Posts by edrive

    Zur S7 200er Serie kann ich leider absolut nichts beitragen - ist mir noch nie untergekommen.


    Kann also nur für S7 300er / 400er Serien sprechen, was aber bedeuten kann, dass das für die exotische 200er überhaupt nicht zutrifft.

    Aber vielleicht hilfts ja trotzdem?

    Daher auf die Gefahr hin, dass das folgende für dich nicht zutrifft:


    Die 300er/400er kann man grundsätzlich nicht ohne Weiteres per RS232 ansprechen (und 9600 Baud sind mir auch noch nie untergekommen - Minimum war immer 19200).

    Es geht nur RS485, wobei man dann je nach SPS Typ auf Protokollebene per MPI (MehrPunktInterface) und/oder per ProfiBus (ProcessFieldBus) drauf geht.

    Heute ist alles i.d.R. ProfiNet (industrielle Ethernet Version).

    An der SPS-Typenbezeichnung erkennt man i.d.R. ob ProfiBus bzw. ProfiNet unterstützt wird.

    Bei ProfiBus hat die Typenbezeichnung hintendran ein "DP", bei ProfiNet "PN".

    Eine SPS vom Typ "315-2 DP/PN" unterstützt beides, eine "315-2" (ohne DP o. PN) kann dann nur MPI.


    Für PN reicht am Programmiergerät (PC/Laptop) ein normaler Ethernet-Anschluss.

    Für MPI/ProfiBus braucht man hardwareseitig einen RS485-Anschluss.

    Dafür gibt es Einsteckkarten oder div. Adapter.


    Hier ein typischer "MPI/DP-Adapter" von Siemens:

    Der spricht auf der einen Seite (Programmiergerät) RS232 und auf der anderen RS485 (SPS), seitlich ist ein kleiner DIP-Schalter der zw. 19200 und 38400 Baud umschaltet. Der Adapter kann sowohl MPI als auch ProfiBus.



    Und hier noch ein Adapter, der auf der einen Seite Ethernet und auf der anderen ProfiBus spricht:



    Dann könnte es sein, zumindest gibt es sowas bei den 300er/400ern, dass der Anschluss an der SPS per Hardware-Konfiguration einst umparametriert wurde (MPI vs. DP, Adressen, Baudrate etc.) und du die SPS mit Standardeinstellungen deswegen nicht erreichst.

    Eventuell hilft hier ein "Urlöschen" der SPS um das wieder rückzusetzten (Achtung Programm-Verlust).

    I.d.R. kann man das über eine bestimmte Betätigungs-Sequenz vom Run/Stop-Schalter erreichen, dabei LED-Blinkmuster beachten. Hierzu ggf. passend zu deiner SPS googlen wie man das macht.

    Programmiere beruflich S7.

    Wir, bzw. die Fa. für die ich arbeite, coden ausschliesslich AWL. Auch alle Zulieferer machen in AWL.

    Mit KOP und FUP kann man nicht viel anfangen, vielleicht eine Maschinensteuerung.

    Aber wenn man etwas Richtiges damit machen will, also ein eigenes komplettes System in S7 umsetzen will, welches mit grossen Prozessleitsystemen klar kommt, um ganze Fabrikanlagen zu steuern bleibt nur AWL/SCL.

    Vieles geht auch gar nicht in KOP/FUP, was in AWL geht.

    Und vor allem ist AWL vergleichsweise lesbarer Code.

    Klar ist ein Ringkern optisch und historisch nicht passend, aber dafür um so mehr elektrisch. Er dürfte aber das Problem, sofern es an der magnetischen Einstreuung liegen sollte, lösen/verbessern. Die Frage ist ob man seinen CBM lieber geschlossen mit flimmerfreien Bild sieht oder eben geöffnet mit orig Trafo...

    Schaltnetzteil wäre hier natürlich ein Affront.


    Trafo wickeln lassen ist glaube ich gar nicht sooo teuer.

    Und die Idee gleich eine Kleinserie auflegen zu lassen finde ich gar nicht so abwegig - glaube ich würde dann auch einen abnehmen.

    Man könnte damit die Verlustleistung in den Längsreglern um ein paar Prozent verringern, die Elkos wären mit weniger Spannung beaufschlagt etc..

