Beiträge von Georg


    Ich glaube da hast Du Georg falsch verstanden. Er hat Dir das Terminal nicht im Tausch gegen den Tektroix angebote, sondern ausser Konkurrenz. Er schreibt ja dass er hofft, dass Du und Toast_r einig werdet.


    Naja, ich habe schon meine Hintergedanken: Mir geht es hauptsächlich darum, dass das Tektronix an Toast_r geht. Da ist das Terminal hauptsächlich eine "Absicherung" für den Fall, dass die zwei nichts Passendes finden.


    Und wenn doch - nun, dann läuft das eben außer Konkurrenz.
    Irgendwie so :S

    Hast Du mir denn auch ein Bild? :) dann weiss ich was mich erwartet - bzw. welches Modell wäre das Terminal?


    So, ich hab's gefunden und ein paar Bilder gemacht.


    Ich habe mich sofort wieder verguckt - irgendwie ist das Ding schnuckelig. Allein die Tastatur ist ein Hingucker. Aber es passt leider nicht zur Sammlung und stand schon seit Jahren nur ganz hinten im Regal.


    Der optische Zustand ist erfreulich gut, zur Funktion kann ich nichts sagen - ich weiß aber, dass meine Nichten und Neffen damals viel Spaß mit den vielen Leuchtdioden auf der Tastatur hatten. Grundlegende Funktion sollte also sein. Allerdings wie schon geschrieben eher exotische Schnittstelle.




    Gruß
    Georg

    Ich fänd' das prima wenn Ihr Euch einig werdet, denn dann könnten wir uns das Teil beim nächsten Treffen in Brühl mal gemeinsam näher anschauen. Ich habe auch so einen, aber ohne ordentliche Anleitung - und dann steht man da ziemlich hilflos vor ...


    Marcus, Du interessierst Dich auch für Terminals? Ich müsste noch ein Kienzle-Terminal haben - optisch recht ansehnlich, ziemlich schräges Design, und natürlich keine V.24-Schnittstelle. Evtl. RS485(?)


    Interesse?


    Georg

    Wo bestellt Ihr Eure Schrauben?


    Ich hatte ja beim letzten Treffen schon mit Dir drüber gesprochen - für meine Rechner brauche ich eher die amerikanischen Schrauben mit Zoll-Gewinde (UNC, UNF etc.). Die gibt's leider nicht an jeder Ecke und auch nicht zu den hier genannten Preisen. :(


    Ich habe aber recht gute Erfahrungen mit www.screwcorner.de gemacht. Die verkaufen auch Kleinmengen zu akzeptablen Preisen und machen das dann auch nicht mit irren Versandkosten kaputt. Gerade heute reingekommen: 20 St. 8-32 UNC x 1/2 (ungefähr wie M4 x 12) zu 4,- € inkl. Versand.


    Die haben einen ebay-Shop, verkaufen aber auch bei Bestellungen per Mail oder Brief - und (zumindest bei meinen Kleinmengen) bisher problemlos auf Rechnung. Einziges Manko bei dieser Vorgehensweise: Manchmal bleibt eine Bestellung etwas liegen, und man muss per Mail "erinnern".

    Brauche ich die Tastatur, um die Funktion des TRS 80 II zu testen?


    Ehrlich gesagt müsste ich das selber erst mal testen - da ich es nicht weiß, haben wir beim letzten Treffen immer drauf geachtet, eine Tastatur dran zu haben.


    Nicht, dass Du mir deine Tastatur abtrittst und dann läuft mein Rechner nicht. Andererseits, wieder eine Aufgabe mehr für das nächste Treffen


    Eben. Zuerst kann man ja mal testen, und dann ist ein defekter Rechner ja primär eine Herausforderung und kein Grund, ihn ohne Tastatur ins Regal zu stellen ;)

    Die liegt wohl unter dem Tarnumhang von Harry Potter Also nicht existent!


    Blöd! Da werde ich Dir wohl meine Ersatz-Tastatur abtreten müssen. ;)


    Aber lass mich noch prüfen, ob die wirklich Ersatz oder doch nur Schrott ist.


    Georg


    10 Sektoren ... Hab ich.
    Hättest Du das mal schon beim Treffen gesagt, dann hättest Du direkt einen Schwung mitnehmen können.


    Ach, sowas hast Du immer dabei, so hinten links in der Hosentasche, oder was? :D
    Wer kann denn damit rechnen ...


