Posts by Metalhead

    Hallo Zusammen


    Der einfachste Weg, Daten zwischen modernen und alten Rechnern auszutauschen, ist ja bekanntlicherweise übers Netzwerk. Zumindest in der MS-Welt.

    Bisher hatte ich reine DOS-Maschinen, mit denen ich auf ein Share zugreifen wollte / musste. Um nicht auf meinem Hauptrechner veraltete Protokolle installieren zu müssen und die Sicherheit herabzustufen, habe ich dazu eine NT4 Installation in VMWare Player verwendet, welche direkt ans LAN verbunden ist (sprich Bridged; kein NAT). NT4 mit SP6 ermöglicht bequemerweise auch die Installation der VMWare Tools.

    Auf der NT4 VM ist nur das TCP/IP-Protokoll installiert.


    Auf den DOS-Maschinen habe ich jeweils den MS Networking Client 3.0 installiert, welcher von Haus aus TCP/IP mitliefert.

    Dadurch dass der sehr RAM-Hungrig ist, habe ich die Befehle, welche die Installation in die AUTOEXEC.BAT schreibt, jeweils in eine Datei NETSTART.BAT ausgelagert, so dass der Network-Client nicht die Bootdauer deutlich verlängert, und nicht gleich der halbe konventionelle Speicher gefüllt wird. Auf diese Weise konnte ich den Netzwerkclient einfach bei Bedarf starten.

    Das ganze hat für meine Zwecke bisher immer gut funktioniert.


    Nun stand ich aber vor einer Installation von Windows for Workgroups 3.11, welche ja einen eigenen Network-Client mitbringt. Die Installation von WFW3.11 mit Netzwerktreiber verlief soweit normal, TCP/IP habe ich auch nachinstalliert und als Standardprotokoll definiert. DHCP ist aktiviert.

    Unter WFW3.11 kann ich das NT4-Fileshare auch problemlos anhängen. Allerdings unter DOS (also ohne WFW3.11 zu starten), nicht. DOS-Only klappt erst, wenn ich unter NT4 das NetBEUI-Protokoll installiere.


    Ich habe das ganze mal in einer VM nachgebaut.


    Hier DOS ohne installiertem WFW3.11, dafür mit dem MS Network Client. NT4 nur mit TCP/IP Protokoll:


    Das Share kann problemlos verbunden werden.


    DOS neu installiert, dieses mal ohne MS Network Client, dafür mit WFW3.11. NT4 nur mit TCP/IP:

    Das Share kann problemlos angebunden werden. Ping (lokal und extern) funktioniert ebenfalls.


    Hier nach einem Neustart, ohne WFW3.11 zu laden. NET-Dienst bereits gestartet und angemeldet. NT4 nur mit TCP/IP:



    Beim Befehl PING NT4SRV01 bleibt die Maschine beim blinkenden Cursor stehen.


    Nun installiere ich das NetBEUI-Protokoll unter NT4:


    Das Verbinden des Shares ist nun zumindest möglich, PING allerdings nicht.


    Muss ich unter DOS explizit das TCP/IP-Protokoll installieren, obwohl es unter WFW3.11 installiert ist? Oder gibt es einfach eine Konfiguration welche ich übersehen habe?

    Klar, ich könnte einfach NetBEUI auf der NT4-VM aktiv lassen. Allerdings würde ich grundsätzlich TCP/IP bevorzugen, um mir auch die Möglichkeit offenzuhalten, statt der NT4 VM einen alten Raspberry Pi als Fileserver zu verwenden. Und auch nicht jedes mal den "Umweg" über Wfw3.11 nehmen zu müssen.

    (wenn man mal auf der richtigen Spur ist)...

    Das ist eben das, was manchmal etwas Zeit braucht :mrgreen:


    Aber ok, um eine Erfahrung schlauer ^^


    Das Problem dürfte der Port 330h sein, den sich der Adaptec standartmässig einverleibt. Der kollidiert mit dem MIDI Port vieler Soundkarten.

    Den hatte ich sogar im Auge, und die Soundblaster bereits auf 300h gejumpert.

    (Resp. am Adaptec auch andere Ports als 330h und 300h ausprobiert). Aber eben, nicht nur auf Jumper schauen ^^



    Und noch einer zum SCSI und alten Platten: manche alte Platten haben eine motor-on-jumper oder ähnliches. Dann fáhrt die Platte auch hoch, ohne auf den controller zu warten. Bei manchen Platten ist die Zeit zu kurz zwischen dem "inquiry, etc" kommandos und dem "drive ready"

    Ich musste das bei meiner Platte tatsächlich so einstellen, dass sie sofort hochdreht. Ansonsten fand der Controller die nie. (wobei ich es nach dem Beheben der Konflikte nicht mehr getestet habe).

