Beiträge von Georg

    Hi,


    ich habe gerade mal gecheckt - am Samstag ist in Hannover das "Repair-Cafe" geöffnet. Wär vielleicht mal eine Idee, dort aufzulaufen und nach jemanden zu suchen, der Erfahrung mit Schaltnetzteilen hat ...


    Auch wenn manche hier im Forum kleine Wunder vollbringen - per Fernwartung dürfte das schwierig werden.

    Hallo Klaus,


    Ach ja, stimmt , das R stand ja für Wiederstand, das war mir schlichtweg entfallen.

    ;)


    Zitat

    Aber tatsächlich wird besonders der Teer- Wiederstand unnormal heiss!


    Ich fürchte, das schwarze Zeug ist der verbrannte Lack von dem Widerstand. Die Teerzeiten waren in den 80ern eigentlich schon vorbei, das war früher :tüdeldü:


    Zurück zum Thema: Da das Netzteil ja offenbar nicht völlig kaputt ist, sondern etwas oder gelegentliche Leistung bringt, gehe ich zunächst mal davon aus, dass keine relevanten Halbleiter kaputt sind, sondern eher irgendwelche Bauteile durch Alterung/thermische Belastung außerhalb ihrer Spezifikation liegen. Das lenkt den Verdacht natürlich wieder auf die Elkos - Widerstände arbeiten ehe binär (ganz => kaputt). 8-)
    Um sich ein Bild zu machen, würde ich tatsächlich zunächst mal die Spannungen und - wenn möglich - die Restwelligkeit messen. Das liefert zumindest erste Anhaltspunkte.


    Aber Vorsicht: :prof::prof::prof:


    Zitat

    In sowas bin ich leider sehr unerfahren, deshalb diese Fragen :(

    Das ist eigentlich ein guter Grund, einen großen Bogen um Schaltnetzteile zu machen. Die sind hochgradig aggressiv - Du bewegst Dich da auf der Hochspannungsseite des Netzteils; da liegen über 400V Gleichspannung an! :shock:
    Das ist alles andere als ein Vergnügen!


    Georg

    Sorry, wenn ich hier Selbstverständlichkeiten von mir gebe, aber alles, was mit R beschriftet ist, sind Widerstände - egal ob unter Teer oder im Schrumpfschlauch ... :S
    Heiß werden ist bis zu einem gewissen Grad ok, aber da ist eine Ferndiagnose natürlich schwer.


    Die braunen Verfärbungen entstehen tatsächlich unter Wärmeeinfluss - das gibt es aber öfter. Habe ich schön häufig gesehen, ohne dass der Rechner Probleme hatte. Immerhin ist Dein Schätzchen ca.30 Jahre und hat womöglich einen Haufen Betriebsstunden auf der Platine - da kann so etwas auch ohne ernsthaften Fehler entstehen.


    Andererseits - könnte schon ein Hinweis sein. Erst recht, wenn die Widerstände tatsächlich extrem heiß werden. Und das Verhalten des Rechners passt zu Versorgungsproblemen.
    Die Reparatur von Schaltnetzteilen ist aber ein eigenes Kapitel und auch nicht ungefährlich. :prof:


    Georg

    Mir ist jedoch noch aufgefallen, dass mehrere Kondensatoren auf dem Netzteil total heiß werden und einer davon (R13) total porös und aufgelöst ausschaut (siehe Bild, dieser wird ebenfalls kochend heiß).


    Ein Kondensator, der mit R13 beschriftet ist, darf gelegentlich auch mal heiß werden ;)


    Im Ernst, bei so einem relativ dicken Widerstand, der auch noch mit Abstand zur Platine montiert wurde, ist eine gewisse Wärmeentwicklung offenbar "eingeplant". Wobei natürlich die Frage ist, ob die Grenze nicht überschritten ist - und dann lautet die Frage, was die Ursache für den überhöhten Strom ist.


    Da also tatsächlich einiges auf das Netzteil deutet, würde ich da weiter suchen. Erst mal Spannungen unter Last messen, wenn möglich mit dem Oszilloskop den Ripple messen ...



    Viel Erfolg - ist ein schöner Rechner und historisch interessant
    Georg

    Beide Computer sollen noch funktionstüchtig sein. Dummerweise jedoch vefügen beide Netzteile über die damals verbreiteten, voll runden Stecker, die nicht in die modernen Steckdosen passen. Jemand eine Idee, wo ich solche passenden Leisten bzw. Adapter finden kann?


    In Polen? :tüdeldü:


    Nee, im Ernst, ich bin ziemlich sicher, dass dort solche Steckdosen(-Leisten) immer noch verkauft werden. Wenn Du Kontakte dahin hast, würde ich das mal versuchen.


    Alternativ kannst Du es mit so einem Adapter versuchen:
    [Blockierte Grafik: https://www.hv-store.de/bilder/produkte/klein/Schutzkontaktstecker-Adapter-superflach-schwarz.jpg]
    Wundert mich zwar, aber offenbar kann man sowas heute noch kaufen.


    Persönlich lege ich auf Originalität beim Netzstecker aber auch keinen allzu großen Wert - ich würde den im Zweifelsfall einfach ersetzen.


