Beiträge von peo2000

    Hallo zusammen,

    da habe ich doch tatsächlich beim Ausmisten ein ganz passables Gehäuse gefunden, was da irgendwann mal für irgendwas vorgesehen war. Kann mich aber nicht mehr dran erinnern.

    Aber, genau die richtige Größe...


    Also mal Inventor und den 3D Drucker bemüht, noch ein paar andere "Reste" zusammengesucht und heute dann etwas verkabelt.


    Ist jetzt nicht ganz so schön, wie das von zitruskeks, aber mir gefällt's.


      


     


    Damit man die Micro-SD noch gut ohne Werkzeug rein und raus kriegt ist das Modul halt etwas "exponiert". Anders gings nicht, gibt aber Schlimmeres...

    Und leider hab ich auch keine Verriegelungsbolzen mehr für den GPIB Stecker, irgendwie finde ich die nirgends (solo).


    "Fühlt" sich aber insgesamt echt gut an...


    :)

    Moin zusammen,


    hatte heute mal etwas Zeit zum Basteln und das PCB fertig gelötet. Das Board ist super praktisch, alles auf das Notwendigste reduziert und dadurch auch ratzfatz aufgebaut.

    Klasse Arbeit, vielen Dank!!!


    Läuft soweit ich das jetzt testen konnte auch mit dem besagten Micro-SD Modul alles sehr gut.

    Firmware ist die cbm-d9096.bin, hab aber trotzdem die "beiden" Widerstände für den Analogeingang verbaut, nur für alle Fälle.




    Das/die/den CBM D9096 kann ich mit meinem PET2001 (Basic2) mit der Geräte ID 11 ansprechen.


    Ich hab's jetzt auf die Schnelle nicht gefunden; wie bekomme ich denn die ID (möglichst dauerhaft) auf #8 umgestellt?

    8)


    Edit: ...hab's doch noch gefunden:


    OPEN15,11,15:PRINT#15,"U0>"+CHR$(8):CLOSE15

    OPEN15,8,15:PRINT#15,"XW":CLOSE15

    Ich habe mir diesen Kartenleser besorgt, aber noch nicht verbaut.



    Auf U1 ist ein 74LVC125 verbaut und auf U ein AMS1117, was imho der Levelshifter ist.

    ...ja, genau den hab ich noch vom RCT übrig.



    Werde wohl trotzdem noch ne Bestellung bei Aliexpress aufgeben und mal die verschiedenen Empfehlungen einfach ausprobieren.

    Ich habe mir ein paar Platinen von https://github.com/InsaneDruid/CBM-D9096 in China anfertigen lassen und baue das gerade auf.


    ...

    Moin zusammen,

    versuche mich gerade an selbigem. Leider kann ich irgendwie kein passendes SD-Kartenmodul finden, also mit entsprechenden "level shifter".

    Das "C-Control Pro" scheint es ja nirgends mehr zu geben.

    Hat jemand einen Tipp wo ich fündig werden könnte?


    Ich habe noch von meinemn RCT(s) etwas übrig, was ziemlich genau wie das "DEBO MICROSD 2" (@ Reichelt) aussieht.

    Würde aber gern anstelle Micro-SD eine "richtige" SD Karte verwenden.


    Danke für Eure Hilfe!

    -Pete

    Hallo Dieter,


    vor ein paar Wochen habe ich ein ziemlich ähnliches Modell (PET2001-8 mit 32008 Mainboard) mit auch ziemlich ähnlichem Fehlerbild erstanden.

    Der Rechner "hing" im besagten Garbage-Screen fest, der nach dem Einschalten eigentlich nur ein Sekundenbruchteil erscheinen sollte, bis der Prozessor-Reset erfolgt ist.

    Gleichzeitig konnte man hören, dass der Motor des Kassettenlaufwerks dauerhaft in Betrieb war, was darauf deutete, dass entweder der Prozessor-Reset, oder der Prozessor selber nicht richtig funktioniert.


    Ich habe dann sukzessive Bauteile getauscht, bzw. getestet, mit der CPU angefangen.


    Es stellte sich letztendlich heraus, dass sowohl der Prozessor, wie auch zwei 6550 RAM Bausteine defekt sind.

    Zum Glück nicht mehr...


