Posts by Prodatron

    Ist eine spontane Idee, als Reaktion auf den Thread.
    Muss mal schauen, welche MSX Kiste im schnellen Zugriff ist und ein funktionierendes Disk LW hat.
    Hast Du eine Empfehlung ?


    Interessant fände ich einen National, da der einen Diskettencontroller hat, dessen Treiber ich bisher nur am Emulator testen konnte. Ich bring eh ein MegaFlash inklusive 512K mit, so daß wir das so oder so zum Laufen bringen würden.
    Aber eigentlich geht alles, was mindestens ein MSX2 ist und ein Laufwerk und 128K CPU RAM oder mehr hat.
    Ich selbst bring wieder einen von meinen TurboRs mit.

    Sam Coupes kriegt man immer wieder mal auf Ebay.co.uk. Da hab ich meinen vom Spätsommer letzten Jahres auch her.
    Kannst auch mal in der Sam Coupe Mailing-Liste nachfragen ( sam-users@nvg.ntnu.no ), da findet sich auch öfters mal jemand, der einen zum Abgeben hat.


    Beim Commodore 65 muss ich nachfragen: Ich bin bisher davon ausgegangen, dass dieser Rechner mit einer 8/16-Bit-Hybrid-CPU ausgerüstet wurde (werden sollte). Danach wäre der C65 doch eher mit dem Apple IIgs und seiner WD 65816 CPU vergleichbar? :nixwiss:


    Nicht ganz, der 65816 gilt bereits als vollwertige 16Bit-CPU und verfügt über einen 24Bit-Adressbus.
    Soweit ich weiß, hat der 4510 des C65 nur ein paar neue Befehle, die 16bit-Operationen in einem Schritt erlauben (also ähnlich wie beim Z80). Er ist weiterhin eine 8bit-CPU.


    Der "beste" in Serie produzierte 8bit Homecomputer ist allerdings der MSX TurboR, dessen Leistungsdaten eher mit 16bit-Rechnern vergleichbar sind :)
    Schneller (aber ansonsten sicherlich nicht unbedingt besser) als der Sam Coupe war auch noch der Amstrad PcW16, ein inkompatibler Joyce-Nachfolger mit einem 16MHz Z80, der allerdings gefloppt ist.


    CU,
    Prodatron

    Der Error-Code 26 rührt daher, daß...
    - die Platte wohl schon erkannt worden ist, allerdings enthält sie noch keine C:\SYMBOS.INI, weshalb SymbOS dann von einer Standard-Diskettenkonfiguration ausgeht. D.h. bei Klick auf die Icons wird versucht die verknüpfte Anwendung von Diskette zu laden
    - eine Diskette aber nicht eingelegt war, daher kommt der Code 26 (entspricht quasi einem "Disc missing")


    Man hat zwei Möglichkeiten, die Festplatte für SymbOS einzurichten:
    1.) man kopiert vom PC aus eine bereits für Platte konfigurierte SYMBOS.INI auf die Festplatte drauf (Partition 1, Root-Verzeichnis) inklusive aller Anwendungen usw. @Stefan, ich hatte Dir das gestern abend noch geschickt, hoffe damit klappt es schon.
    2.) oder (wenn man die Platte nicht nochmal an einen PC hängen will; USB-IDE Adapter sind hier übrigens sehr praktisch) man bootet zunächst die Diskettenversion. Nun startet man das Control Panel und fügt bei "Mass Storage" die Platte hinzu (wie HAL beschrieben hat). Ebenfalls ändert man das Systemverzeichnis, z.B. auf C:\SYMBOS\ . Nun speichert man die Config zurück auf Diskette (Start -> Settings -> Save). Dann startet man den SymCommander (noch von Diskette), erstellt auf Laufwerk C: das Verzeichnis "SYMBOS" und kopiert alle gewünschten Anwendungen dort hinein. Jetzt legt man wieder die Bootdiskette ein und kopiert die eben umkonfigurierte SYMBOS.INI von dort nach C:\ . Jetzt sollte SymbOS problemlos aus dem Rom starten und direkt auf Platte zugreifen können ohne daß man noch Disketten benötigt.


