Posts by computermensch

    Gerade den Highscreen 386DX-33 Laptop wiederbelebt, den ich diese Woche von Arkadiusz bekommen habe.

    Die alte CMOS-Batterie hatte etliche Leiterbahnen weggeätzt. Nachdem ich die geflickt hatte piepte der rechner immerhin schonmal und bootete sogar von Diskette, aber leider ohne Bildausgabe. Grafikkarte wurde anscheinend nicht erkannt.

    Habe dann erstmal recht aufwändig die Pinbelegung des internen Graka-Connectors ermittelt, anhand mehrere ICs, zu denen ich Verbindungen messen konnte und deren Datenblätter verfügbar waren.

    Letztlich waren da doch noch feine Unterbrechungen auf drei Adressleitungen.

    Dann erwachte auch das Display wieder. :)


    Ja stimmt, habe ich mit T3200 verwechselt (der war ja ein 286er, erst der T3200SX war mit i386 ausgestattet).

    Genau. Mit meinem T3100SX würde ich sowas auch ganz gern machen, ist aber kniffliger, weil CPU verlötet. Aber für die gibt es auch 486er replacements, auch mit interner Taktverdopplung. Auch spannend. Bei den T3x00SX ist aber vor allem oft eine verbugte CPU verbaut, mit der man den 387er Coprozessor nicht einwandfrei verwenden kann. Schon daher wäre das upgrade sinnvoll, auch wenn der 486er nur im "386er-mode" läuft.



    gestern auf ebay kleinanzeigen erstanden:

    defektes 386er Mainboard mit 486DLC Prozessor und(!) coprozessor!

    Genau das richtige, um meinen Toshiba T5200 zu pimpen!

    :)

    Schönes Wochenende allerseits.


    Defekten EPSON L2 286er Laptop wiederbelebt.

    - internes Netzteil, Display, Mainboard recappt

    - 3 defekte RAM-ICs (VGA-Controller) getauscht

    - Diskettenlaufwerk repariert (2 Elkos ersetzt, div. Lötstellen erneuert)

    - CMOS-Batterie ersetzt

    - Festplatte (Conner CP-4044, IDE, propriäterer 44pin-Connector) repariert:

    * Controller-IC ersetzt, war durchgebrannt, zufällig identischen IC auf defekter anderer Conner HDD gefunden :)

    * 2 Leiterbahnen geflickt, waren von zersetztem Schaumstoff durchgeätzt !!!


    Rechner und Festplatte starteten dann wieder, aber bootet nicht von Platte, da BIOS-Daten ja gelöscht, also HDD nicht eingestellt.

    Zugriff auf BIOS nur mittels setup.com von "EPSON Referenzdiskette". Hm. Nicht vorhanden.

    Im Netz nur Referenzdiskette für anderen EPSON 286er gefunden, lief aber nicht.

    Programm vermutlich auf Festplatte, also Adapterkabel gebaut (passenden Stecker zufällig noch im Firmenschrott gefunden) und an anderen

    Computer angeschlossen: Platte bootet, Programme waren drauf. Auf Diskette gezogen, BIOS eingestellt...


    Top! Kiste läuft.


    Ein Image dieser Referenzdiskette kann ich gerne zur Verfügung stellen.


    Gruß, Ferry

    Bei anderen wurde so eine graue Masse aufgesprüht.

    dies zur Schallisolierung.

    Da habe ich andere Informationen. Woher hast Du die Info, dass das zur Schallisolierung sein soll?

    Sieht für mich auch eher nach EMV-Maßnahme aus, also gegen Störstrahlung. Ersetzt dann wohl die metallisierte Abschirmfolie, die früher stattdessen drin war.



    Hab das lange Wochenende genutzt, um endlich die RAM-Erweiterung für meine T3100SX als Prototyp aufzubauen.

    War eigentlich als 8MB-Modul geplant, leider werden nur 4MB erkannt. Schade. Aber immerhin funktioniert es auf Anhieb. :)

    Auf dem Modul sind 4 DRAM-Chips zu je 1Mx16 verbaut, die ich von einem PS/2-RAM-Modul abgelötet habe.

    Daneben steckt noch ein originales 2MB-Modul. Da hatte ich echt mal Glück, bei meinem inzwischen vierten T3100SX:

    Das interne Netzteil war nach Elkotausch und Reparatur von nur 3 Leiterbahnen wieder funktionstüchtig und dann auch noch mit einem RAM-Modul. Schönen Sonntag :)


    Hab noch eine bessere LED gefunden.

    Sag mal, hast du zufällig ein Typenschild mit genauer Herstellerbezeichnung zum Monitor?


    Bitteschön. Unten hab ich die Daten des eingebauten Steckernetzteils dazugeklebt, damit man Bescheid weiß.

    Lustigerweise sogar mit ähnlichem Namen, viel mir dann auf. :)


    So. Netzteilumbau fertig!