    Da originale RAM und ROM Bauteile nicht wirklich einfach zu beschaffen sind, es aber durchaus (relativ) einfach zu realisierende Ersatzmöglichkeiten gibt, habe ich mich für eine kleine Erweiterungsplatine entschieden, die sowohl sämtliches RAM, wie auch die ROMs komplett substituiert, bzw. sogar erheblich erweitert.

    Wenn man damit leben kann, dass mit so einer Lösung eben einige "Teile" des PET nicht mehr original sind, da sie durch wenige, deutlich modernere Bauelemente ersetzt wurden, ist das im Grund die perfekte Lösung.

    Gleichzeitig kann man dadurch die restlichen RAMs (und ROMs), die ggf. nicht defekt sind, ausbauen und "sicher verwahren". Nur das Video RAM lässt sich damit leider nicht ersetzen.


    Mach doch mal, wie schon erwähnt wurde, ein Foto von der Hauptplatine unter der Haube.

    Hast Du Möglichkeiten zu messen, testen, ggf. Bauteile zu tauschen, löten, etc.?


    ;)

    Ist das schlimm, wenn ich einsetze, grob einseitig anlöte, schneide und dann ordentlich nachlöte?

    Nö. "Nacharbeiten" ist ja erlaubt (...bis zu drei mal). 8)

    Wichtig dabei nur, immer nur von einer Seite löten (... bzw. Lot zuführen). Also niemals zuerst von "oben" anheften und dann nochmal von unten "fertig löten".

    Und nach dem (letzten) Löten nichts mehr abscheiden. Das erzeugt Stress in der Verbindung und kann (... in ganz seltenen Fällen) zur Rissbildung führen.

    Das wäre aber sehr schade, wenn dieser Thread gelöscht würde: immerhin enthält er die Fehlerquelle, an die vorher niemand gedacht hat.


    Ist doch schön, wenn es ein Happy end gibt :)

    Moin zusammen!


    Wollte mal eben "kurz" berichten, dass ich seit heute auch (m)einen petSD+ erfolgreich mit dem PET2001 (320008, mit Basic 4 ROM) verbinden konnte.
     :juchee:


    Die Platine des petSD+ hatte ich schon seit ein paar Wochen fertig, und eine SD Karte mit der entsprechenden "letzte Version ohne Bug"-Firmware wurde auch sofort gebootet. Selbsttest (Fuses/ADC)... alles ok.


    Nur der 75160 hat leider bis heute noch gefehlt. Ich war so schusselig und hab den 75161 "zweimal" bestellt.

    Irgendwie zuviel Arbeit im Kopf...



    Also dann vorhin alles was so über die letzte Zeit dafür zusammengesammelt wurde, Platine, Display, den 75160, GPIB-Kabel, PET-Adapter, ... mal zusammengesteckt, und ... nichts geht.

    Keine Verbindungsmeldung auf dem Display des petSD+ beim Einschalten des PET, und der PET selber sagt nur "?DEVICE NOT PRESENT ERROR"


    Für die Fehlersuche habe ich erst mal die "offensichtlichen" Bauteile auf dem petSD+ getauscht. Die, die ich eben doppelt da habe.

    Keine Veränderung. Anderes Kabel (hab nur "richtige" GPIB Kabel, mit beidseitig CN24 Stecker) hat auch nichts verändert.

    Also mal im PET die PIAs gewechselt, und eine VIA hatte ich auch noch da. Sowas ist ja schnell getauscht.

    Nichts!


    Leider habe ich keine anderen Geräte, wie Laufwerke oder PETs, zum Testen.

    Also habe ich mal das Oszi angeschmissen und angefangen zu messen.


    Erst mal die Datenbits direkt am Bus, und erstmal nur "out".

    Kleines Miniprogramm geschrieben, was von 0 auf 255 poked.

    Sieht schon mal gut aus, auch wenn's nur die Datenbits sind, und auch nur "raus".



    Dann die restlichen Steuersignale gecheckt. Auch da gab's keine Auffälligkeiten.


    "Lesen" am Bus zu checken ist schon etwas aufwändiger als nur die Logic-Probes an einem Edge-Stecker anklemmen, also hab ich erst mal das kleine Testprogramm aus dem Buch "PET and the IEEE488 Bus" abgetippt, um den Bus erst mal so intern zu testen. Klar, die 3446 Treiber kann man damit nicht überprüfen...


    Der Test lief problemlos und dauerhaft durch, nichts als "BAD" erkannt.

