Beiträge von hans

    Im SYSTEM-Account ist der Alias "SHUTDOWN" definiert, der das System ohne Fragerei herunterfährt:


    sicher das infiniband durch Ethernet zz ersetzt wird?

    Ich habe vor ein paar Jahren mal ein SDN-Projekt gehabt, und damals schien der Trend weg von Infiniband und hin zu Ethernet zu gehen. Infiniband scheint aber im Moment wieder ein kleines Comeback im Zusammenhang mit AI und dem Training großer LLMs zu geben. Insofern stimmt es wohl nicht, dass Infiniband schon als retro gilt. :)

    Sorry für die Fehlinformation!

    tuti Schau doch erstmal, ob Du Images von den Platten der beiden anderen VLCs machen kannst. Wenn das klappt, nimm eines der Images im BlueSCSI zum Starten, dann sparst Du Dir erstmal die Installation.


    Ich benutze in meinen VAXen VMS V5.5-4H2 - Das ist die "LTS-Version" aus der 5er-Serie, und sie hat für mich das richtige VAX-Gefühl. Im Retrostar wird V7.2 mehrfach verwendet. Die Systemversion spielt aber ohnehin eine eher nachrangige Rolle, da zumindest die Software von DEC auf allen Versionen ab V5.5-4H2 läuft.

    Ist Infiniband eigentlich auch schon Retro?

    Ich habe jetzt erstmals eine Karte dafür in einem Sun-Server bekommen und mich ein wenig eingelesen.

    Wirkt eigentlich ganz cool :)

    Infiniband ist inzwischen weitgehend durch Ethernet ersetzt und schon allein deswegen retro. RDMA (also hardwareunterstützes DMA über das Netzwerkinterface von einem Rechner zum anderen) ist aber sehr cool, finde ich :)

    Ich hatte ja berichtet, dass meine 512k-Karte nicht laufen wollte, und heute habe ich (hust hust) beim Herumräumen einen verschlossenen Karton von Reichelt gefunden, in dem ein kompletter Teilesatz war, den ich seinerzeit bestellt & vergessen habe. Jedenfalls: Mit den neuen Teilen läuft die Speichererweiterung einwandfrei, und da ich auch noch wissen wollte, was schuld war, habe ich die alten Teile eins nach dem anderen getestet. Es stellte sich heraus, dass der GAL nicht funktionierte, aber nachdem ich ihn erneut gebrannt habe, funktioniert der auch. :fp: Wahrscheinlich habe ich beim Brennen einen Fehler gemacht.


    Zum Experimentieren hätte gern eine Lochrasterplatine im passenden Format, bei dem die Leitungen vom Bus auf Pads geführt sind. Hat jemand sowas schonmal gemacht? Oder funkenzupfer, würdest Du mir die Altium-Files für das RAM-Board schicken, dann könnte ich das Board-Outline und die Position des VG-Steckverbinders übernehmen und mir selbst ein Lochraster layouten.


    Danke!

    Hans

    Der M4613D/A ist ein CEPT Videocontroller, der lustigerweise auch in dieser SONY-Bildschirmtext/Videotext-Set-Top-Box verwendet wird, die ich gestern erhalten habe:



    Da werde ich nachher wohl schon wieder eine Buchstabensuppe kochen müssen :)

    Der Steckverbinder hinten sieht nach IEEE488 aus, für mich riecht das eher nach einer Floppy für den PET und andere CBM-Kisten. Mach mal ein Foto vom Controllerboard.

    Sieht mir nach einem frühen SAN aus. Ich würde mal schauen, ob das Teil aus dem Netz booten will, oder ob es ein OS im Flash hat, und es dann auf eine passive SCA-Backplane mit ein paar Platten stecken.

    fanhistorie Du hast offenbar ein ähnliches Datenbuch, aus dem ich auch die Informationen über die Funktionen habe:



    Gibt es in Deiner Publikation noch weitere Informationen zur Bedienung?

    Die Bedienung der Papertape-Routinen habe ich soweit herausgefunden, und das Handshake-Verfahren für's Lesen habe ich durch Disassemblieren des Firmware-PROMs ermittelt. Da das Gerät ja nur das Hardware-UI hat, sind praktisch keine Strings zu finden. Mit meinem C-Programm kann ich jedenfalls jetzt lesen und schreiben, insofern bin ich dahingehend jetzt zufrieden. Auch die EPROM-Programmierfunktionen habe ich, nachdem ich die 4 vorhandenen 8708 durch ein 27256 ersetzt habe, testen können. Funktioniert alles einwandfrei, allerdings sehr sehr langsam und unter erheblicher Wärmeentwicklung :)

    Hallo,


    der Intel prompt 80 hat im Monitor zum Lesen und Schreiben von Lochstreifen. Dazu wird ein Lochstreifenleser und -schreiber an der RS232-Schnittstelle angeschlossen und mit 2400 Baud angesprochen. Da ich keine Lochstreifenhardware habe, will ich sie emulieren, möglichst mit einem Notebook. Das "Schreiben" von Lochstreifen funktioniert auch problemlos, und die Daten kommen einfach im Intel-Hex-Format aus dem Gerät gepurzelt. Das "Lesen" klappt jedoch nicht, da ein bestimmtes Handshake-Verfahren verwendet wird: Dabei wird jedes zu lesende Zeichen einzeln vom Lochstreifenleser durch einen Impuls auf der DTR-Leitung angefordert - Der Leser muss auf den Impuls warten und dann ein Byte senden. Es macht vermutlich auch Sinn, das so zu implementieren, da die DTR-Impulse zur Ansteuerung des Lochstreifenvorschubs verwendet werden können.


    Das Timing auf der prompt 80-Seite ist relativ kritisch, d.h. der Sender darf keine größeren Pausen machen und muss auf den DTR-Impuls auch sofort antworten, sonst bricht die Leseroutine ab.


    Meine Frage ist, ob jemand dieses Protokoll kennt und ob es irgendeinem Standard entspricht. Vielleicht gibt es ja Software, die ich nutzen kann, statt mir selbst etwas zusammenzuhacken oder die prompt 80-Firmware so zu patchen, dass sie ohne Handshake arbeitet.


    Danke,

    Hans

    An dem Tag bin ich voraussichtlich im Homeoffice und abends unterwegs aber in der Nähe. Kofferraumgeschäft ginge also bestimmt 8)


    Den Drucker hole ich dann jetzt zwischen den Jahren mal aus der Versenkung und schicke dir mal Infos und Bilder, dann wissen wir mehr über den Zustand :)

    Cool, Danke!

    Ich packe Sachen in das Wichtelpaket, die ich für gut halte, an denen ich selbst nicht (mehr) interessiert bin, und von denen ich mir vorstellen kann, dass sie dem Empfänger gefallen. Ich habe auch schon mal ein Paket erhalten, das einen Gegenstand erhielt, den ich für komplett uninteressant gehalten habe, aber der auf eBay vielleicht 25 Euro gebracht hätte. Ich hab das Ding dann an jemanden anderes weitergegeben, der hat sich gefreut, und alles war gut.


    Eine universell sinnvolle Bewertung von Schrott rettenswerter Technik ist ohnehin unmöglich, und insofern schließe ich mich der Anregung an, dass doch alle, die mitwichteln, doch ein bisschen was über das eigene Interessensfeld in ihrem Profil oder ihren Beiträgen durchblicken lassen sollten.