Posts by naujoks

    Ich hatte es schon mit Essigsäure versucht, da ging nur das Gröbste weg.

    Es sind sicher etliche Leiterbahnen durchfressen.

    Die CPU ist auch hinüber, fast eine komplette Reihe der Beinchen ist durchgerostet. Ich habe bei Ebay mal nachgesehen, aber keinen Ersatz dafür gefunden.

    Andere ICs sind sicher auch zerstört.

    Eine neue Platine und Transplantation von alten Teilen und neuen würde gewiss mehr kosten, als noch einen funktionierenden Computer aufzutreiben. Noch dazu die vielen Stunden Arbeit. Und was SMD Löten angeht, bin ich noch Anfänger, das wäre eine Nummer zu groß für mich.

    Ich werde ihn weggeben müssen. Schade schade.

    65€ für ein Laufwerk finde ich zu viel. Für ein paar Euro mehr bekomme ich ja schon einen funktionierenden ST.

    Hab's geölt und Kontakte gesäubert.

    Es ist aber sehr merkwürdig: wenn der Computer 15 Minuten oder so an war, dann funktioniert das Laufwerk völlig ohne Probleme.

    Was braucht denn da Zeit, um warm zu werden? Und warum?

    Dieser SM124 zeigt das Bild wie unten angefügt. Es zittert alles.

    Ich hab mal ins Gerät geschaut und es sieht soweit alles sauber aus, der Netzfilter Elko ist vielleicht ein bisschen kugelig oben.

    Jedenfalls hat sich auf der Platine nicht der braune Kleber breit gemacht, den ich schon mal hier gesehen habe.

    Ich weiß nicht ob das ein Problem mit der Synchronisation ist. Das Bild soll ja auch gar nicht so breit sein. Ich kann aber kein Poti H Hold oder so entdecken.

    Das Diskettenlaufwerk in meinem Atari 1040 STE zickt. Es ist einSony MFD110-03.

    Beim Einschalten läuft der Spindelmotor an, der Lesekopf aber zuckt nur 1mm vor und zurück.

    Ich habe den Kopf schon einmal händisch nach innen bewegt, dann wird er beim Einschalten an den Rand gefahren und zuckt dann wieder nur.

    Auf der Platine gibt es zwei SMD Elkos, die sahen nicht mehr frisch aus und ich habe sie ersetzt.

    Ich dachte auch schon, dass es nun funktioniert, denn zwischenzeitlich wurden die Disketten korrekt eingelesen (der Kopf bewegte sich dann ganz normal), aber dann beim nächsten Einschalten war wieder Schluss. Die Welle habe ich gereinigt und eingefettet.

    Was tun?

    Yippee! Das war's! Funzt alles. Hab jetzt mal den Elko genommen. 5-10 Jahre... mal sehen, ob der Elko oder ich länger durchhält.


    Das mit den als bad markierten 5MB... Das ist ja die Platte, die ich per Hand anwerfen musste. Dass die nach dem Öffnen sowieso noch in irgdendeiner Weise funktioniert, finde ich schon toll. Ob einer der unter den Platten liegenden Köpfe abgerissen ist, kann ich jetzt natürlich nicht sagen. An den PC kann ich das Ding auch nicht anschließen, ich hab keinen mit einem entsprechenden Interface.


    Hat eigentlich jemand mal den Lüfter gegen einen Noctua ausgetauscht? Die Festplatte macht ja schon Radau genug, aber der Lüfter trägt auch noch ordentlich zur Lärmbelästigung bei.

    Also ich hab Keramik 10uF da, allerdings steht nicht drauf für wieviel Volt. Sehen eher zu klein aus. Keramik ist nicht polarisiert?

    Dann hab ich noch 10uF Tantal, aber nur 16V.

    Und dann natürlich noch 10uF/35V Elko.

    Welchen sollte ich denn mal nehmen?

    Aufgrund einer glücklichen Fügung kam ich am Wochende in den Besitz eines weiteren Megafile 30, diesmal mit dem originalen Kabel und der Disk Utilities Disk. Dieses Megafile funktioniert nach einem Formatieren gut.