    Wenn das Flimmern weg ist, wenn man den Monitor hochklappt scheint es tatsächlich der Trafo zu sein, der magnetisch auf den Monitor einwirkt. Der ultimative Beweis wäre es den Trafo testweise in einem provisorischen Aufbau extern zu betreiben.

    Leider habe ich auch keine Lösung dazu, es wurden ja schon einige Tipps gegeben.

    Dennoch:

    - Die Abschirmbleche eventuell zweilagig, von einander isoliert, ausführen.

    - testweise den Trafo von oben gesehen um 90° verdreht einbauen (falls möglich und sich das Problem dadurch nicht verschlimmert).

    - Statt den Trafo von 220V auf 230V umzuwickeln, würde ich eher einen neuen Trafo wickeln lassen.

    - Wenn man eh schon den Trafo ändern/wechseln wollte, könnte man gleich einen Ringkerntrafo nehmen, die streuen so gut wie gar nicht.

    - Sollte es daran liegen, dass die Netzfrequenz mit der Bildschirmfrequenz interagiert, könnte man u.U. versuchen den Bildschirmfrequenz-Generator (also den 16Mhz Taktgenerator) etwas in der Frequenz zu ziehen. Sodass sich ein günstigeres Verhältnis von Bildschirm- zu Netzfrequenz ergibt, bei dem das Flimmern weniger auffällt.

    Hast du einen passenden SI-Halter gefunden oder ein Provisorium?

    Ich hätte einen (ausgelöteten), der dem Original (meinem 3032) optisch und in Größe relativ nahe kommt - allerdings für 20x5-er Sicherungen.

    Ca. 15mm Lochdurchmesser, an einer Seite leicht abgeflacht.

    Falls du den noch brauchen solltest, würde ich dir den schenken (kostenlos zuschicken).

    Hallo Jo und herzlich Willkommen hier.


    Prinzipiell bist du hier richtig.


    Solche Reparaturen sind nicht immer ganz einfach.

    Es braucht Zeit, Werkzeug u. Messgeräte, Erfahrung, man muss ggf. E-Teile besorgen und es ist auch mit dem Risiko behaftet, dass dabei noch mehr kaputt geht. Oder man hat z.B. das Akkupack repariert und stellt dann fest, dass noch weitere Schäden vorhanden sind, z.B. nicht funktionierende Tasten, ausgefallene Displaystellen etc.. Gerade die TI-Rechner sind dafür bekannt, dass die Tasten mit dem Alter extrem prellen.


    Kannst du detailliertere Angaben zu den Schäden machen und am besten ein paar aussagekräftige Bilder einstellen?


    Eventuell würde ich mir den TI-58C vorknöpfen. Aber es kommt darauf an wie schlimm der Schaden ist, denn ausgelaufene Akkus können schon mal eine ganze Platine irreparabel zerfressen. Ist denn noch das originale Netzteil vorhanden?


    Und ich würde etwas dafür nehmen, womit das Ganze eine Angelegenheit für den Marktplatz ist.

    Stell doch hier im Marktplatz (erscheint nur, wenn man eingeloggt ist) unter Dienstleistungen eine entsprechende Suchanfrage für die Reparaturen.


    Außerdem kann es gut möglich sein, dass es günstiger wäre auf ebay einen anderen TI-58C zu ersteigern und den alten als E-Teilespender aufzuheben (o. als solches zu verscherbeln).

    Was ich mir hierbei wünsche ist ein Automatismus, der den Beitrag in der Liste wieder nach oben bringt.

    Dazu gibt es einen Hinweis in den Nutzungsbedingungen des Marktplatzes:

    Quote

    Regel 4:


    Beiträge werden für einen vom Betreiber festgelegten und bekanntgegebenen Zeitraum im Marktplatz angezeigt und danach automatisch gelöscht. Es liegt am Benutzer, bei Bedarf seinen Beitrag zu aktualisieren und dadurch die Frist neu zu starten.

    Prinzipiell hat es funktioniert, das Ablaufdatum vorzuziehen und der Artikel wurde auch zunächst automatisch raus genommen. Nach neuer Fristsetzung (und Textanpassung) war er dann auch wieder online, aber immer noch auf den hinteren Seiten.

    Wollte ich schon immer Mal haben:

    Eine Uhrmacher-Lupe (6,7-fache Vergrößerung).

    Gut um kalte Lötstellen zu finden, EPROM-Chips durch das Sichtfenster zu bewundern etc..

