Mein Einstieg in die klassische Apple-Welt war etwas holprig. Nach einem SE, der einen üben Batterieschaden hatte, habe ich das Glück nochmal versucht und bei einem SE/30 zugeschlagen. Dessen Batterie ist zum Glück noch in einem Stück und nicht ausgelaufen. Ich möchte den Rechner jetzt Zukunftsfest machen und hier und da ein wenig aufrüsten.

Das Board schaut okay aus, aber die Caps sind schon am siffen, so wie es erwartbar war. Das Board startet und bootet (ohne angeschlossene Datenträger; Platte ist wahrscheinlich fritte und Floppy ist voll mit Staubflusen) bis zum Floppy-Fragezeichen-Icon.
SMD-löten ist (noch) nicht meins, daher werde ich hier im Marktplatz wohl nach eine Spezialisten suchen.
Sollte ich in Sachen Zukunftssicherheit auch gleich das Netzteil (ein Sony) und/oder das Analogboard recappen? Das kann ich ja selbst erledigen. Am Analogboard muss schon mal jemand was gemacht haben, da der C15-Kondensator ein axialer ist, dessen eines Beinchen umgebogen wurde, also quasi zu einem radialen. Ich kenne eher den umgekehrten Weg und das kam sicher nicht so aus dem Apple-Werk.