Posts by Bernhard

    Moin,


    ich fange einfach mal an...


    Quote

    Wo installiere ich Software die ich aus dem Internet habe, also nicht aus offiziellen DIGITAL Quellen (CSD oder ähnliche)?

    Die SYS$* Verzeichnisse sind, aus meiner Sicht, kein guter Platz, da sie bei Updates und Upgrades ueberschrieben werden koennen.

    Mit allen sich daraus ergebenden Konsequenzen (alles weg, teilweise weg, ...). Ist zwar sehr schoen, wenn im Cluster einmal installiert, die Software auf allen Nodes zur Verfuegung steht, das geht aber mit den "Standard" SYS$* Verzeichnissen sowieso selten bis garnicht, da sie lokal auf die Nodes zeigen und nicht im Cluster "verteilt" werden. Im Mixed Cluster VAX/ALPHA/x86/xxx wird es richtig interessant, da muss das zur Architektur passende Image an der richtigen Stelle liegen.

    Mein Weg ist ein Verzeichnis weit oben bzw. auf gleicher Hoehe wie die User das TOOLS heisst, wo ich all diese Werkzeuge hinkopiere.

    Ein logischer Name und die noetigen Symbole richte in der LOGIN.COM (evtl. systemweit ein)

    Wer hat mich eigentlich vor logischen Namen mit ein Dollar drin gewarnt, die sollten nur von und durch DEC vergeben werden.

    Gilt das noch heute?


    Quote

    Wie lade ich CLD Dateien permanent?

    Aus meiner Sicht in einer systemweiten- oder der privaten LOGIN.COM der betroffenen User.

    Sie in die SYS$COMMON:[SYSMGR]SYSTARTUP_V5.COM zu tun hilft, glaube ich, wenig, das der Process nach dem Startup sich ausloggt und von den Aenderungen fuer die anderen User nichts nachbleibt.


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    Wie füge ich die Hilfe für VMSTPC hinzu?

    Entscheidend ist wo und wie die Hilfe angezeigt werden soll?

    In der Hilfe selbst oder auf dem Hilfeschirm ganz unten quasi als zusaetzliche Hilfe fuer die nachinstallierten Komponenten.

    Wenn die Hilfe im Rahmen von Upgrades oder Updates ersetzt wird sind alle Aenderungen fott, die dort liebevoll eingetuetet wurden.

    Wie man aber komplette Help Strukturen fuer die eine oder andere Art der Darstellung behandeln muss, muesste ich nachsehen.



    Quote

    Wie wandele ich Dateien die ich aus dem Internet habe in ihr "richtiges" VMS Format um?

    Ab einer gewissen Version von OpenVMS gibt es

    $ SET FILE / ATTRIBUTE=(RAT:NONE,RFM:FIX,LRL:512, uvam, ...) Filename.Extension;Version

    damit koennen die Meta-Daten sehr selektiv geaendert werden ohne die Daten-Daten zu veraendern.

    In diese Richtung ist auch das bekannte FIX_SAVESET.COM Werkzeug einzuordnen.


    In der Zeit davor hat man sich mit

    $ COPY / OVER

    beholfen. Dabei wird eine leere Datei erzeugt, die aber die richtigen Meta Daten hat und die vermatschte Datei mit $COPY/OVER draufkopiert.

    Diese Aktionen kamen meistens bei Backup Savesets die uebers Netz, via PC oder andere Wege, die nicht die VMS Meta-Daten unterstuetzen, ins System kamen.


    Am besten laesst man das erst garnicht aufkommen, auf der VAX die Datei zippen (unter beachten der Meta-Daten ("-V"), diese .ZIP Datei transferieren und erst auf dem VMS-Zielsystem mit den gleichen Schaltern wieder auspacken, dann sind die groessten Probleme eigentlich keine mehr.


    Einen schoenen Tag noch

    Bernhard.

    Moin,

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    Apple II 13 Sector Disk Controller (selten noch zu finden)

    das ist doch der Standard Controller der durch den Tausch der PROMs vom 13 Sector Format auf 16 Sector Format konvertiert wurde.

    Durch den Tausch der beiden PROMs nach Version 5A und 6A wurde aus dem 13 Sector Controller ein 16 Sector Controller.

    Utilities sind verfuegbar, um 13 -> 16 oder 16 -> 13 Sektoren umzusetzen (MUFFIN (?)).


