Posts by amigaherbie

    Ich habe beim Ausmisten drei Erweiterungskarten gefunden. Bevor ich sie zum Elektroschrott gebe, wollte ich fragen, ob hier vielleicht Bedarf besteht.


    - Grafikkarte AGP mit S3 Trio 3D: Speicherbestückung unbekannt; nur VGA Port; Preisvorstellung 5 €

    - Netzwerkkarte 3com EtherLink III mit den ISA Slot; RJ45 und AUI Port; 10 Mbit/s; Preisvorstellung 8 €

    - Netzwerkkarte von AllNet; PCI Slot; nur RJ45 LAN Anschluss; vermutlich 100 Mbit/s; Preisvorstellung 3 €


    Vor Urzeiten liefen sie alle mal, ich kann die Karten mangels PC aber aktuell nicht testen. Irgendwelche Extras oder Treiber habe ich nicht dazu.

    Der Philips 15PFL4122 sollte deine Anforderungen erfüllen. Der bietet Video, S-Video, Component, Scart (mit RGB) und auch HDMI als Videoeingänge an. Mehr geht kaum. Ich habe das 20" Modell und habe gerade wegen der Vielfalt der Anschlüsse dieses Modell gewählt. Leider hat der 20" nur ein VGA Panel, das kleinere 15" Modell dagegen ein XGA Panel. Ich habe aber entschieden, das gerade die alten Computer mit Video-Ausgang mit ihrer geringen Auflösung mit einer VGA Auflösung von 640x480 eigentlich mehr als gut bedient sein sollten.
    Was einem bewußt sein sollte: auch wenn der Platzbedarf natürlich merklich geringer ist in der Tiefe und auch das lästige 50 Hz Flimmern kein Thema ist, so ist bei schnellen Animationen ein Röhrenmonitor/-fernseher klar im Vorteil bei unseren alten Schätzchen. So waren alle Darstellungen dahingend 'optimiert' (weil es ja nichts anderes gab). Ich war gerade bei alten C64 Demos entäuscht von dem Verschmieren und Ruckeln bei dem Flachbild-TV, wenn man die 'richtige' Darstellung im Vergleich sehen kann. Auch fehlt den alten Flachbild-TV diese krispe Darstellung, die heutige Geräte merklich besser hinbekommen. Andrerseits: ich wollte auf gar keinen Fall einen 16:9 TV an einem C64 sondern mußte daher ein einen der allerletzten 4:3 Flachbild TV ausweichen. Insofern: jeder muss selbst entscheiden...


    Datenblatt 15PFL4122: Link

    Es hat mich selbst interessiert:
    Schaltplan gefunden im Netz, verkleinert auf SW Laserdrucker ausgegeben und mit meinem Samsung S6 (16 Megapixel) und der App OfficeLens abfotografiert. Die App hat automatisch das DIN A4 Blatt markiert und herausgetrennt vom Foto. Dieses wurde bewußt schräg (verzerrt) aufgenommen um die Entzerrung durch die App zu prüfen. Klar, man sieht am Rand noch ein wenig Tisch, auch das gewellte Blatt Papier ist noch zu erkennen. Alles in allem aber brauchbare Qualität für nen Schnellschuß mal eben so. Die Quelle des Schaltplans ist im Anhang klar zu erkennen, kann also jeder selbst mal probieren, ob ihm die Qualität doch nicht reicht.


    Ich weiß nicht, ob das für Schaltpläne eine gute Idee ist.
    Vermutlich würde das zu Verzerrungen führen. Dabei bleibt zwar alles soweit erkennbar, aber wenn aus Linien Bögen werden ist finde ich das nicht gut.
    Ob die nötige Schärfe bei kleinen Beschriftungen erhalten bleibt, ist auch noch eine Frage. Manchmal sind die auf den Originalen schon sehr schlecht lesbar.

    Ich habe die zwei Apps nicht ohne Grund genannt: beide kennen die manuelle, sehr schnell durchführbare Korrektur, Tiny Scanner gelingt zumeist auch im Automatikmodus eine gute Korrektur. Dadurch wird nur der interessante Teil im Foto ausgeschnitten und zugleich eine Korrektur der Verzerrung ausgeführt. Damit konnte ich z.B. DIN A4 Schreiben sehr gut ins digitale Format überführen. Schaltungspläne sind zugegeben eine härtere Aufgabe.

    Da ich auf der CC2007 (siehe Thread hier im Forum) solch einen Mitsubishi an GolfSynchro verschenkt habe, kann ich vielleicht etwas zur Klärung des Mitsubishi EUM 1491A beitragen.


    Soweit ich mich erinnern kann, lag diesem Monitor im Originalzustand ein Kabel von 25 auf 15 polig bei, also ein Anschluss für VGA. Daran konnte ein Amiga Adapter von 23 auf 15 polig direkt angeschlossen und somit alle Grafikmodi der AGA Amiga dargestellt werden. Ich hatte damals die zusätzlichen Pins am 25 poligen Anschluss genutzt, um mir per Kabelfernbedienung das umständliche Umschalten per Schalter der Eingänge hinten am Monitor zu ersparen. Den analogen FBAS Videoeingang nutzte ich in Verbindung mit einem Kabeltuner samt Bild-in-Bild Funktion (Roctec PIP View) zum Fernsehen.


    Zum Thema Scannen:
    Ich habe die Erfahrung gemacht, dass heute mit guten Smartphonekameras das Scannen viel schneller und doch gut genug funktioniert. DIN A3 oder grösser ist da natürlich auch kein Thema - einfach die Kamera weiter weghalten. Gute Erfahrungen habe ich unter Android mit den Apps OfficeLens und TinyScanner gemacht. Das vielleicht mal als Anregung...

    So nur der Vollständigkeit halber:
    Monitor getestet am Videoeingang, geht einwandfrei. Erwartet somit freudig einen neuen Besitzer! Der sollte für den Betrieb am Amiga aber einen 23 auf 15 pol (VGA-) Adapter besitzen. Habe meinen beim Amiga-Ausverkauf im Jahr 2000 mitverkauft...


    Der Drucker tut auch hämmern! Klasse, nach 15 Jahren herumliegen tut das Farbband immer noch. Nicht zu fassen. Meinem Tintenpisser trocknen dagegen alle Jahre die Düsen zu. Einem Directoryausdruck steht also nichts im Wege, das Teil ist MPS 801 kompatibel.


    Nicht das ich einen großen Andrang erwarte, aber wer zuerst kommt, mahlt zuerst. :D


    Grüße
    Hermann

    Quote

    Original von Stefan Both
    Ich freue mich auf jeden Fall, daß Du vorbeikommen willst.
    Solltest Du diesen Tread noch mal lesen, bring ruhig mit,
    was Du so findest!


    Danke Stefan, das macht noch mehr Freude zu kommen. Glaube zwar nicht, daß ich noch mehr zum abgeben finde, aber ich schau mal nach.
    Man sieht sich!


    Hermann

    Danke, Dr. Zarkov, das macht mir Mut mit dem Monitor. Für den Wertstoffhof ist der einfach zu schade. Habe nach dem Test im Amiga-Magazin 1992 diesen Monitor speziell gekauft, obwohl mit über 1200 DM damals mehr als doppelt so teuer wie die 1084. Und das war ziemlich schmerzhaft für nen Schüler.


    Die 1084er habe ich immer nur als Spielzeug abgetan, jeder halbwegs gute kleine 40cm Fernseher konnte da praktisch mithalten. Meine Beurteilung war nicht ganz falsch, konnte ich doch später noch ohne Probleme die ganzen mit ECS und AGA eingeführten Bildschirmmodi darstellen lassen, gleich ob 24 oder 29 KHz. Die 1084 blieben dagegen außen vor...


    Das mit dem Drucker ist zwar traurig, aber auch verständlich. Wer druckt heute schon noch mit dem C64? Da nützt es wenig, wenn er sich harmonisch ohne irgendwelche Interfaces in ein C64-System einfügt.

    Hallo,
    hab dieses Forum und den dazugehörigen Verein eben erst gefunden. Angesichts der bald stattfindenden CC2007 frage ich mich, ob ich noch 2 Stück Hardware kostenlos an Kenner abgeben könnte.


    Das eine wär ein 24 Nadeldrucker Seikosha SL-80VC, direkt an den seriellen IEC Anschluß anschließbar von einem C64. Das Teil liegt aber seit etwa 1993 eingepackt in Plastikfolie einfach nur herum, eine Funktion kann ich daher nicht garantieren.


    Das andere wäre ein 14" Multiscan Röhrenmonitor, namentlich ein Mitsubishi EUM-1491A. Ideal für jeden Classic-Amiga. Kann Frequenzen von 15,6 KHz bis 38 KHz (45 Hz bis 90 Hz) verdauen, also kein Scandoubler nötig. Zusätzlich zu RGB Analog, bietet er noch einen RGB Digital Eingang, sowie einen FBAS Videoeingang. Umschaltbar an der Rückseite des Geräts oder mit meiner selbstangefertigten Kabelfernbedienung. Auch dieses Gerät steht schon Jahren eingepackt in Folie herum, Funktion könnte ich kurz antesten (zumindest Videoeingang).


    Falls also jemand ernsthaft die Sachen haben wollte, würde ich sie in Stuttgart vorbeibringen. Und mich mal in der Halle umschauen.