Beiträge von frank128

    Leider keine.

    Vielleicht kann @Reinhard helfen, der das gleiche Gerät besitzt. Mir ist nicht ganz klar, wie man mit diesem Gerät Schreiben und vor allem Lesen kann. Ich hatte ursprünglich gedacht, die herausgeführten zwei Leitungen werden an einem Oszi angeschlossen, sind aber nur für die Versorgungsspannung des Gerätes.

    Zitat von Reinhard

    Genau so einen Tester habe ich hier. Man schliesst da direkt ein Laufwerk an und man kann Steppen und Rechecksignale auf die Diskette schreiben und wieder lesen. Also schon gut für die Fehlersuche an einem Laufwerk.

    Ich habe mir nach langem überlegen und dem Hinweis von Reinhard ein altes Testgerät für 8" und 5,25" FDDs über eBay gekauft. Überzeugt hatte mich letztendlich dieses Youtube Video wo das gleiche Testgerät in Aktion zu sehen ist. Offenbar ist es ein Serienprodukt, obwohl die herausgeführten Kabel für die 5V Versorgungsspannung eher nach Bastellösung aussieht. Das Gehäuse war leicht defekt und es klapperte im inneren des Gehäuses, so dass ich mich dazu entschlossen habe , das Gerät erst einmal innen zu inspizieren (und gegebenenfalls zu reinigen) - siehe Bilder. Auf Nachfrage teilte mir der Verkäufer mit, dass das Gerät über die herausgeführten Leitungen mit 5V betrieben und die FDDs separat mit Strom versorgt werden müssen. Ich vermute, eine Kopplung der beiden Spannungsquellen (Masse) erfolgt über das FDD Kabel. Mein Plan ist es, ein 5V Netzteil mit 2,5/5,5 mm Stecker/Buchse mit dem Gerät zu verbinden. Gibt es da etwas (neben der Polarität) zu beachten? Einschalt Spannung/Strom Schutzschaltung?

    Ich weis noch nicht, ob das Testgerät überhaupt funktioniert.

    Hier auch ein anderes Testgerät, mit etwas mehr Knöpfen und LEDs, aber ohne Track Anzeige.

    https://www.ebay.de/itm/144950990805

    "Vintage TESTER für 5 1/4 und 8 Zoll Disketten"

    Ich bin normalerweise ein Typ, der gerne Kompletsysteme kauft (und nicht nicht selbst etwas zusammenlötet) aber hier habe ich bei dem Preis das Gefühl, das ich mir DAS bei Bedarf mit meinem Breadboard besser selber zusammenbauen kann. Siehe Bild. Oder übersehe ich hier etwas?

    Vielfach wird im Internet auf den "Rob Northern Copylock" Kopierschutz in Zusammenhang mit Lemmings referenziert:

    Lemmings (1st & 3rd releases) / Rob Northern Copylock

    Lemmings (?) / Weak Bits Generic Implementation 2

    Soweit ich weiß, sollte "Rob Northern Copylock" kein Problem für FluxTeen, KryoFlux und Option Board sein? Bleiben also nur die ominösen Weak Bits ("Generic Implementation 2"), die aber PAW bei seiner Flux-Image Analyse ausgeschlossen hat.

    - Was würde passieren, wenn man ultra-dichte Fluxwechsel, also solche mit der höchstmöglichen Frequenz (weit jenseits der Schreibraten, die Diskettencontroller beherrschen), schreiben würde? Wie würde ein Diskettenlaufwerk diesen Bereich anschließend lesen? Könnte man auf diese Weise (oder sogar mit einer ganz bestimmten Frequenz, nicht unbedingt die höchstmögliche) beim Lesen eine rauschfreie Lücke ohne Fluxwechsel erhalten?


    - Wie wurde verhindert, dass der Leseverstärker im Laufwerk bei ausbleibenden Impulsen die Verstärkung stark anhebt und dadurch Eigenrauschen ins Signal bringt?

    Also das mit dem ultra-dichten Fluxwechsel klingt durchaus praktikabel, aber Deine letzte Frage ist die Herausforderung.

    In den Trace-Maschinen befanden sich m.E. keine speziellen Laufwerke, die eine gesättigte Magnetisierung mit konstanter Polung hätten erzeugen können. Das waren immer Laufwerke nach Industriestandard. Somit ist der Schreibvorgang ebenfalls mit kapazitiver Kopplung durchgeführt worden.