    Georg

    Der Link von Peter berichtet zwar nicht direkt von Erfahrungen, basieren aber vermutlich auf solchen ;)


    Ich selber bin da aber häufig ziemlich unbekümmert dran gegangen und habe auch Rechner, die 10 Jahre lang gestanden haben, ohne weitere Vorsichtsmaßnahmen in Betrieb genommen.


    Hochgegangene Ekos hatte ich dabei bisher keinen einzigen. Was häufig knallt (und stinkt) sind die MP-Kondensatoren in den Netzteilen (Astec wimre) - die hole ich inzwischen gerne vorab raus, wenn es nicht zu viel Aufwand ist. Aber nur, weil mich der Gestank nervt.
    Dann hatte ich mal einen defekten Hochspannungskondensator (ca. 600 V 4uF), mit dessen Hilfe ein primärseitiger Schwingkreis aufgebaut wurde, um den Trafo in die Sättigung zu fahren - aber ich denke, der war vorher schon tot. Jedenfalls hat's weder geknallt noch gestunken ...


    Und dann noch ein paar Tantals auf den Logikboards, die Kurzschlüsse hatten und dann einiges mit in den Tode rissen.


    Schwache Lade-Elkos sehe ich am ehesten an eingebauten Bildschirmen - die pumpen gewaltig, wenn z.B. das integrierte Laufwerk startet.


    Mein Fazit: Ein Risiko ist es immer, aber geplatzte Elkos sind *mir* noch nicht untergekommen. Vielleicht habe ich nur Glück gehabt. Deshalb würde ich bei einem besonders wertvollen Stück die im Link genannten Tips evtl. doch beherzigen.


    BTW, bei den genannt Beispielen handelt es sich um Rechner aus den 70ern (bis auf die Astec-Netzteile, die sind was jünger).


    Gruß
    Georg

    Hallo Klaus,


    einer meiner alten Arbeitgeber hat in seiner EDV mit IBM PCs, XTs und ATs angefangen. Einige davon habe ich damals in meine Sammlung übernommen - obwohl ich zu der Zeit eigentlich eher Homecomputer gesammelt habe.
    Eigentlich hänge ich an allen meinen Rechnern; andererseits könnte ich den Platz gut gebrauchen :tüdeldü:


    Ich werde bei Gelegenheit mal mein Lager durchforsten und prüfen, was ich evtl abgeben könnte. Einen IBM-Farbbildschirm habe ich aber definitiv nicht - das konnten/wollten die sich damals nicht leisten - oder sich dann nicht davon trennen.


    Versprechen mag ich aber noch nichts, und dann kommt noch der Transport dazu - beim Versenden der Schätzchen hätte ich extreme Sorgen, und bis Hannover sind es etwa 300km.
    Aber vielleicht finden sich hier ja auch noch andere Sammler, die Dir etwas bieten können.


    Gruß
    Georg

    Ich hatte mir auch mal vorgenommen etwas anzuschaffen, das in meinem Geburtsjahr entstanden ist. Ein kompletter Rechner aus dieser Zeit ist aber wohl völlig illusorisch; außerdem würde da wohl auch der Platz fehlen ;)


    Meine Wangs fangen etwa 1973/74 an; etwas älter kann der HP 9830 sein, den es wohl seit 1972 gibt. Ähnliches gilt afaik für die Wang 720.
    Jetzt sind wir aber schon eher bei Tischrechnern angekommen - da habe ich einen Casio AS-A, etwa ab 1969, und einen wohl ähnlich alten IME. Weiter zurück wird es dann schon mechanisch: da könnte ich ein Teletype ASR-33 aufbieten, die laut Wikipedia ab 1963 gebaut wurden. Allerdings glaube ich, dass die eine halbe Ewigkeit gebaut wurden, weshalb das wohl wenig sagt.


    Bleiben die mechanischen oder elektromechanischen Maschinen: eine Walther comptess (1964 bis Mitte der 70er laut rechnerlexikon.de), und schließlich meine allererste und gleichzeitig älteste: Olivetti Divisumma 24 (ab 1956 nach dieser Quelle). Und damit hätte ich evtl. eine, die genauso alt ist wie ich - ein mechanisches Wunderwerk, aber eben kein Computer ...


    Aus einer Z23 habe ich noch ein paar Platinen; in meinem Geburtsjahr wurde begonnen, diese Rechner in Serie zu fertigen. Das wäre also ein Kandidat - muss ich mal auf die Suche nach dem Rest des Rechners gehen :grübel:


    Gruß
    Georg

    Hallo zusammen,


    im Moment hab ich wenig Zeit, aber ein Mod.2 und ein Mod. 1 hab ich in meinem Besitz.


    Na, da ist er ja. Den hatte ich schon vermisst :)


    Nur der Vollständigkeit halber: Bei mir stehen Model I, Model II, Model III und Model 4p. Der 4er fehlt :traurig:
    Am liebsten sind mir aber die beiden "geradzahligen" - sind nicht ganz so häufig und außerdem CP/M-fähig. Denn lustigerweise mag ich die Rechner, aber nicht die Betriebssysteme :tüdeldü:


    Einen Dragon 32 habe ich auch noch (war der erste Rechner eines Schulfreundes, den er mir freundlicherweise vermacht hat) - mit TRS-80 hatte ich den aber nie in Verbindung gebracht. Habe ich mir gerade erst angelesen, die Verwandschaft mit dem CoCo - den ich übrigens gar nicht kenne.


