Dynamic Pet"


    Viele Grüsse,
    Matthias

    So gesehen hatte ich bei meiner Aktion, die Bernsteinröhre in den 700er einzubauen ja mal richtig Glück.

    Das sieht bestimmt sehr cool aus. Ich hab ja den Philips 80 Zeichen-Composite Monitor an der HSG - das sieht auch toll aus!

    Auch den 5155 Monitor mag ich sehr!

    Vossi, der wird passen (also mit relativ hoher Sicherheit, weil die Bernstein-Röhre da drin wahrscheinlich eine M31-344 ist).

    Aber es fehlen die Haltepunkte an den Ecken... da kannst du mal mit Toast_r sprechen. :)


    Das anzupassen sollte kein Problem sein.

    Auf sämtlichen CBM-Boards können die Videosignale per Jumper invertiert werden, um die Anpassung an verschiedene Monitore vorzunehmen.

    Dann noch ein Editor-ROM für den 8296-D verwenden. Die CRTC-Initialisierung ist darin gespeichert und dürfte dann passen.

    Uargghl... was mach ich denn jetzt? :(

    Die Leuchtfarbe des D-Monitors sieht schon genial aus, habe mir grad ein paar Bilder von CBM 7xx angesehen.

    Jungs, ihr macht es einem wirklich sehr sehr schwer. :D

    Diddl :

    Jetzt sag bloß, das FE3 ist von dir?

    Hallo Jungs,


    um dies hier mal aufzuklären:

    Im 8296-D und in den 7xx-Reihen ist eine Philips M31-336 Röhre verbaut.

    Diese ist NICHT kompatibel zu den anderen von Commodore verwendeten in den 12"-Rechnern (4032/8032/8032-SK/8296). Dort ist eine M31-334 verbaut, welche andere Daten hat.

    Der Tausch von Toast_r hat funktioniert, weil die bernsteinfarbene Röhre (wahrscheinlich eine M31-344) auf die Elektronik des 8296-D/700 passt. Die -344 hat ähnliche Daten, wie die -336)

    Deshalb klappte bei mir der Wechsel auf Bernstein am 8296 ohne D nicht.


    Wieder was gelernt.


    Ich hatte den Bildschirm des 8296-D gestern kurz am 8296 angeklemmt. Anstelle von 15V AC benötigt der D-Bildschirm wohl wegen des Schaltnetzteils 12V DC.

    Dies habe ich extern zugeführt und das Videosignalkabel regulär angeschlossen.

    Macht man dies so, ist das Bild invertiert und nicht mittig.

    Also schwarze Schrift auf grünem Hintergrund und alles viel zu weit links.

    Theoretisch müsste man dies jedoch alles anpassen können, indem man das Videosignal invertiert (oder habe ich da einen Denkfehler)?


    Viele Grüsse,
    Matthias

    Japp, genau so sehe ich das auch.


    Mir macht Spielen auf Originalhardware auch deutlich mehr Spass- aber WIR HIER sind eben genau die Generation, welche diese Hardware noch aus ihrer "aktuellen" Zeit kennt.

    Wenn wir mal nicht mehr sind, fallen auch die Preise. Oder juckt heute noch irgendjemand die Verwendung eines Grammophons? :D

    Einfacheres Beispiel: Eine IBM 360/AS xxx/etc... interessiert mich nicht die Bohne. URlangsam, RIESENGROSS, langweilig.

    Andere (ältere) User hier werden vielleicht sagen: "Spinnst du, so eine IBM ist der Hammer!"

    Und so verlagert sich das Interesse immer weiter- solange, bis auch ein CBM/C64 oder Apple 2 für die Meisten nur noch Sondermüll ist.


    Aber hey: All das spielt doch keine Rolle, solange es UNS HIER eine große Freude macht!

    Ich denke, dass der Markt sich über die Jahre wieder deutlich abkühlen wird (+ Tatsache der aktuellen Lage mit Corona).

    Wenn die Burschen weg sind, welche noch Bezug zu dieser alten Hardware hatten, wird das Interesse daran zurückgehen.

    Im Moment scheint das Retro-Computern ein vollkommener Hype zu sein. Aber die Emulatoren werden immer besser, es gibt immer mehr Projekte von findigen Bastlern (welche Dank Firmen wie PCB-Way nun auch endlich günstigst angeboten werden können), etc... dann noch das Thema FPGA- auch hier tut sich ja was.

    WIll sagen: Ich glaube zwar nach wie vor, dass es einige Modelle geben wird, welche ihren Wert halbwegs halten- aber der Großteil wird tendenziell wieder im Preis fallen.

    Nur meine persönliche Meinung. :)

    Helmut, an dich dachte ich neben Toast_r sofort. :)

    Die Rückseite gehört einem 8296-D. Allerdings ist dieses Blech definitiv mal angepackt worden, weil zwei Schrauben fehlen und die Beilagscheiben der Schrauben Macken hinterlassen haben. ABER: Verschraubt wurde der Rechner wohl nie an diesem Blech, weil es an der Oberseite (Verschraubung zum Oberteil des Rechners) nicht eine einzige Macke aufweist. Echt komisch.

    Ich hab grad kein Foto von hinten. Aber das Teil hat den rechteckigen Ausschnitt für das Schaltnetzteil, keinerlei Typenschilder, nix. In Summe ist das ganze Paket ein sehr merkwürdiges. Und es war relativ teuer, was mich ärgert. ;)

    CBM_Ba : Warum passt er nicht?


    Der Monitor des 8296-D hat eine andere Röhre UND eine andere Elektronik, als die kantigen 12“-Varianten von 4032/8032/8096 und sogar den ebenfalls runden 8032-SK/8296 ohne D.

    Ich dachte: Die Röhre passt sicher. Dem ist nicht so. Der Stecker des Monitors zum Mainboard passt zwar bei den anderen CBMs, allerdings benötigt er 12V DC statt 15V AC. Wäre kein Problem, aaaaaber: Die Bildschirmausgabe ist invertiert, wenn mans dennoch versucht! Hab’s vorhin getestet... Schwarze Schrift auf grünem Hintergrund. :D

    Die 700er und der 8296-D hatten ein Schaltnetzteil, anscheinend hat man dort deshalb diesen Monitor verwendet. Da auch der reine Röhrentausch nicht klappt, passt quasi nichts.

    Foristen!


    Heute angekommen:



    Ein merkwürdiges Konglomerat aus einer 700er-Tastatur, einem 8296-D Leergehäuse inkl. Monitor. Alles in wirklich sehr gutem Zustand.

    Die Tastatur sieht komplett neu aus, drei Tasten haben jedoch an der Oberkante minimale Dellen... aber in Summe sieht das Ding neu aus.

    Beim Gehäuse bin ich nicht sicher... dazu müsste ich mal den Monitor aufschrauben.

    Warum ich’s gekauft hab? Wegen des Monitors. Was ich nun nicht gebrauchen kann, weil es nicht passt: Den Monitor. :stupid:

    Ich HELD.

    Hallo Jungs,


    irgendwie passt es hier rein: Der ehemalige UHER-Vertreter hat noch NOS-Report 4000 in der Mono-Ausführung zum Verkauf- KEIN Scherz!

    Nur, falls sich sowas jemand noch zulegen möchte:

    https://www.sds-consult.de/UHER/index.htm


    Leider werden die gerade überrannt, weil ein Youtuber davon berichtet hat:

    https://www.youtube.com/watch?v=Ac3cXu27M-M


    Der Gute hat über eine Million Abonnenten, weshalb da natürlich was losgetreten worden ist. ;)