    Meine Gedanken hierzu.


    - Evtl. war die Diskette speziell magnetisch vorbehandelt, und der eigentliche Schreibvorgang wurde in weniger als einer Umdrehung durchgeführt, so dass in der Lücke die Vorbehandlung erhalten blieb.


    Ist ein solcher (oder ähnlich gelagerter) Kopierschutz schon jemals bei einem anderen PC Programm gefunden und analysiert worden?

    Daher nun meine Frage: Kann man nicht einfach das FDD durch einen Floppy Drive Emulator (z.B. von GoTek) ersetzten und mit diesem die Floppy Zugriffe genauer (ohne Störung durch schmutzige Programmierung) überwachen (Debug)?

    Was willst du mit einem Floppy-Emulator erreichen?

    Der liefert dir nichts anderes als das Floppylaufwerk mit der entsprechenden Diskette. Damit kannst du genauso gut die Software analysieren.

    Wenn ich wissen will, welche Spur(en) bei der Kopierschutzabfrage angesteuert werden und in welchem zeitlichen Ablauf diese Zugriffe erfolgen, kann das wertvollen Hinweis auf den Kopierschutz geben. Ich weis aber nicht, ob ein Hardware Floppy Drive Emulator solche Daten (unabhängig vom angeschlossenen PC) liefern kann. Beim PC-Emulatoren ist das theoretisch auch möglich. z.B. der DOSBox Debugger hilft zwar, verschleierte BIOS calls zu identifizieren (im Fall Lemmings BIOS INT13 Function 0 [Reset Disk System] und Funktion 2 [Read Sectors]), hilft aber bei Disketten bezogenen Kopierschutzsystemen nicht, da Disketten im DOSBox Emulator nur im normalen IMG Format eingebunden werden können.

    Meine Therorie ist leicht zu widerlegen, indem eine funktionierende Kopie auf einer "normalen" Diskette erstellt und erfolgreich getestet werden kann. Sollte es also jemandem gelingen eine solche Kopie zu erstellen, dann bitte hier melden.

    Ich glaube mittlerweile, dass es bisher noch niemanden gelungen ist, die Original Lemmings Floppy erfolgreich 1:1 (mit dem Kopierschutz) zu kopieren. Die vereinzelnd im Internet anzutreffenden Aussagen, das es mit dem Option Board gehen sollte - sind wohl eher Vermutungen in Anbetracht des Nimbus des legendären "Option Boards". Viele hatten auch keine große Motivation da näher nachzuforschen, da man den Kopierschutz relativ einfach umgehen kann. Somit ist das Thema auch nach über 30 Jahren heiß - solange man sich dafür interessiert.

    At this point you get into philosophical areas of preservation: Is the goal to preserve the protection method as well as the data, or just the data? I feel we should always strive to preserve everything on the wafer, as the protection method itself is also interesting and historically relevant

    Ich konnte die Original Lemmings DD Floppy leider nicht erfolgreich mit dem Kopierschutz duplizieren. Und das in allen möglichen Kombinationen mit zwei unterschiedlichen Option Boards (Normal und "Deluxe"), diversen 3,5" FDDs, unterschiedlichen TransCopy Versionen und (mittlerweile) 3 verschiedenen ISA-Bus PCs (unter 30 MHz) mit unterschiedlichen FDCs. Deshalb meine Hoffnung, FluxyCopy/FluxTeen könnten da helfen.

    Ich habe 2020 versucht, die Kopierschutz abfragen über Debugger & PC-Emulator zu analysieren. Bin aber an der schmutzigen Programmierung gescheitert, die die Interruptvektoren des Debuggers manipuliert. Die Möglichkeiten von Hardware Debugger (Hardware Breakpoints mit I/O Port Trigger) konnte ich nicht nutzen und BIOS Aufrufe nicht zuverlässig Tracken (wobei nicht klar war, das die Lemmings Kopierschutzabfrage BIOS calls nutzt. Auch PC-Emulatoren mit eingebauten Debugger machten Probleme - beim PCE (IBM PC 5150 Emulator) habe ich dann entnervt aufgegeben.

    Daher nun meine Frage: Kann man nicht einfach das FDD durch einen Floppy Drive Emulator (z.B. von GoTek) ersetzten und mit diesem die Floppy Zugriffe genauer (ohne Störung durch schmutzige Programmierung) überwachen (Debug)?