    [Ich muß hier dokumentationstechnisch unbedingt mal was verbessern, leider kommen verständlicherweise immer wieder die selben Fragen auf :rotwerd: ]


    CU,
    Prodatron

    Freut mich, daß es soweit schonmal läuft :)


    zu 1.)
    Ich schicke Dir nachher mal ein paar Dateien, die Du so direkt auf die Platte ins Root kopierst (die ist ja in FAT32 formatiert nehme ich mal an?). Wenn Du damit dann das System startest, ist sie direkt eingebunden.


    zu 2.)
    Der Rom-Manager wird dann in dem oben genannten Paket dabei sein. Damit kann man dann die Roms beschreiben.


    zu 3.)
    Hierfür benötigst Du BonnyDos von Brüggie (bzw. Workaholic). Am besten mal xesrjb hierim Forum fragen, er ist da der Experte.


    Viel Spaß heute abend und VG,
    Prodatron

    Moin moin :) Das neue Multiline-Textinput-Control, das von Notepad genutzt wird, ist erst in der aktuellen 2.1 Preview-Version enthalten. Du mußt SymbOS also von Diskette starten (die Version im ZIP-File) und kannst dann Notepad laden.
    Aber der 2.0 gibt es eine Versions-Kontrolle, die verhindert, daß Applikationen, die neuere Versionen voraussetzen, in älteren gestartet werden können (was oft zum Absturtz führen würde). Daher die Fehlermeldung.


    CU,
    Prodatron

    die Maus war angeschloßen, vor dem Starten, und egal ob Port 1 oder 2, keine Reaktion des Mauszeigers.
    Wenn ich keine Maus/Joystick angeschloßen habe erscheint auch keine Mauszeiger.


    Dann würd ich das wirklich mal mit einer anderen MSX-Anwendung testen. Kommt mir sehr seltsam vor...


    Kann man auch eine andere Maus nehmen, z.b. von Commodore ?


    Leider waren die Mäuse damals trotz gleichem Anschluß von System zu System völlig unterschiedlich. Ich bezweifel daher stark, ob das klappen würde oder ob man das überhaupt wagen sollte. Z.B. sind die Amiga-Mäuse anders als die Atari ST Mäuse usw.


    CU,
    Prodatron

    Ja, am SF2 muß sie schon eingestöpselt sein, bevor man das und den CPC überhaupt einschaltet.
    Es funktionieren übrigens keine Laser-Mäuse, die per USB->PS2 Adapter ans SF2 angeschlossen werden (habe ich neuerdings rausgefunden). Normale optische Mäuse (ohne "Laser") mit nativem PS2 Anschluß haben bei mir bisher alle funktioniert.


    CU,
    Prodatron

    - Disketten müssen immer in FAT12 formatiert sein (kein HD, d.h. maximal 720KB). Es gibt Rechner mit 1- und 2-köpfigen Laufwerken, die 2-köpfige Variante ist verbreiteter bzw. die meisten rüsten solche Rechner auf, die ursprünglich ein 1-köpfiges Laufwerk hatten (wie z.B. der Philips VG-8235).
    - um MSX-DOS zu starten, muß eine Diskette eingelegt sein, die entweder die Dateien MSXDOS.SYS und COMMAND.COM (für MSX-DOS1) oder die Dateien MSXDOS2.SYS und COMMAND2.COM (für MSX-DOS2) enthält. Mehr ist auf der Diskette nicht notwendig, der MSX liest keinen Boot-Sektor ein sondern sucht direkt nach den entsprechenden Dateien und lädt sie.


    Welchen MSX hast Du?

    Unter SymbOS sollte am MSX jede MSX-Maus funktionieren, egal ob an Port1 oder Port2. Mäuse sind im Gegensatz zu fast allen anderen 8Bit-Rechnern auf dem MSX standardisiert, d.h. es funktioniert jede an jedem Gerät. Ich habe zwei dunkelgraue von Philips und eine helle von Sony, die alle problemlos arbeiten.
    Die Maus muß übrigens eingestöpselt sein, bevor SymbOS gebootet wird (die aktuelle Beta-Version hat einen Shortcut zum Neudetecten einer Maus).


