Posts by NIXDAS

    Ich habe vor einiger Zeit mit einem Floppy- HD-Controller CA9077 der Firma JPN Corporation experimentiert,

    Der Controller besitzt ein Option-ROM und zwei 34-polige Floppy Anschlußstecker.

    Das Option ROM scheint ein 27256-Typ zu sein.

    Ich habe den Inhalt ausgelesen und lade ihn hier hoch.

    Die Konfiguration wird in einem 3-Wire Serial EEPROM vom Typ 93C46 gespeichert.


    Die Jumper-Belegung kann hier gefunden werden:


    https://arvutimuuseum.ee/th99/c/I-L/20438.htm


    Leider waren meine Bemühungen damals nicht von Erfolg gekrönt.

    Die gezeigte Tastatur hatte ich in schwarzer bzw. dunkelblauer Ausführung von Mitte bis Ende der 90-er an meinem

    Siemens-Nixdorf Minitower. Die Bezeichnung war PT-M, glaube ich. Der Rechner war mit einem D912 Motherboard mit Pentium 75 Prozessor ausgerüstet.

    Später habe ich dann auf Pentium MMX 233 aufgerüstet. Der PT-M war mein erster brauchbarer Rechner mit Windows 95 und vorinstalliertem 14K Modem.

    Dazu passend gab es einem Röhrenmonitor, bei dem die Laustprecher links und rechts der Bildröhre am Monitor festgeschraubt waren.

    Das sah dann aus wie ein Monitor mit Ohren.

    Der Keyboard-Controller ist eine maskenprogrammmierte Version.

    Ich habe keine weiteren Informationen über spezielle Funktionen des Keyboard-Controllers.

    Ich habe aber die Erfahrung gemacht, daß der Rechner nicht mit jedem Keyboard funktioniert.

    Wenn ich ein Mitsumi Keyboard KPQ-E99ZC-13 anstecke erscheint kein Bild und der Rechner beschwert sich mit einer Reihe von Pieptönen.

    Mit einer Siemens-Nixdorf AT-Tastatur funktioniert alles einwandfrei.

    Mit einer Cherry Tastatur G83-6000L funktioniert ebenfalls alles einwandfrei.


    Viele Grüße

    Franz

    Nixdorf 8810-M30 und 8810-M50 Bildschirm-Anschluss


    Auf die CPU-Karte wird ein VGA-Submodul aufgesteckt.

    Der ISA-Bus wird über Stiftleisten (nahe ISA-Slot) mit der VGA-Karte verbunden.

    Der Ausgang des VGA-Submoduls wird über eine weitere Stiftleiste

    auf das Motherboard zurück geführt, wo die Videosignale über eine 26-polige

    D-Sub Buchse nach aussen geführt werden.

    Über ein Adapterkabel 26-Pin => 15-Pin kann dort ein normaler VGA-Monitor angeschlossen werden.

    Ich lade hier die Pin-Belegung des Adapterkabels hoch.

    Die Funktion von einigen der nicht belegten Pins des 26-poligen Anschlusssteckers habe ich ausgemessen und aufgelistet.

    Die Funktion der übrigen nicht belegten Pins ist nicht bekannt.

    Die Belegung des Adapterkabels gilt für die Modelle 8810-M30 und 8810-M50.

    Hallo Robert,

    ich denke, die BIOS-Programmierer fragen die Chipset-Version des 82C211 und die des 82C211 ab.

    Ich erinnere mich an meine Projekte und daran dass die BIOS-Programmierer ab einem bestimmten Zeitpunkt keine alten Chipset Revisionen (Engineering Samples) mehr unterstützen wollten, weil das die Programmierung von Rucksäcken erforderte,

    die dann auch wieder getestet werden mussten.

    Das Neat Chipset unterstützt nach meiner Erinnerung zwei Revision-Bits, die vom BIOS

    abgefragt werden können.


    Viele Grüße

    Franz

    Hallo Thorsten,

    der Schaltplan der 8810 M15 wird für die 8810 M30 nicht passen.

    Die 8810 M15 ist ein Schlepptop, der meines Wissens von Panasonic/Matsushita für Nixdorf entwickelt wurde.

    Die 8810 M30 ist ein kleiner Desktop AT-286, der von Nixdorf in Paderborn entwickelt wurde.


    Die Service Anleitung für den Nixdorf 8810 M15 ist trotzdem sehr interessant für mich,

    weil ich ein solches Gerät besitze. Im Moment funktioniert es.

    Das Display ist aber nicht sehr kontrastreich.


    In welcher Form besitzt die die Service-Anleitung. In Papierform oder als PDF Datei?


    Viele Grüße

    Franz

    Ich habe irgendwann angefangen, die Jumper-Belegung des 8810-M30 Motherboard auszumessen.

