Beiträge von MJGraf

    Irgendwie funktioniert die Badewannenkurve nicht mehr so richtig.

    Wir haben halt vor gefühlt so 10 Jahren einen Punkt erreicht, wo die Leistung eines PCs selbst bei handelsüblich-ineffizienter Programmierung für die meisten Anwender (Ausnahme: Gaming, Videobearbeitung, und vielleicht noch eine Handvoll Sachen mehr) mehr als ausreicht. Meine Tochter (10. Klasse, keine Gamerin) hat mein altes T440 von 2014, und mit 12GB RAM und SSD ist sie noch nicht an den "das ist mir zu langsam"-Punkt gekommen.

    Ich bin jetzt kein Experte, aber auf den ersten Blick sieht das nach ein paar korrekten schwarzen Zeilen aus ‒ jedenfalls nichts, was durch simple Verstärkung besser werden würde. Evtl. wäre es hilfreich, wenn Du die vertikale Skalierung und Lage so anpasst, dass man den gesamten Bereich ausnutzt. Und wenn Du vielleicht auch einmal einen ganzen Frame zeigst, damit man sieht, ob das ganze Bild schwarz ist, oder ob es auch höher geht.

    ich habe hier einen ZX81 der mir an Pin16 der ULA nur ein Bildsignal mit etwa 500mV ausgibt.

    Wie hast Du die 500 mV gemessen? Als Mittelwert (mit dem Multimeter) sind sie korrekt, als Maximalamplitude ("weiß") tatsächlich zu niedrig.

    Das geht sicher mit 2 Optokopplern mit ein wenig "drumherum". Hätte jemand vielleicht einen Schaltungsvorschlag für mich?

    Hier, zusätzlich mit nachgelagertem MAX232. Den kannst Du dir bei nicht-Bedarf wegdenken:


    Die Schaltung stammt aus dem c't Lab Uni-C, aus der c't Hardware Hacks 1/2012.


    Die LED-Vorwiderstände (270Ω) sind für 5 V dimensioniert, also tendenziell etwas kleiner wählen.

    das taugte nicht viel, die Zeitschaltuhr war total ungenau.

    Das hat mich bei meinem auch gestört. Ich habe ihm deshalb einen digitalen Timer (~ 2-3 Euro bei AliExpress) spendiert, später im Sinne der Sicherheit noch einen kleinen Griff, der das Loch in der Schublade verschließt, und einen kleinen Warnhinweis. Letzteres mag übertrieben (weil offensichtlich) wirken, aber Unfälle passieren ja tendenziell dann, wenn man das offensichtliche Übersieht.


    Wenn ich mir das so anschaue sind evtl. Modelle von anderen Herstellern (als Samsung) für unseren Einsatzzweck besser geeignet?

    Was ist denn "unser Einsatzzweck"? Ich selbst lösche ein, zwei Mal im Jahr ein paar EPROMs, und dafür reicht eigentlich jedes Gerät, solange die EPROMs am Ende zuverlässig gelöscht sind.

    Nein, die musst du nur im Gerber ausmaskieren (dafür ist doch der Mask Layer) -> Gefüllte Fläche drauf, fertig. Damit geht dann aber kein Silkscreen.

    Du hast recht. Allerdings hätte ich Sorge, dass ich, wenn ich das ganze Board ausmaskiere, in irgendeinen Edge Case hineinlaufe und stattdessen Lötstopplack auf alles bekomme. Wahrscheinlich unbegründet, aber: Hast Du das schon mal ausprobiert?

    Fakt ist aber seit Posting Nr. vier: Der Besitzer möchte es weder retten, noch allzu großen Aufwand betreiben. Sollte er sich entscheiden, es zu verschenken möchte er gerne die Daten vorher löschen, bzw. mit dem Beschenkten "eine gute Basis" finden um die Daten aus der Hand zu geben.

    Danke Dir und Joe_IBM — ihr habt's verstanden.


    Mein Sammelinteresse gilt vor allem Rechnern, bei denen ich mich wenigstens der Illusion hingeben kann, dass ich sie noch vollständig verstehe. Spätestens Anfang / Mitte der 90er ist das vorbei, ein 2013er iPad "does not spark joy". Deshalb geht es jetzt an RetroShare, der damit sein Glück versuchen kann. Wenn er es repariert bekommt, kehrt es zum entsperren und löschen nochmal kurz zu mir zurück; ansonsten kümmert er sich um die fachgerechte Entsorgung.

    Zweckmässig wäre wohl, anhand der Bilder Schnittlinien auf der Rückseite anzuzeichnen und dann das Ding aufzudremeln.

    Dann spart man sich Stress. Das Battery Pack von hinten herausnehmen ist viel zweckmässiger.

    Vielleicht am besten draussen, falls man die Batterie ansägt und es zu funkeln beginnt.

    Wenn ich das iPad zerstören wollte, würde ich mit dem Vorschlaghammer schneller ans Ziel kommen.


    Nochmal: Ich möchte das Ding nicht öffnen. Zerstörungsfrei ist mir der Aufwand zu hoch für ein Gerät, an dem mir nichts liegt, und das auch repariert nur vernachlässigbaren monetären Wert hätte. Zerstörend würde ich gerne vermeiden, aber wenn's sein muss, geht's anders einfacher.


    Wenn's jemand haben möchte: Gerne. Ich möchte nur Vertrauen in den Abnehmer haben, dass die Daten sicher gelöscht werden, wenn er das Gerät wieder zum Laufen kriegt.

    Und danke für den Thread!

    Sehr überzeugende Warnung was einem blüht, wenn man Öppl-Produkte kauft.

    Was daran ist jetzt Apple-spezifisch?

    Ich glaube "gesetzliche" Vorgaben gibt es da nicht.

