Posts by dlchnr

    Ich denke, Du bist mit Josef Bichlmaier in Kontakt und willst ihm netterweise helfen, die Daten seines CTM70/900 aus den PROMs zu retten...?
    Ich meine er hat auch Schaltpläne usw.


    Die PROMs werden wir sicherlich einmal auslesen, wenn sich, wie damals bei Dir, eine Gelegenheit ergibt.
    Er hat ein paar Schaltpläne, der von dem CPU-Board scheint aber nicht dabei zu sein - und auf meinen Vorschlag, mir eines seiner beiden CPU-Boards (auch im Terminal steckt ein CTM70-CPU-Boards) für eine gewisse Zeit zu überlassen, hat er nicht reagiert :(

    Also ich würde dann als erstes mal mit dem Oszi rund um den G11/74LS20 prüfen.


    Pin 5 (VIDEO ON) dürfte der (active high) VSYNC sein - da sollte eine Puls-Folge mit Größenordnung 50Hz zu messen sein
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    Pin 2 (HORZ DISP ON) dürfte der (active high) HSYNC sein auch da erwarte ich eine Puls-Folge in der GR0ßenordnung 10.kHz (kann ein CBM User den genauen Wert liefern?)
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    Über Pin 4 wird der 'Bildinhalt dazugemixt, Pin 6 eribt das gemixte Signal - die beiden Signale mal aufnehem, mit Pin 2 (HSYNC) als Trigerquelle.

    Mit welcher Vidoe-Schnittstelle haben wir es eigentlich zu tun?
    Ich vermute mal BAS oder FBAS?
    Falls ja, könnte man mittels einer einfachen Oszi-Messung schon mal klären, ob wenigstens HSYNC/VSYNC im Video-Signal
    enthaten sind oder ob selbst das fehlt (was ich vermute).
    Und für die Fehlersuche selbst halte ich ein Oszi und Schaltplan dann eigentlich für unabdingbar (ich geh' mal davon aus,
    das de Standard-Überprüfungen (Spannungsmessungen, Sichtkontrolle, gesockelte Bauteile neu stecken, etc.) schon gemacht wurde)!


    @ Toast_r: Bist Du nicht mit den CBMs vertraut und kannst Links zu den passenden Schaltplänen liefern?

    Mein erster Eindruck - auf den Monitorsignalen ist absolut nichts brauchbares drauf.
    Falls ein Ozilloskop zur Verfügung steht, könntest Du mal Bilder von den Signalen posten.
    Und die CBM3032-Experten könnten vielleicht Links zu den passenden Schaltplänen setzen!?

    Eine Illse Müller findet sich für Konstanz in Teleauskunft, und ein Otto auch, aber mit verschiedenen Adressen.


    Der Otto Müller der Teleauskunft ist vermutlich nicht der gesucht e Otto Müller! Wenn ich mich recht entsinne, landet man da in einer Metzgerei -
    auch die Daten zu Ilse Müller stimmen nicht mit denen überein, die ich 2014 ermittelt hatte - vielleicht wg, eines Umzugs, vermute aber eher auch, dass es such nicht um die gesuchte Ilse Müller handelt - würde mich jedenfalls wundern, wenn die nun plötzlich Ihre Kontaktdaten bei der Teleauskunft veröffentlichen würde.

    Da stehen auch noch drei CTMs hier die auf die Reise nach Berlin warten


    Welche Maschinen sind das?
    Ich würde ja gerne mal für ein paar Wochen/Monate ein CTM70-CPU-Boards bei mir haben, um per Reverse Engineering den Schaltplan zu ermitteln!?

    Das mit der Scheidung von Ilse und Otto Müller hat Rainer so auch von der Fa. Hyperstone erfahren, das Otto Müller gestorben sein so,
    ist bei meinen und Rainsrs Recherchen nicht erwähnt worden.
    Ilse Müller hab' ich auch mal angeschrieben, hat aber nicht reagiert - ich vermute mal (darauf deuten viele Zeitungsartikel hin), dass sie sich nur noch in Sachen Frauen/Frauenrechte engagiert, die Computer-/CTM-Geschichte keine aufmerksamkeit erfährt.

    Shit - ändern geht wieder nicht - mit getc/putc ging irgendwas daneben, deshalb die Datei nochmal (und die oben vergessen!).



    Files

    • combined.txt

      (16.38 kB, downloaded 19 times, last: )

    Auch der MC68681(Dual Asynchronous Receiver/Transmitter) läßt auf zwei serielle Schnittstellen oben links schließen - da anscheinend nur ein MAX 232 vorhanden ist, sollten die Schnittstellen ohne Handshakeleitungen sein.
    Der MC68230 (Parallel Interface/Timer) dürfte Digitale IOs am linken unteren Stecker zur Verfügung stellen.

    Die Leiterbahnen verfolgen kann ich nur, wenn ich den Sockel des MSB3090F auslöte und am besten auch noch den des drunterliegenden 6522.


    Also Sockel oder ICs auszulöten, um Leiterbahnen zu verfolgen, ist sicherlich nicht nötig - man kann für gewöhlich die Verbindungen erraten und dann mit einem Multimeter überprüfen.
    Dass die Karte allerdings im eingebauten 'Zustand so unzugänglich ist, ist natürlich blöd - da stellt sich dann die Frage, ob der MSB3090F ein "doofer" Peripherie-Baustein oder ein vollständiger Microcontroller ist - bei einem Peripherie-Baustein geht natürlich ohne den restlichen Computer nichts - ist es aber ein Microcontroller, könnte man das Board auch außerhalb des Rechners mitSspannung versorgen und etliches mit dem Oszi nachmessen. Gerade deshalb wären weitere Infos zum MSB3090F so interessant - "CPU MSB3090F-01 40-Pin DIP Vintage 1983" deutet eigentlich an, dass es ein Microcontroller sein könnte!