    Man muss allerdings sehr nah an das Objekt ran gehen.

    Das seitliche Loch soll durch Belüftung verhindern, dass die Linse beschlägt.


    Hatte bei 2 eingestellten Artikeln, die schon ein paar Tage im Marktplatz zu finden sind, den Preis gesenkt und dies im Titel und Text angepasst.

    Was ich mir hierbei wünsche ist ein Automatismus, der den Beitrag in der Liste wieder nach oben bringt.

    Wenigstens in der Liste, die erscheint, wenn man nur auf Marktplatz klickt und noch nicht eine Unterkategorie ausgewählt hat.

    Denn wer den Marktplatz schon einmal durchstöbert hat, macht sich doch nicht erneut auf die Suche und

    klickt die Seiten nach weiter hinten durch ob nicht vielleicht irgendwo ggf. eine Änderung (z.B. Preissenkung) war...

    Oder gibt es eine andere Möglichkeit, die ich übersehen habe, um bei Änderungen den Artikel/Thread wieder nach vorne zu bringen?

    Wenn Wochenmarkt ist, schlendere ich gerne mal druch die Stände.

    Oft ist ein Messer- u. Scherenstand dabei, der auch Pinzetten, Zangen etc. in der Auslage hat.


    Dabei habe ich letzte Woche diese Zange mit etwas abstehenden/gekröpften Backen gefunden und musste sie gleich mitnehmen.

    Mit der lassen sich z.B. bedrahtete und liegend eingebaute Bauteile auf Platinen super an ihren Beinchen greifen, insbesondere wenn die direkt flach auf der Platine aufliegen. Man kommt damit in einem günstigeren Winkel gegen die Platine als bei meinen anderen Zangen, wenn man auf der anderen Seite mit dem Lötkolben hantiert. Auch für Dreh-/Torsionsbewegungen etwa zum Drähtebiegen macht sie eine gute Figur.  

    Den Ex-Nixdorf, zumindest was davon übrig ist, hatte ich 2019 im Hinterhof einer Hotelanlage gesichtet. Wenn der Hotelier wüsste, dass man das zu Gold machen kann...

    Man könnte die Koeeffizienten-Matrizen auf 1X12 reduzieren und dafür noch eine zusätzliche für die Faktoren mit 1x12 einführen die dann für alle gültig wäre, weil die eine Spalte jeweils die gleiche ist. So könnte man noch 3*12 Werte sparen (bei 4 Kältemitteln). Aber wie bereits gesagt, ursprünglich hatte ich das Programm nur für ein Kältemittel gemacht. Hatte auch noch überlegt ob bzw. wie man eventuell die Faktoren in der 2. Spalte (0.1; 0.125; ... 4;5;6) eventuell aus der Programmschleife heraus bestimmen könnte, sodass man nur 1x12Matrizen brauchen würde.


    Ein bisschen was zur Prozesstechnik:

    Eventuell fragt sich einer warum man die Temperatur nicht einfach mit einem Thermometer misst.

    Zum einen wird das auch manchmal (aber eher selten) gemacht, die eigentliche interessante Temperatur entsteht erst nach mehreren Wärmetauschern typischerweise in einem Glykolkreislauf (friert nicht ein), wo es dann zu den Kälteabnehmern geht.

    Auch lässt sich das nicht so einfach von außen messen, da die Leitungen und Behälter hinter einer ziemlich dicken Isolierschicht sind.

    Und wozu auch - wenn man schon eine Druckmessung hat und daraus die Temperatur rechnerisch ableiten kann? Um die Druckmessung kommt man aus mehreren Gründen nicht herum, die wird zur Steuerung der Kompressoren und auch für Sicherheitsfeatures gebraucht.


    Anbei ein paar Bilder (aus meiner berufl. Praxis) wo solche Umrechnungen in der Praxis verwendet werden:


    NH3 Abscheider (hier verdampft das NH3), darunter Wärmetauscher NH3 -> Glykol, im Hintergrund ein Glykolpuffertank.


    NH3 Kompressoren (hier mit Kolben, große Anlagen haben Schrauben-Kompressoren)


    Kleiner Kälte-Kompressor zur Verflüssigung von CO2 in einer CO2-Rückgewinnungsanlage - witzigerweise wird hier auch CO2 als Kältemittel verwendet.