    Aber wie es auch sei - ein TRS-80 hat einen Z80 zu haben, sonst ist es kein richtiger TRS-80! :D
    (Wobei es für die großen (Model 16 oder so) auch den 68000 gab - allerdings nur als CoProzessor afair)


    Georg

    Hallo,


    schönen Dank für die nächtlichen Vorschläge und Ideen. :)


    Um die Originalität zu erhalten und trotzdem eine robuste Steckverbindung zu bekommen, wäre es doch vielleicht geschickter eine zusätzliche Kupplung in das Folienkabel einzubauen.


    Das wäre eine Lösung, um die wiederholte Trennung der Platinen zu vereinfachen. Das ist aber weniger meine Intention - ich möchte die Möglichkeit haben, die Platinen untereinander zu tauschen, weshalb ich idealerweise nur das Folienkabel durch eine robustere bzw. wiederbeschaffbare Lösung ersetzen möchte.


    diese Dinger, die ich meine, habe ich zwar nicht gefunden, aber ein Stück Kabel, an dem so ein Teil drangelötet ist und habe mir das weitere Suchen dann erstmal erspart, weil, ich denke, als Anschauungsobjekt reicht das erstmal.


    OK, diese Dinger habe ich noch nie gesehen. Erinnerte mich spontan an irgendwelche Einzelkontakte aus Messerleisten, die ich mal irgendwo gesehen habe. Hab' deshalb erstmal sämtliche Messerleistenverbindungen gesucht, aber richtig passend war da nichts.
    Solltest Du noch mal raus bekommen, wo es diese Teile gibt, wäre das recht hilfreich - vom Kontakt her erscheinen die mir passend, und die mechanische Anordnung über eine Stiftleiste oder eine Rasterplatine dürfte das geringste Problem sein. Evtl. noch das beschriebene Platzproblem auf der Controllerseite ...


    Ansonsten, wenn du auf Originalität scheißt:
    Schnapp dir nen 40poligen Präzisionssockel und halbiere ihn längs.
    Die eine 20polige Hälfte lötest du aufs Board, in die Löcher der anderen Hälfte lötest du ein halbiertes IDE-Kabel.


    Klar, so oder über normale Pfostenverbinder (einfacher wegen der Möglichkeit zum Crimpen) werde ich vorgehen, wenn alles andere versagt. Aber das ist nur der letzte Ausweg, um eine zuverlässige Funktion zu erreichen. Momentan mag ich noch nicht auf die Originalität (und Kompatibilität) scheißen :D


    Möglicherweise ergibt sich gerade eine Quelle für einzelne konfigurierte FFC-Kabel. Ansonsten setze ich noch große Hoffnung in die 0,5mm Epoxy-Platinen - davon werde ich mir wohl mal was besorgen. Ich habe nachgemessen - die Folie bringt es mit Verstärkung schon auf 0,4mm, da wird die Platine wohl auch in die Buchsen passen. Der Rest ist dann Ätzen, Sägen, Feilen und Löten ...


    Ich halte Euch auf dem Laufenden.


    Schöne Grüße
    Georg

    Hallo,


    So, fröhliches Löten, Feilen und was auch immer...


    na, da bin ich ja genau an den richtigen Bastler geraten :D
    Ich denke, dass ich alles korrekt verstanden habe; ich habe die von Dir beschriebenen Lötstifte zwar auch noch nicht gesehen, habe aber eine Vorstellung, wie die aussehen können: Etwa wie ein einzelnes Bein einer Präzisions-IC-Fassung (mit gedrehten Kontakten), aber statt rundem Fuß einem flachen.


    Der Ansatz ist im Grunde so, wie ich mir das auch vorgestellt habe. Allerdings muss das Ganze noch besser stabilisiert werden; selbst die beschriebenen Stiftleisten halten die Belastung nicht aus; die Kunststoffkörper haben ja zwischen den einzelnen Pins eine Sollbruchstelle zum Trennen der Reihen, und da brechen die schon durch, wenn man sie in die Buchse reinstecken will. Deshalb hatte ich die Stiftleisten dann erstmal an einen Rest einer Platine mit Streifenraster gelötet; damit war die Stabilität dann halbwegs gegeben.


    Das größere Problem aber ist die seitliche Führung; Beim Original wird das Folienkabel rechts und links in der Buchse gehalten und geführt; die Stiftleisten dagegen können seitlich verrutschen. Und da die Originalkontakte der Kabel flach sind, sind die entsprechenden Kontaktfedern in den Buchen etwas konvex geformt - damit findet ein runder oder quadratischer Stift einfach keinen Halt.
    Mein erster Ansatz war, rechts und links je einen Stift mehr zu verwenden, aber das war dann gerade ein paar Zehntel zu breit für die Buchsen X(
    Evtl. könnte da aber etwas Arbeit mit der Schlüsselfeile helfen.