    Hier gibt es zwei Threads, die sich mit dem Maus-Support in anderen Anwendungen und Spielen beschäftigen:
    http://www.msx.org/forum/msx-t…e-good-applications-mouse
    http://www.msx.org/forum/msx-t…x-games-has-mouse-support


    CU,
    Prodatron

    Super Sache, ich freue mich schon total auf weitere Fotos! :)
    Wurden auch Videos gemacht?
    War das ein Gedränge bei den Computern... (und der CPC war wieder im Bernstein-Monitor-Modus, wie ich sehe :mrgreen: )


    CU,
    Prodatron

    Das wurde ganz schön knapp mit der 2012er-Deadline, aber jetzt hab ich's doch noch gerade so geschafft.


    Ein Preview kann nun hier heruntergeladen werden:
    http://www.symbos.de/files/symbos21-preview.zip


    Das DSK enthält:
    - die aktuelle SymbOS CPC 2.1 version ( RUN"SYM" )
    - das neue Notepad (APPNOTEP.EXE)
    - nochmal das noch nicht releaste "Conways Game of Life" (APPGLIFE.EXE)
    Alle drei sind noch Betas und daher auch noch etwas buggy.


    [Blocked Image: http://www.symbos.de/gfx/preview/notepad1.gif]
    [Blocked Image: http://www.symbos.de/gfx/preview/notepad2.gif]


    Notepad hat noch keine eigenen Features ("Edit"-Menü ist noch ausgegraut), bietet aber die volle Funktionalität des Multiline-Textinput-Controls inklusive verschiedener Fonts. Ich hab hierzu mal ein paar zusammengestellt, die ich noch von früher gefunden hatte. Einige davon wurden von Trebmint mit SymStudio konvertiert und könnten noch etwas angepaßt werden.


    Das Textinput-Control wird quasi genauso bedient wie die Dinger in modernen GUIs. Neben den Shortcuts CTRL+C/X/V/A kann Text mit Shift+Cursor markiert werden, Control+Cursor springt im Text herum, mit der Maus kann man sowohl Text markieren als auch mit der rechten Maustaste das Context-Menü zur Bearbeitung öffnen. Es wird die SymbOS-Zwischenablage verwendet, d.h. man kann Texte auch zwischen Fenstern und anderen Applikationen hin- und herkopieren (einfach mal Notepad mehrfach starten und ausprobieren).


    SymbOS ist damit natürlich auch wieder etwas größer geworden, weshalb jetzt einige Anwendungen leider nicht mehr auf einem nackten CPC-6128 ohne jede Speichererweiterung laufen werden (Notepad läuft aber noch auf einem unerweiterten 128K-System).


    Wenn jemand komische Bugs findet, würde ich mich über eine Rückmeldung freuen :)


    CU,
    Prodatron

    Wünsche euch auch allen einen guten Rutsch ins Jahr 2013! :prost:
    Bin mal gespannt, was das neue Jahr so alles bringt...


    Alles Gute und auf ein schönes Wiedersehen in 2013 :)


    CU,
    Prodatron

    Hab ihm mal empfohlen, die beiden fehlerhaften Nullen im Preis zu streichen :)


    Das war mir der Spaß wert :mrgreen::mrgreen:


    Quote

    Ganz ein schlauer!!
    Für sie 6000€!!!!
    Ist ihnen langweilig,was schreiben sie mir dann überhaupt!
    Wenn sie ihn sich nicht leisten können,dann lassen sie die 08/15 Bemerkungen prodatron soll wohl ein cooler Name sein oder was !Voll Depp


    Will noch einer? :thumbsup:

    Von der Form her möglicherweise, vom Material und Gesamteindruck her hat der CBM610 meiner Meinung nach keine Chance (und ich bin selbst ein SEHR großer Fan der "runden" CBMs! - besitze von dieser Reihe leider auch "nur" den 610).
    Den MTX muß man live gesehen haben, Bilder sagen da nicht genug aus. Letztendlich natürlich trotzdem alles Geschmackssache. Aber laßt uns das auf der nächsten CC in Berlin vertiefen, dort können wir beide in Echt vergleichen :P