    Spielt aber jetzt für mich keine grosse Rolle, da es sich ja sowieso um die Boot-Platte handelt.

    Mittlerweile mit DOS 6.22 und WfW 3.11 :)

    Ok, ohne Soundblaster gings. Daher mal verschiedene Jumper-Positionen durchprobiert - Kein Erfolg.

    Danach kam mir in den Sinn, dass die Win9X-Versionen im Geräte-Manager ja Hardwarekonflikte anzeigen können. Und Tadaa:


    Habe mich zu stark auf die Jumper konzentriert. DMA lässt sich im BIOS des controllers ändern. Läuft nun auf DMA7, und damit problemlos.


    Freue mich dann schon auf die Fehlersuche, wenn ich da mal ne Netzwerkkarte einbaue :P


    Trotzdem danke allen, die geantwortet haben!

    Hallo zusammen


    Ich stehe mal wieder vor einer vermeintlich einfachen Aufgabe, welche sich als "Nicht in 10 Minuten erledigt" herauspuppt.


    Und zwar möchte ich einen 486er PC von Dell möglichst der Zeitära entsprechend restaurieren. Den PC werde ich dann evtl. noch hier vorstellen, auch weil ich dazu noch ein, zwei Fragen habe.


    Der Vorbesitzer wollte mir leider den Rechner nur ohne Festplatte überlassen (was ich auch irgendwie verstehen kann, weil er mich nicht persönlich kannte). Daher suchte ich sowohl nach IDE, als auch nach SCSI-Platten aus Anfang der 90er, und wurde fündig mit einer Conner CP30540 SCSI Platte.

    Original drin war eine ca. 340 MB IDE Platte.


    Über den Marktplatz hier bin ich auch für zwei SCSI-Controller fündig geworden, wobei der erste schon eingetroffen ist (danke nochmals an xxxL für die reibungslose Abwicklung!)


    Es handelt sich um einen Adaptec AHA-1542CF. Wenn ich den PC einschalte, erhalte ich folgenden Fehler:


    Timeout failure during SCSI Inquiry Command!


    BIOS not installed!


    Als Test habe ich eine CF-Karte mit Win95 installiert, von welcher ich booten kann. Ich kann den Controller unter Win95 mit den bereits mitgelieferten Treibern installieren, und nach einem Neustart wird er auch erkannt. Das verrückte ist nun, dass ich nun keinen Timeout-Error mehr habe, sondern der Controller das BIOS normal installieren kann. Ich kann auch z.B. von einer DOS-Diskette booten, und die SCSI-Platte wird erkannt. Erst wenn ich den PC komplett ausschalte, beginnt das Spiel wieder von vorne. Dann muss ich erst Win95 booten und neustarten, damit der Controller wieder läuft, sein BIOS installiert etc. Ich kann nach dem Win95 Neustart sogar von der SCSI-Platte booten, wenn ich im BIOS die IDE-Platte als "Not Installed" setze.


    Ins BIOS vom Controller komme ich immer, nur die SCSI-Disk wird erst erkannt, wenn Win95 geladen wurde.


    In einem anderen System (Pentium 1) funktioniert die Konstellation problemlos (Selber Controller, selbe Platte).

    Wenn ich eine andere Platte anschliesse, verhält es sich gleich.


    Ich kann mir das nur noch durch irgendeinen Hardware-Konflikt erklären, konnte aber bisher keine finden.


    Zur Hardware:

    CPU: Intel I486DX2-66

    RAM: 24 MB

    Sound: Soundblaster 16 CT1740 (mit einem Mitsushita CD-ROM angeschlossen)

    GPU: Number 9 GXE VL (VLB Karte)


    Jumper-Konfiguration des Controllers:


    Soundblaster:



    Mir gehen langsam die Ideen aus...

    Hast du ein Manual des Superstor Programms,


    Mit welcher IBM / MS-Dos Version setzt du Superstor ein

    Hallo fanhistorie


    Sorry für die Verwirrung, aber ich meinte tatsächlich SpeedStor. Habs extra kurz geprüft. Keine Ahnung warum ich das damals so nannte, vielleicht weil die Ausführbare Datei "SSTOR.EXE" heisst.

    Speedstor führe ich idR. Mit einer unter Windows 8.1 formatierten DOS Startdiskette aus (sprich die ME-Version von DOS).

    Anhand dem bisherigen Stand hat wohl die Firma Advance MS-Dos 2.11 oder besser gesagt einzelne Dateien davon lizenziert,

    Yep, wird auch beim booten angezeigt wenn ich es auf dem 486er starte.