    Ich habe dann die HDD des ersten Megafiles in das Case des zweiten gesteckt, und auch diese HDD funktioniert, obwohl 5MB an Sektoren als "bad" markiert worden sind. Wenn ich diese HDD aber wieder in das erste Case zurückstecke, funktioniert es wieder nicht. Das heißt also, dass irgendwas mit dem Controllerboard nicht stimm. Leider ist in diesem Board nur ein einziger IC gesockelt, den habe ich mal gegen den des anderen Boards ausgetauscht, hat aber keinen Unterschied gemacht.

    Gibt es Vorschläge, was ich weiter testen könnte?

    Auf ID 0 ist sie.

    Nun mag das Kabel wirklich zu lang sein, mal sehen ob ich noch ein kürzeres finden kann.

    Da muss eine low cost Lösung her. Ich hab halt für die HDD nur 25 Euronen bezahlt, da kann das Kabel jetzt nicht teurer sein, als das Gerät.

    Ich hätte ja eigentlich gedacht, dass es ohne formatieren und Treibereinrichtung funktionieren sollte, schließlich war die Platte ja mal in Betrieb, und vermutlich nicht als 2. oder 3. Platte.

    Nun streikt erstmal mein Gotek, Error 31. Kann ich das auch wieder zurechtfummeln. Ich hasse das Ding.

    Ich hab jetzt mal ein 25 poliges Druckerkabel massakriert und die letzten 6 Pins abgeknipst, damit es an den ST und die HDD passt.

    Das Laufwerk wird aber anscheinend nicht erkannt. Wenn ich die Option "Laufwerk anmelden" anwählte, passiert gar nichts.

    Das Kabel ist 2m lang. Ist das vielleicht zu lang für eine HDD?

    Würde mir das Atari Advanced Hard Disk Utility etwas nützen?

    Soooooo! Also, per Hand angeworfen - läuft!

    Köpfchen sind auch keine abgerissen.

    Leider habe ich kein Verbindungskabel zum Atari, kann also nicht testen. Hat jemand ne gute Bezugsquelle? Einer verkauft eins auf Ebay für 45€. So weit kommt es wohl noch. Nicht!

    Hab sie ans PC Netzteil angeschlossen.

    Es gibt zu Anfang nur zwei leise Klopfer. Für mich klingt es halt so, als ob der Motor los will, aber nicht kann.

    Zwei Tröpfchen Öl auf besagte Stelle gegeben.

    Tantalelkos gibt's auf dem Ding glaube ich nicht. Die Elkos sind jetzt erstmal normale. Warm wird nichts.

    Also doch mal aufmachen?

    So, zwei Stunden bei 50 Grad gebacken.

    Elkos ausgelötet und gemessen - alle noch bombig. Jetzt, wo sie schon mal raus waren, trotzdem gegen neue ersetzt.

    Und nach wie vor kein Piep von dem Motor.

    Shadow, mit Welle meinst du den aus dem Motor herausragenden Plastikpinökel? Den habe ich mal versucht zu drehen, geht aber nur ganz schwer.

    Übrigens habe ich gesehen, dass auf dem Laufwerk vorne auch eine LED ist. Die brennt allerdings nicht, nur die beiden vorne im Gehäuse.

    Ich habe eine Megafile 30 bekommen, bei der die Festplatte nicht anläuft.

    Es kommen 12V+5V an der Platte an, der Lüfter rauscht los, die LEDs leuchten, aber der Motor der Festplatte läuft nicht. Vielleicht kann ich beim Einschalten einen Ruck zu merken, der einem bedeuten will, dass da etwas nicht rund läuft?

    Die Platinen sind alle blitzsauber, bin mit Kontaktreiniger ran und habe die Lötstellen überprüft.

    Egal was mit den Platinen ist, der Motor der Festplatte müsste doch so oder so anspringen, oder?

    Verbaut ist eine Seagate ST-238R.

    Kann ich noch was tun, um die Platte zu reanimieren? Aufschrauben und per Hand anwerfen?

    Wie im Titel.

    Es hängt ja wohl alles mit dem im Bild eingekreisten beweglichen Teil zusammen.

    Ich habe schon alles schön eingeölt und mal ein bisschen an der Lasche, an die die Diskette stößt, wenn sie eingelegt wird, rumgebogen.