    Aber kein Problem, verlier' sie bloß nicht vor dem nächsten Treffen!


    Dirk: Wir brauchen un-be-dingt einen neuen Termin!! :P

    Ich habe auch ein paar hardsektorierte Disketten, die ich damals mit der 1541 doppelseitig beschrieben habe. Der 1541 sind ja die vielen Löcher schlicht schnurzpiepegal.


    Hast Du diese Disketten noch, und könntest Du die entbehren? Für meine PCS II habe ich gerade mal 2 Disketten, und selber lochen ist relativ schwierig :S


    Georg

    Habe in einem großen Sammelsurium diese beiden Disketten gefunden.
    Sind das irgendwelche Disketten zu einem Wang Computer, denn der Schreibschutz ist laut Etikett genau anders herum, als bei C=?


    Was auf den Disketten drauf ist kann ich natürlich nicht sagen ....


    Aber etwas zum Schreibschutz: Auf dem Etikett ist der heutige Standard aufgeführt (Kerbe offen: Schreiben erlaubt), aber der Hinweis zum Schluss sagt ja nur, dass es beim Wangwriter etc. genau anders rum ist.


    Den Wangwriter kenne ich nicht, aber bei anderen älteren Wang-Laufwerken ist es ähnlich: Die alten, hartsektorierten 8"-Disketten-Laufwerken arbeiten so (bei 8" ist das aber Standard), und ebenfalls die ganz alten Laufwerke der 2200 PCS II - das ist der Rechner, für den angeblich das 5,25"-Format entwickelt wurde. Die sind auch noch hartsektoriert und haben deshalb wohl die (aus heutiger Sicht seltsame) umgedrehte Logik.


    Später hat Wang natürlich die Disketten genauso genutzt wie der Rest der Welt; auch die Disketten auf den Bildern sind ja schon recht modern (DS, DD, softsektoriert). Und die auf dem Etikett genannten Systeme liegen wohl genau dazwischen: Nicht mehr hartsektoriert, aber immer noch die alte Schreibschutzlogik.


    Was mich eher irritiert: Ich habe auf den Bildern den Eindruck gewonnen, dass die Disketten auf beiden Seiten gekerbt sind. Das kenne ich am ehesten vom C64, da hat man ja oft die zweite Kerbe reingestanzt, um durch Umdrehen auch die Rückseite nutzen zu können.


    Von daher: Sicherlich Disketten von und für Wang, aber vermutlich in fremden Laufwerken genutzt.

    Ist ein BIOS update auf '82er möglich ? wenn ja, wer kann mir beim BIOS weiter helfen ?
    Darf auch was kosten. Die Sache ist mir viel Wert.


    Lot


    Hallo,


    das Problem habe ich vor vielen, vielen Jahren auf einem produktiven 5150 schon mal gelöst. Später habe ich den Rechner geerbt und mich geärgert, dass ich nicht das Original - BIOS habe.


    Von daher: Ich tausche gerne meine Lösung (EPROM + Adapter) gegen das originale ROM.


    Interessiert?


    Gruß
    Georg

    Was ist das denn füe eine komische Kiste hinten drauf?


    Öhem, gute Frage - genau weiß ich das gar nicht :rotwerd:


    Ich habe es immer für eine externe Festplatte gehalten, von den Anschlüssen und vom Gewicht her könnte das passen. Ob das von der Ausstattung her passt (ich hätte erwartet, dass der Rechner eine interne Platte besitzt, Formfaktor eher 3,5") weiß ich nicht so genau, ebenso kann ich die seltsame Gehäuseform nicht erklären.


    Zu meiner Ehrenrettung muss ich sagen, dass ich den Rechner mal mit einer ganzen Kiste "Computerschrott" bekommen habe, darunter ein aufgemotzter ZX81, ein G7000 und ein hochinteressanter Apple-II-Clone - und da ich PCs eigentlich nicht sammle, ist der völlig links liegen geblieben.


    Bei Interesse kann ich mir das bei Gelegenheit mal genauer ansehen ...


    Halo, hat jemand eine Tastatur für Amstrad PC 2286 oder 2386 ? . Danke!