    Also vielleicht doch ein 3446 sauer? Oder doch was am petSD+?

    Dann fiel mir ein dass ich ja noch so einen USB GPIB Adapter von Agilent in der Kiste habe. Mal sehen, ob der den petSD+ überhaupt "sieht"...

    Ja, tut er. Unbekanntes Device auf Adresse "8". Also muss der petSD+ ja irgendetwas auf den Bus schreiben.


    ...Doch der PET/MC3446?

    Also, zu meiner Entschuldigung, ich bastel' "unterm Dach", und da war es heute ziemlich warm...


    Mehr oder weniger durch Zufall (...oder eher Verzweiflung??) bin ich dann auf diesen Thread gestoßen, bzw. auf den Hinweis, dass ein Stecker versehentlich "auf der falschen Seite verlötet wurde"...


    Ja, so eine Adapter-Platine habe ich ja auch verwendet.

    Eigentlich nur, weil ich mir den Aufwand um 24 Litzen an den Edge-Stecker zu löten sparen wollte.

    Aber wer lötet denn schon einen Stecker versehentlich "unten" auf die Platine?


    Lange Rede kurzer Sinn, ja, ich war zu blöde den Adapter "richtig" zusammen zu löten. Und ja, es ist peinlich.

    Zumal es so lange gedauert hat, bis ich - durch fremde Hilfe - darauf gekommen bin.


    Also das nur um zu unterstreichen, dass dieser Thread ja nicht gelöscht werden sollte, wie mad es zuerst mal meinte.


    Zu meiner "Entlastung", ich hab nie ein Bild vom "fertigen" Adapter gesehen, und irgendwie nur mit aktivem Großhirn das Ding "mal eben ganz schnell" zusammengebraten. Da steht ja auch "TOP SIDE/OBEN" ganz fett drauf, also "muss" der Stecker da hin... :fp:


    Zum Glück ist nichts aufgeraucht, und mein PET quatscht nun munter mit einer SD Karte.


    Damit kann's dann jetzt losgehen...


    Gruß, Pete


    NASA Methode "auch von oben" verlötet

    NASA-Methode? Könntest Du das etwas näher beschreiben?

    Elektronik für Raumfahrtanwendungen wird grundsätzlich nach gewissen Standards hergestellt, um die Zuverlässigkeit der Baugruppen sicherzustellen.

    Wäre ja blöd, wenn so ein 100 Million Euro teurer Klumpen 20 Jahre sinnlos um die Erde saust, nur wegen einer nicht ordnungsgemäß hergestellten Verbindung.

    Und ja, das gibt es.

    Die ESA, NASA, und JAXA haben dafür seinerzeit Standards erstellt, nach denen u.a. die Herstellung von zuverlässigen elektrischen Verbindungen (also Löten & Crimpen) beschrieben wird.

    Das ganze leitet sich im Wesentlichen von den MIL-Spezifikationen der 60er Jahre ab, und geht jetzt so langsam über in die IPC (Class 3S).

    Was da genau drin steht findet man z.T. online, wäre jetzt nicht passend für diesen Thread. Ist aber häufig ziemlich "oldschool"...


    Stichwort ECSS-Q-ST-70-08, -38, oder -60/61. bzw. NASA-STD-8739



    Ergänzung: Die IPC-A-610 ist m.M.n. das beste "Nachschlagewerk". Kostet aber leider. Im J-STD-001 steht noch mehr über die Herstellung an sich, wie Prozesse, Qualität, Materialien etc...

    ...Danke!

    Ja, haltet mich für verrückt, aber irgendwie ist das bei mir "drin". Bauteile werden grundsätzlich "auf Abstand" gelötet. Ausnahme sind Sockel und sowas wie Elkos, bzw. Bauteile, die man sowieso kaum im Weltraum findet.

    Absoluter Grundsatz - und das kostet auch die meiste Zeit - platzieren, abschneiden, und erst dann löten! Ich weiß, ist eigentlich Schwachsinn für "Bastel-Elektronik", aber ich hab mal irgendwann so angefangen, und jetzt ist es halt "mein Standard". Auch alle meine Apple-1, KIMs, K-1008s, etc sind so gebaut.


    Streng nach NASA/ESA würde es allerdings noch viel länger dauern...


    ...(sorry für das viele OT...)