    Den Knick im Kabel hast Du richtig bemerkt, aber erstens sind die Kabel deutlich robuster als die gängigen Folien, zweitens würde ich das bei einem Neubau eh durch ein Flachbandkabel ersetzen, das mit solchen Knickradien wesentlich weniger Probleme hat, und drittens ergibt sich hier so gut wie nie eine Bewegung (anders als z.B. bei den Tastaturfolien, wo jedes Öffnen des Gehäuses zu einer Belastung führt, stehen die beiden verbundenen Platinen immer fix zu einander; die einzige Bewegung ergibt sich beim Abziehen des Kabels).


    Ein anderes Problem ergibt sich durch die Geometrie der Anschlüsse auf dem Controller; direkt neben der Folienkabelbuchse soll der Platinenstecker zu den Floppylaufwerken eingesteckt werden, so dass außer einem dünnen Folienkabel kaum was andere hinpasst. Auf dem letzten Bild in meinem Originalpost kann man das erkennen; der Platinenanschluss schaut dort hinter dem Folienkabel raus. Das könnte noch wirkich problematisch werden; kann sein, dass ich bestenfalls eine gewinkelte Stiftleiste direkt dort reinbekomme. Mein Aufbau mit (geraden) Stiftleisten an der Platine hat jedenfalls schon nicht mehr gepasst; selbst der Kunststoffkörper der Stiftleiste war schon zu dick.


    Danke übrigens für die Links zu den FFC-Kabeln (auch Dir, Jasper); hilfreich zu wissen, wie man sowas nennt. Allerdings habe ich den Eindruck, dass die modernen Typen - naja, eben modern sind. Rastermaß 2,54mm scheint schon exotisch groß zu sein. Aber ich werde trotzdem mal suchen ...


    Und die Beschreibung Deines Keller kommt mir ziemlich bekannt vor. Ich hoffe nicht, dass wir denselben Keller betreiben :roll2:


    Schöne Grüße
    Georg

    Hallo,


    danke für die Ideen.


    Ich denke mal, sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt:
    Ich hab beim Amiga 600 schon das verschlissene Ende einfach abgeschnitten, und dann vorsichtig mit dem Glasfaserradierer den Leiter unter dem Lack freigelegt.


    Von der Länge des Kabels wäre das wohl möglich, da ist noch etwas Luft drin. Allerdings sind die Leiter nicht nur mit Lack abgedeckt, sondern mit Folie. Außerdem müsste eine neue Verstärkung angeklebt werden.


    Meine größte Sorge ist aber, dass die Buchsenleisten offenbar die Folien "ungern loslassen" - d.h. bei jedem Abstecken wird es wieder ein Stück kürzer, weil die Prozedur unter Umständen wiederholt werden muss.

    Leitsilber wäre noch eine Methode. Einfach mit Tesa den ersten Kontakt maskieren, draufpinseln, gut trocknen lassen, Tesa abziehen, nächsten Kontakt maskieren, usw...
    Eventuell könnte man auch nach der Glasfaserstift-Methode den Kontakt galvanisch mit was abriebfesterem überziehen.


    Ich fürchte, eine Beschichtung/"Bemalung" hält die Belastung schon beim Einstecken nicht aus. Die Originalleiter sind richtige Metallstreifen, und selbst die hat's zerlegt.


    Ich habe heute mal verschiedene Versuche gemacht, um was anderes dort einzustecken - dünnes Platinenmaterial (leider habe ich nur minimal 1mm - evtl. könnte 0,5 mm passen), auch mit Stiftleisten habe ich es noch mal versucht - war aber alles nicht erfolgreich.


    Der komplette Austausch gegen neue Stiftleisten und Buchsen ist für mich nur die letzte Möglichkeit - ich möchte die Platinen wenn möglich original erhalten.


    Georg

    Hallo zusammen,


    das Folienkabel, das am Tandy Model III den Floppycontroller mit dem Mainboard verbindet, ist zwar deutlich stabiler als z.B. die berühmt-berüchtigten Tastaturfolien.
    Trotzdem sieht meines schon arg angeknabbert aus. Die Kontaktfedern der Buchse hatten sich wohl zu innig damit verhakt. (siehe Fotos)


    Jetzt suche ich eine Lösung für dieses Problem. Ich schätze, dass ich das Kabel noch einmal reinstecken könnte, aber fürchte, dass das dann das letzte Mal gewesen ist.


    Gibt es für so etwas noch Ersatz? Oder hat jemand eine Idee, wie man das Kabel durch eine andere Lösung ersetzen kann? Irgendwelche Stiftleisten dort hineinzustecken scheiterte bisher daran, dass diese mangels Führung seitlich von den Kontakten in die Zwischenräume wegrutschen.


    Ich habe schon überlegt, die beiden Buchsen komplett durch je einen einreihigen 20-pol. Pfostenstecker zu ersetzen und das Kabel durch ein normales 40-pol. Flachbandkabel mit Buchsenleisten, von denen dann eben nur jeweils eine Reihe genutzt wird.
    Dadurch geht natürlich die Authentizität verloren sowie die Kompatibilität zu Ersatzteilen / anderen Rechnern.