    Ich hätte einen ganzen Rechner, ohne Bildschirm, aber inkl. Tastatur. Zustand eher "ungepflegt", Funktion völlig unbekannt:


    [imgwidth]http://forum.classic-computing…c9bbab8d4105c414014d9879b[/imgwidth]


    Mich würde aber schon interessieren, wer fragt und in welche Richtung das gehen soll. Dein Profil gibt nicht wirklich viel her ;)


    Georg

    So, jetzt kommen wieder ein paar weitere Details.
    Zunächst gebe ich Thoralf recht, alles hinter 0CB59H ist überflüssig. Bleibt das hier als Ausgangsbasis:



    • Die ersten 4 Zeilen des Codes sichern die Register auf den Stack
    • Die nächsten 10 Zeilen laden das Word, auf das HL zeigt, nach HL, und das Wort, auf das DE zeigt, nach DE. Das sind offenbar die beiden Parameter, die anscheinend doch nicht auf dem Stack liegen. Von der Art, wie Dein Basic den Aufruf call psound(t%, c%) umsetzt, habe ich keine Ahnung. Hier muss auf jeden Fall gearbeitet werden!
    • Anschließend wird die eigentliche Routine per Call mit absoluter Adresse angesprungen. Baustelle!
    • Danach wird noch ein 0Ch auf dem Port 0F8h ausgegeben, die Register restauriert und zurück ins Hauptprogramm gesprungen.
    • Die eigentliche Routine selber macht eine Menge Rechnerei und Schleifen mit den verschiedensten Lauflängen - im Wesentlichen unkritisch für Dich bis auf den Sprung JP (IX), der wieder mit absoluten Adressen arbeitet. Maßgeblich ist die Zeile LD IX,0CB30h - diese Adresse muss ebenfalls angepasst werden.
    • Die Ausgabe an den Port 0F8h wird wohl stimmen, wenn das ursprüngliche BASIC-Programm ebenfalls für Deinen Rechner bestimmt war.


    Jetzt ein paar Lösungsansätze (weitere Informationen auf Seite 274ff im schon genannten Manual):


    Auf Deine Variablen kannst Du in Inline-Befehlen relativ einfach zugreifen, etwa so:


    Code
    procedure Sound;
    begin
      inline($e5/          { PUSH HL            }
             $d5/          { PUSH DE            }
             $c5/          { PUSH BC            }
             $dd/$e5/      { PUSH IX            }
             $2a/C/        { LD HL,(Variable C) }
             $eb/          { EX DE,HL           }
             $2a/T/        { LD HL,(Variable T) }
                 .....


    Damit wäre der Inhalt der Variable C in DE und der Inhalt von T in HL. So ist es wohl gedacht - evtl. muss es umgekehrt sein, das hängt vom Mechansimus des BASIC ab.
    Dieses Konstrukt sollte mit etwas Glück den gesamten Part von 0CB05H bis 0CB0Dh ersetzen.


    Als nächstes ist die Kalkulation der Sprungadressen mit dem Location Counter dran, das sollte so gehen:


    Die Sprungweite von der Position, wo die Zieladresse steht bis zur Zieladresse selber ist im Originalcode 12 Byte (dezimal), von Adresse 0CB0Fh bis 0CB1Bh. Ergo müsste der Sprungbefehl so aussehen:


    Code
    ...
    inline(
    ... 
    $cd/*+12/   { Call  Subroutine }
    ...


    Analog die Berechnung für den Ladebefehl:


    Code
    ...
    $06/$00/        { LD B,0           }
    $dd/$21/*+7/    { LD IX,Sprungziel }
    $dd/$09/        { ADD IX,BC        }
    ...


    Da ich den Verdacht habe, dass Du eine Inline-Routine nicht mit RET verlassen darfst (das will die selber machen), müsstest Du eigentlich anstatt des RET an der (alten) Adresse 0CB1Ah einen Sprung an das Ende der gesamten Routine machen. Alternativ sparst Du Dir die interne Subroutine und packst einfach alles, was vorher von 0CB1Bh bis 0CB58h stand (ohne den RET-Befehl) an die Stelle des Calls an Adresse 0CB0Eh. Das heißt, Du ersetzt den Aufruf der Routine durch die Routine selber. Dann lässt Du am Ende nach den POPs einfach den RET-Befehl ebenfalls weg, sparst Dir eine Adressrechnerei und alles müsste funktionieren. Die Sprünge innerhalb der Routine sind alle relativ, ebenso wie inzwischen auch der Ladebefehl. Das sollte alles keine Probleme machen.