    Hallo zusammen,

    kurze Rückmeldung, dass jetzt auch mein B-Ware Board fertig aufgebaut ist und natürlich super funktioniert.

    Der Aries ZIF ist noch unterwegs, und darum steckt jetzt erst mal noch ein China-ZIF-Sockel "lose" drauf.



    Mal sehen, welches Gehäuse ich mir dann dafür aussuche... ;)


    Hat wieder mal richtig Spaß gemacht.

    Nochmal vielen Dank an slabbi für das "Schnäppchen"... !


    Gruß, Pete

    Ich musste bei meinem RCT auch den Sockel wechseln. Zuerst hatte ich Chinaware drin. Aber beim (Überkopf-) Einlöten hab ich den Fehler gemacht den Sockel zu "schließen". Einfach, weil dann der Bügel nicht im Weg ist.

    Mit ist aufgefallen, dass es dabei dann zu einer Verschlechterung der Klemmkraft der "Pins" kommt. Irgendwie läuft minimal Lot in die ("Gabelung" der) Pins, was dazu führt, dass die Federkraft nachlässt, und manchmal sogar die beiden Kontaktflanken gar nicht richtig aufgehen.

    Weil sie halt super billig sind hatte ich gleich ein paar mehr von den China-Sockeln bestellt, und das Löt-Klemmproblem dann mal bewusst ausprobiert. Zumindest bei meinem "Lötverhalten" (also Flußmittel, Lot, Temperatur, Zeit) ist es reproduzierbar. Also, den Sockel beim einsetzen immer offen lassen.


    Ich habe dann den Sockel gegen einen dieser schwarzen Aries Typen getauscht. Den kann ich nur wärmstens empfehlen. Bislang (*holzklopf*) hatte ich auch bei ausgelöteten ICs, bzw. schwarz oxidierten Anschlüssen noch keine Kontaktprobleme.

    Moin zusammen,


    kurzer Nachtrag, dass der PET jetzt augenscheinlich voll funktioniert. Die Schnittstelle(n) kann ich mangels Hardware nicht wirklich testen, kommt dann irgendwann noch. Möchte sowieso noch irgendwann eine DoppelFloppy dazu haben.

    Aber das was so "drin" ist funktioniert erst mal tippitoppi.


    Auf dem Mainboard hab ich zunächst die zahlreichen schwarz oxidierten Pins der ICs bearbeitet, um überhaupt erkennen zu können, wie's darum steht. Beim LS165 auf B2 sah's wirklich sehr schlecht aus. Selten so vergammelte Lötstellen/-Beinchen gesehen.

    Also hab ich ihn rausgenommen, die Lötpads gereinigt und einen IC-Sockel eingebaut. Der Hakko Entlötstaubsauger hat echt gekämpft.

    Da der Chip selber noch tadellos funktionierte musste der schwarze Schmodder auf den Pins mit einem Drehmel regelrecht runter geflext werden. Anschließen mit 'nem Silikonpolierer wieder "schön" gemacht und am Ende sahen IC und Pins erstaunlich gut aus. Sogar der RCT hat sich gefreut, dass der 165 nach der Tortur noch funktioniert.


    Zuletzt hab ich noch die Elkos und Spannungsregler gewechselt. Das Ausbohren der Popnieten war jetzt nicht wirklich ein Vergnügen.


    Die RAM/ROM Erweiterungsplatine läuft super, und mit der 1981er CPU hab ich auch keine willkürlichen Zeichen mehr, die sich weg beamen.


    Als Letztes war dann die Datasette dran. Mal abgesehen von einem ausgeleierten Gummiriemen sah es innen überall fast wie neu aus. Etwas Staubsaugen, Capstan und Köpfe reinigen, DeoxIT sowie 'n Klecks Fett, und alles läuft wie geschmiert.

    Speichern und Laden hat auf Anhieb funktioniert.


    Bin insgesamt sehr zufrieden mit dem PET. Das Aussehen ist m.M.n. fantastisch, kaum Macken am Gehäuse, das Keyboard sieht neuwertig aus, alle Tasten funktionieren (jetzt) super. Das Tapedeck ist ebenfalls optisch fast 'wie neu'.


    Als nächsten Schritt würde ich mich an das Analogboard vom Bildschirm machen, woran ich bislang noch gar nichts "verbessert" habe. Bis auf mal ordentlich durchpusten.

