Multimeter bis 200€

  • Irgendwelche Empfehlungen oder Hinweise was mensch definitiv beachten und vermeiden sollte?
    Hab jetzt mal ein bisschen gegooglet und mir ein paar Youtube Videos angeguckt - momentaner Favorit wäre das Fluke 175 (kostet eigentlich mehr, kriegt mensch aber auf eBay für ca. 200€).


    Randbedingungen: True RMS, Messungen im mA-Bereich (sonst wäre das Fluke 115 noch ein Kandidat gewesen), Kapazität im nF-Bereich, Frequenz bis mindestens 50KHz (Grund weshalb diverse Agilent Geräte ausgeschieden sind), schneller Durchgangsprüfer (Grund weshalb die Geräte von ExTech für mich ausgeschieden sind), Bargraph wäre super ist aber kein absolutes Kriterium, Temperatur muss nicht sein wäre aber gut.

  • Die von Gossen hab ich bewusst ausgelassen, weil die erst bei 300€ anfangen :(
    Von der Reputation/Leistung sind die ja ähnlich gut wie Fluke bzw. teilweise sogar besser und würde ich bei 'nem entsprechenden Preis sogar noch bevorzugen (regionaler Hersteller und so).


    Momentan hab ich hier noch ein 30€ Multimeter von der Hornbach Eigenmarke (glaub ich zumindest) - hats bislang immer getan, hat allerdings keine Kapazitätsmessung und wahrscheinlich 'ne Toleranz jenseits von Gut und Böse.

  • Für Kondensatoren verwende ich dieses Ding hier:


    http://www.ebay.de/itm/New-Transistor-Tester-Capacitor-ESR-Inductance-Resistor-LCR-Meter-MOS-/161357675725?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2591aabccd


    Basiert auf einer Entwicklung von Mikrokontroller.net, kann auch ESR bei 100kHz messen, was ja minestens genauso wichtig ist wie die Kapazität selber und ist dabei ähnlich präzise wie das Peak Atlas ESR 70


    http://www.elv.de/peak-elko-esr-tester-atlas-esr-70.html


    Das chinesische Prüfgerät kann auch Transisitoren, Dioden, etc Prüfen und wird bei mir dafür häufig verwendet, war ein super Kauf, meiner Ansicht nach.


    ...Wußte gar nicht, dass Gossen so teuer ist, habe nur gedacht, wenn ich mal ein neues benötige, wird sowas gekauft. Einfach sehr wertiges Gerät, zumindest Schalter, Prüfkabel und Gehäuse ist Oberklasse. Zur Präzision kann ich keine Aussage machen. Aber da man ein gutes Werkzeug ja eher für Jahrzehnte kauft, ist das alles relativ in meinen Augen. Vorausgesetzt man ist eben grade flüssig genug dafür.

  • Jau ... bin auch grade am überlegen nicht stattdessen jetzt ein günstiges Fluke aus chinesischer Produktion zu kaufen ( 1x-Serie - ist dann halt ohne True RMS, was bei Wechselspannungen bis zu 10% Messtoleranz ausmacht) und dann halt später ein etabliertes "großes" Multimeter von Fluke oder Gossen im höheren Preissegment.

  • Schon richtig. Aber ich z.B. benötige eigentlich fast nie Wechselspannungsmessung. Und wenn, dann reichen mir 10% Toleranz (9VAC vom C64 da?, Netzspannung da?). Mag natürlich für Deinen Anwendungsfall nicht zutreffen, ich weiss ja nicht, was Du messen mußt.

  • Konkret bisschen Gleichspannung, Kapazitäten im nF Bereich und ab und an mal ne kleine Frequenz - wollt mir jetzt zum Geburtstag aber was für die Zukunft gonnen.

  • Wobei Frequenzmessung mit dem Multimeter auch nur gut klappt, wenn es nur eine reine Sinusschwingung ist. In der Realität kommt eine Frequenz selten allein. Wenn Du nur auf Frequenzen bei periodischen Vorgängen aus bist, bist Du meiner Meinung nach mit einem Kathodenstrahloszilloskop für nen Fuffi auch nicht schlecht bedient:
    http://www.ebay.de/itm/Oszilloskop-GoldStar-OS-9040D-2-Kanal-40-MHZ-/201336622561?pt=LH_DefaultDomain_77&hash=item2ee0990de1

  • Ist jetzt ein kaum gebrauchtes Agilent U1272A (mit OVP und Allem) mit Fluke TL175 Leitungen für 220€ geworden - dafür, dass das Multimeter alleine sonst mindestens 280€ (je nach Händler aber auch bis zu 400€) und die Leitungen 25€ kosten bin ich glaub ich ganz gut weg gekommen.