    Inzwischen weiß ich übrigens auch, wie Du in TP Daten (und damit auch Maschinencode) an eine feste Adresse legen kannst. Du kannst eine Variable mit der Direktive absolute deklarieren und dabei die Adresse angeben, wo die Variable angelegt werden soll. Hier wäre es also möglich, z.B. einen array of byte der richtigen Länge an der Adresse 0CB00H anzulegen und die Variable dann mit diesen Codes zu füllen.
    Allerdings weiß ich im Moment keinen eleganten Weg dafür, der brutale geht so:


    Code
    var Maschinencode: array [0..x] of byte absolute $cb00;
    ...
      Maschinencode[0] := $e5;
      Maschinencode[1] := $d5;
      Maschinencode[2] := $c5;
      Maschinencode[3] := $dd;
      Maschinencode[4] := $e5;
    ..usw..


    Der Aufruf ist dann aber nicht mehr per Prozeduraufruf möglich, sondern nur noch über eine eigene Inline-Prozedur:


    Code
    procedure Sound;
    begin
       inline($cd/$cb00);   { CALL 0CB00h }
    end;


    Das wäre also noch eine Möglichkeit - da Du aber den Zugriff auf Deine Variablen benötigst (was elegant nur innerhalb des Inlines geht), müsstest Du diesen Zugriff und damit auch die PUSHs und POPs mit in diese Sound-Prozedur packen; vom ursprünglichen Maschinencode bleibt dann nur noch die innere Routine, die Du dann auch direkt anspringen musst. Dazu wird dann natürlich die absolute Variable an die Adresse 0CB1Bh gelegt und nur noch mit dem Code der inneren Routine gefüllt.


    Ob das funktioniert hängt halt von Deiner Speicherverwaltung ab; wenn Du Pech hast, knallt das gewaltig. Auf jeden Fall vor jedem Probelauf Quelltexte sichern ;)



    Das ganze ist natürlich nur eine Folge von Hinweisen; ausarbeiten (und testen und auf die Nase fallen und Details rausfinden etc.) musst Du selber - vor allem, weil ich hier nur theoretisch dran gehen und nichts ausprobieren kann.


    Trotzdem viel Erfolg!


    Georg

    Hallo,


    Du hast eine ganze Reihe von Problemen. Zum einen die schon genannte Subroutine, die per fixer Adresse angesprungen wird (im Gegensatz zu den relativen Sprüngen JR, die nur den Abstand angeben, also von der echten Adresse unabhängig sind). Andererseits wird in IX ebenfalls eine feste Sprungadresse abgelegt (und noch modifiziert) - auch das musst Du anpassen. Und schließlich werden am Anfang mit der ganzen Bastelei um HL und DE die Parameter (vermutlich vom Stack) gelesen - das geht bei Deiner Programmierung auch nicht, weil Du globale Variablen verwendest.


    Ein Ablegen des Codes an die feste Adresse würde ich Dir nicht empfehlen - ich kenne jetzt die Speicherverwaltung Deines Rechners unter CP/M nicht, aber es ist eher zweifelhaft, dass das klappt. Wobei das Problem mit den Parametern immer bestehen bleibt.


    Das wird also schwierig ...


    Für mehr Hilfe fehlt mir gerade leider die Zeit :(


    Georg

    Ich habe jetzt doch etwas genauer in den Maschinecode geschaut - anfangs werden wohl die Register gesichert, dann wird (wenn ich nicht irre, lange ist's her) u.a. eine Subroutine an Adresse 0xcb1b angesprungen, kurz danach die Register zurückgelesen und die gesamte Routine mit RET verlassen.


    Das ist schon so eine Sache, die nicht funktionieren kann, weil die Prozedur ja irgendwo liegt, aber nicht an Adresse 0xcb00. Ergo findet sich an Adresse 0xcb1b nicht die gewünschte Subroutine.


    Ich würde die gesamte Routine disassemblieren, die Sprungadressen bei Bedarf mithilfe des Adresszeigers (location content, Asterisk) berechnen und die Parameter t und c über ihre Namen referenzieren (was in TP ja recht elegant ging), wo sie im Original vermutlich über feste oder relative Adressen gefunden werden.


    Georg

    Hallo,


    ohne mich jetzt zu später Stunde zu tief in Dein Problem einarbeiten zu wollen, kann ich zumindest ein paar syntaktische Hinweise geben:


    Zeile 51: Mit var leitest du eine Variablendeklaration ein, ergo erwartet der Compiler eine Variable, statt dessen kommt begin. Also var weglassen.