    Was haltet Ihr davon? Oder kennt jemand eine Quelle für solche Folienkabel (Raster 2,54) oder eine Ersatzlösung?


    Liebe Grüße
    Georg


    Bei mir am Schaltnetzteil war's aber nicht der 220uF Elko sondern der Entstörkondensator...


    Diese Entstörkondensatoren (afaik Metallpapier) auf den Astec-Netzteilen gehen doch reihenweise hoch. Arbeitszimmer lüften :D , Reste auslöten und weitermachen. Die Netzteile laufen normalerweise problemlos weiter. Radiohören macht im Umfeld unserer Lieblinge doch eh keinen Spaß ;)


    Das Thema mit dem zerschossenen Netzteil beim IIsi kenne ich aus eigener Erfahrung. Bei meinem ersten kannte ich die Anleitung noch nicht und habe das Netzteil vermutlich endgültig geschrottet.


    Kann man die Leitung des fraglichen Widerstands evtl. an einem lebenden Exemplar halbwegs zuverlässig ablesen? Ich habe noch einen IIsi, der (zumindest beim letzten Versuch) noch lief; also müssten die fraglichen Bauteile alle noch heil sein. Ich würde den auch nicht mehr einschalten bis dahin. :tüdeldü:


    Gruß
    Georg

    Hallo Jürgen,



    Ich möchte einem 630er haben, weil das der letzte 68xxx Mac war auf dem ich gearbeitet habe. Ich finde das Gehäuse und die Schublade für das Mainboard cool. Aber das ist pure Sentimentalität und keine rationale Entscheidung.


    gerade im Keller wiedergefunden: 630 (LC? Performa? Quadra? Centris? Ist nicht gerade mein Spezialgebiet :nixwiss: ) mit CD-ROM (Yamaha, vermutlich mit Caddy), cooler Schublade :thumbup: mit gesockeltem Prozessor; aktuell aber nur ein 68LC040 drin. Wäre aber vielleicht ein geeigneter Ausgangspunkt für Dich?


    Zustand optisch ok (an der Plastikabdeckung der Schublade auf der Rückseite fehlt jeweils oben und unten eine der Rastnasen, und einer der beiden +/- Lautstärke(?)-Taster auf der Vorderseite klemmt), Funktion sowie Ausstattung habe ich noch nicht testen können. RAM ist aber drin sowie eine Netzwerkkarte im "Communications-Slot".


    Könnte ich in 2 Wochen zu Dirk mitbringen, dann können wir uns das zusammen anschauen. Dort sind ja vermutlich Monitor, Tastatur, Maus und insbesondere Fachwissen vorhanden.


    Schöne Grüße
    Georg

    Zurück zum ursprünglichen Thema:


    Ich war heute leider komplett außer Haus, aber ich denke, morgen werde ich einen Blick auf den Commodore PC werfen können. Ich melde mich dann mit einem Zustandsbericht.


    Von D. habe ich schon Zustimmung signalisiert bekommen; ich hoffe, dass Peter mit dem Deal auch zufrieden sein wird.


    Und irgendwann können wir ja vielleicht mal über meinen M20 reden (... um Dich ein bisschen bei Laune zu halten, Peter. Obwohl: Das wird schwer für Dich, ich mag Dir da garnichts versprechen :tüdeldü: )


    Liebe Grüße
    Georg

    Hallo,


    ich kenne die Hessi-Liste auch noch aus ihrer etwas aktiveren Zeit. War von Anfang an problematisch, wobei dort afair ebay und die dort gehandelten Preise gar nicht mal eine große Rolle spielten, sondern einfach das, was innerhalb der Szene an Preisen gezahlt worden war.


    Aber alleine schon der Versuch, die verschiedenen Zustände und Ausbaustufen irgendwie miteinander zu vergleichen hat das ganze weitgehend unmöglich gemacht. Da gab es 10 verschiedene Verkäufe von ein und demselben Rechner (sagen wir mal TI99/4A) mit Preisen zwischen 5,- und 100,- DM/Euro (nur als Beispiel). Der eine war nackt, aber super gut erhalten. Der nächste komplett mit Spielen und Joystick, aber bis zum Anschlag bespielt und ausgelutscht. Mal fehlt das Netzteil, mal gibt es einen Monitor dazu. Jetzt kommen noch die Supersysteme mit Erweiterungsbox in allen Variationen, aber die ist leider defekt. U.s.w.


    Da immer nur ein Preis pro Verkauf gemacht wird, war es auch nach Hunderten von Einzelmedlungen nciht möglich, irgendwelche klaren Aussagen zu treffen.