    Draußen ist es ja z.Zt. so heiß, deswegen zur Abkühlung etwas Kältetechnik in Form eines Programms, dass ich vor einigen Jahren für den HP42S geschrieben habe - es läuft selbstverständelich auch auf dem DM42.

    Es berechnet für 4 verschiedene industrielle Kältemittel aus dem Absolutdruck die sich ergebende Temperatur.


    Hintergrund:

    Industrielle Kältemittel werden in Kompressions-Kältemaschinen verwendet.

    Je nach Druck vom Kältemittel entspricht dies einer Temperatur.

    Dieser Zusammenhang ist Stoff abhängig aber weder linear und geschweige denn gibt es eine universelle Formel mittels deren man die Umrechnung vornehmen kann.

    Historisch wurde dies über Tabellen gelöst.

    Der Hersteller ermittelt die Werte experimentell und gibt sie in einer Tabelle an.

    Auch gibt es Kältemittelschieber (ähnlich Rechenschieber mit Läufer aber ohne Zunge) auf denen die Wertepaare angegeben sind. Heute wurden letztere natürlich durch Apps ersetzt.

    Von Hersteller zu Hersteller gibt es hierbei naturgemäß geringe Abweichungen selbst beim gleichen Kältemittel.


    Weil es keine allgemeingültige Formel zur Umrechnung gibt, verwendet das Programm eine Annäherung mittels einer Exponential-Reihe.

    Deren Koeefizienten individuell für die jeweiligen Kältemittel einer 2X12 Matrix entnommen werden. Die Annäherung funktioniert allerdings nur im Bereich in dem die Kälteanlagen üblicherweise betrieben werden, etwas weiter weg wird es schnell sehr ungenau.


    Die 4 unterstützten Kältemittel sind:

    - R404A (für neu Anlagen nicht mehr zugelassen, dennoch weit verbreitet - nicht zu verwechseln mit R404)

    - R744 (CO2)

    - R717 (NH3 bzw. Ammoniak)

    - R410A


    Das Programm verfügt über 4 verschiedene Einsprung-Label entsprechend dem gewünschten Kältemittel z.B.

    LBL "R404A"

    Da die Näherung seine Grenzen hat, wird ab dem Einsprunglabel überprüft, ob sich der Eingangswert für den Druck in einem sinnvollen Bereich befindet. Liegt der ausserhalb, gibt das Programm je nachdem

    "Pressure too high!" oder "Pressure too low!" aus - hierzu ist das Unterprogramm "LBL 01" zuständig. Die Max.-Werte speziell für R717 und R744 sind allerdings etwas zu hoch gegriffen.

    Anschließend wird dann die jeweilige Koeffizienten-Matrix in die interne Matrix "Mcal" kopiert, mit der das Programm dann rechnet. Die eigentliche Berechnung findet in einer Schleife ab LBL 12 statt.


    Hinweis zur Programmeingabe:

    Es empfiehlt sich zuerst die 4 Matrizen einzutippen und unter dem vom Programm vorgegebenen Namen zu speichern, ohne die funktioniert das Programm nicht. Hat man die erste Matrix eingegeben, kopiert man sie am besten und bearbeitet die Kopie, weil eine Spalte bei allen gleich ist. Die Einsprunglabel für die 4 Kältemittel legt man sich am besten mittels der Assign-Funktion auf entsprechend beschriftete Buttons ins Custom-Menü.


    Hinweis zur Programmbedienung:

    Den Druck eingeben (x-Register) und auf den entsprechenden Button im Custom-Menü drücken - fertig.

    Man erhält (im x-Register) die dem Druck entsprechende Temperatur.

    Einheiten sind Druck in bar und Temperatur in °C.

    Beim Druck ist es wichtig, dass dieser als Absolutdruck *) angegeben ist.

    Der Stack wird weder gesichert noch aufgeräumt - geschenkt.


    Hier das Programmlisting:

    Hier die 4 Matrizen:





    Beispiele zur Kontrolle - die Stellenanzahl ist in der Praxis ein Witz, zeigt aber die Unterschiede zw. HP42S u. DM42:

    2 bar ergeben bei R717 -18.909824 °C mit dem HP42S (mit dem DM42: -18.908342°C)


    20 bar ergeben bei R744 -21.565188°C m. HP42S (DM42: -19.309178 °C)


    3 bar ergeben bei R404A -20.164346 °C m. HP42S (DM42: -20.166146°C)


    5 bar ergeben bei R410A -13.922112 °C m. HP42S (DM42: -13.852715°C)


    Ein paar weitere Anmerkungen:

    Die Näherungsfunktion mit der Exponentialreihe stammt nicht von mir, ich habe sie einem SPS Programm entnommen und auf den HP42 portiert. Ist ja auch kein Geheimnis, daher erlaube ich mir das hier Preis zugeben.