    Ich denke die (größeren) Caps müssen auf jeden Fall alle raus, denn das Bild wackelt schon manchmal ein kleines Bisschen. Und irgendwo war ja auch noch ein Kabelproblemchen, was sich jetzt gar nicht mehr gezeigt hat.


    Ach ja , mir ist aufgefallen, dass nach dem Ausschalten doch ein ganz kleiner Spot auf dem Schirm erscheint. Minimal, und komischerweise erst nach so ca. 45-60 Sekunden. Bleibt erstaunlich lange....

    Also werde ich wohl doch mal Adrian Black's Zenerdioden-Mod ausprobieren.

    Aber erst im Herbst, ... wenn wieder Schietwetter ist...


    Grüße, ... Pete

    ... kurzer Nachtrag:

    Hab mir vorhin nochmal die RAM/ROM Platine vorgenommen, mal im Plan etwas genauer geschaut, was da wo passiert und schnell war das GAL der Hauptverdächtige, warum keine Schalterstellung zu einer Änderung führt.

    Ich hatte ja "zur Sicherheit" von vornherein zwei GALs programmiert, und natürlich auch getauscht. Darum ging ich zuerst irgendwie nicht von einem Fehler des GALs aus. :wacko:


    Ich habe dann nochmal ein anderes 16V8 probiert, diesmal von 'National'. Gleiches Jedec File wie zuvor programmiert und sieh da, die Platine läuft!

    Mit jetzt 32k RAM. Und auch das ROM macht was es soll, von Basic1.0 bis 4.0.


    Habe nun alle original RAMs und ROMs (natürlich bis auf Char-ROM und Video-RAM) aus dem PET entfernt und erst mal "gesichert". So kann ich mich dann beizeiten ganz gemütlich an die anderen kleinen Problemchen rantasten, wie z.B. die merkwürdigen Zeichen, die da mal erscheinen, und wieder verschwinden... (https://youtu.be/AfP90oxDO3w)


    Gruß und schönen Sonntag zusammen!

    -Pete

    Moin zusammen!


    Vor Kurzem konnte ich einen etwas verstaubten, aber einigermaßen gut aussehenden PET2001-8 mit 320008 Mainboard über Kleinanzeigen ergattern. Obwohl ich mit dem PET selber bislang kaum Berührungspunkte hatte, hab ich schon länger mal mit einem geliebäugelt. Das war nun die Gelegenheit.

    Der Besitzer hatte ihn um 1980 selbst gekauft und dann wohl 40 Jahre auf dem Dachboden "zwischengelagert".

    Beim Einschaltern blieb er zunächst im "Garbage Screen" hängen und hat auf keinerlei Eingabe reagiert. Der Motor der Datasette lief permanent und ein Betätigen der Tasten hat auch hier nichts verändert, so dass ich davon ausgehen musste dass (auch) mit der CPU (oder dem RESET) etwas nicht stimmt.



    Nach der ersten Runde Druckluft sah es auch innen schon deutlich besser aus.




    Das Board hat 6550er RAMs und 6540er ROMs.


    Da ich seit kurzem auch so einen tollen Retro Chip Tester Pro besitze habe ich alle RAMs und die ROMs getestet und es ergab sich, dass außer zwei 6550er alle Chips tatsächlich in Ordnung sind.

    Der RESET funktioniert, die Spannungen sind ok, also hab ich den "schönen" 1978er 6502 mal mit dem Slabbi NOP Generator getestet. Und siehe da, absolut keine Reaktion.

    Eigentlich wollte ich den Prozessor gleich in einem meiner KIM-1 oder Apple-1 Nachbauten testen.

    Gut, dass ich erst mal den (einfachen) NOP Generator gefragt hab.


    Als nächstes ging das Board duschen, und nach einer Druckluft/Isopropanol/DeoxIT/Druckluft-Behandlung hab ich das Video RAM mit zwei vermeintlich intakten 6550, die ersten vier RAMs (I/J-1/2), sowie eine "neue" CPU bestückt. Zumindest hab ich das so mal irgendwo hier gelesen.


    Und tatsächlich, mein mutiges Einschalten hat sich gelohnt und es erscheint eine Startmeldung, mit 1023 BYTES FREE...