    Ich denke, das klappt bei den Autos und der Schwacke-Liste auch nur wegen der schieren Masse an gehandelten Gebrauchtfahrzeugen. Ist bei uns nicht mehr zu erwarten ;)


    Gruß
    Georg

    Hallo Peter,


    Hallo Georg,


    ich mache den Preis nicht, um jemand (D.) zu ärgern.


    sorry, wenn ich mich schlecht ausgedrückt habe. Ich kann Deine Argumentation und damit Deine Preisvorstellungen durchaus nachvollziehen.
    Was einem so ein Gerät wert ist, muss jeder selber beurteilen. Aber ich dachte halt, mit einem Ringtausch (basierend auf D.s Idee) alle zufrieden stellen zu können:


    - Du möchtest den Apple zu einem angemessenen Preis verkaufen / eintauschen
    - D. hat aus speziellen Gründen Interesse, kann Dir aber die gewünschte Hardware nicht bieten und seine finanzielle Vorstellung liegt eher niedriger
    - Ich habe evtl. ein Tauschobjekt für Dich, was ich für diesen "guten Zweck" zur Verfügung stellen würde, weil es mir nicht viel bedeutet


    Damit wären wir alle drei glücklich. Wie vorgeschlagen kann D. Dir das ja noch mit ein paar Euronen versüßen. Ein gewisses Budget scheint er ja zu haben ;)


    P.S.: Ein Commodore PC 10 oder 20 wäre z.B. auch ok, solange er keine Ruine ist.


    Wenn ich das richtig im Kopf habe, war der in gutem Zustand. Aber ich versuche das schnellstmöglich zu klären - momentan kann ich noch nicht mal sagen, welches Modell das war.


    Liebe Grüße
    Georg

    Hallo Peter,



    Daher würde ich Ihn gerne gegen eine andere Hardware (funktionierender Marken-PC der ersten Generation bis. max. 286 - besser aber älter - und möglichst mit Monitor falls nicht VGA,


    Ich hätte hier eine Reihe von IBM PS/2 Modell 30, evtl. 50 (8086 bzw 80286).Habe ich lange nicht mehr in Betrieb gehabt, müsste ich also vorher noch testen.
    Alternativ müsste noch ein Commodore PC und/oder ein Phillips-PC da sein - die haben aber sicher kein VGA, und mit Bildschirm kann es was eng werden- die habe ich nicht in der Menge verwahrt wie die Rechner. Und auch hier gilt: Ich muss bei allen erst mal die Funktion testen.


    Persönlich halte ich das nicht für ein angemessenes Tauschobjekt für den Apple/Pluto, aber vielleicht siehst Du das anders. Meine Vorstellung geht dahin, den Apple in Richtung D. weiter zu geben, weil er ja so Spaß dran hat. Vielleicht legt er ja auch noch ein paar Euro drauf.


    Gruß
    Georg

    Hallo und danke für die ersten Reaktionen,


    Schreibst es ja selber: "ruhige Feiertage" - auch bekannt als "saure Gurken Zeit"...


    ... und ich hatte gedacht, dass gerade in den Feiertagen etwas mehr Zeit für das Hobby übrig bleibt (so ist es jedenfalls bei mir).
    Ich weiß auch nicht genau, wie dringend es der Besitzerin ist - da geht es um eine Haushaltsauflösung.


    zu teuer : meines Erachtens sicher nicht.


    Ich hab schon geliebäugelt - Aber ich habe einfach zu viel Volumen "alten Scheiß" und will mich in Zukunft eher auf Commodore konzentrieren....


    :) Kann ich gut nachvollziehen. Die Kisten brauchen tasächlich eine Menge Platz - sind dafür aber eben auch etwas exotischer und rustikaler. ;)




    :idea:
    paßt dieses Handbuch Handbuch für die angebotene Wang ?


    und hier wang_2200_small_but readable.pdf etwas kleiner.


    Jupp, das ist u.A. für diese Maschine. Die Modelle A, B und C haben einen etwas anderen Hardwareaufbau als die Modelle S und T (z.B. externes Netzteil), funktionell unterscheiden sich die 5 Modelle nur im Umfang des eingebauten ROMs und den möglichen Ausbau-Optionen. Ist in dem von Dir verlinkten Handbuch auf Seite 1-4 zu sehen.


    Dein Handbuch ist das Servicemanual; gut geeignet um die Maschinen zu verstehen und zu reparieren. Die normalen Benutzerhandbücher (inkl. BASIC) finden sich aber auch alle bei Jim (siehe Link im Originalposting).


    Gruß
    Georg

    Hallo zusammen,


    sorry, wenn ich den Thread hiermit unerwünscht noch mal hochhole, aber ich bin ein wenig erstaunt, dass dieser Rechner so gut wie kein Interesse findet.


    Mir geht es nicht darum, die Kiste unbedingt an den Mann zu bringen (ist nicht meine, und ich bin nicht beteiligt, verwandt oder verschwägert - ich wünsche ihr nur ein vernünftiges neues Zuhause), aber ich verstehe nicht ganz, warum diese Maschine in unseren/Euren Kreisen so gar keine Reaktion hervorruft. :grübel:


    Ist sie zu teuer? Zu groß/schwer?


    Das könnte ich nachvollziehen, wobei der Preis sicherlich noch verhandelbar ist - Größe und Gewicht dagegen sicher nicht. :D Immerhin ist es ja auch bei mir primär das Platzproblem :roll:


    Zu alt? Zu exotisch?


    Das kann ich mir in diesem Forum eigentlich nicht richtig vorstellen - deswegen hatte ich zumindest ein paar interessierte Nachfragen erwartet. Also, klärt mich auf, was nicht stimmt oder womit ich falsch liege. Ich würde mich über Eure Meinungen sehr freuen.


