Posts by Thilo

    Hi,

    kaum auf dem Tisch, bereits die erste Bastelstunde dafür begonnen.

    Nachdem ich mir einen NEC-8201A zugelegt habe, war natürlich sofort die Frage nach einer Speichererweiterung aufgekommen. Denn Standardmäßig hat der Rechner nur ca. 12KB Speicher. Dafür aber reichlich Platz für weitere RAM-Bausteine. Darüber hinaus verfügt er über ein interessantes RAM-Banking-Konzept.


    Doch in die Steckplätze passen, entgegen den ROM-Bausteinen mit dem Betriebssystem, keine üblichen Standardbausteine. Zum Einen haben die Steckplätze eine gänzlich abweichende Pinbelegung und zum Anderen passen diese mechanisch überhaupt nicht hinein. Die Steckplätze sind einfach zu breit. Wenn man sich den internen Speicher ansieht, wird auch deutlich warum: Das 8K-RAM-Modul besteht nämlich aus vier einzelnen 2KB -Chips in SMD-Bauweise auf einem Platinenträger.

    Im Netz gibt es zwar den einen oder anderen Ansatz für Speichererweiterungen. In diesem Zusammenhang auch ein paar ernstgemeinte Hinweise auf die teilweise fehlerhaften Schaltpläne des NEC-8201. Doch das sollte einen nicht davon abhalten, sich dem Problem einmal anzunehmen ;)


    Grundlegend ist der RAM-Steckplatz im NEC in 4 einzelne Speicherblöcke zu je 2KB organisiert. Dazu werden auf dem Mainboard jeweils 4 getrennte CS-Signale aus den Adressleitungen mit Hilfe eines Decoders (74138) generiert.

    Auf dieser Basis wurde nun ein etwas "unkonventioneller" Ansatz für eine Speichererweiterung gewählt. Als Baustein kam dazu ein 62256 zum Einsatz. Die vier getrennten CS-Signale des NEC wurden kurzerhand als Adressleitungen zweckentfremdet. Dies ist, milde ausgedrückt, pure Verschwendung von Speicherplatz. Von den 32KB des Chips werden nur 8 genutzt. Die restlichen 24KB des Bausteins liegen brach. Aber die Alternative wäre die CS-Erzeugung auf dem Mainboard zu umgehen, oder diese mit entsprechenden Encodern wieder zu 2 Adressleitungen zusammenzuführen. Aufgrund der Einfachheit wurden nun die 4 getrennten CS-Signale kurzerhand als "Speicherblockauswhl" verwendet und mit einem NAND-Chip zu dem dann noch fehlenden CS-Signal zusammengeführt:



    Eingriffe in das Mainboard oder das heranholen der fehlenden Adressleitungen zu den Speicherplätzen mit zusätzlichen Leitungen entfällt dadurch. Die Platine ist aufgrund der recht einfachen Schaltung auch sehr übersichtlich:


    Was soll ich sagen: Platine bestellt, mal kurz den Lötkolben dran gehalten, Chipkonstruktion eingebaut: läuft:

    :)



    .. aber: ich bin so ein Depp! Denn ich habe die Bauhöhe bei meiner Konstruktion nicht bedacht. Durch die Präzisionssockelleiste die ich verbaut habe, ragt der Baustein nun etwas zu weit heraus. Dadurch bekomme ich den Deckel des Gehäuses nicht mehr zu :-((

    Ok, ist ja auch nur ein Prototyp. Beim nächsten Baustein werde ich mal andere Sockelleisten verwenden, in der Hoffnung dass ich passende finde.


    Falls auch jemand seinen NEC 8201 aufrüsten möchte, die Konstruktionsdaten sind wie immer im Anhang zu finden.


    Gruß

    Thilo

    Mein neuester Zuwachs: ein NEC 8201

    Das Display hat leider einen unschönen Kratzer und das Netzteil fehlt auch.


    Der Akku ist mittlerweile bereits getauscht und das Board gereinigt. Denn er hatte schon ganz leicht angefangen sich zu entleeren, aber zum Glück noch keinen größeren Schaden angerichtet.