    Wenn sich die PROM Images nicht im Web finden lassen, muesste ich mal nachsehen, ich habe die PROMs noch irgendwo liegen.


    MfG

    Bernhard

    Moin,


    manchmal hilft es die (normalerweise unbenutzten) Anschluesse 4-5 und 6-8-20, gilt fuer den 25-pol Anschluss, miteinander zu verbinden.

    Bei 9-pol sind die entsprechend "umgerechneten" RTS CTS DSR DCD DTR bzw. 7-8 6-1-4 Pins

    Besonders bei Testaufbauten oder wenn nur die "3-Ader-Kreuzschaltung" zum Einsatz kommt.


    Hoffe es hilft.

    Bernhard

    Moin,


    KLASSE!!! :vivat:


    Koenntest Du bitte von den Baendern .TPC Dateien erstellen und hier (oder an anderer Stelle) ablegen?


    Das .C Program ist einfach genial, es umgeht alle Probleme die durch die Meta-Daten in VMS entstehen,

    wenn man .ZIP ohne "-V" in OpenVMS oder nicht in OpenVMS entpackt.


    DANKE fuer dieses wertvolle Tool.


    Jetzt fehlt mir nur noch ein Programm, von dem ich aus Unix (Linux, OSX, ...) auf ein Bandlaufwerk an einem InfoServer zugreifen kann.

    Ich habe da ein 8 Spur (1/2") Band, da soll sowas drauf sein, komme wegen unfitness meiner beiden Laufwerk aber nicht dran.::cry::


    Einen schoenen 4.Advent


    Bernhard

    Moin,


    habe mal die Geschichte gehoert, die Platine einzufrieren, dann leicht Raureif drauf bilden zu lassen und dann unter Spannung zu setzen...

    der Tantal Kondensator, der zuerst abtaut soll es denn sein.

    Keine Ahnung was dran ist an der Story.

    Aber in diesem Fall sind es ja nur 5 Stueck, der Aufwand haelt sich ja noch in Grenzen, die auszuloeten und zu pruefen.


    Viel Erfolg.

    Bernhard

    Moin,

    wenn ich wuesste was genau gebrannt werden soll wuerde ich mal nachsehen, ob mein Geraetepark etwas passendes hergibt.

    Wie wuerden denn die zu brennenden Daten vorliegen?

    MfG

    Bernhard

    Moin,

    das sieht ja toll aus.

    Nun bitte ein $DIR/FULL der beiden .TPC Dateien, der von Dir erzeugten uvmssw33.tpc und der uvms46.tpc.

    Sehen die Strukturen anders aus?

    Nicht die Groesse, das Erstelldatun oder die Protection, das Andere ist wichtig und darf sich nicht zu sehr unterscheiden.

    CR/LF, ... und die anderen File Attribute eben.

    Ich habe aktuell keine VAX am Laufen, von daher ist das alles ein wenig wage, sorry.

    Lass mich bitte wissen wie es vorangeht.

    Bernhard

    Moin,

    ich nochmal,

    das ist auch bei nicht bootfaehigen Baender nicht normal.

    Die VAX findet wahrscheinlich ueberhaupt keine Daten bzw. Files auf dem Band.

    Der Rechner versucht es bis zum logischen Ende des Tapes und bricht dann ab.

    Da stimmt was noch nicht beim Erstellen des Bandes bzw. der Datei mit den Daten fuer das Band.

    Ich suche mal ein bootfaehiges Band (als .tpc) und sende es Dir zu, dann haben wir eine klare Aussage, was geht und was nicht.


    Dieses Band muss booten.


    Das ist die Datei passend zur Aufgabe.

    tk50-497.tpc.zip


    Hoffe es funktioniert.

    Bernhard

    Moin,

    Quote

    Ich habe das Band geschrieben, mich irritieren aber 2 Sachen: Tape dump starting to MUA0:[SYSMGR].; (warum SYSMGR?) und File marks: 0.


    Das mit dem SYSMGR ist normal, dorthin hattest Du Dein letztes $Set Default gemacht.

    Was mich aber wirklich stutzen laesst ... File marks : 0, das ist nicht gesund.

    Gab es beim Transferieren des .TAP zum .TPC irgendwelche Hinweise oder Meldungen?

    Ist die .TPC Datei noch so gross wie die Original-Datei?

    Eine Sache koennte evtl. den Erfolg behindern...