    Ein bisschen hat es sich verbessert und nach 5 oder 6 mal hochschnalzen lassen des Knebels kommt die Diskette raus, ist aber nicht zufriedenstellend.

    Weiß jemand, was ich sonst noch machen kann?

    Ach menno, gerade ging es voran:

    Das Laufwerk war tatsächlich nicht auf Kennung 1 eingestellt.

    Also auf 1 eingestellt, dann lief es beim Einschalten los. Also Drehen beim Einlegen einer Diskette ist wohl in der Tat nicht vorgesehen.

    Schon lud ein Infocom Adventure, auf Seite 2 umgedreht, und dann seh ich, wie der Kopf ganz nach außen geht und anfängt zu rattern.

    Ausschalten, wieder einschalten: Jetzt bewegt sich der Kopf nicht mehr hin und her. Nach manuellem Zurückschieben des Kopfes geht dieser beim Einschalten wieder bis ganz an den Rand der Diskette. Das Laufwerk dreht sich pausenlos und beide LEDs sind an.

    Das kann doch jetzt nicht kaputt gegangen sein! :(

    Tja das weiß ich leider auch nicht, es ist mein erstes 810.

    Vielleicht läuft es auch nicht an.

    Auf jeden Fall läuft das Laufwerk beim Einschalten des Rechners nicht an. Hab's mit nem 800 und 800XL probiert. Es gibt auch keinen Boot Error. Es schint fast, als ob der Computer gar nicht wüsste, dass das Laufwerk da ist. SIO Kabel ist ok.

    Ich habe ein Atari 810 Diskettenlaufwerk bekommen.

    Startup sequence läuft planmäßig: beim Einschalten läuft das Laufwerk an, der Lesekopf beweget sich vor und zurück, LED geht an und dann aus.

    Aber beim Einlegen einer Disketten und nach dem Schließen der Klappe (nicht Knebel) läuft das Laufwerk nicht an.

    Ich habe alle gesockelten ICs gereinigt, ebenso alle Stecker.

    Was ich nicht entdecken konnte, ist, woher das Laufwerk weiß, dass die Klappe geschlossen wurde. Ich kann da keinen Schalter sehen. Im vorderen Bereich befinden sich lediglich die LED/Photosensor zum Erkennen, ob die Diskette schreibgeschützt ist.

    Weiß jemand, was ich noch testen kann? Multimeter und Oszi sind vorhanden.

    Schaltpläne gibt's hier:

    https://forums.atariage.com/topic/350677-810-field-service-manual-rev-3-scan-high-res-schematics/

    Ich habe meinen ESCOM 386er Desktop wieder mal in Betrieb genommen und erst lief alles ganz normal aber dann hörte das Keyboard auf zu funktionieren und der Beeper im PC piepte beim Drücken von Tasten und auch ganz ohne Tasten zu drücken.

    Dann beim Neustart gibt's jetzt immer den "KB/Interface Error". Weiter geht's dann nicht.

    Ich habe zwei verschiedene Tastaturen ausprobiert.

    Dann habe ich den Keyboard Controller IC durch zwei andere ausgetauscht (Sockel vorher mal mit Kontaktspray behandel).

    Dann habe ich die Keyboardbuchse ausgelötet, auch um zu sehen, ob da drunter irgendwas los ist, die Gegend ist ja in der Nähe, wo die Batterie mal war, ein bisschen Korrosion war da, aber nicht viel. Jedenfalls alles gereinigt, mal die Leiterbahnen da auf Durchgang geprobt, alles schick. Neue Buchse eingelötet.

    Rechner gestartet - und fährt ohne Probleme hoch. Einbrenntest. Computer laufen lassen. Nach 20 Minuten ging's wieder los, ohne, dass ich was machte: piep --- piep --- piep piep. Keine Reaktion vom Keybaord mehr, Neustart jetzt wieder mit KB/Interface Error.

    Was ist nur los?

    Ja, so geht's! Also, die PROMs werden gebrannt.

    Ich habe zwischenzeitlich die Platinen geordert, einen SOP28 Adapter von Ali bestellt und ein paar von den 27C512 SMD EPROMs.

    Mal schauen, ob das klappt. Alles in allem läuft es dann immer noch auf fast 5€ pro ROM hinaus. Teurer Spaß.