    Zum Thema Lemmings Kopierschutz gab es 2015 im Internet unterschiedlichste Aussagen (die Quellen habe ich nicht mehr).

    Zitat

    Lemmings / 1st rivision / Weak bit Copy Protection on Track 0-0

    Lemmings / 2nd rivision / Weak bit Copy Protection on Track 0-0

    Lemmings / 3rd rivision / Weak bit Copy Protection on Track 0-0


    Auch die Aussage, das Rob Northern Copylock eingesetzt wurde


    Zitat

    Rob Northern Copylock: Uses weak bits and calculates the entropy expected. Encrypts the actual executable and stores a 32-bit decryption number on a bad sector



    Und dass hier:

    Zitat
    3.5" version of Lemmings can be dumped as td0 disk image to run PCE (IBM PC Emulator). I use teledisk 2.15 to dump on real DOS (6.22 or under) Lemmings can't be copied to other disk without Trans Copy Option Board. But it can be run on PCE emulator with TD0 format. PCE supports copy protected track / sector via INT-13 emulaton.

    Das heißt, Teledisk Lemmings Images sollten mit dem PCE Emulator laufen, aber keine Kopie auf eine andere Floppy und Nutzung von Original Hardware (mein Ziel). Aber auch der vorgeschlagene Teledisk Approach (den ich nicht selbst getestet hatte) hat nicht überall funktioniert. Eventuell hatte der Autor ein paar Cracks im PCE Emulator durchgeführt.

    Zitat
    Sorry to bump this slightly old thread, but I'm currently trying to image lemmings with the softwares you listed (teledisk, anadisk and fda6.1) and I can't get it to work, I keep getting "Please insert Lemmings disk in drive A or B" error meaning the copy wasn't good.


    Was ich damals analysiert habe war:

    Die Tracks von 0-0 bis 4-1 haben die folgenden Sektoren

    • Sektor 1- 9 : 512 Bytes pro Sektor
    • Sektor 10 : 256 Bytes
    • Sektor 11-12 : 512 Bytes pro Sektor mit Bad CRC

    Track 5-0 bis 5-1 hat 9 Sektoren

    ab Track 6 scheint alles normal zu sein.



    Ich habe PAW bereits meine Bedenken zu dieser Analyse geäußert. So viel Aufwand für ein einfaches PC Game mit einem Preis sicher unter 100 DM? Dabei konnte man den Lemmings Kopierschutz relativ einfach umgehen (crack). Für teurere PC Software (über 500 DM) gab es damals Kopierschutz Systeme, die mit bewusst herbeigeführten Schäden am Datenträger (eingebrannte Löcher) arbeiten, und nur mir mit dem EOB (Enhanced Option Board) kopiert (und gestartet) werden konnten. Das heißt die Kopie war offenbar ohne EOB nicht lauffähig
    (http://retro.icequake.net/dob/eob_operation.txt). Mit dem Aufkommen der Dongles (über serielle oder parallele Schnittstellen) was das Thema EOB & Co erledigt.

    Es könnte vielleicht sein, das meine Original Lemmings Floppy einen zufälligen physikalischen Defekt hat, der den Kopierschutz nicht beeinträchtigt und mit diesem auch nichts zu tun hat. Dagegen spricht, das so ein Defekt auf der Disk-Oberfläche visuell nicht erkennbar ist, was für PAWs Analyse spricht.

    Zur Analyse meiner mit KryoFlux & FluxTeen erzeugten Images will ich mit dem HxCFloppyEmulator arbeiten, um die neu beschriebene Diskette nach einem Schreibvorgang genauer zu analysieren. Natürlich möchte ich das nicht direkt unter Windoof tun.

    Den HxCFloppyEmulator kann ich als FlatPak direkt unter Linux, aber auch als Windows_x64 EXE Datei unter Wine starten. Leider kann man bei beiden Optionen die Font-Größe nicht verändern, so das der HxCFloppyEmulator auf meinem 34" Bildschirm praktisch nicht nutzbar ist. :neinnein:

    Gerade bei Wine wundert mich das, da man dort die Bildgröße einzelner Windows Applikationen via winecfg frei skalieren kann. HxCFloppyEmulator ist das erste Windows Programm, wo das offenbar nicht geht. Aber auch unter Linux lässt sich die Flatpak App HxCFloppyEmulator via Flatseal (GDK_DPI_SCALE,GDK_SCALE) nicht zu einer Änderung der Font-Grösse bewegen.