    Zeile 82 und 95: Prozeduren rufst du einfach mit Namen auf, ohne das Wort procedure. Und den Ersatz für die Prozedur psound musst du natürlich auch an der entsprechenden Stellen aufrufen, also Zeile 87 statt 82. In Basic wird mit der Hilfsprozedur der Maschinecode in den Speicher "gepoked" - das ist hier nicht nötig. Der Maschinecode ist quasi automatisch in der Prozedur drin...


    Bei Deinen Variablendeklaration t und c wird's schwierig, weil die als Parameter an die Soundprozedur übergeben werden müssen. Höchstwahrscheinlich unterscheiden sich die Parameter-Übergabemechanismen von TP und BASIC aber, so dass das nicht ohne Anpassungen klappen wird.
    Weiterhin erwartet der Maschinecode, an einer speziellen Adresse zu liegen; auch das kann dir Probleme bereiten.


    Georg

    Georg, ich habe die Maschine bei der Abholung nicht getestet. Ich wollte sie nicht durch einen Kaltstart ohne vorherige Inspektion ruinieren. Daher sicher die Frage, ob Ihr sie gemeinsam anwerfen könnt. Sie wird beim Retrotreffen also jungfräulich auf Euch warten


    Das ist auch völlig korrekt. Ich habe schon Maschinen erlebt, die aufgrund eines durchgegangen Längstransistors im Netzteil die Logik mit gut 20 Volt belegt haben. Sowas sollte man wenn möglich vermeiden.


    Und im Übrigen sollte es der Besitzer selber sein, der seine neue Maschine einschalten und in Rauch aufgehen sehen darf, wenn es denn so kommen sollte. :D


    Aber keine Bange - bisher war noch jeder Defekt reparabel ...

    Hallo,

    ja, der Wang wird Einzug halten in den Digitalen Maschinenraum (Ergo Kellerraum vollgestopft mit Rechnern...)


    Freut mich sehr! Mit den Informationen und dem Emulator von Jim (www.wang2200.org) kannst Du Dich ja schon etwas auf Dein neues Schmuckstück vorbereiten. Das BASIC wirkt leider sehr fremd, wenn man MS-BASIC gewohnt ist, aber es ist extrem leistungsfähig und schnell.


    Allerdings ist es nahezu unmöglich, Software auf diese Maschinen zu bekommen, denn üblicherweise haben die keine weitere Schnittstelle. Man müsste den Umweg über ein Modell B (bzw. C, S oder T) nehmen mit Tape und Floppy. Aber auch dann hast Du nur wenig Auswahl - speziell Spiele waren damals definitiv nur eine Randerscheinung. Die Dinger waren zum Spielen einfach zu teuer (und aus unserer Sicht auch nicht wirklich geeignet). Und Maschinenbausoftware ist doch zum Austesten und Demonstrieren etwas spröde :)


    Georg: es wäre toll, wenn Du mir beim Treffen fundierte Unterstützung leisten könntest, um das System sauber zum Laufen zu kriegen. Vielleicht kann ich von Dir auch etwas an Software schnorren?


    Der Start ist einfach: Einschalten 8-) Kein Verkabelung, kein Boot-Medium - Steckdose genügt.
    Da es ein binären System ist, gibt es danach zwei Möglichkeiten: Es tut oder es tut nicht ...


    Ich hatte ja selber schon drüber nachgedacht, eine Wang mitzubringen - das wäre dann vermutlich so eine geworden (weil es die kleinste ist). Vielleicht ist das gar nicht so verkehrt, dann haben wir ein paar Teile zum Tauschen und Testen. Denn wenn die Kiste auf Anhieb läuft, wäre das schon ziemlich selten ..


    Mit der Software ist es wie beschrieben schwierig, auf Kassette habe ich fast nichts da. Werde aber mal suchen. Wenn Du hast solltest Du eine oder zwei alte Audio-Kassetten mitbringen, Chromdioxyd, maximal C90.


    Gruß
    Georg

    Das wäre ja eigentlich bei mir an der richtigen Adresse, aber ich habe dieses Modell schon, und für Dubletten sind die einfach etwas zu groß :(


    Aber abgesehen von der Größe und dem Gewicht kann ich diese Rechner nur empfehlen; man hat alles zusammen: Rechner, Bildschirm, Tastatur und "Massenspeicher"; Betriebssystem und Programmiersprache sind im ROM, das System ist sofort einsatzbereit. Also etwa wie ein SX 64 :tüdeldü: - nur fast 10 Jahre älter, und es ist einfach mal was anderes. Kein Mikroprozessor, kein Videocontroller-Baustein - alles diskrete TTL-Logik.