    Ein einzelnes Sternchen erscheint mittig rechts, was da nicht hingehört. Und es "beamt" sich dann nach einigen Sekunden sehr merkwürdig "weg". Unabhängig davon, ob ich das Video RAM tausche. Also da ist noch etwas...


    Das Keyboard sagt keinen Mucks. Nach einigem energischen Getippe gabs dann doch mal das ein oder andere Zeichen, was ja schon mal ganz gut ist.

    Ich hab dann das Keyboard komplett auseinandergebaut und grundgereinigt. Die Stempelgummies kamen ebenfalls ins Ultraschallbad und wurden dann vorsichtig mit nassem (IPA/H2O) Papier "geschliffen".

    Zusammenbaut, läuft wieder 1A...


    Mit der RAM Minimalkonfiguration und der getauschten CPU läuft der PET jetzt erst mal relativ fehlerfrei. Das Bild wackelt etwas, und der "Harness" scheint ebenfalls nicht mehr in der besten Verfassung zu sein, zumindest wenn man dran rumwackelt.

    Also, es gibt noch einiges zu tun. Auch auf der Analogplatine des Monitors.

    Ich plane erst mal mittelfristig alle Elkos (bis auf den "Dicken") zu tauschen, wahrscheinlich auch die Festspannungsregler und ev. die Dioden. Zum Glück gibt es beim Bildschirm keinen "Ausschalt-Spot", so dass ich den Adrian-Black-MOD da erst mal auslasse.


    So wie ich es hier aus einigen Beiträgen gelesen hab, ist es wohl sehr ratsam die original 6550 RAMs und 6540 ROMs gegen eine "universelle Substitution" zu ersetzen, was ich ganz gut finde.

    Also habe ich mir die PCB Dateien der tollen "Universal RAM/ROM Expansion" von der "retro-bobbel.de" Seite geladen und flugs ein paar Platinen in China bestellt. Sind ja nur ein paar Klicks...

    Es ist die Version mit 9 Dip-Switches.

    Die Bauteile hatte ich größtenteils schon da, ein 32k8 SRAM, ein GAL 16V8AS. Der Einfachheit halber habe ich ein 27C010 128kx8 EPROM genommen, ...hab ein Galep5 und "um-flashen" will ich nicht. (Aber mittlerweile ist auch ein 29C020 da)

    Einen HCT245 hatte ich nicht und den 157 nur in LS, also beide (in HCT) bestellt.


    Das BIN für das EPROM habe ich aus dem von der "retro-bobbel" Seite verlinkten Beitrag #3 von x1541 genommen (... das ohne "1541" im Namen), weil ich auch irgendwie nichts anderes gefunden hab (...bin vielleicht zu blöd dafür :-).

    Da dieses BIN aber für einen 256k Flash zusammengebastelt wurde, hab ich nur die ersten 128k benutzt.

    Es erschien mir so zunächst plausibel, da die ROMs auch wie beschreiben bei $03000, $0B000, $13000 usw. zu finden waren. Also hab ich GAL (PETFLASH.JED) und EPROM (erste Hälfte von W29C020-1R-2N-4RN-4N40-1-2B-4RB-4B80_50HZ.BIN, Bank 0 bis 3) entsprechend programmiert.


    Nach dem Zusammenbau der RAM/ROM Expansion Platine und dem ersten Versuch im PET kann ich allerdings keine Veränderung zum "originalen" Zustand, mit nur der CPU im CPU Sockel feststellen. Egal welche DIP Stellung ich ausprobiere. Es erscheint immer der Start Bildschirm des Basic 1.0, mit 1023 BYTES FREE.

    Also wird wohl irgend eine meiner Annahmen das so machen zu können, falsch sein.


    Ich hatte gehofft das als "Mitleser" und ohne Fragen stellen zu müssen irgendwie hinzukriegen.

    Aber so muss ich doch mal in die Runde fragen und um eine kleine Starthilfe bitten, was ich machen muss, um die 9-switchige RAM/ROM Expansion vielleicht doch noch (so einfach...) zum Laufen zu bekommen.


    Vielen Dank für Eure Hilfe!

    -Pete

    ...


    Gibt es irgendwelche bekannten Probleme oder Besonderheiten mit MPLAP IPE beim Programmieren des RCT?

    Moin zusammen,

    habe es mittlerweile geschafft den RCT mit dem PICKit5 und MPLAB IPE6.20 auf B.27 "upzugraden".