    Was muss man da beachten?

    Liebe @Foren Admins & Moderatoren

    Wenn PAW die Dateien downloaded hat, bitte meine Postings mit den Dateien nach ein paar Tagen löschen. Ich wollte sie ursprünglich als Private Message versenden, was wegen der Größenbeschränkung nicht ging. Zumal die Postings Off-Topic sind.

    2. Teil - Ich hätte da noch i4 (KryoFlux MFM image) wenn das nützlich ist. Das Logfile vom i4 Dump zeigt, wo der Kopierschutz sitzt. Ab Track 5 ist alles normal.

    Wenn du mir ein Kryoflux (raw) oder FLUXCOPY (FLX) Image davon schickst, kann ich mir das Mal ansehen.

    Noch mal Danke für dein Angebot. :) Das mit dem Upload im Forum ist etwas umständlich. Als .xz hätte alles in eine Datei packen können (unter 20 MB). Auch kein .gz ist zum upload erlaubt. Als "Konversation" kann man nur 4MB uploaden. Hier im Thread 20MB.

    $ dtc -d1 -dd0 -e81 -flemmings -i0

    Anbei i0 stream in zwei Teilen mit logfile separat

    Wenn du mir ein Kryoflux (raw) oder FLUXCOPY (FLX) Image davon schickst, kann ich mir das Mal ansehen.

    Die Herausforderung ist hier, eine physische Floppy (und kein Image) zu erstellen, bei der die originale Kopierschutzabfrage (ohne Kastration der Kopierschutz Routine) funktioniert. KryoFlux ist mit diesem Fokus das falsche Produkt.

    Für FLUXTEEN kann ich sagen, das hier von ungeschützten Disketten ausgegangen wird.

    Also FLUXTEEN ist jedenfalls betreffend kopiergeschützter Programme kein Ersatz für das Option Board.

    Hast du auch mal einen Stapel von Disketten gleichzeitig ausprobiert?

    Bei uns gingen wohl 5x 5,25" übereinander und mehrere Stapel nebeneinander. Eine 10er-Packung 5,25" hat nicht gepasst.

    3,5" mit Metallblende haben übelst gerappelt und gingen manchmal auch kaputt, weshalb wir das selten gemacht haben.

    Die 3,5" mit Plastikblende gingen waren aber meist von keiner guten Qualität.

    5x 8" und 5x 5,25" Floppies ließen sich gut auf einmal löschen. Bei 3,5" habe ich nur mit 4 Floppies getestet, welche aber trotz Metallblende die Prozedur gut überstanden haben.

    Ich verstehe den Sinn nicht, wenn du die Diskette "normal" neu formatierst, wird sie doch gelöscht?

    Das alte Format stört - ich Teste viel mit unterschiedlichen Formaten. Z.B. MFM Disks mit 128, 256, 512 oder 1024 Byte Sektor Größe. FM/MFM/GCR und 48/96/100/135 tpi und Spurbreiten 40/80 Tracks etc. Gerade wenn man Kopierschutz Copy Tests macht (nibwrite/Kryoflux/Option Board) gibt es dann auch vieles anders, was eine Neuformatierung erschwert bzw unmöglich macht.

    Der Weircliffe Degausser BTE 200 wurde heute von mir getestet - bin mit 8" und 5,25" Floppies gestartet. Soweit ich das sagen kann (Test der gelöschten Floppies mit Nibread und Anadisk) , sieht das Ergebnis gut aus. Zugegeben, ein Luxus Löschgerät. Aber wenn man bedenkt, wieviel Geld ich in den letzten Jahren bei eBay & Co für jungfräuliche Floppies ausgegeben haben, macht das ganze durchaus Sinn.

    Ich habe den Highscreen Kompakt AT erst einmal auseinander-genommen. Daher kann ich ihn derzeit nicht starten. Es ist ein 386er PC mit AMI BIOS und SIS Chipsatz. Es gibt einen separaten BIOS Menübereich für den SIS Chipsatz. Die verbaute Festplatte (Medalist 4321 Model ST34321A) will ich durch einen PATA IDE DOM ersetzen. Das eingebaute 5,25" FDD ist offenbar defekt (TEAC FD-55GFR 195-U), das 3,5" FDD scheint in Ordnung zu sein. Als erstes will ich das laute 450W KP450P Netzteil ersetzen. Bei dem Lärm möchte ich mit dem System nicht arbeiten. Da war noch eine Sound- und Netzwerkkarte verbaut, die ich rausgeschmissen habe.