    Wäre schön, wenn dieser Rechnertyp auch hier im Forum etwas mehr Verbreitung findet.


    Georg


    Ich bekomme es gerade aus dem Kopf nicht zusammen, aber die Position des Indexloches sagt etwas über Dichte und/oder Anzahl der Oberflächen (SS/DS) des Mediums bzw. die Fähigkeit des entsprechenden Laufwerks.


    Ich habe mir gerade mal ein paar Disketten angesehen - und an Deinen Beispielen kann man es auch sehen. Bild 1 ist doppelseitig, Bild 2 ist eine einseitige Diskette.


    Ich habe sicherlich beide Laufwerkstypen hier, aber in der Regel verbaut. Und dann hat man ja noch die Wahl der Stromversorgung - manche laufen mit 24V, manche mit Netzspannung ...


    Ich würde mich auch nicht wundern, wenn es Laufwerke gibt, die das Indexloches an beiden Positionen abtasten. Habe meine zu lange nicht mehr von innen gesehen.


    Georg

    Ich bekomme es gerade aus dem Kopf nicht zusammen, aber die Position des Indexloches sagt etwas über Dichte und/oder Anzahl der Oberflächen (SS/DS) des Mediums bzw. die Fähigkeit des entsprechenden Laufwerks. Afair habe ich auch Disketten, die zwei Löcher in der Hülle haben, um mit unterschiedlichen Laufwerken zurecht zu kommen. Und dann gibt es noch die hartsektorierten Disketten - mit denen habe ich mehr zu tun, weshalb ich die anderen nicht so gut zuordnen kann. Ich werde es bei Gelegenheit mal prüfen.


    Achja, und dran denken, bei 8" ist die Schreibschutzlogik invertiert: Offene Kerbe gleich schreibgeschützt ...


    Georg

    gestunken hat das Zeug nicht (zumindest bei mir nicht), vielleicht wurden damals verschiedene Kleber verwendet. Problematisch war der Anfang, da habe ich mit einem kleinen Schraubenzieher den Kleber zwischen Scheibe und Schirm soweit weggekratzt, bis ich einen großen Flachschraubenzieher ansetzen konnte. Und in der Mitte, wo der Kleber noch fest war - das ging nur schwer ab.


    Optisch habe ich auch den Eindruck, dass sich zumindest das "Gammelverhalten" unterscheidet. Bei meinen Exemplaren hat man so ein bisschen den Eindruck, dass dadrin etwas zu leben anfängt :huh:
    Ich versuche gleich mal, ein Bild davon zu machen ...



    Die Funktion der Scheibe war die Entspiegelung (habe das mit den Scherben probiert, die haben deutlich weniger als die "nackte" Bildröhre gespiegelt). Sorgen um die Empfindlichkeit der Röhre musst Du Dir keine machen - von vorne sind Bildröhren stabiler als man denkt. Zerbrechlich ist nur der Hals hinten.


    Dienen Glas & Kleber nicht auch dazu Ungleichmäßigkeiten bei der Herstellung der Röhre leicht auszugleichen, damit diese bündig mit dem Gehäuse abschließen?


    In dem ersten verlinkten Video werden die aufgesetzten Gläser aber auch als "Safety Lense" bezeichnet.
    Dass ein normaler Bildschirm vorne recht dickes und damit stabiles Glas hat, ist mir klar - aber ich habe die leise Befürchtung, dass diese speziellen Röhren vorne tatsächlcih dünneres Glas haben könnten, weil sie ja noch diesen zusätzlichen Schutz haben.... :nixwiss:


    Ist aber grundsätzlich egal, man geht ja eh vorsichtig mit den alten Schätzchen um.


    Hat was gedauert, aber hab die Videos gefunden.
    https://www.youtube.com/watch?v=VeaiuHW0ges


    Herzlichen Dank, kannte ich noch gar nicht. Da gibt es ja offenbar unterschiedliche Vorgehensweisen.
    Aber ich möchte meine Frau mal sehen, wenn ich diesen Siff in unserer Badewanne aufweichen würde :D Zum Glück ist es nur eine 12"-Röhre - die passt auch in eine größere Schüssel oder eine Spießbütt.


    Georg