    Gibt es eigentlich Empfehlungen in Sachen Kratzer entfernen auf einen Kunststoff-Display?

    Hallo MFA-Anwender,

    heute war es meines Erachtens mal Zeit, dass die seriellen Schnittstellen des MFA (4.4 und 4.10) ein kleines Upgrade bekommen. Denn die im Original verbauten Pegelwandler 1488/1489 mit ihren +/-12V und die manuellen Anpassungen für den Betrieb der MFA Video 8.4 standen schon seit einiger Zeit auf meiner "musst-Du-mal-bei-Gelegenheit-Ändern-Liste".

    So entstand nun diese kleine Adapterplatine, die anstelle der beiden Pegelwandler auf die Karte aufgesteckt werden kann. Aber nur Pegelwandler war mir doch zu wenig, weshalb noch ein Taktgenerator mit auf die Platine gepackt wurde. Heraus kam nun dieser kleine Adapter, der einen per Jumper einstellbaren Taktgenerator beinhaltet, abgreifbare RS232-Signale, sowie die Anpassung an die MFA-Video 8.4-Baugruppe (DTR-Signal) beinhaltet.


    Vorher-Nachher-Bild



    Der Taktgenerator kann mit Jumpern eingestellt werden. Die Baudraten-Angaben passen aber nur bei einer Teilereinstellung im 8251 mit 1:1, im MAT85 ist hier 1:16 voreingestellt, weshalb die Angaben auf der Platine durch 16 geteilt werden müssen.


    Zusätzlich sind auf der Platine noch 2 Lötbrücken vorgesehen (SJ1, SJ2), damit der Adapter auch für die MFA 4.10, (V24-Schnittstelle) verwendet werden kann. Denn hier gibt es zwischen der MFA 4.4 und 4.10 leichte Unterschiede im Platinenlayout.



    Eine kleine Ärgerlichkeit ist auch passiert: Ein Anschwingkondensator für den Oszillator wurde vergessen und bei dem vorgesehen Steckplatz für die TX/RX-Leitung habe ich mich leider um ein Rastermaß verhauen. Deshalb kann hier leider keine IC-Steckverbindung verwendet werden wie bei den ICs. Die beiden Leitungen mussten deshalb mit Draht angeschlossen werden :( Beide Fehler sind aber in den Eagle-Dateien bereits korrigiert.



    Auf dem Adapter ist zusätzlich noch eine Anschluss um das DTR/DSR-Signal zu erzeugen, damit auch die MFA Video 8.4 damit betrieben werden kann. Bei der 8.2 kann diese Leitung natürlich ignoriert werden.


    Für den Betrieb müssen die beiden ICs 4 und 6 (7493) auf der Hauptplatine entfernt werden. Der Taktausgang der Adapterplatine ist dann mit der linken Seite des Jumpers (Markiert mit A B C D) zu verbinden. Alternativ kann auch die Leiterbahn die auf der Oberseite direkt daneben verläuft für den Anschluss verwendet werden.

    Bildschirmfoto 2024-02-04 um 17.37.29.png


    Wie immer: Schaltplan, Layout und PCB-Dateien sind im Anhang zu finden.


    Wer Bedarf an einer Platine hat, darf sich gerne melden. Aktuell habe ich noch ein paar Stück, übrig.


    Gruß

    Thilo

    Hi,

    in einem älteren Thread hatte ich ja mal von meiner Erfahrung von 3D-gedruckten Frontblenden für den MFA berichtet:

    MFA Alternative Frontblenden


    Dazu gibt es nun neue Erkenntnisse beim 3-Druck von JLCPCB. Bei meinem erneuten Versuch in dieser Richtung, habe ich als Material, statt dem damaligen Nylon, nun SLA mit Sandstrahl als Finishing genommen.


    Ich muss sagen, das Ergebnis ist echt beeindruckend. Die Oberfläche fühlt sich sich glatt und eben an und die Kanten sind sehr akkurat und scharf.


    Vertiefungen für Schraubenköpfe


    Auch rückseitige Aussparungen sind möglich:


    Hier ein Steg mit 2mm breite:



    Nur das Längenmaß ist etwas "interpretationsbedürftig". Aber dies ist nur bei einem der Druckaufträge aufgefallen. Bei alle anderen Blenden passen die Maße.


    Das einzige was mir negativ aufgefallen ist: Das Zeug stinkt erbärmlich und musste erst mal ein paar Tage auslüften. Auch die Oberflächen ist leicht ölig und hier war auch zuerst eine Reinigung fällig.


    Ansonsten bin ich überrascht über die Qualität. Die Stabilität der Blenden ist meines Erachtens ausreichend. Lässt sich natürlich nicht mit Aluminium vergleichen, aber im eingebauten Zustand wird das nebensächlich. Auch die Kosten von ca. 1 EUR pro Frontblende ist unschlagbar.


    Vielleicht gibt es dann demnächst mal eine "MFA-Black-Edition" ... ;)


    Gruß

    Thilo

    Hi trazom

    Ich überlege mir eine für den MFA zu bauen

    diese Tastatur die 2ee für den Junior entworfen hat, hatte ich vor einiger Zeit bereits an den MFA angepasst.

    Siehe: Junior Computer ][


    Nur das im obigen Post beschriebene Any-Key-Signal ist im Code bzw. als Signal an einem entsprechenden PIN noch nicht implementiert. Das ließe sich aber auch über eine der freien Funktionstasten im Code noch ergänzen.


    Gruß

    Thilo

    Hi Florian,

    Respekt vor diesem Projekt ! :applaus:  :thumbup:

    Ich finde es immer wieder faszinierend, was sich rund um den MFA so alles (weiter-)entwickelt.


    Dein Einverständnis vorausgesetzt, würde ich diese Karte in die Liste der MFA-Baugruppen (die tokabln und Ich aktuell ergänzen bzw. pflegen) mit aufnehmen. Somit bekäme Deine absolut bemerkenswerte Neuentwicklung die Nummer MFA 2.5 - Prozessor 68030 (angelehnt an die bisherigen Bezeichnungen aus dem MFA-Bereich).


    Ich bin gespannt wie es mit der Karte weiter geht :)


    Gruß

    Thilo

    Ist 79€ günstig für das Teil?

    Wenn man ehrlich ist, nein, aber das war mir die Karte trotzdem wert.

    Im Augenblick gibt es aber auch sehr wenig Karten für den MFA. Zum Anderen ist die BUS-Signalanzeige auch immer eine Karte die ein lauffähiges MFA-System optisch aufwertet, denn da blinkt was und wird was angezeigt. Auch zum Debuggen ist sie ein entscheidende Hilfe.

    Ich hoffe nur, dass die TIL311 alle noch funktionsfähig sind, denn die haben ab und auch mal gerne ein paar fehlende Segmente.

    Sehr interessant !!

    Kann es sein, das dein 19" Gestell gar nicht fuer Europakarten (160mm tief) ist?

    Doch, da passen Europakarten rein und es bleibt auch noch ausreichend Platz für die Backplane-Verkabelung. Die Gehäuse-Profilschienen haben ein etwas anderes Profil als die übrigen Hersteller. Ist aber (dadurch?) sehr stabil.


    Wird der nächste MFA, Bilder folgen dann noch .. ;)


    Gruß

    Thilo

    Hi,

    ich bin auf der Suche nach Führungsschienen für ein Systemgehäuse die ein etwas absonderliches Maß haben. Hat eventuell jemand von Euch einen Tipp für mich wo ich diese noch herbekommen könnte?

    Ich habe ein älteres (mir herstellerunbekanntes) 19" Systemgehäuse erstanden. Die darin verwendeten Führungsschienen haben ein Click-Zapfenmaß von 123mm, statt der üblichen 135mm. Und man glaubt es kaum, darin sollen einige MFA-Karten ein neues Zuhause finden ... ;)

    Die üblichen Dealer haben "nur" die Standardgehäuse von Schroff/Fischer/ProMa im Sortiment. Im Internet findet man zwar auch ein paar Anbieter, aber nicht mit genauen Maßangaben zum Abstand der Click-Zapfen.





    Für Tipps oder gar einen (Wühl-)Kisten-Fund wäre ich Dankbar.


    Gruß

    Thilo

    Vor nicht all zu langer Zeit dachte man ja auch noch, die Erde sei eine Scheibe und man fällt irgendwo runter... .. vielleicht ist es den Elementarmagneten tatsächlich so ergangen und sind durch die ständige Fliehkraft von der Platte geschleudert worden ... ;)

    Spaß beiseite, aber eventuell sind es "Abnutzungen" durch die häufigere Nutzungen genau dieser Spuren (mehr außen als innen) oder eine spezielle Beschichtung der magnetischen Oberfläche (außen spärlicher als innen, ähnlich wie bei Ikea-Möbel).

    2. Die Plattenoberfläche hat keine einheitliche Farbe (mehr).

    Meinst Du hier die Streifen auf der Oberfläche auf dem 4. Bild ?

    Ich vermute hier eher ein Quanteneffekt bzw. Interferenzmuster, verursacht durch die Spindel oder vielmehr deren Oberfläche.


    Aber die Idee mit dem Festplatten-Geräuschgenerator find ich echt ne klasse Idee! :)

    Der Patch wirkt nur bei CP/M, das "Problem" taucht doch aber auch bei DOS auf, oder?

    Waere nicht eine Loesung im BIOS des MFA der zu bevorzugende Ansatz?

    Immer unter der Voraussetzung, das das "Problem" auch in DOS auftritt.

    Ja, der Fehler zeigt sich auch, oder sollte man besser sagen, vorwiegend im Mini-DOS. Aber primär bei neueren Laufwerken, die hier ein anderes Timing an den Tag legen.

    Eventuell hilft Dir im Mini-DOS die Codezeile $49AA (DREADY) weiter. Hier wird der Delay-Wert geladen.

    An der Stelle wird 1000x (= Hex: 03E8) die Zeitschleife DELAY (Verzögerung von ca. 25msec) aufgerufen, bis es dann zu einem DREADY-Fehler kommt.


    In meinem Post in dem ich das DOS ReAssembliert habe MFA - Mini-DOS Assembler-Listing habe ich an dieser Stelle bereits eine Variable dafür angelegt um hier ohne grosse Aktionen leichter eingreifen zu können.


    Meine bisherigen Erfahrungen zeigen: mit der Änderung des Kondensators auf 47uF habe ich bisher keinerlei Probleme bei der Nutzung des Mini-DOS und dieses nutze ich öfters. Die Änderung habe ich bereits auf zwei verschiedenen FDC-Baugruppen vorgenommen. Auch verschiedene Laufwerke verhielten sich danach normal (TEAC, NEC und Mitsumi, jeweils HD-Laufwerke aus dem PC-Bereich). Ein GOTEK-Laufwerk zeigte bisher ebenfalls keine Probleme mit diesem Hardware-Patch obwohl es hier ja eigentlich keine Motoranlaufzeit gibt.


    Im Bereich CP/M konnte ich das ganze leider noch nicht überprüfen, deshalb kann ich da nicht sehr viel dazu sagen. Hier würde ich aber auf die Änderungen des BIOS die funkenzupfer bereits angesprochen hat vertrauen.


    Aber mal am Rande: welchen Fehler bekommst Du denn genau? Nur "Laufwerk nicht bereit" oder kommen noch andere Fehler?

    Ist eigentlich das "Problem" mit dem Anschluss, den Einstellungen von 3.5" Floppy Laufwerken an den MFA Controller geklaert, geloest?

    Meine letzter Stand war der, das irgendein Timer ablief und nicht nochmal getriggered wurde.

    Eines meiner Laufwerke bediente das Signal, andere eben nicht und dann kam es zu einem Timeout, der einen Fehler signalisierte.


    Gibt es da ein Update?

    Da stimme ich funkenzupfer zu, ein kleiner Hardwareeingriff hilft hier eventuell auch schon weiter. In einer meiner FDC-Baugruppen habe ich bei einem Laufwerk den Elko C5 (Laufwerk-Ready, IC11.2) von 15uF auf 47uF erhöht um das Signal zu "verlängern"

    Eventuell reicht das schon bei Deinem Laufwerk aus.

    auf meinem Z80 System läuft jetzt auch der MAT vom MFA.

    voll Cool! Respekt! :thumbup:

    Die Doku zum SPS habe ich mal beigefügt. Soviel vorab: Die Hardwaretimer (H) wirst Du vermutlich nicht einsetzen können, da diese die Zeitwerkkarte (MFA 4.3.c, ein 8255 mit ein paar Bausteinchen drumherum ) voraussetzt. Aber eventuell genügen Dir ja die Softwaretimer/Zähler Z und C.


    Aber ich vermute mal, Du hast diese zwar im Programm mit =Z bzw. =SZ die Timer angesprochen aber vorher nicht geladen. Denn die Software-Timer können mit 1/10-Schritten geladen werden und haben dann eine definierte Laufzeit wenn sie dann gestartet werden. Also vorher ein =LZ00,10 machen (für 1 Sekunde Timerlaufzeit) und danach mit =Zxx ansprechen.


    Gleiches gilt übrigens für die Zähler (C). Auch diese müssen vorher mit einem Wert geladen werden (=LC00,42) und zählen dann herunter um bei 0 einen logischen Wert anzunehmen.


    Hoffe jetzt klappt das mit deinem Ausflug in die MFA-SPS-Ebene ;)


    Gruß

    Thilo

    Hi Mathias,

    das MINI-DOS startet sich aus der Kommandoeingabe (KMD > bzw. KMD+>) mit F, danach kommt die Hilfeseite des MINI-DOS, die sollte eigentlich keine Fragen mehr offen lassen, denn der Befehlsumfang ist überschaubar.


    Was Deine serielle Schnittstelle angeht: Wenn aktuell die RX/TX für Dein Terminalprogramm von der CPU-Baugruppe kommen, ist diese für CP/M nicht geeignet, da der SID/SOD-Anschluss der 8085-CPU dafür nicht geeignet ist. Auch Baudraten mit diesem Anschluss > 9600 B/s sind schwierig, da es dann zu sporadischen Fehlern kommen kann. Denn hier erfolgt keinerlei Handshake und Zeichen die im Puffer überlaufen sind dann eben mal weg.


    Für CP/M müsstest Du deshalb noch eine V24-Baugruppe (MFA 4.4, bzw. 4.10, die mit einem 8251-Chip) in Dein echt schickes Rack einbauen. Standardmäßig liegt die im MFA auf der Portadresse $Fx, für CP/M muss diese aber auf $Ax umgestellt werden. Ansonsten benötigst Du noch die MFA 3.3 mit 64kB RAM und ein entsprechendes Boot-Rom von der Seite: Siehe Link von Toast_r . Den Rest an erforderlicher Doku, unter anderem auch die CP/M-Sachen, findest Du unter dem Link von tokabln.

    Deshalb habe ich im EPROM die Zeitkonstanten für die serielle Übertragung gesucht und, wie ich glaube, auch gefunden. Demnächst werde ich mal probieren, die zu ändern

    Wenn Du die Zeitkonstante STIME hier meinst: normalerweise ist dies die ermittelte Übertragungsrate (Leertaste beim Einschalten ermittelt die Baudrate, bzw. feste Baudrate in der gepatchten MAT85-Version) um primär mit der Videokarte 8.2 zu kommunizieren und liegt in der Speicherzelle FCDF/FCE0. Ein typischer Wert ist hier z.B. $0159. Hat aber mit der V24-Karte überhaupt nichts zu tun.


    Zum Anpassen der V24-Karte hatte ich auch mal einen Eintrag dazu geschrieben: MFA SAVE + LOAD Vielleicht hilft das ein Stückchen weiter ohne das Rad komplett neu rund zu feilen.


    Ansonsten wird es noch eine Herausforderung werden, CP/M auf der 8085-CPU des MFA zum Laufen zu bringen wenn es sich nicht um die MFA-CP/M-Variante handelt. Eventuell wäre hier der Einbau einer NSC800 auf die CPU-Baugruppe noch hilfreich? MFA Prototyp des NSC800-Adapter. Eine Platine hätte ich noch für Dich.


    Gruß

    Thilo

    Hi, mich irritiert ein wenig diese blaue Leitung, denn diese scheint eine von Hand nachgeführte Masseleitung darzustellen, was definitiv einen Grund gehabt haben muss. Auch rund um das ( CR2032?) Batteriefach scheint mal was passiert zu sein, zumindestens deuten diese Verfärbungen darauf hin:

    Die Rückseite der Platine wäre deshalb auch mal einen Blick wert.

    Auch die Drahtbrücke über der Leiterbahn zu dem goldfarbenen Anschluss macht ja eigentlich wenig Sinn, aber eventuell gab es dafür auch einen triftigen Grund. Unter Umständen war auch die Verbindung über das Gehäuse zu den beiden Federkontakten links neben der Batterie nicht mehr gewährleistet, oder dient das nur der Abschirmung und hat sonst keine Funktion?

    Hi Torsten, eine lag schein für Dich bereit, die zweite kommt jetzt noch dazu ... ;)

    Die Idee mit dem LED-Block ist echt klasse, werde ich dann mal in der Rev 1.1 einbauen. Könnte nur etwas eng werden mit der Beschriftung, aber da findet sich eine Lösung.

    Danke für den Tipp.

    Gruß

    Thilo

    Was macht man am besten an einem kühlen und verregneten Sonntagnachmittag? Genau, den Lötkolben an, man braucht ja schließlich was warmes.


    Zum Glück kam in der vergangen Woche noch ein Päckchen mit neuen Leiterplatten. Somit war, mit dem hinzufügen einer Handvoll Bauteile, einer frisch gefrästen Frontblende und einer Tasse Kaffee die Bastelrunde eröffnet.


    Heraus gekommen ist diesmal "nur" eine Alternative zu der bereits im Beitrag MFA Neuer Entwurf der Stromversorgung beschriebenen Platine "PowerControl für MFA". In dieser Variante aber in einer schmalen Bauweise mit der Breite von einer Standard-Einheit. Als Stecker kommt hier auch nicht mehr der in den Original-MFAs verwendeten 11-poligen Hochstrom-Steckleiste, sondern eine 64-polige Standard DIN 41612 Messerleiste zum Einsatz. Somit kann die PowerControl-Einheit an einem beliebigen Steckplatz auf dem BUS eingesteckt werden.


    Hintergrund dabei ist, dass die grundlegende Stromversorgung meiner MFA's alle auf dem Standard-Schaltnetzteile RT-65 aufbauen (RT-65) und keine separate Spannungsregelung mehr benötigen. Dadurch aber keine passende Anzeige und keine Steckmöglichkeiten bieten. Darum habe ich, neben der bereits im Post PowerControl, auch eine schmale Variante entworfen um so wenig Platz zu verschwenden wie möglich.


    Rein von der Technik sind die beiden Varianten nahezu identisch. Die Unterschiede bestehen nur in der anderen Steckleiste, ein paar leichte Modifikationen im Layout sowie ein paar Anpassung an die Frontblende. Auch in dieser Variante ist neben der 5V-Buchse auch wieder ein USB-Anschluss vorhanden. Nur die +/- 12V-Buchsen hatten auf der Frontseite nun leider keinen Platz mehr und wurden ersatzlos gestrichen.


    PCB


    und das ganze in der montierten Variante:


    Eingebaut im Gehäuse


    In der Anlage wie immer die Eagle-Dateien sie die Konstruktionsdaten der Frontblende.


    Sollte jemand Bedarf an einer Platine haben, gerne melden, aktuell habe ich noch ein paar hier.

    Der erste Chip macht es mir schwer:

    Kaum zu lesen, unter Dem Mikroskop auch nicht besser (die Typbezeichnung ist mir datentechnisch verloren gegangen...)


    Irgendwas mit 59167...

    ich unterstütze die These von MacFly , denn wenn man das erste Bild umdreht, wird da durchaus ein (mit etwas Phantasie) lesbares LS165 daraus. Erinnert irgendwie an den (uralten) Blondinenwitz mit 7I0 und dem Öldeckel... ;)