    Lauter ? bedeutet doch, dass an das 2513-A5 Character ROM nur Einsen angeliefert werden - eine Möglichkeit wäre, die beiden Register 74LS174-B5 und 74LS174-B5 übernehmen vom DRAM floatende Pegelwerte, d.h. das Selektieren des DRAMs funktioniert (zumindest für Videozugriffe) nicht.
    Ich würde mir mal die Steuersignale, besonders RAS und CAS, der DRAM-Bänke mit einem Oszi anschauen - würde mich nicht wundern, wenn da wleche dabei wären, an denen sich nichts tut.
    Weiß jemand Details zu dem IC, das im Schaltplan mit MEMORY SELECT-F1 bezeichnet ist?

    Ansonsten bleiben nur noch die Logik-IC's auf der Floppy-Schiene und natürlich das Halbleiter Zeugs.


    Eigentlich wäre es an der Zeit, statt dem "einfach-alles-Tauschen-Ansatz" mal ein Oszilloskop zu organisieren und damit mal die ganzen Signale zu checken - erst die Clock und die Reset-Signale, dann den Rest - häufig findet sich dann ein Signal, das den falschen oder (zeitweise) seltsame Pegel hat oder Signale, die "still" sind, obwohl sich eigentlich darauf was tun sollte - dann hat man wenigstens mal 'ne Ecke, die man sich genauer anschauen kann. Etwas blöd ist natürlich, das sich zu dem MSB3090F-01 außer (CPU MSB3090F-01 40-Pin DIP Vintage 1983) so gar nichts im Internet finden läßt - da wäre es eigentlich sinnvoll, mal die Leiterbahnen zu verfolgen, um mal ein grobes Pinout dieses Bausteins gewinnnen zu können.

    Schon die manuell angebrachten Strippen mit Pinzette und leichtem Zug auf saubere Verbindung getestet?
    Einer der Chips scheint mir gesockelt zu sein (und wohl nicht ein hochwertuger Sockel mit gedrehten Stiften) - mal rausnehmen und wieder einsetzen.
    Und was ist das im roten Feld markierte? Ein Artefakt vom Fotografieren oder ist dort vielleicht ein Lotrest reingefallen?


    Es lohnt auch immer wieder, Platnen nach schlechzen Lötstellen abzusuchen - erst am Wochenende war bei mir so eine wieder mal Schuld am Ausfall eines Laptop-Netzteils.

    War es mit OS/2 2.0 oder 2.1? nicht sogar so, dass dort ein in OS/2 integriertes Win3.1 sogar stabiler lief, als eine Win3.1 Standalone Installation? Ich meine das mal in einem Heise-Artikel gelesen zu haben.


    "Das Andere" ("Doch neu war nur das enthaltene eine" ) - eines der besten Editorials der c't - von Detleff Grell


    Ich hatte jahrelang beruflich und privat mit OS2 gearbeitet - und es war in der Tat eigentlich so, dass man mit bekannten, auch neuen Windows- und DOS-Programmen in einer tollen Multitasking-Umgebung gearbeitet hat!

    Vielleicht ergibt's auch Sinn die TTLs auf der Motorsteuerung zu ersetzen...?


    Da wohl alle TTL-Bausteine an den Eingänge diese Schutzdiode nach GND haben, könnte auch auf der Motorsteuerung gut der eine oder andere Eingang 'nen Schuss bekommen habe, je nach dem, welches Potential mit welchem Innenwiderstand am Eingang vorhanden war.

    beide Dioden "verpolt" von +V nach Masse gehend machen schon sehr den Eindruck eines Verpolungsschutzes.


    Ist kein Verpolungsschutz, sondern eine normale Eingangschutzbeschaltung - da hast Du mich auf den Holzweg geschickt :fp:


    Insofern hast du schon recht, dass da die dicken Dioden etwas fehl am Platz sind!


    Und natürlich fließt der Strom auch bei einer auf dem Kopf gezeichneten Schutzbeschaltung von der Anode zur Kathode bzw. die Elektronen von der Kathode zur Anode :fp: also ist durch CR6 gar kein Strom geflossen sondern durch CR5 - die liegt parallel zur Schutzdiode im 74lS125, was der nichts genutzt haben dürfte, weil deren Durchlassspannung wohl etwas niedrig und auch bei weitem nicht so viel Strom ab kann, wie die CR5.
    Die CR5 hat wohl sogar dafür gesorgt, dass auch wirklich während der kompletten "Unfallzeit" eine ordentliche negative Spannung (-11V oder auf was die -12V-Versorgung zusammengebrochen ist) angelegen haben.

    Code
    _____ 74LS125
    WRREQ-----------|>|---------GND
    |
    _|_
    \ / CR6
    ---
    |
    |
    VCC---------


    War eigentlich während des "Unfalls" ein 74LS125 in der Schaltung oder ein russisches Äquivalent?
    Die CR6 soll wohl tatsächlich bei einem derartigen "Falschstecken" Schlimmeres verhindern (oder hat jemand eine andere Idee)?
    Und warum hat sie's nicht getan - doch eine Leiterbahn abgebrannt?