    Ziel ist ein dediziertes Option Board (Deluxe oder Normal) System mit 2-3 FDDs und einem brauchbaren FDC - ohne weiteren Schnickschnack.

    Der Fluxkompensator ist gestern geliefert worden. Er zieht so um die 1200 Watt, was für die von mir angedachte Powerstation zu viel Dauerlast ist. Als Lastspitze liefert sie bis max 1800 Watt OK, aber nur kurzzeitig. Somit musste das Teil in meine Wohnung, und der UK/EU Steckdosenadapter verträgt nur 2,5A. Musste also bei Amazon etwas nachbestellen ...

    Eine Frage drängt sich mir auf. Wie viel Mindestabstand muss man da zu Floppies und Festplatten einhalten, damit die nicht in Mitleidenschaft gezogen werden?

    Es gibt zwei FDC spezifische Jumper. "FDC1" und "ENABLE". Ich muss dann mal testen, ob ein DISABLE tatsächlich den Interrupt und die IO Adressen für einen anderen FDC freigibt. Ich weiß, das man zwei FDCs im System laufen lassen kann. Auch wäre es interessant zu erfahren, was für ein FDC in dieser Karte verbaut ist. Vielleicht ist dieser FDC brauchbar, und eine separate ISA-Karte wie mein Adaptec AHA-1542B ist gar nicht notwendig/sinnvoll.

    Ich wollte jetzt meinem Deluxe Option Board ein neues Zuhause geben. Die Dockingstation meiner zwei PCD-4ND ist dafür nur bedingt geeignet, da diese sich den FDD-Controller mit dem jeweils angeschlossenen PCD-4ND teilt. Der zu diesem Zweck von mir erworbene Highscreen Kompakt Serie III 386-SX PC hat einen guten Formfaktor (klein aber genug Platz für zwei 5,25" und ein 3,5" FDD). Nun muss das System für seinen Zweck aufbereitet werden (Lüfter PSU ersetzen, HD ersetzen).

    Die erste Frage die sich mir aber stellt ist: Was für ein FDC ist verbaut?

    FDC und HD-Controller sind nicht direkt auf dem Motherboard verbaut. Somit gibt es halt diese anonyme Multi-IO Karte. Wenn man den FDC Controller deaktivieren kann, könnte ich meine Adaptec AHA-1542B ISA-Karte einbauen. Aber schon bei meinem PCD-3M stellt sich die sichere/vollständige Deaktivierung des internen FDC als Herausforderung heraus.

    Ich habe FluxCopy unter Linux Mint mit Wine zum Laufen bekommen. Ich habe dazu das Linux Device /dev/ttyACM0 als COM1: unter Windows gemappt. Beim Lesen ist aber FluxCopy stecken geblieben. Die Drive Initialisierung hat aber funktioniert. Vermutlich sind die Datentransfer Parameter der (virtuellen) seriellen Schnittstelle das Problem. Also ist ein FluxTeen Linux Support via Wine nicht unmöglich.

    Teste gerade (wollte ich mit diesem FDD eigentlich nicht) mit einem teuer erworbenen jungfräulichen TEAC FD-55GFR 7193U.

    Nutze den "Serial Monitor" von Teensyduino /Arduino IDE unter Linux. Ich hoffe das die voreingestellten Parameter der seriellen Einstellungen passen. Minicom und screen waren da etwas problematisch. Der Motor lässt sich mit dem "M" Kommando unabhängig vom gewählten Drive (via "S") ein und ausschalten. Auch wenn mit "S0" kein FDD selected ist. Mit "S2T13" geht der Schreib-/Lesekopf tatsächlich auf Track 13.

    Code
    FLUXTEEN 075  
    
    
    === STATUS:  No Drive selected MOT=OFF SIDE=1=FRONT TRACK=???,???,???,???
    Please send a Character to choose > S
    
    
    === STATUS:  Drive 2 selected  MOT=OFF SIDE=1=FRONT TRACK=???,0,???,???
    Please send a Character to choose > T
    ==> Track to go (input 2 digit decimal track ID): 13  New Track: 13

    Beim Kommando *5 kommt:

    Das ist schon mal ein Fortschritt. :sunny: