> wer möchte / kann einen Vortrag halten?
Ich spreche gern über Computer in der DDR, etwa über die HeimKleincomputer.
> wer möchte / kann einen Vortrag halten?
Ich spreche gern über Computer in der DDR, etwa über die HeimKleincomputer.
Klar! Ich kann Dir sie auch hochauflösend geben.
Geräte und Fotos sind von mir. ![]()
Ich bin ja mit meinem Wandermuseum ("Haus der Computerspiele") oft auf Messen und Festivals; und hier wurde ich für das neue "Games Business Center" (das Spiel und Buch zusammenbringen soll) eingeladen.
Mit dabei hatte ich 13 Systeme; am Ende war Platz für 10. Eine bunte Mischung. C64 und zwei KCs aus der DDR (auch um etwas für mein Buch zu werben), Vectrex, eine Atari-Mini-Konsole und 5 bekannte Konsolen. Plus ein Game Boy.
Die Buchbranche, die Buchleser und die Buchmesse sind ziemlich weiblich; das sieht man auf den Fotos. Ein relativ neuer Trend, "New Adult", Liebesromane für junge Erwachsene, bekam dieses Jahr gar eine eigene Halle.
Oh, das ist Gianni, er hatte alles eingefädelt. ![]()
Vielleicht zum ersten Mal gab es auf der Frankfurter Buchmesse einen C64, ganz bestimmt aber Kleincomputer aus der DDR:
Das Interesse war ziemlich groß; viele der Buchmesse-Besucher hatten noch nie eine Retro-Area gesehen.
Das sollte die Karl-Marx-Allee sein. Sie wurde extra breit für solche Paraden gebaut und genutzt, flankiert von Neubauten.
Ein Podcast von Golem.de über das Buch:
Ein kurzer TV-Bericht auf MDR Thüringen: https://www.mdr.de/video/mdr-videos/f/video-852832.html
Die Leseprobe, die ersten 29 Seiten, sind eine Art theoretische Einführung. Der Großteil des Buches behandelt die bunten 80er Jahre. Bin sehr glücklich, wie toll es geworden ist.
Mein Buch "Von Robotron bis Poly-Play - Computer und Videospiele in der DDR" ist eben erschienen.
Es ist der Nachfolger des grünen Büchleins "Computer in der DDR" von 2019. Das wiederum basiert auf dem Titelthema der LOAD #2, an dem ich mitwirkte. Wer weiß, ob es das Buch ohne die LOAD gegeben hätte.
Die zweite Ausgabe hat vor allem doppelt so viele Seiten: 288 statt 147.
Neben vielen Sachtexten enthält sie rund 30 oft mehrseitige Zeitzeugen-Erinnerungen, etwa von Spiele-Entwicklern oder einem Chip-Designer. Unter anderem erfährt man den Hintergrund des Titelbilds der LOAD #2 - zwei Schüler an einem Kleincomputer.
Illustriert ist sie mit zahllosen farbigen Abbildungen, von denen viele noch nie veröffentlicht wurden.
Doppelt so viele Seiten, viele Abbildungen, hübsch gestaltet: das alte Büchlein ist kaum wiederzuerkennen.
Es dreht sich nicht nur um Computer aus der DDR: In Haushalten standen ja eher Westcomputer, und auch in Betrieben war Technik aus dem Westen begehrt. Man kann also auch lesen, wie man in der DDR an einen Atari oder Commodore kam - und was man damit machte.
Erschienen ist es diesmal in einem Sachbuch-Verlag; für 20 Euro ist es in jeder Buchhandlung (und bei Amazon) erhältlich.
Infos und Leseproben: http://www.spielepower.de/ddr.php
Es kommt diesmal über einen regulären Verlag. 20 Euro für 288 farbige Seiten. Ich denke, ich eröffne ein neues Thema, wenn es da ist.
In den nächsten Tagen erscheint eine zweite, doppelt so dicke Ausgabe. Hier ein kurzer TV-Beitrag dazu:
Computer-Schreibmaschine Xerox Piano 2 mit aufsteckbarem Monitor. Aus dem aufgelösten Museum in Naunhof. Habe auch ein Piano 1 mit Display statt Monitor mitgenommen.