    Das Image von JenGun scheint aber ein PC-Dos zu sein, ob es Ferranti gelabelt ist habe ich gerade nicht im Kopf.


    Frage :

    Hast du das BIOS, die beiden Eproms auslesen können,

    Leider nein, da fehlt mir die nötige Hardware dazu.

    So, heute endlich wieder Zeit gehabt um testen zu gehen. Habe bei mir zu Hause neue Disks verwendet (also noch unformatiert aus der Verpackung), eine mit Linux beschrieben, eine mit Rawrite3 und eine mit FreeDOS Diskcopy. Tatsächlich war letztere nicht bootbar, die anderen aber schon (sowohl die TCS68-02.IMA als auch die TCS86-01.IMG, sprich von JenGun).

    Getestet habe ich die in einem 486er mit reinem DD Laufwerk. Interessanterweise wollte keine der Disks im Transfer-PC booten, allerdings ist der vergleichsweise recht neu (XP-Vista Ära).


    Im Ferranti PC auch kein Glück: Wie bei allen bisherigen Tests, welche nicht in einem Disk Error endeten, hängt sich der PC auf. Der Lesekopf des Laufwerks beginnt sich zu bewegen als würde was gelesen, danach dreht die Diskette endlos ohne dass sich der Kopf bewegt.


    Nach wie vor wird übrigens beim Starten nur das B-Laufwerk (also ohne Terminator und vor dem Twist) angesprochen. Kann es sein dass DOS damit ein Problen hat?

    Gibt es was anderes als DOS, was ich noch versuchen kann zu starten?

    Hallo Peter


    Hatte eigentlich bisher keine Probleme (CF-Karten hauptsächlich in einem bereits "moderneren" P4 PC verwendet).


    Meine Karten waren aber teilweise neu. Was ich in diesem Fall wohl mal versuchen würde, ist die CF-Karte mit DISKPART unter Windows mit dem Befehl CLEAN zu leeren. So dürfte keine Partition mehr vorhanden sein. Danach mit FDISK und FORMAT unter DOS initialisieren.


    DOS 6.22 ist aber auch das neuste DOS, welches ich auf eine solche Karte installiert habe (Als reines DOS, Win98 etc lief bisher auch auf CF Karten).

    Das 5,25"-Laufwerk dort ist HD (also kein PC/XT 40-Spur DD)? Die Diskette mal mehrfach "überschrieben"? "Reinigungsdiskette" im Advance86 verwendet? Da man zumindest ins ROM-BASIC kommt, könnte man mit memtest.bas den Speicher > 64 KB testen ...

    Nein, ist ein reines DD-Laufwerk. Habe einen konstanten Mangel an HD-Laufwerken (Bin mir aber sowieso über die Probleme bewusst, DD-Disks mit HD-Laufwerken zu schreiben, daher hätte ich bei diesem Projekt für den Transfer-PC sowieso ein DD-Laufwerk verwendet).


    Den Memtest lasse ich gerne mal laufen, nur wie kriege ich den auf den PC? Kann BASIC per Serial Daten übertragen?

    (Die Alternative wäre natürlich Abschreiben, ist jetzt aber nicht unbedingt meine bevorzugte Variante :P )



    Die Disketten sollten besser mit einem Permanentmagneten vor dem Beschreiben für den Advance86 gelöscht werden.

    Glaube nicht, dass ich noch einen genügend starken Magneten habe, müsste aber noch unformatierte DD-Disketten rumliegen haben (Die Verpackung war noch verschweisst als ich sie bekam). Das wäre sicherlich noch einen Versuch wert.



    mit dd if=tcs86-02.ima of=/dev/fd0 (unter Linux) startet das "Advance 86 Personal Computer DOS" von der Diskette einwandfrei ...

    Das will ich sicher noch probieren, der Transfer-PC müsste problemlos Linux-Kompatibel sein.

    Die Images von fritzeflink resultieren leider nur in einem non-system disk Fehler:

    Wie sieht es mit dem angehängten Image aus?

    Leider auch kein Erfolg :/



    Nimm mal das 2. Image

    Habe ich, aber auch da erscheint der Non-System Disk Error.


    Die Images funktionieren in der 86Box (Mit ähnlicher Hardware, den Ferranti selbst gibt es da ja leider nicht zur Auswahl).


    Edit: Etwas ist mir noch aufgefallen:

    Ich schreibe Diskettenimages auf DOS-Computern idR. mit Freedos Diskcopy. Dieses läuft auch auf MS-DOS. Ich verwende meist das, weil es beide Richtungen unterstützt (Image to Floppy, Floppy to Image).