    Interenen Linearregler auch gleich rausgeschmissen und stattdessen ein stabilisiertes 12V/1,5A Schaltnetzteil

    (Platine aus Steckernetzteil) eingebaut.

    Läuft einwandfrei!

    Die rote Power-LED hab ich passend zur Röhre duch eine orange LED ersetzt,

    aber vielleicht muss sogar eine gelbe rein. Sieht immer noch zu rot aus, finde ich.


    :)


    Einen schönen Bernstein-Monitor auf ebay geschossen. :) Sehr cooles Gehäuse, allerdings für 117V ausgelegt. Ist aber nicht weiter schlimm. Ist ein normaler Trafo drin, der lediglich 12V ausgibt. Werde daher wohl ein 12V Schaltnetzteil reinbauen, dann funktioniert der Monitor überall.


    Schönen Vatertag allerseits. :)

    Das Problem mit der Tastatur könnte der sauenden Varta auf dem Mainboard geschuldet sein.

    Garantiert. Hab ich auch gesehen. Da sind sicher nur ein paar Leitungen oder Durchkontaktierungen weggeätzt. Da Rechner und Monitor an sich immerhin laufen, war mir das relativ Wurscht. :) Vielleicht mach ich da aber sowieso was anderes rein. 386er oder 486er. Möglicherweise gelingt mit diesem Bildschirm ja auch tatsächlich die VGA-Transplantation. Bildröhre ist vmtl. 9" und ich hab hier noch einen 9" SVGA-Kassenbildschirm. Wenn ich die Bildröhrendaten herausbekomme und die sich als ähnlich erweisen, baue ich einfach die Elektronik vom Kassenmonitor in diesen hier und habe wundervolle "Bernstein-(S)VGA".

    Aber keine Angst. Ich hebe die Original-Elektronik natürlich auf, für einen möglichen Rückbau.


    Jetzt muss die Kiste erstmal heil ankommen.


    :) Ferry

    Ausnahmsweise mal nicht aus der Elektro-Tonne, sondern nicht ganz billig ersteigert, aber das Teil musste ich haben:

    Portable 286 PC mit Röhrenmonitor und zwar in Bernstein! Wie geil. (Oder ist die Röhre einfach mit vergilbt?! :D)


    Ich bin da vielleicht ein wenig pingelig. ;)

    O.k. verstehe. Dann hätte ich zum Thema Kratzer noch einen Tipp. Manchmal hat man ja zum Beispiel hässliche Aufhebelspuren an Gehäusekanten, wenn einer mit Schraubenzieher was aufhebeln wollte. Das bekommt man ziemlich gut wieder zurückgeformt mit Heißluft. Muss natürlich behutsam getan werden, damit das Plast nicht schmilzt, aber durch vorsichtiges Erhitzen bilden sich derartige Verformungen wieder zurück. Ein "echter" Kratzer, wo also Material abgetragen wurde ist damit natürlich nicht wegzukriegen.

    Hier ein Beispiel von einer Stark ramponierten Speicherkarte, wo man den Effekt zumindest ganz gut sieht:


    Augenmerk sei auf die Kunststoffkante gerichtet, die (unten) wieder fast glatt ist. Wird Dich ( CBM_Ba ) vermutlich jetzt nicht so überzeugen, weil die Karte natürlich immer noch schrottig aussieht, aber gerade diese "Zangenkniffe" sind immerhin weg.


    Den Trick hab ich vor ein paar Jahren erfahren, als ich noch Saxophone Restauriert habe. Da konnte man mit der Methode Dellen aus Kautschuk-Mundstücken beseitigen, die diese z.T. unbrauchbar machen.


    :)

    Mal so eine frage zum Thema bleichen

    Ich hab das heute auch zum ersten mal gemacht. Man kann einen Haufen Erfahrungsberichte, Videos und Rezeptvarianten im Netz finden. Ich kann von meinem heutigen Versuch zumindest sagen, dass die Kunststoffoberfläche nicht spröde oder angegriffen aussieht. Aber die Frage ist natürlich schon, wie die Teile in 5 oder 10 Jahren aussehen. Ob der Gilb wiederkommt, oder der kunststoff anderweitig degeneriert.


    Eine Session noch und die Originalfarbe sollte zurück sein. Welche Creme hast Du verwendet?

    Na, ich glaube mir reicht das schon. Das hässliche Gelb ist im Grunde weg und wie aus dem Laden muss es auch nicht aussehen.

    Ich habe eine Packung Schwarzkopf Blonde Extrem-Aufheller gekauft. Hat immerhin 7 oder 8 Euro gekostet. Eigentlich braucht man ja wohl nur das H2O2 daraus, aber ich dachte damals, vielleicht funktioniert so ein Blondiermittel ja sogar ohne Sonne. Braucht man ja schließlich bei den Haaren auch nicht.