    Sehr weit bin ich noch nicht gekommen. Vielleicht bleibt im nächsten Winter mehr Zeit.

    Ich habe mir zu dem Zweck einen Belegungsplan geschneidert, den ich hier hochlade.

    Natürlich stimmen die Bezeichnungen nicht mit dem Original-Schaltplan überein,

    der mir leider nicht zur Verfügung steht.

    Ich habe die Belegung des Steckers ausgemessen, auf den die Memory-Submodule aufgesteckt werden können.

    Ich lade die Belegung in Anhang hoch.

    Für die 8810-M30 gab es ein 1 MByte Submodul und ein 2 MByte Submodul.

    Die Submodule wurden ursprünglich für die 80286 CPU-Karte und für die 80386SX CPU Karte der

    8810-M50 entwickelt. Für diese beiden CPU-Karten gibt es auch ein 4 MByte Submodul,

    das aber größer ist und deshalb nicht auf die CPU-Karte der 8810-M30 passt.

    Ich habe die gleiche 3,4 Volt Lithium Batterie. Die Spannung war auf 2 Volt abgesunken.

    Für den Erhalt der Parameter reichte das, aber die Uhr funktionierte nicht.

    Bei meinem Gerät war die Batterie mit einem Plastik-Clip auf dem Motherboard befestigt.

    Die 3,4 Volt Lithium Batterie ist gesteckt und kann einfach vom Motherboard entfernt werden.

    Die mit (+) bezeichneten Kontakte sind jeweils verbunden. Das gleiche gilt für die mit (-) bezeichneten Kontakte.

    Ich habe eine 3 Volt Lithium Batterie CR123A mit Sockel auf einer Platine im Fach für die Memory Expansion platziert,

    Von dort habe ich zwei verdrillte Drähte unter dem Motherboard zum Batterie Sockel geführt.

    Die Kontakte der ursprünglichen Batterie hatten einen Durchmesser von ca. 0,8 mm.

    Ich habe zwei Drahtenden mit entsprechendem Durchmesser an die Drahtenden angelötet

    und in den Batteriesockel gesteckt.

    Die Uhr funktioniert nun wieder.

    Ich antworte hier mal auf alle Postings zu meiner Frage.

    Der Hinweis, daß getaktete Netzteile eine Grundlast benötigen ist gut. Ich schließe zu dem Zweck auch meist eine alte 3,5 Zoll Harddisk an.

    Der Netzfilter Kondensator hätte mit Sicherheit übel gerochen, wenn der hochgegangen wäre.


    Ich habe jetzt den Übeltäter nach einem scharfen Blick über das Motherboard gefunden. Der Tantal-Elko C5 in der Nähe der Stromversorgungsanschlüsse

    für Floppy und HD ist hochgegangen. Ich vermute, bei C5 handelt es sich um einen 10uF/15 Volt Tantal Kondensator. C5 ist direkt an 12 Volt angeschlossen und dient evtl. zur Abblockung der Stromversorgung von FD und HD.

    !987 haben wir in der Firma Tantal Elkos auch noch zur Abblockung versendet und direkt an die Spannungsversorgung angeschlossen.

    Allerdings gab es für Tantal Elkos die 3X Regelung. Die Spannungsfestigkeit der Tantal Elkos sollte 3X so hoch sein wie die Nominal-Spannung,

    an die sie angeschlossen wurden. Einen Tantal-Elko mit 15 Volt Spannungsfestigkeit an eine 12 Volt Stromversorgung anzuschließen,

    hätte sich niemand getraut.

    Später wurden dann (teure) Tantal Elkos mit eingebauter Sicherung verwandt und noch später wurden dann nur noch keramische

    Abblock-Kondensatoren verwendet.

    Ich werde C5 erst mal durch einen Elko ersetzen.


    Als nächstes muss ich mich um die Lithium Batterie kümmern. Sie liefert nur noch 2 Volt.

    Zum Erhalt der Einstellungen scheint das zu reichen, aber die Uhr läuft nicht.


    Das zerbröselnde Tastaturkabel will auch ersetzt werden.

    Zu den Thema sind erfreulicherweise viele Beiträge im Forum zu finden.

    Zur Lösung des Problems kann ich leider nichts beitragen.

    Ich habe gerade einen Portable-III ersteigert.

    Beim ersten Einschalten war ein lauter Knall aus der Richtung des Netzteils zu hören.

    Es gab aber keinen Rauch und auch keine üblen Gerüche. Das Gerät funktioniert noch.

    Welche Teile muss ich demontieren, um das Netzteil auszubauen?

    Ich würde gern einmal nachsehen, was da passiert ist.