    Was mir zwar schon früher aufgefallen ist, aber ich nie gross beachtet habe, weil es immer funktioniert hat:

    Gemäss Statusausgabe schreibt FreeDOS Diskcopy 736 von 720 Cluster:


    Und tatsächlich: wenn ich mit Rawrite3 das Image schreibe, erscheint der Non-System-Disk Error nicht. Der Bildschirm bleibt dann nach den Fehlercodes einfach Schwarz (bis auf den kleinen "Eingabebalken", und das Laufwerk dreht nonstopp. Wie bei der Commodore DOS-Disk hängt der PC und lässt sich auch nicht durch CTRL+ALT+DEL neustarten.


    Kann es also sein, dass sowohl DISKCOPY als auch Rawrite3 in einem Format schreiben, mit dem der Controller im Ferranti nicht klar kommt? Wobei es sich dabei ja eigentlich um DOS-Kompatible Laufwerke handeln müsste?

    Leider nur kurz, aber war heute mit einem "Transfer-PC" unter dem Arm kurz andere Images testen.

    (Hatte tatsächlich noch ein korrektes Kabel rumliegen).


    Die Images von fritzeflink resultieren leider nur in einem non-system disk Fehler:

    Ist aber ein Schritt vorwärts, wenn auch nur ein kleiner ^^


    Hab trotzdem noch weitere 2.11 Images ausprobiert. Am vielversprechendsten war ein Commodore image, aber wie alle anderen hängt sich auch das beim booten auf:


    Könnte das mit dem RAM-Fehler zusammenhängen? Sprich, dass DOS versucht, Daten in Arbeitsspeicher-Adressen zu schreiben, die es gar nicht gibt?


    Was mir auch etwas sorgen bereitet: Der PC gibt mit den Fehlercodes einen Beep-Ton aus. Dachte hier an einen normalen Start-Beep wie das z.B. ein IBM AT auch hat.

    Allerdings steht folgendes im manual:

    Die Frage ist natürlich nun, wie lange ein langer Beep sein muss, damit es sich effektiv um einen Prozessorfehler handelt..

    Oder würde BASIC dann wohl auch nicht laden können?

    Kennst Du eigentlich das Passwort des Root-Users (qsecofr)?

    Ja, das hatten wir zum Glück in unserer Dokumentation :)


    Es gäbe einen Punkt um Bibliotheken zu löschen, aber dazu scheine ich selbst mit dem QSECOFR-User keine Berechtigung dazu zu haben?

    (Bibliotheken wie QSYS, QSYS2, QGPL, QTEMP,...)

    Wären davon überhaupt Firmendaten betroffen?

    Ah, danke fürs Formatieren des PDF :)


    Hast Du mit den originalen Laufwerken, originalem Kabel und originalem Controller getestet?

    Ja, sind die originalen Laufwerke und Controller, ich habe selbst keine 8-Bit HDD oder FDC-Controller rumliegen die ich sonst noch verwenden könnte. Das wenige Material was ich davon habe, ist alles 16-Bit ISA.


    Die Laufwerke im Advance sind an einem Kabel mit Drehung (und zwei Stecker) verbunden, Disk Selection steht auf der zweiten Position.

    Es handelt sich um Shugart SA-455 Laufwerke.


    Ich hätte aber sogar noch Kabel, welche keine Drehung haben (und auch nur einen Anschluss). Kurze Zwischenfrage dazu:

    Kann man ein FDD mit Kabel ohne Drehung an einen modernen (XP-Ära) PC anschliessen? Müsste dann einfach DS auf die erste Position gesetzt werden? Spiele eben gerade mit dem Gedanken, einen solchen PC mit einem 5.25er FDD auszustatten, um Diskettenimages schreiben zu können (Den Ferranti habe ich aus Platzgründen ja an einem anderen Ort, diesen "modernen" PC könnte ich dann als Transfer-PC dort stehen lassen).


    Gibt es die Möglichkeit, per BASIC auf die FDDs zuzugreifen? So könnte ich vielleicht zumindest den Controller und die Laufwerke testen.


    kann man ggf auch schon den Color Mode einstellen, so wie z. B bei diesem

    Dazu gibt es auf dem untern Board separate DIP-Schalter, hier der Kleber der auf dem Gehäuse aufgebracht ist:


    Leider bin ich mir nicht sicher, wo sich die Switches für die Dealer-Adjustments befinden (oder ob dabei die Potis gemeint sind):


    aber der UP sollte diese Diskettenimages nehmen:

    Die habe ich mir schon heruntergeladen; Tests damit stehen auf meiner Todolist. Müsste ich bis Ende Woche einmal schaffen :)



    Dies fand ich noch zuletzt, ist aber keine gute Bildqualität

    Diese Disk wäre definitiv wertvoll... Aber auch die anderen Anleitungen welche da auf den Bildern zu sehen sind...