    Grenzwertig fleckig, würde ich sagen.

    What? Ich seh da keine nennenswerten Flecken. Sieht doch auch gut aus. Und wo soll das Zebra sein?! ;) Und meine Teile waren auch innen Leitfähig beschichtet, aber eher mit was Kohleartigem, kein Metall. Da muss man wahrscheinlich wirklich aufpassen. Gibt ja auch Kupferbeschichtungen. Da handelt man sich am Ende noch grüne Flecken ein. Hmm. :/

    Du bist näher am Äquator, nicht ?

    :) Ja, genau. Aber hast recht. Sonne war zwar immerhin den ganzen Tag da, aber ist wohl noch nicht stark genug.

    Es ist schon ganz gut gebleicht, aber nicht völlig gleichmäßig und auch nicht ganz wie neu. Ich poste noch ein Vorher-Nachher Bild. Hab 2 Fotos mit Graukarte gemacht (als neutral-Referenz).



    Ja, doch. eigentlich ganz o.k. :)

    Das Gehäuse ist ja richtig cool :)

    Echt? Das hätte ich ja nicht gedacht, das jemand so ein No-Name-Gehäuse cool findet. Aber es hat natürlich ne Menge Laufwerk-Einschübe für ein Desktop-Gehäuse.

    Die Gehäusefront liegt übrigens gerade mit Blondine, äh, Blondiercreme bei mir auf dem Dach und retrobrightet seit 11:00 Uhr.

    Wollte das schon lange mal ausprobieren und da dachte ich heute, diese stark vergilbte Noname-Front ist ein ideales Testobjekt.

    Wenn das fleckig wird, ist es nicht so schlimm. Bevor ich mich an die Toshibas und Apple II damit heranwage.

    Sieht bis jetzt ganz gut aus. Heute abend wird dann die Pampe abgeduscht. Bin gespannt.


    Lang ersehnter Fund aus der Elektro-Tonne:



    486DX2-66 mit Spea-V7-Mirage Grafikkarte. Geilomat! Natürlich etwas "Batterieterror" auf dem Motherboard. Sieht aber überschaubar aus. Und leider auch der schöne V7-Aufkleber beschädigt. Was soll man sagen. Der sprichwörtliche geschenkte Gaul eben. ;) Ich freu' mich trotzdem.

    Cool. Und wie man sieht, ist der physische Bildaufbau im Monitor tatsächlich auch "gedreht". Ich hätte ja immer gedacht, dass das Bild nur softwaremäßig gedreht wird, aber im Monitor die Bildzeilen ganz "normal" über die breite Seite des Bildes gehen, also in dem Fall dann vertikal verlaufen würden.

    Das ist offensichtlich nicht der Fall, wie man an dem dunkleren oberen Bildabschnitt sieht. Interessant!

    Mich beeindruckt da mehr, wie man mit 13 Transistoren einen Kreis hinbekommt.

    Stimmt. Fast nicht zu glauben. Und sogar so sinnvoll parametrierbar über einfache Potis. Position, Durchmesser, Strichstätärke, Ellipsität. Nicht schlecht.

    Hatte eher vermutet, die Testbilder wären digital generiert. In den Schaltplan hatte ich noch gar nicht näher reingeschaut.



    Super erhaltenen TOSHIBA T1950 gestern aus der E-Tonne gefischt. Akku fehlt leider, ansonsten optisch nahezu neuwertig!

    Ging allerdings erstmal nicht an.

    Gestern abend das Ding gleich demontiert und die Netzteil-Platine begutachtet. Vermutete die typischen ausgelaufenen Elkos und veräzte Leitebahnen und Durchkontaktierungen, aber war gar nicht. Sah alles ganz ordentlich aus.

    Habe die drei grüßten Elkos ausgelötet und ja, darunter war dann jeweils etwas Elektrolyt und die Elkos rochen auch typisch nach "ausgelaufen".

    Kaufe mir al nächstes endlich ein LCR-Meter mit ESR-Messfunktion. Bislang teste ich Elkos immer mit dem Komponententester meines Oszis. Das geht aber nur bis ~470µF und lässt auch nur die richtig degenerierten Elkos erkennen.

    Die drei Elkos also ersetzt und die Kiste sprang wieder an. Bootet einwandfrei von Platte und sogar das Diskettenlaufwerk funktioniert noch! Sagenhaft.


    Display werde ich noch recappen. Sieht zwar ganz o.k. aus, aber die Elkos da sind eigentlich immer fertig und werden bei mir durch SMD-Keramikkondensatoren ersetzt.


    Specs:

    486DX2-40 mit 4MB RAM und 240MB(!) Festplatte.

    IBM-DOS 6.3 + Win 3.1 mit Office installiert.

    Auch ein ARAL-Routenplaner ist installiert.


    Gruß, Ferry


    :)