    Zumindest die üblichen Fallstricke:

    • Verkaufst Du als Unternehmen an privat, entsteht automatisch eine Gewährleistungspflicht. Die willst Du in der Regel nicht. Außerdem ist die Einnahme korrekt zu verbuchen, was u.U. gar nicht so leicht ist, wenn das Unternehmen ansonsten nur Dienstleistungen erbringt, und gar keinen Prozess dafür hat.
    • Verschenkst Du an Mitarbeiter, aber die Ware hat noch einen Wert (wie das Finanzamt auf eBay schnell feststellt), entsteht ein geldwerter Vorteil, der zu bewerten und zu versteuern ist. Machst Du das nicht, stehst Du bei einer eventuellen Steuerprüfung dumm da. Machst Du es, kommt (zumindest bei uns) HR ins Spiel fängt an, Fragen zu stellen, z.B., warum hier ein Mitarbeiter an allen Prozessen vorbei etwas "on top" erhält und andere nicht. Das kann ein großes Fass werden.

    Verschenken an einen gemeinnützigen Verein ist da ein möglicher Ausweg ‒ Spendenquittungen können die meisten Unternehmen verbuchen ;)


    Bleibt aber noch ein dritter Punkt, der hoffentlich keinem in dem Unternehmen präsent ist: Wurden die Geräte damals im Unternehmen gebaut (z.B. vor 40 Jahren von Azubis zusammengelötet), und es gibt sie heute nach extern, wird es m.E. zum Inverkehrbringer, mit allem, was da dran hängt.

    Ich weiß. Das Öffnen ist häufig ein größeres Problem als die eigentliche Reparatur. Was Du noch versuchen kannst, ist, über die Ladebuchse mal ein Netzteil mit genügend Power anzuschließen. Da hängt dann aber noch die Ladeelektronik dazwischen. Hast Du schon 2-3 Tage dauerladen probiert?

    Habe ich alles. Gerade nochmal mit einem USB-Tester geschaut: Es zieht konstant 5mA an einem Netzteil, das bis zu 2.4A geht, d.h. irgendwas passiert, aber es wird nicht geladen. Ich vermute stark, die Ladeelektronik ist hinüber, oder hat den Akku als defekt erkannt und verweigert jede weitere Tätigkeit


    Adventure spiele spielen mit ScummVM.

    Ich meinte: Wie planst Du (a) das iPad zu reparieren, und (b) sicherzustellen, dass die Daten darauf gelöscht werden. Alles danach ist mir nicht ganz so wichtig :)


    Apple erlaubt keine Emulatoren auf seinen iPads und iPhones. Gibts daher nicht im Appstore und Sideloading ist m.W. auch nicht möglich.

    Zumindest für Adventure Engines scheint das nicht zu gelten:

    Schenke es mir.

    Prinzipiell gerne. Was hast Du damit vor?


    Evtl. ist der Akku tiefentladen und das Ladegerät hat nicht genug Power. Mach's mal auf und lade entweder den Akku mit einem kräftigen Labornetzteil oder versorge das IPad damit direkt.

    iPads beschädigungsfrei zu öffnen und wieder zu verschließen ist ‒ so weit ich weiß, ich habe es noch nie probiert ‒ nicht ganz trivial, und ich würde das Gerät eigentlich nur löschen wollen, bevor ich es weitergebe. Von daher: Eigentlich mehr Aufwand, als mir das Ding wert ist.

    Ich habe hier ein iPad mini 2, das nach ein paar Jahren in der Schublade jetzt mausetot ist: Egal, was man tut, es startet nicht mehr, auch nicht mit hard reset oder im DFU-Modus. Da es vor dem Einlagern nicht gelöscht wurde, sind potentiell noch persönliche Daten drauf ‒ vor der Entsorgung müsste man es daher eigentlich mit dem Vorschlaghammer behandeln. An dem Gerät selbst hänge ich nicht, aber das würde mir in der Seele wehtun. Hat jemand noch eine bessere Idee?

    Es wurden aber Dokumente deklassifiziert,

    Vor 25 Jahren. Das ist jetzt also keine neue Erkenntnis.


    Allein die englischsprachige Wikipedia-Seite "Microprocessor" zählt sechs Entwicklungsprojekte auf aus den Jahren 1969 bis 1971, im Rahmen derer Mikroprozessor-Chipsets entwickelt wurden. Dabei wird auch klar, dass es nicht ein einzelner Schritt war, von einem ganzen Board voller SSI-Logik zu einem hochintegrierten Prozessor-IC, sondern eine Folge vieler kleiner Schritte zunehmender Integration. Selbst der 8080 brauchte ja noch den 8224 und den 8228 zum funktionieren. Erst Mitte der 70er kam man an den Punkt, wo wirklich "alles" in einem Chip integriert war.

    Nur kein Händler, der bei Verstand ist würde auf die Beweislastumkehr pochen, wenn er Gefahr läuft für einen 60€ Artikel im Worst-Case 1000€ für einen Gutachter zahlen zu müssen.

    Wenn nur jeder 20. einen Gutachter beauftragt, und die anderen 19 grollend, aber letztlich ohne Kosten für den Händler nach Hause gehen, hat es sich für den Händler gelohnt. Und wahrscheinlich gehen für einen 60 Euro Artikel noch deutlich weniger als einer in 20 zum Gutachter.

    Ein wenig miniaturisieren müsste man natürlich. 1:1 passt das nicht.

    Aber es ist ja auch genügend Potential da: Allein durch das Zusammenfassen der EPROMS (zu 2x 27C256 oder gleich 1x 27C1024) und den Übergang von DRAMs + Ansteuerung zu SRAMs sollte sich viel machen lassen.