    Passen die Meta Daten?

    Dazu am Besten mal ein Band mit $TC sichern.

    Die sich dabei ergebende Datei mit der Endung .TPC mal mit $DIR/FULL ansehen, stimmen die Daten wie Record, Filetype etc. mit dem ueberein, was Du dem $TC zum Schreiben gegeben hast?

    Ich koennte mir gut vorstellen, das das einen Einfluss haben koennte.


    Ich habe das mal unter OSX die Datei "umbauen" lassen und folgendes ist dabei rausgekommen...


    Das sich dabei ergebende File lege ich bei...

    AQ-FP13D-BN_MICROVMS_4.6_FULL_87.tpc.zip


    So, das sollte erstmal reichen.


    Viel Erfolg.

    Bernhard

    Moin,


    die Formate .TAP und .TPC sind aehnlich aber nicht gleich.

    TAP kommt aus dem Umfeld der vituellen VAXen (SIMH).

    TPC ist das Format des Tools VMSTPC und kann wunderbar zum Sichern und Kopieren von Baendern benutzt werden (auch bei verschiedener Physik (TK50 sichern, auf 4mm schreiben und das 4mm Band kann alles was das TK50 konnte (booten, backup/list, ...)

    Von TAP nach TPC gibt es ein Tool, das genau die Struktur uebersetzt.

    github simtools und hier weiter bis mt2tpc

    Also mit mt2tpc aus dem .TAP ein .TPC machen und dieses dann mit VMSTPC auf ein Band schreiben...

    das sollte es schon gewesen sein.


    War denn das Band (.TAP) bootfaehig?

    Wenn nicht, ist es evtl. hilfreich, ein Standalone Boot Tape zu haben, damit kann der Rechner bis zum $Backup gestartet werden,

    um dann mit dem eben erstellten Band im naechsten Schritt die Daten wieder zurueckzufahren.


    Hoffe das hilft.

    Bernhard

    Moin,


    wenn der gleiche Spulenkoerper benutzt wird, muesste bei der gleichen Anzahl von Windungen die Induktivitaet auch gleich sein.


    Wenn hochohmig und es nicht am jetzt sichtbaren Ende liegt, vorsichtig abwickeln und dabei die Windungen mitzaehlen und mit neuem Draht frisch bewickeln.


    Das sollte schon helfen.


    Bernhard

    Moin Moin,


    ohne er probiert zu haben, sieht das Ganze nach einem MicroVMS 4.7 aus.


    Die Groesse sieht auch gut aus, wenn man bedenkt, das eine Floppy (RX50) 800kb Platz geboten hat.

    Was mich stutzen laesst, ist die Version 4.7, sie ist ungerade und sollte daher nicht installierbar sein = ist nur ein Upgrade.

    Eine installierte Version 4.6 sollte als Basis dienen, ob es MicroVMS 4.6 oder VMS 4.6 sein muss, kann ich nicht mit Bestimmtheit sagen.


    Einen Versuch, das Tape mal anzubooten ist es aber auf jeden Fall wert.

    MicroVax2000 sollte von der Hardware sowohl 4.6 als auch 4.7 unterstuetzen.


    Halte uns bitte auf dem Laufenden.

    War uebrigens mein erstes VMS auf dem ich arbeiten durfte.


    MfG

    Bernhard

    Moin,


    Spreadsheet fuer OpenVMS auf einer VAX, da faellt mir spontan noch 20/20 ein.

    Das war mal (lange, sehr lange her) sehr dominant in dem Segment.


    Ob das aber schon auf einer graphischen Oberflaeche gelaufen ist, keine Ahnung.

    Gilt das Terminal in DecWindows schon als graphische Oberflaeche?


    Eine Terminal Anwendung, sauber programmiert ist doch, wenn sowieso nur Zahlen auf dem Schirm sind, auch was wert.


    Wenn das mal einer auf einer VAX finden wuerde ...


    MfG

    Bernhard

    Moin,


    Check_Feedback bezieht sich, in diesem Zusammenhang, auf die Moeglichkeit die vom System erstellten Nutzungprofile (Speicherbedarf, Anzahl der User und vieles mehr) in die Berechnung der neuen Systemparameter einfliessen zu lassen.

    Damit wird so eine Art Regelschleife draus, mehr Resourcennutzung und beim naechsten Mal Autogen fliesst das bei Check_Feedback dann automatisch in die System Einstellungen ein. Bei sich stark veraenderter Systemlast kann das helfen.