    Aber warum ich eigentlich diesen Thread besucht hat:
    Nachdem ich sie vor ca. einem Jahr bestellt hatte, hatte ich schon fast die Hoffnung aufgegeben, daß sie noch kommen, aber jetzt pünktlich zur Weihnachtszeit hat Sunrise (Rob) sie endlich verschickt:


    Die beiden DenYoNet-Ethernet-Karten für meine MSX-Rechner. Jede mit eigener international registrierter MAC-Adresse. Ich freu mich schon drauf, endlich wieder mit einem 8bit-Rechner direkt ins Internet gehen zu können :) (leider gab es für meine "Haupt"-Retro-Rechner bisher nicht soviele Lösungen wie z.B. für den C64)


    CU,
    Prodatron


    Herzlichen Glückwunsch! Meiner Meinung nach vom Design her der mit Abstand schönste und edelste Tastatur-Computer aller Zeiten. Wenn er im guten Zustand ist, dann wirst Du am liebsten alles andere, was Du an neuen und alten Tastaturen rumliegen hast (mit oder ohne Computer drin), wegwerfen wollen ;) Leider sind die Tasten selbst nicht ganz so qualitativ wie die Optik. Aber das Ding ist so jedenfalls ein absolutes Schmuckstück.


    CU,
    Prodatron

    Prodatron: In der Literatur findet sich zumeist folgende Definition: Echte 8-Bit-Prozessoren haben einen 8-Bit breiten Datenbus und alle Opcodes sind nur 8 Bit groß (Befehlswortbreite). Nach dieser Definition wäre der 6502 ein "echter" 8-Bitter. Der Z80 hat zwar einen 8-Bit-Datenbus, kennt aber bis zu 24 Bit breite Opcodes (durch die Präfixe). Daher wäre er ein 8/24-Bit-Prozessor. Dass die Größe und interne Verarbeitbarkeit der Register noch etwas damit zu tun hat, ist mir in der Literatur noch nicht begegnet. Aber ein interessanter Hinweis. (Weil sich so etwas ja immer gleich ins Marketing durchgeschlagen hat.)


    Dann wäre der 8086 und seine Nachfolger ebenfalls ein 8/16/24 (wahrscheinlich sogar 32 - müßte ich mal nachschauen) Bit-Prozessor.
    Deine Definition träfe dann wirklich NUR auf den 6502 und RISC-Prozessoren zu. Die Opcode-Größe (auch ohne Daten-Teil) fast aller CISC-Prozessoren ist völlig dynamisch.
    Wie gesagt, im Vergleich zu "interne Datenbus-Breite = Architektur der CPU" landen alle anderen Definitionen (z.B. externer Datenbus oder Deine Definition) meines Wissens nach immer im Chaos.


    CU,
    Prodatron


    EDIT: Kein sein, daß das "Chaos" nur auf Z80 und x86 zutrifft... Ich fände die Definition mit den Opcode-Größen trotzdem sehr seltsam. Beim Z80 werden diese ja trotzdem in 8bit Schritten eingelesen (und die "24bit-Opcodes" [Bit-Manipulation] beim Z80 sind auch noch gesplittet).

    Ich hab das so verstanden, daß sich die Bezeichnung der Architektur immer an der Prozessor-internen Datenbreite orientiert.


    - der Z80 ist eine 8bit CPU: Er kann zwar mit 16bit Registern umgehen, intern wird das aber in 8bit-Schritten ausgeführt (z.B. ADD HL,DE)
    - der 8088 ist eine 16bit CPU: Er hat zwar nach außen nur einen 8bit Datenbus, trotzdem führt er intern schon alles in 16bit Schritten aus
    und das aller beste Beispiel:
    - der 68008 ist eine 16bit CPU: Er hat nach außen einen 8bit Datenbus, geht mit 32bit Registern um, aber intern führt er alles in 16bit Schritten aus


    Würde man nicht nach dieser Regel vorgehen, hätte man (wie man beim 68008 sehen kann) das totale Chaos :)


    CU,
    Prodatron