Beiträge von as58

    TM100-2A Service Manual hast Du? Die Platine hat diverse Test Points. Vielleicht kannst du mit einem Scope noch etwas lokalisieren. Es gibt ja hier viele im Forum, die bei so alter Hardware prophylaktisch den Tausch aller Elkos und Tantals empfehlen...


    Ob evtl. zum Testen ein Swap der Platinen der beiden Laufwerke Sinn macht? Probiert habe ich sowas noch nie, weil ja angeblich immer passend zum Kopf kalibriert wird.

    Moin, Moin.


    Das deutet wohl auf ein Problem im Kanal auf der Oberseite des Laufwerks / der Diskette hin.


    Hast Du am Rechner irgendwas umgebaut? Haben beide Laufwerk früher mal wie erwartet funktioniert? Köpfe sind sauber? Side Select Signal funktioniert? Passiert das mit mehr als einer Diskette?


    Und noch was ganz Doofes - traue mich kaum zu fragen. Du hast nicht zufällig versehentlich eine HD Diskette erwischt?


    VG Albert

    Die ersten IBM PCs hatten tatsächlich einseitge Laufwerke.

    Gesehen habe ich einen 8088 basierten IBM nie, habe Anfang der 80er gleich mit einem IBM PC-AT angefangen und kenne deshalb aus eigener Erfahrung nur BIOS Versionen, bei denen 360K Laufwerke das Minimum sind.


    Du hast aber natürlich recht. Hier steht es ja eindeutig in der Tabelle: https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_Personal_Computer#Hardware


    Ich hatte vorhin etwas tiefer geschaut bei https://en.wikipedia.org/wiki/IBM_Personal_Computer#Storage und die Formulierung als "immer doppelseitig" interpretiert.

    Bei 8" Disketten erkennnen die Laufwerks das im Indexloch, dessen Lage sich zwischen SS und DS Disketten um ein paar Grad unterscheidet. Doppelseitige Laufwerke haben dafür zwei Sensoren, die der Erkennung dienen. Bei einseitigen Laufwerken erübrigt sich das natürlich. 5.25" Disketten bieten diese Möglichkeit aber nicht und auch als SS verkaufte Disketten kassen sich i.d.R. auf doppelseitigen Laufwerken auch auf beiden Seiten formatieren.


    Soweit ich weiß haben IBM PCs immer doppelseitige Laufwerke gehabt. Unter 360K für 40 Track DS kann man im BIOS wohl nichts einstellen. Welchen Nutzen sollte dann im BIOS eine Test auf ein SS Laufwerk haben? Gibt es den Test wirklich?


    Komisch ist dann aber das von mikemcbike beschriebene Verhalten. Wenn ich die Beschreibung richtig lese, hast du zwei identische Tandon Laufwerk im selben PC. Stecke die doch einfach mal um, aus A: mach B: und umgekehrt. Wandert der Fehler dann mit?

    Zurück zum Forth für den Apple II: gibt's diese ROMs "irgendwo" erreichbar?

    Einer der hiesigen Clone Hersteller war ja IBS in Bielefeld. Von denen habe ich ein Board mit ROMs, die sowohl Applesoft als auch Forth enthalten. Näher habe ich mich damit allerdings nie beschäftigt. Default ist Applesoft, auf Forth wechselt man meiner Erinnerung nach über einen Soft Switch, den natürlich nur das IBS Board hat. Wenn solche ROMs weiterhelfen, kann ich die bereitstellen.

    Mal ne ganz blöde Frage - bei 8" Disketten muss man die Schreibschutzkerbe zukleben, sofern eine vorhanden ist. Sonst schreibt das Laufwerk nichts, außer man hat den "schreib auch trotz Schreibschutz" Jumper gesetzt. Es gibt auch Disketten ohne die Kerbe, aber man weiß ja nie ;)

    Es scheint eine Version von der Platine zu geben, die einen IDC connector hat, nicht den Direktstecker wie Deines.


    Von der Platinenversion Deines Laufwerks scheint es im Internet keine Unterlagen zu geben. Es gibt andere Jumper als auf der gängigeren Version. Ich habe beide Versionen der Laufwerke und mich mal intensiver mit Deiner Version beschäftigt. Das Laufwerk für sich genommen läuft bei mir an einem FD1797 basierenden Controller. Nur konnte ich die Disketten nicht mit der anderen FD1165 Version austauschen. Das habe ich nicht mehr geklärt, vielleicht "nur" eine verstellte Spurlage. Anbei ein Foto der Platine mit den Jumper Settings. So hat es bei mir funktioniert.


    Vor der Messung habe ich Riemenscheiben und Antriebsriemen nochmal gereinigt. Eine Drehzahlkorrektur war nicht nötig.


    Kanal 1 zeigt das Index Signal, recht exakt 200ms entsprechend 300U/min.


    Kanal 2 zeigt das Tacho Signal, recht exakt 260Hz.


    Der Tacho liefert demnach 52 Ticker pro Umdrehung.


    Du hattest etwa 51 gemessen, also recht nahe dran.



    "Cannot size track" riecht ja irgendwie danach, dass die Spurlänge und damit die Drehzahl nicht passt. Wenn ich das richtig verstanden habe, wird am Motor gemessen und geregelt. Richtig?


    Entscheidend müsste aber die Drehzahl der Spindel sein, die ohne Indexsensor nicht leicht zu messen ist. Sind Riemenscheiben und Antriebsriemen sauber und ist der Riemen noch stramm? Könnte zuviel Schlupf im Spiel sein?


    Vielleicht hat ja irgendwer eine schlaue Idee wie man ohne Indexsignal die Spindeldrehzahl messen kann.


    Stroboskopscheibe aufkleben und irgendwie optisch abtasten :/

    Ich habe nur ein TM100-2, was aber bzgl. Drehzahlregelung egal sein sollte. Allerdings sagt das Service Manual lediglich, dass anhand des Stroboskoprings geprüft werden soll, dass der äußerer Ring bei einer 60Hz Funzel steht. Nun ja.


    Wenn ich die Werte aus der Tabelle oben durch die zugehörigen Perioden deiner gemessenen Frequenzen dividiere, kommen immer Werte nahe 51 heraus. Versuche doch mal, ob du das auf exakt 50 oder 60 einstellen kannst. Einer davon sollte wohl richtig sein.


    Das ist ein Blick in die Kristallkugel ;)

    Ein Schuss ins Blaue - ich verstehe von Victor Rechnern absolut nichts.


    Ein normales TM100-4 kann es doch nicht sein, das würde ja keine variablen über sein Interface steuerbaren Drehzahlen erlauben. Ein Exemplar mit der Standardplatine könntest Du ja auch in einem gängigen PC zunächst auf Funktion prüfen.


    Hast Du mal die in der Tabelle genannten "Rotational Periods" nachgemessen? Es wäre nicht das erste Laufwerk, bei dem die Drehzahl mehr oder weniger weit vom Soll abweicht.

    Bei dem Bausatz für 39€ sind alle Bauteile enthalten. Da ist nix, was Du noch separat bestellen musst.

    Ich habe wohl den letzten Bausatz vom Lagerbestand gekriegt, turbo schnell geliefert. So sieht der Lieferumfang aus.


    Ich bin gespannt, ob ich als löttechnischer Grobmotoriker das auf die Reihe kriege. Schön wärs schon.

    von 2716 bis 27512 emulieren

    Wie ist denn das mit den 2716, die ja weniger Pins als die größeren haben, gedacht? Zwei, drei Sockel zwischenstecken als Abstandshalter? Auf Boards mit 2716 ist ja nicht unbedingt Platz für die überstehenden Pins. Oder braucht man dafür sowieso Adapter, weil Vcc sonst nicht passt?

    ich empfehle dringend den 2komponenten-Kleber in der 12h - Version

    Genau den benutze ich auch immer für solche Reparaturen und lasse die Teile immer 24 Stunden trocknen. Das hat bisher alles gehalten, setzt aber voraus, dass die Bruchstücke alle noch vorhanden sind. Bei solchen Plastikansätzen, die als Gewinde dienen, lege ich nach dem Trocknen noch eine Lage Heißkleber drum herum, damit schlicht mehr Material da ist - sofern es der Platz erlaubt.


    Falls jemand eine gute Methode zur Reparatur oder zum Neuaufbau solcher Plastikbolzen mit Gewindeloch hat, immer her mit den Tipps.

    Ich habe nochmal einen Versuch nach Anleitung unternommen, aber ein betagtes SONY MPF520-H Laufwerk verwendet - aus meinem Acorn A7000 ausgeliehen. Das ist zwar auch schon ein 1.44MB HD Drive, aber ich habe es als 720KB Floppy im BIOS angemeldet und auf diese Weise damit eine DD Diskette formatiert und mit ST Files beschrieben, die der 1040 ST tatsächlich ohne Probleme gelesen hat. Mehr brauche ich im Moment nicht.

    Weiter gehts. Der ST läuft, das Floppy tut wieder, die Tastatur funktioniert. Der Rechner sieht fast aus wie neu. SYSINFO meldet:



    Der STE läuft im Prinzip auch, hat nun 4MB im Bauch, ist aber noch ein Bausatz. Etliche Tasten funktionieren nicht, was man aber glaube ich reparieren kann. Der Rechner sieht nicht mehr so toll aus. Am Gehäuse müsste ich einiges kleben und Plastikgewindelöcher irgendwie restaurieren, damit die Schrauben halten. Dementsprechend fehlen ein paar Schrauben. SYSINFO meldet:



    Sinn der Übung ist ja einen Rechner mit OS-9 / 68K lauffähig zu bekommen. Stören dabei die alten TOS Versionen? Eigentlich war der STE dafür vorgesehen wegen des RAM Upgrades. Soll ich den nehmen?


    Nächster Schritt wäre die Beschaffung so eines UltraSatan Teils. Läuft das Ding im Zweifel an beiden Rechnern?


    Viele Fragen, aber ich verstehe vom Atari leider nichts und will mich damit auch nicht weiter befassen als für mein Ziel unbedingt nötig.

    Das hat IMHO sogar Nachteile, das wieder zusammen zu bauen ist einigermaßen knifflig.

    Ersatz für fehlenden Bolzen. M3 Rundkopfschraube passend abgesägt, Kopf passt perfekt ins Loch der Platine, Abstand aufgefüllt mit Scheiben und Abstandsröhrchen auf 18,5mm, Schraube ins Laufwerk gedreht, keine Fummelei mehr beim Einbau.


    Habe die OS-9 x86 Evaluation CD.


    Ansonsten handelt es sich beim OS-9/68k für den ST um die V2.3 aus dem Jahr 1987.


    In diesem Thema ging es eigentlich zunächst darum, eine für OS-9 / 68K geeignete Hardware Plattform ans Laufen zu bringen. Hier sammeln sich aber auch einige Infos zu OS-9 an sich, dazu in 68K und x86 Varianten. Generell laufen ja viele der alten Rechner nicht rein ROM basierten Rechner ja nicht ohne Betriebssystem. Ich vermisse in der Struktur des Forums eine geeignete Einstiegsebene dafür. Es gibt "oben" nur "CP/M Sonstige" und unter "IBM und Kompatible" ist der ganze Zoo aufgezählt.


    OS-9 ist vermutlich nicht für so viele interessant wie MS-DOS, Windows oder alles mit "U" und "X" im Namen. Dennoch möcht ich zur Diskussion stellen, ob nicht auf oberster Ebene eine Abteilung für Betriebssysteme eingerichtet werden sollte, um eindeutig Hardware und OS zu trennen. In der Diskussion einzelner Themen geht oft alles quer durcheinander, interessante Infos findet man später mangels leistungsfähiger Suche nicht wieder. Ist das ein sinnvoller und leicht umsetzbarer Vorschlag?

    Eigentlich haben die alten DD-Laufwerke auf Pin 2 das Disk-Change Signal und auf Pin 34 das Ready Signal.

    Das klingt sehr interessant, dem muss ich mal nachgehen. Danke für den Tipp :thumbup:


    Das Bild auf der SONY Spec erinnert mich an meine Acorn Master Compact. Der Frontplatte nach könnte so ein Laufwerk darin stecken, muss ich morgen mal aufschrauben. Es gibt viel zu tun ;)