    Aber fragt mich nicht warum.


    Mein bestellter Diamex ist immer noch nicht da (...Kompliment an die Post!), daher hab ich es gestern zunächst mal mit dem Galep versucht.

    Ich war mir aber dann nicht (100%ig) sicher, wie die Galep S/W die Fuses tatsächlich bedient. Eigentlich sollten die bei der/meiner Einstellung nicht verändert werden, aber irgendwie blieb da ein Rest-Zweifel.

    Üblicherweise, bei meinen ATMega8L, bügle ich immer einfach alles drüber.


    Bei der Auswahl in der Galep S/W "ATMega2560 ISP" gab es in den Einstellungen der Fuses keine Möglichkeit ISPEN explizit zu setzen, bzw. zu prüfen ob es nun wirklich gesetzt ist. Es wurde für das High Byte unten in der Kontrolle "0xF7" angezeigt, und nicht "D7", also nicht gesetzt.

    Ich vermute mal, dass beim Galep mit einem Bauteil als "ISP" ausgewählt das Bit immer gesetzt ist (weil, ... ist ja ISP ausgewählt), und dass das High-Byte nur falsch angezeigt wird. (???)


    War mir dann aber doch zu ungewiss, bzw. das will ich erst mal mit ein paar anderen AVRs testen, wo's nicht drauf ankommt.


    Also habe ich nochmal den PICKit5/MPLAB angeschmissen. Auch mal mit einem anderen Rechner (Ryzen7, statt i5).

    Das Vorgehen weitestgehend nach der Empfehlung aus der Aufbauanleitung, Programmieren mittels PICKit4.


    Das MPLAB-IPE hat sich jetzt nicht wirklich bemüht nachvollziehbare Anzeigen zu bieten. Der/die/das PICKit5 hat auch mal blau, mal violett, mal grün geleuchtet (und nicht unbedingt nachvollziehbar mit irgendwelchen Aktionen, also z.B. "die Power Situation" war immer gleich).

    MPLAB selber war mal im Dark-Mode, dann wieder nicht, dann wieder dark... Und ja, mein Windows10 ist voll up to date, und alles was sonst noch da drauf ist läuft perfekt.

    Ich hab dann die Einstellungen entsprechend 9.7 vorgenommen (Device/Tool/Power/ISP/0.2MHz...usw ), den PICKit5 elektrisch verbunden. Und nichts ging. Fehlermeldungen (Target ID invalid), Configurations-Bits alle rot, nicht veränderbar. Die Mitteilung, dass man vor dem Setzen der Bits diese erst mal lesen soll kenn ich ja. Hab ich auch versucht. Blieb trotzdem alles rot.


    Zwischendurch kam auch mal eine Warnschild aufgepoppt, dass der "ATMega2560 nicht vom PicKit5 unterstützt wird"... Hä???

    Mittlerweile (nach einigen Neustarts) war auch alles auf meinem Rechner "hell", nur nicht MPLAB-IPE, was es wirklich leicht macht die Meldungen im "Output" zu lesen (schwarz auf dunkelgrau...).


    Ich hab's dann sukzessive mehrmals probiert, in der Hoffnung vielleicht doch mal eine verwertbare Meldung zu bekommen.

    Tatsächlich konnte ich irgendwann erkennen, dass die Configurations-Bits auf einmal "richtig" angezeigt werden, also F7/D7/FF/FF. Allerdings immer noch rot, und unveränderbar. Im "Output" stand dann auch das Target als 2560 drin, und eine wohl richtige Target ID. Supi...


    Also die Gunst der Stunde nutzen und das zuvor angegebene hex-file programmieren. Ok, ...etwas Herzklopfen...

    Warum es dann letztendlich geklappt hat, keine Ahnung.

    Es war von Anfang an genau so eingerichtet, also ISP, 0.2MHz, Power vom RCT, nicht vom PICKit, etc.

    Ist schon klar, dass das "Problem" wohl hauptsächlich meine fehlenden Kenntnisse über MPLAB/IPE sind. Aber ehrlich, etwas mehr intuitive Bedienung wäre wünschenswert.


    Ich hoffe, dass der Diamex dann bis zum nächsten F/W Release endlich da ist... ;)

    Beim TL866II+ steht der ATmega2560 auch bei der aktuellen S/W nicht in der Liste.