    MfG

    Bernhard

    Moin,


    hab' mal nachgesehen und fand folgendes beim Starten meiner 4000/VLC ...


    Der Frame Buffer scheint eine Version neuer zu sein als der in Deiner VaxStation.


    Wirkt sich das evtl. positiv auf die Geschwindigkeit aus ?


    MfG

    Bernhard

    Moin,


    schau' mal hier

    http://www0.mi.infn.it/~calcol…S/ssb71/6015/6017p039.htm

    was so eine Queue alles kann...

    Da gibt es Möglichkeiten zwischen zwei Jobs etwas machen zu lassen (/SEPARATE=xxx)

    Das mit dem WUPP (siehe oben) ist ja genau der Grund fuer eine Queue, Processing ist erledigt, es geht jetzt nur noch um I/O zum Endgerät, das wird dann delegiert an die Queue.

    Was mich z.Zt. noch stört, ich habe aktuell keine Lösung für die Pause zum Wechsel des Stiftes...

    Ich gehe da mal in mich.

    Frage : Wenn das Kommando zum Wechsel des Stiftes an den Plotter gesendet wird, was macht der dann?

    Warten auf den "Operator", das der den richtigen Stift einlegt und dann die Weiter-Taste drückt...

    Das würde gehen ohne QIO-Programming...

    Du siehst, ich drücke mich ein wenig vor dem Aufwand, da ich grob abschätzen kann, was das für ein Do ist.


    Bernhard

    Moin,

    wenn es "nur" darum geht, einen Plotter anzusteuern sind Print-Queues das Mittel der Wahl.

    Die Einstellungen des Terminals, der Queue sind entsprechend anzupassen (Seitenlänge, Handshake (XonXoff oder Hardware), Trennblatt, Headerpage, serielle Parameter, uvam...) da ist es nicht erforderlich eine eigene Anwendung für zu schreiben.

    In die Programmierung geht es dann, wenn es um speziellen Protokolle, schräge Geräte (SPS, ProcessAnalyser, Kommunikation in zwei Richtungen und so geht), dann wird es aber gleich eine Nummer gemeiner ;)

    Hoffe geholfen zu haben.

    Bernhard

    Moin,


    Deine Einstellung (nicht nur Die, auch die auf dem OpenVMS System) ist goldrichtig!

    Mit dem

    $ SET TERMINAL /NOTYPEAHEAD <schnittstelle>

    schaltet man den Login ab, da das System dann nicht mehr "weiss" was es mit den ungefragt einlaufenden Daten tun soll.

    Es kommt also kein Login mehr zustande.

    Nach der Eingabe des Kommandos, sollte sich auch eine Änderung des "INTERACTIVE" im $SHOW TERMINAL ergeben.

    Viele, aber nicht alle, Einstellungen lassen sich mit NOxxx bzw. xxx Aus-/Einschalten, nur Interactive bzw. Application eben nicht.

    Mehr siehe hier http://hoffmanlabs.org/vmsfaq/vmsfaq_010.html unter Punkt 5.27.


    Bitteschoen.


    Bernhard, DL1BWB

    Moin,

    das klingt doch schon mal toll, das das funktioniert.

    Interessanter wird es, wenn Du Dir ein

    $SHOW TERMINAL

    des betreffenden Anschlusses ansiehts.

    Hier findest Du alle notwendigen Infos der aktuellen Einstellung des Ports.

    Der Login (Username...) Process versteckt sich hinter der Einstellung INTERACTIVE.

    Mit einen

    $SET TERMINAL /NOINTERACTIVE /PERM (???)

    sollte sich der Login Process vom Terminal fernhalten lassen.

    hier bin ich mir nicht sicher, habe aktuell kein System am Laufen.

    Notfalls mal in der Hilfe ($Help Set Terminal...) nachsehen.
    Weitere gute Punkte, die sich lohnen fest einzustellen...

    Broadcast, Autobaud, Line-Editing abschalten,

    Baudrate, StopBits fest einstellen,

    Protection passend zum User einstellen, das der (und nur der) den Port schreibend und lesend benutzen kann.

    Ich schau mal nach, was ich noch finde.

    Diese Einstellungen sind bei jedem Systemstart neu vorzunehmen,

    also am besten in die Startup Procedure tun.


    Bernhard