Google weiß sehr wenig darüber; hatten diese Computer-Schreibmaschinen in den USA andere Namen? Es gibt dort eine Serie MemoryWriter; aber mein Model sehe ich dort nicht. Und obwohl auf zwei Tasten eine Diskette abgebildet ist, sehe ich kein Laufwerk und keine Anschlüsse dafür. Nicht mal das Baujahr finde ich heraus. Noch 80er?
Putzig: Obwohl ich das Gerät mühsam von einem Hochregal herunterholte, wo es sicher seit Jahren lagerte, war nach dem Einschalten Text vom letzten Benutzer zu lesen.
Am Kindertag, Sonnabend, 1. Juni 2024, ab 12 Uhr lädt das Gemeindeamt Leipzig-Mölkau zu "700 Minuten Videospiele" ein. Ich hatte dort schon einige Veranstaltungen und eine Ausstellung. Es gibt einen schönen Ratssaal und ein Gemeindezimmer mit Vitrinen.
(Mölkau im Südosten Leipzigs, erst 1999 eingemeindet, feiert dieses Jahr seinen 700. Geburtstag; und viele Veranstaltungen diesen Sommer haben etwas mit der Zahl zu tun.)
Weitere Aussteller sind willkommen. Es wäre eine Mischung aus gemütlichem Community-Treffen und Besucher-Veranstaltung. Wobei sicher nicht sooo viele Besucher kommen werden. Vielleicht 50-100, über den Tag verteilt.
Details (mit Fotos von den Räumen):
Wurde gestern nach einer Neugestaltung neu eröffnet. Hat keine festen Öffnungszeiten, aber sie öffnen nach Bedarf: Schaudepot, Archiv und Stadtverwaltung sind im gleichen Gebäude.
Aus Sömmerda (bei Erfurt in Thüringen) kamen u.a. der PC 1715 und Drucker:
www.robotrontechnik.de - Die Geschichte der Computertechnik der DDR
Sie ist übrigens die Schwester von Fabian Döhla, einem der größten Spiele-Nerds schlechthin. Redakteur für Spielemagazine, PR-Sprecher für SEGA seit langer Zeit, seit Jahren auch für CD Projekt (The Witcher).
Kleine Erinnerung an das kleine (!) Retro-Treffen am 13. Januar auf der Veranstaltung.
Plus: Aufgrund der guten Resonanz wurde die Ausstellung bis zum 25. Februar 2024 verlängert, immer sonntags.
Im Rahmen der Ausstellung ist am 13. Januar 2024 ein kleines (Amiga-)Treffen geplant:
Am Sonntag, 3. Dezember 2023, öffnet um 14 Uhr eine Ausstellung von mir über die Geschichte der Videospiele.
Sie ist danach an mehreren Sonnabenden und Sonntagen zu sehen, eingebunden in den kleinen Weihnachtsmarkt am 16. Dezember und das Neujahrsfeuer am 13. Januar.
Am Stadtrand von Leipzig, im Heimatmuseum des dörflichen Stadtteils Holzhausen (und nur 500 m von meiner Spielehöhle entfernt ...).
Eher etwas für Leute aus der Umgebung; eine längere Anreise deswegen lohnt sich sicher nicht.
Berggut Leipzig-Holzhausen
Zuckelhausener Ring 17
04288 Leipzig
Ich befürchte, am meisten blättern die Besucher in alten BRAVOs.
Aber klar, solche Beiwerke wie auch Tonbandkassetten und Schallplatten und der Tischrechner werten das alles auf. Ein Besucher schrieb mit Hilfe einer 64'er-Zeitschrift sogar ein kleines BASIC-Programm. Ein Freund besucht regelmäßig Flohmärkte und bringt mir immer mal was mit, wie letztens das E.T.-Brettspiel.
Scharfe Augen, aber den Roman zum Film im gleichen Regal hast Du übersehen. ![]()
War ein stressiger Freitag: Gleichzeitig den Artikel zu schreiben und den Sprinter mit 30 Retro-Systemem zu füllen ...