    Aber (m)ein GalepV könnte ihn natürlich programmieren. Den benutze ich ja auch regelmäßig für den ATmega8L.

    Ich wollte halt auch mal den PICKIT5 ausprobieren. Das MPLAB/IPE ist ja manchmal ne kleine Mimose. Beim PICKIT3 und dem PIC32MX ging auch erst gar nichts. Und wenig transparent warum nicht. Mit einer uralt Version (noch auf CD) ging dann erst "ein Bisschen" und danach klappte es dann auch mit der 6.20. Warum auch immer...


    Da ich absolut nicht weiß, wo ich die ganzen ISP Programmer gelassen hab (...wahrscheinlich verliehen...), hab ich schnell einen Diamex bestellt. Der kommt dann zum RCT in den Koffer, für die vielen zukünftigen tollen Updates von slabbi . ;)

    Moin zusammen,

    ich habe gestern mal versucht die V.27beta2 mit meinem PICKIT5 zu programmieren (-4 hab ich leider nicht nur -3 und -5, und den STK500 kann ich irgendwie nicht finden...).

    Das hat leider nicht geklappt.

    Microchip IPE hat zwar den 2560 "erkannt", mehr aber nicht wirklich. Ich konnte z.B. auch die Fuses nicht checken/setzen. Die blieben immer rot, und es gab eine Meldung, dass man vorher einmal die Fuses auslesen sollte. Hab ich versucht, wurde im output auch angezeigt, dass Programmspeicher etc. gelesen wurde, die Konfiguration blieb trotzdem rot.

    Ich habe leider keine große Erfahrung mit dem MPLAP, außer es ab und zu mal zum Programmieren von z.B PIC32MX etc. zu nutzen, die mein Galep nicht kann.


    Gibt es irgendwelche bekannten Probleme oder Besonderheiten mit MPLAP IPE beim Programmieren des RCT?

    Vielen Dank! Irgendwofür muss ja mein Weltraum-Lötkurs gut gewesen sein. 8)


    Ich bastel' auch gerade an ein paar kleinen "Ergänzungen" mit dem 3D Drucker, z.B. für den SD-Kartenleser, etc.

    Mal sehen, was am Ende dabei raus kommt, und welche Bolzen ich dann noch brauche, damit dann auch alles fest ist.

    Habe auch ne ganze Menge in meiner Kiste.

    Trotzdem, vielen Dank!

    Seit heute läuft auch mein RCT! Nach einigen Fehlversuchen sind die "richtigen" Zener Dioden endlich angekommen.

    Und natürlich wollte ich sofort mal einige vermeintliche Fake-RAMs aus Fernost testen, die ich seinerzeit für meinen Apple-1 Nachbau bestellt hatte.

    Ich meine, Mostek MK4027 RAMs mit Date Code 2001. Nachtigall, ....



    Und ja, gut, dass ich sie nicht im Apple1 getestet hab.


    Ich vermute mal es waren irgendwelche Logic Chips, die da umgelabelt wurden.

    Und wenn dem so ist, könnte der RCT die doch identifizieren... ?

    Also mal ausprobieren...



    Es sind wohl CD4027, CMOS Dual J-K Flip Flops!

    :fp:


    Macht echt Spaß, der RCT!

    ...

    ich glaub, ich brauche so eine KIM 1 Platine 😍… aber inkl. Pad und Anzeigen.

    ...

    Oh ja, und das macht süchtig nach mehr...



    Hast du eine Platine über die du abgeben würdest? Gefällt mir gut.


    Ich habe tatsächlich noch eine Platine in "natur" (HASL, keine "Goldfinger", TOP ohne Lötstopp, BOTTOM mit weißem Lack), sowie Eine in "blau" (ENIG):



    Das Design stammt vom Forumskameraden RALF02 aus dem Forum64.

    Es ist ein wirklich sehr nahe am Original gehaltenes Layout mit zwei RIOT 6532, anstelle der nicht mehr verfügbaren RRIOTS 6530. Das ROM ist in Form eines kleinen PLCC EEPROMs auf der Unterseite ausgeführt.


    Ich habe bei beiden Platinen den PLCC Sockel schon aufgelötet. Eine wirklich gute Aufbauanleitung hat Ralf dazu verfasst.

    Alle Infos zu dem Aufbau findet man auch auf den Webseiten von Hans Otten.


    !! Sorry, für so viel OT!!