    Bei den Matrizen ist jeweils eine Spalte identisch. Das kam daher, dass ich das Programm zunächst nur für ein Kältemittel geschrieben habe.

    Bei der anschließenden Erweiterung habe ich es quasi mitgeschleppt - andererseits könnte man so die Werte auch anders gestalten.


    *) Die Angabe in Absolutdruck ist wichtig. Hier herrscht eine gewisse Verwirrung, weil es Anlagenbauer gibt, bei denen die Messgeräte Relativdruck und bei anderen Lieferanten Absolutdruck anzeigen. Die Doku ist aber u.U. genau andersrum etc.. Um die Verwirrung perfekt zu machen, reden manche auch von Überdruck. Ggf. muss man 1 bar vor der Rechnung dazu zählen.


    Wer eine brauchbare App fürs Handy probieren möchte nimmt am besten die kostenlose App "Ref Tools" von Danfoss:

    https://play.google.com/store/…com.danfoss.koolapp&hl=en

    Es freut mich wirklich sehr, dass mein altes PR-Modem, welches ich ca. 1989 gebaut hatte (auf Streifenraster-Platine), ein neues Zuhause gefunden hat und wieder benutzt wird. Damals hatte ich es an einem Monoband 2m Handfunkgerät mit einer 4 Element Yagiantenne betrieben. Paket Radio war damals der neueste Scheixx. Mit der C64 Digicom Software konnte man 4 Verbindungen gleichzeitig halten. Und sich von Netzknoten zu Netzknoten weiterhangeln. Einmal hatte ich es bis zu einem Knoten in England geschafft und einfach einen OM aus der Heard-Liste angeschrieben, der war ganz überrascht und hat mir gleich einen ganzen Satz QSL-Karten geschickt. Auch das damalige Yugoslawien hatte ich erreichen können. Man konnte, sofern die Gegenstation ebenfalls C64+Digicom betrieben hat auch den Drucker der Gegenstation dirket ansprechen. Manche haben sich einen Spaß daraus gemacht und das Endlospapier beim Empfänger einfach mal komplett rausgelassen. War eine sehr interessante Zeit damals ein bisschen digitale Aufbruchstimmung lag in der Luft.

    Urherberrechte bleiben afaik nach Deutschem Recht immer beim Urheber und sind unveräusserlich.

    Einzig die Verwertungsrechte kann man veräussern.

    Aber: Urheberrechte lassen sich vererben.

    (Bitte korrigiert mich, falls falsch)

    Nein natürlich nicht - arbeite seit Ende der 90er privat nur mit Linux... - aber eben ein Beispiel, dass github o. Open Source nicht unbedingt ein Garant für eine Codepflege sind.

    • manchmal gibt es Source Code im GIThub, aber man macht es letztlich doch neu, weil es oft mühselig ist, fremden Code zu folgen
    • ich selbst habe schon öfters Sourcen frei gegeben, noch nie hat das jemand weiter entwickelt oder daraus was neues gemacht

    Ein schönes Beispiel ist die "NODISKEMU" Firmware welche auf dem petSD+ läuft.

    Wird vom Entwickler nicht mehr weiter vefolgt und die Bugs bleiben uns wohl erhalten.

    Trotz github und Code Offenlegung.

    CB mache ich kaum, auch wenn ich seit 2 Jahren wieder ein aktuelles Gerät habe und gelegentlich den Scanner laufen lasse. CB definitiv nicht tot, ist nur weniger los.

    Ansonsten bin ich auf den Amateurfunkfrequenzen unterwegs, bei mir in der Gegend gibt es eine Reihe aktiver Funker. Vor ein paar Tagen habe ich mit einer Unterdachantenne (die eigentlich für das 30m/10MHz Band ist) einen Schotten auf 6m/50Mhz arbeiten können...

    Das lange Sonnenflecken-Minimum ist vorbei.