    Liebe Grüße und einen guten Rutsch in ein erfolgreiches Neues Jahr :thumbup:
    Georg

    Hallo Wolfgang,

    kennt sich jemand mit der Hardware vom TRS-80 MOD.III gut aus? Wer könnte mir bei der Reparatur helfen.

    beim Aufräumen ist mir ein Karton mit Ersatzteilen für das Model III in die Hände gefallen - ich hatte seinerzeit aus zwei unvollständigen Rechnern einen kompletten gemacht.


    Vorsichtshalber habe ich dann erst mal mein Model III nach langer Ruhepause gestartet, um zu sehen, ob ich die Ersatzteile nicht selber brauche ;)


    Der scheint aber (wenn auch zunächst etwas widerwillig) zu laufen - bis auf die Tastatur, da habe ich das gleiche Problem wie Ajax. Da ich die Kiste also sowieso bearbeiten muss, würde ich die Teile (Mainboard, Videologik etc.) mal testen und dann kann ich Dich evtl. mit Material versorgen. Interesse?


    Schöne Grüße
    Georg

    Ich war eben bei einer Dame, die den Rechner ihres Vaters abgeben möchte. Es handelt sich um eine WANG 2200S CPU, ausgestattet mit den Interfaces für Bildschirm, Tastatur, Cassette und Drucker. Die entsprechenden Peripheriegeräte sind auch dabei.


    Im Einzelnen handelt es sich um folgende Geräte:
    CPU 2200S
    CRT mit eingebautem Cassettenlaufwerk 2216/2217
    Keyboard alphanumerisch 2222 oder eher 2223
    Output Writer 2201 (umgebaute IBM Selectric)


    Dazu kommen ein paar dünnere Handbücher und mind. eine Original-Kassette mit (finanzwirtschaftlicher) Software.
    Umfassende Informationen (inkl Handbüchern und Schaltplänen) zu diesen Maschinen bekommt Ihr auf wang2200.org


    Der Funktionszustand ist unbekannt, erfahrungsgemäß dürfte die CPU aber nach all den Jahren reparaturbedürftig sein. Die Geräte stehen schon seit Jahren unbenutzt im Regal (trocken, aber etwas verstaubt, wobei die Selectric unter einer Staubschutzhaube steht). Das CRT-Gehäuse schmückt ein hässlicher Aufkleber, der möglicherweise nicht rückstandfrei zu entfernen ist. Ansonsten waren optisch keine Schäden zu erkennen. Die Anlage steht in Köln (rechtsrheinisch), die Preisvorstellung liegt bei 150,- €
    Wegen der Größe und des Gewichts kommt aber nur eine Abholung in Frage.


    Schöne Grüße und ruhige Feiertage
    Georg

    Hallo zusammen,


    um noch mal kurz auf diese Frage zurück zu kommen:

    - Bytes werden da als "8bit Words" bezeichnet

    Man muss das ein wenig im damaligen Umfeld betrachten. Mikroprozessoren waren neu und relativ wenig verbreitet, und die damals übliche EDV hatte teilweise gewaltige "Wortbreiten" von 12 bis über 60 Bit - das "Wort" bezeichnete dabei die Datenmenge pro Speicheradresse, Register oder Befehl. Die waren auch damals längst nicht immer identisch, aber insbesondere gab es diese Konzentration auf ein "Byte" á 8 Bit und seine Vielfachen noch nicht.


    Deshalb: Ein für uns gängiger 8-Bit-uP hat aus damaliger Sicht eine "Wortbreite" von 8 Bit.


    Ein Beispiel aus dem eher kleinen Umfeld: Die ersten Maschinen der Reihe Wang 2200 von ca. 1973 hatten 20 Bit breite Opcodes (inklusive aller Sprungadresse etc), die jeweils in einem Schritt aus einem ebenso breiten "Control Memory" gelesen wurden. Die Daten wurden in Registern von 4 bis 16 Bit Breite verarbeitet; die ALU ist 4 Bit breit, und der Hauptspeicher ist in 4-Bit Einheiten adressierbar, kann aber 8 Bit breit gelesen/geschrieben werden. Alles klar?


    Georg

    Das sieht wirklich übel aus, und will man auch nicht in seinem alten Rechner haben.


    Ich hatte damals extra ein paar Versuche gemacht - wegen meines speziellen Problems insbesondere im Hinblick auf Überspannung. Ich habe also (im Freien!) ein paar von den kleinen Perlen absichtlich überlastet :tüdeldü:
    Die Ergebnisse waren eher unspektakulär - entweder gar nichts oder ein schneller, kleiner Knall. Schmoren, Feuer oder ähnliches gab es damals nicht.


    Meine üblen Erfahrungen hatte ich bisher eher mit Folien-Filterkondensatoren in Netzteilen (afair Kaypro, TRS-80 MIII). Technisch eher harmlos (z.T. liefen die Geräte nach Austausch der Sicherung einfach weiter), aber optisch und vor allem sensorisch war das beeindruckend :cursing:

    Hi,


    schön gereimt :) , aber ich mag die Tantalelkos eigentlich.


    Ich behaupte, dass die mir mal einen Rechner gerettet haben. Dort hatte der dicke Regeltransistor in der Stromversorgung einen Kurzschluss, so dass aus der Stromversorgung nicht geregelte 5V, sondern ungeregelte 18V rauskamen. Da die Tantals auf Überspannung mit Kurzschluss reagieren sind die offenbar umgehend reihenweise gestorben und haben durch den Kurzschluss glücklicherweise an zentralen Stellen die Leiterbahnen durchbrennen lassen, so dass die Überspannung nicht mehr an die Schaltung kam.


    Ergebnis: Längstransistor tot, Tantals tot, einige Leiterbahnen weggeschmolzen - aber die gesamte Logik hat es überlebt, weil das Ganze offenbar schnell genug passiert ist.


    Ich habe auch schon drüber nachgedacht, ob es nicht genau umgekehrt war, d.h. dass der Transistor kaputt ging, weil ein Tantalelko per Kurschluss gestorben ist.
    Aber zumindest auf dem zweiten Board (die Logik verteilte sich auf zwei Platinen) muss es dann so wie beschrieben gelaufen sein, denn dass die Tantals alle gleichzeitig spontan sterben halte ich für eher ungewöhnlich.


    Ich habe jedenfalls wieder neue Tantalelkos eingesetzt. Allerdings befürchte ich, dass meine zur Reparatur eingesetzten Drahtbrücken nicht mehr so schön wegschmelzen, wenn's wieder passiert :D


    Georg

    und was is wenn die phosphorschicht weggebrannt is?

    Dann ist einfach Schluss mit Leuchten. :D


    Nee, im Ernst, ganz weggebrannt ist die nie. Aber das kennst Du doch sicher, oder? War früher bei den Bildschirmen, die immer die gleichen Masken im Textmodus darstellten (oder bei Terminals, die - unabhängig vom Bildinhalt - oben und unten dauerhaft Status, Systembezeichnung, Datum etc. anzeigten) durchaus üblich: Die Bildschirme waren mindestens 8 Stunden am Tag an und zeigten dann immer das gleiche Bild (z.B. Bestellmaske). Nach ein paar Jahren konntest Du die Maske auf dem Bildschirm sehen, auch wenn er ausgeschaltet war. Die Datenfelder dagegen waren ok, weil dort nie dauerhaft das Gleiche stand.


    Dafür (bzw. dagegen) wurden dann ja die Bildschirmschoner entwickelt. Im einfachsten Fall einfach Elektronenstrahl ausschalten.


    Bei modernem Equipment ist das alles kein Thema mehr, weil

    • die moderneren Beschichtungen unempfindlicher wurden
    • die Fenster der grafischen Oberflächen immer woanders liegen
    • jedermann einen lustigen Bildschirmschoner hat
    • bei Flachbildschirmen gar keine Elektronenstrahlen mehr mitspielen dürfen
    • moderne Bildschirme 2 Wochen nach Ablauf der Garantiezeit kaputt gehen und entsorgt werden ;)

    Da wird von Giessharz geredet. Man kennt es ja von Gummifüssen, dass die sich nach den Jahren verflüssigen. Aber Giessharz? Man lernt nie aus. Evtl. wird es aber durch die Kathodenstrahlen auch zersetzt :D

    Das ist aber sicher auch nur eine Variante von vielen. Bei dem Philips scheint's eher flüssig zu sein, bei den mir bekannten eher klebrig / schmierig.


    Ich habe noch etwas gefunden - allerdings modern - da wird explizit eine Flüssigkeit eingesetzt (weil einfacher zu recyceln):


    http://www.patent-de.com/20020613/DE10059850A1.html


    Insgesamt bestätigt sich aber der Eindruck, dass die Vorsatzscheibe dem Implosionsschutz dient. Die Frage ist jetzt, ob die Röhre nach Entfernung der Scheibe empfindlicher ist als eine "normale" Bildröhre, oder ob sie dann vergleichbar stabil ist und durch die Vorsatzscheibe eben nur noch besser geschützt war.


    Aber wir gehen mit unseren Schätzchen ja sowieso immer seeeeehr pfleglich um ... ;)

    Für Kühlung halte ich das nicht; das "Einbrennen" passiert auf der Innenseite in der Phosphorschicht, die ja von dem Elektrodenstrahl angeregt wird. Fass' doch mal eine Bildröhre nach stundenlangem Betrieb vorne an - die ist lauwarm. Vor allem: Diese Gammelei entsteht bei langer Lagerung - in Betrieb sind diese Geräte kaum noch.


    Das gibt's bei älteren Bildschirmrechnern oder Terminals häufiger, spontan habe ich das hier gefunden:


    Intertec Superbrain: http://www.gaby.de/esbrain.htm


    Terminal ADM3: http://www.retrotechnology.com/herbs_stuff/adm3a.jpg


    Bei mir sind es die alten WANG-Bildschirme (z.B. PCS-II) und Terminals (2236). Bilder habe ich gerade nicht zur Hand, kann ich aber bei Bedarf gerne nachreichen.


    Georg